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Nach Brustamputation: Mit Tattoos den Narben trotzen

Wer den Brustkrebs besiegt hat, bleibt oft mit einem veränderten Körper zurück: Amputationen und große Narben sorgen für Selbstzweifel. Manchmal kann das der Anfang für etwas ganz Neues sein.

Wenn eine Brust entfernt wurde, bleiben oft große Narben und starke Verunsicherung zurück. Ein Tattoo kann dabei helfen, sich in seinem neuen Körper wieder schön zu finden.

Wenn eine Brust entfernt wurde, bleiben oft große Narben und starke Verunsicherung zurück. Ein Tattoo kann dabei helfen, sich in seinem neuen Körper wieder schön zu finden.

Brustkrebs ist die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung bei Frauen, eine Statistik des Robert-Koch-Instituts gibt an, dass 31,3 Prozent aller Neuerkrankungen bei Frauen die Brustdüse betreffen und jährlich rund 70.000 Deutsche die Diagnose Mammakarzinom erhalten.

Wer den Brustkrebs überlebt hat, sieht sich meist mit einer unvertrauten Optik konfrontiert: Nach der Operation bleiben Narben zurück, oft sogar große. Diese geben dem Körper nicht nur ein anderes Aussehen, sondern erinnern die Patientinnen auch täglich an ihre Krankheit. Selbst wenn die Brust wieder aufgebaut wurde. Das führt häufig zu Verunsicherung. Viele Frauen fragen sich, ob sie trotzdem noch schön sind. Wie die vernarbte Brust auf andere wirkt. Ob sie sie ebenso wahrnehmen, wie sie selbst.

Um sich zurückzuholen, was der Krebs genommen hat, das Wohlfühlen im eigenen Körper, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Die bunteste ist wohl die, sich ein Tattoo stechen zu lassen. In den USA hat die Non-Profit-Organisation Personal Ink (P.ink) eine App entwickeln lassen, mit der man die Entscheidung für eine Tätowierung vorher einmal durchspielen kann. Indem man ein Bild der eigenen Brust hochlädt und unterschiedliche Motive "anprobiert". Gerade Frauen, für die es das erste Mal wäre, finden auf diese Weise einen leichteren Zugang. Sollte man sich zu einem Tattoo entschließen, kann das auf Spenden angewiesene Team auch einen Tätowierer in der Nähe empfehlen, der sich mit Mastektomie-Tattoos auskennt.

Auf Facebook hat die 53-jährige Silke Plehn eine deutsche Community gegründet, die sich die Arbeit von P.ink zum Vorbild genommen hat und den Titel "Brustkrebs-Tattoos" trägt. Nach ihrer eigenen Erkrankung vor zwei Jahren war die Schleswig-Holsteinerin zu vielen Nachsorge-Themen informiert worden, hatte jedoch nie von die Möglichkeit einer Narben verdeckenden Tätowierung gehört. Nun möchte sie auch hier ein Netzwerk entwickeln, mithilfe dessen betroffene Frauen qualifizierte Tätowierer in ihrer Region finden können.

bal
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.