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Ganz schön kurvig: Barbie muss nicht mehr hungern

Wäre die Barbie-Puppe eine echte Frau, wäre sie magersüchtig: Seit Jahren gibt es Kritik an der Figur der Kult-Puppe. Nun hat der Hersteller endlich eine Barbie mit mehr Pfunden entwickelt. Doch wird das wirklich etwas ändern?

Die neuen  Barbie-Puppen, inklusive der "Kurvigen", der "Großen" und der "Kleinen"

Die neuen  Barbie-Puppen, inklusive der "Kurvigen", der "Großen" und der "Kleinen"

Seit Jahren gibt es Kritik an Barbie und ihrer Figur. Sogar Experimente wie "Wäre Barbie überhaupt lebensfähig?" wurden schon durchgeführt. Die Antwort: nein. Und das nicht, wie viele dachten, weil ihr schlanker Körper diese großen Brüste nicht tragen könnte. Vielmehr wäre in ihrer schmalen Taille nicht genug Platz für alle inneren Organe, wie Wissenschaftler herausfanden. Außerdem sind Barbies-Füße nur für High Heels und nicht zum normalen Laufen gedacht, ihre Knöchel sind so schmal, dass sie wahrscheinlich auf allen Vieren kriechen müsste. Auch ihr Kopf ist zu groß für ihren dünnen Hals. 

Doch trotz all dieser Kritik, die seit Jahren gegen das Flaggschiff des Spielwarenherstellers Mattel erhoben wird, weigerte sich die Firma, Barbies Figur der Realität anzupassen. Noch vor zwei Jahren sagte Kim Culmone, stellvertretende Design-Chefin bei Mattel, in einem Interview, dass Barbies Körper bleibe wie er ist, da Kinder die Puppe so am besten aus- und anziehen könnten. Doch nun der Richtungswechsel: Die neuen Barbie-Puppen haben ordentlich zugelegt.

Ende der lebenslangen Diät für die Barbie-Puppe

"Curvy" schimpft sich eines der neuesten Werke aus der 2016er Kollektion. Die Hüften und der Bauch sind deutlich runder, auch Beine und Arme wurden leicht angepasst.

Neben der "kurvigen" Barbie gibt es seit heute auch eine große und eine kleine Barbie. Die Verkaufszahlen der Puppen gehen seit Jahren zurück. Will Mattel so einen längst überfälligen Wandel schaffen? Ob es dazu nicht längst zu spät ist, wird die Zeit zeigen. Denn Kinder, die bereits länger mit Barbie spielen, bräuchten für die neue Barbie auch neue Kleider - die alten sind zu eng.

Außerdem sind nicht alle von der neuen Barbie-Figur begeistert. Denn auch, wenn sie mehr Kurven hat als die ursprüngliche Barbie, von einem realen Frauenbild ist sie noch immer weit entfernt.

vim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.