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Grossbritannien Achterbahn hat eine Panne – Freizeitpark-Besucher in Blackpool müssen von Gerüst klettern

Die Achterbahn an der Küste der britischen Stadt Blackpool
Die Achterbahn an der Küste der britischen Stadt Blackpool
© Paul Ellis / AFP
In einem beliebten Vergnügungspark an der englischen Küste mussten mehrere Fahrgäste aus einer festsitzenden Achterbahn gerettet werden. Sie hingen in 65 Metern Höhe fest.

Am Strand der englischen Stadt Blackpool liegt der beliebte Freizeitpark Pleasure Beach. Rund 13 Millionen Besucher kommen jedes Jahr her, um auf den Fahrgeschäften, mit Blick aufs Meer, ihren Spaß zu haben. Der Park kann mit einigen Attraktionen aufwarten, so etwa mit der riesigen Stahlachterbahn "Big One", die sogar bis 1996 die größte ihrer Art war. Die Popgruppe Simply Red drehte in dem waghalsigen Fahrgeschäft sogar ein Musikvideo.

Für die mutigen Besucher, die am 25. April eine rasante Tour in der "Big One" drehen wollten, wurde die Fahrt allerdings zu einem größeren Abenteuer, als sie sich vorher vermutlich ausgemalt hatten. Denn genau auf dem höchsten Punkt des 65 Meter hohen Stahlgestells kamen die Wagen der Achterbahn zum Stehen. Und ließen sich erst einmal nicht wieder zum Laufen bringen.

Menschen sitzen in 65 Metern Höhe fest

Damit niemand in Gefahr geriet, und auch niemand den Rest des Tages in einem feststeckenden Achterbahn-Wagen verbringen musste, begannen die Park-Mitarbeiter kurz nach der Panne mit einer waghalsigen Rettungsaktion für die Fahrgäste. Sie kletterten das Stahlgerüst hinauf und erklärten den Betroffenen, dass man nun gemeinsam zu Fuß die Schienen hinunterlaufen müsse. Ein mehr als ungewöhnlicher Spaziergang in schwindelnder Höhe – bei dem nicht allen Fahrgästen ganz wohl gewesen sein dürfte.

Ein Parkbesucher, der das Geschehen vom sicheren Boden aus verfolgte, teilte ein Foto von der Rettungsaktion bei Twitter. "Zumindest bekommen sie ihr Pensum an Schritten für heute voll", kommentiert er den Anblick trocken. Er äußert aber auch seinen Respekt für die Mitarbeiter, die sich direkt selbst zu den festsitzenden Fahrgästen begeben hätten und dann dafür sorgten, dass alle sicher unten ankamen.

Niemand wurde bei der Rettungsaktion verletzt, und auch die festhängenden Waggons konnten schließlich befreit werden. Nachdem sie wieder fahren konnten, ließen die Mitarbeiter die Achterbahn aber erst einmal ein paar Runden ohne Fahrgäste drehen, nur zur Sicherheit.

Quellen:  "Metro"Twitter

wt

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