HOME

Carolin Kebekus beschwert sich: Schnauze voll vom Magerwahn

Sie hat keine Lust mehr auf Diättipps und teure Arschcreme: Die Komikerin Carolin Kebekus wehrt sich gegen das Ideal des perfekten Frauenkörpers - und spricht damit vielen aus der Seele.

Carolin Kebekus bei einem Auftritt mit ihrem Programm "Pussypower"

Carolin Kebekus bei einem Auftritt mit ihrem Programm "Pussypower"

Carolin Kebekus ist sauer. Nicht nur auf die Frauenzeitschrift "Brigitte", auf deren Homepage sie ihren Beschwerdebrief veröffentlicht hat, sondern auf alle Frauenzeitschriften. "Liebe Brigitte, ich hasse dich!" beginnt die Kolumne der bekannten Komikerin. "Makellose Frauen mit makellosen Gesichtern strahlen mich von Euren Titelseiten an. Daneben stehen Eure Themen. Am fettesten gedruckt sind immer entweder die Diättipps, oder die Fitnesstipps (...)" Auch wenn sie wisse, dass sie nicht dick ist, würden sie die Frauenzeitschriften dazu bringen, sich über ihre Figur Gedanken zu machen. "Wie viel Lebenszeit ich schon verschwendet habe, um über meinen Hintern nachzudenken. Denn durch Euch bin ich ja erst darauf gekommen, dass Cellulite scheiße aussieht."

Es ist ein wunderbar ehrlicher Kommentar der 34-Jährigen zur immer wieder geführten Schönheits-Diskussion. Zu dem Druck, der auf Frauen heute lastet, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie sechs Wochen nach der Geburt wieder aussehen wie vor der Schwangerschaft - hat Heidi Klum ja schließlich auch geschafft.

Afterbabybody ist für Kebekus das Hasswort des Jahrtausends - eine Wahl, mit der sie bei vielen Frauen auf Zustimmung trifft. Doch auch in den zu weiten Teilen positiven Kommentaren bei "Brigitte.de" gibt es andere Meinungen. "Ohne Druck und zwang kann man nach der Geburt wieder abnehmen die meisten haben nur keine Disziplin und kein Bock und ruhen sich als ausrede hab ja ein oder mehrere Kinder aus. Wer danach kein Bock hat hatte wahrscheinlich vorm Kind auch kein bock, lächerlich!!!!! Und sich nur wegen Kindern gehen zu lassen und fett zu werden oder dick zu bleiben traurig. Ich hab 2 kleine Babys und grad vor Geburt meines dritten und seh das anders", schreibt madeleine.

Offenbar sind es nicht nur die Frauenzeitschriften, die umdenken müssen.

vim

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.