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USA: Drei Jahre clean – Mutter feiert den Sieg über die Sucht nach einer Überdosis

Nur das sofortige Verabreichen des Gegenmittels Naloxan rettete Erika Hurt 2016 das Leben, sie war auf dem Tiefpunkt ihrer Heroin-Sucht und hatte einen zehn Monate alten Sohn. Nun hat sie den Entzug geschafft und freut sich, ihr Kind wiederzubekommen.

Polizeibild der Mutter mit Überdosis und aktuelles Bild von Mutter und Sohn

Erika Hurt und ihr dreijähriger Sohn Parker feiern, dass die Mutter clean ist und das Kind wieder zu sich nehmen darf. Das Bild links ging 2016 um die Welt, als Hurt mit einer Überdosis und ihrem Baby im Auto gefunden wurde.

Auf der Facebook-Seite "The Addict's Diary" sammelt Kevin Alter Geschichten von Menschen, die ihrer Drogensucht entkommen konnten. Sein jüngstes Beispiel ist die Geschichte von Erika Hurt, die 2016, ausgeknockt von einer Überdosis, von der Polizei fotografiert wurde und deren Bild viral ging. "Millionen haben mich mit einer Überdosis gesehen, als ein Foto, das die Polizei gemacht hat, viral ging", berichtet Hurt in dem Facebook-Posting. Es war wohl einer der schwärzesten Tage ihres Lebens, als die Aufnahme entstand. Die Nadel hielt sie noch in der Hand, als sie komplett weggetreten auf dem Vordersitz ihres Autos gefunden wurde, ihr damals zehn Monate alter Sohn Parker saß auf dem Rücksitz. "Aber niemand schien die Zeit zu haben, sich nach mir zu erkundigen, zu schauen, wie es mir geht", schrieb Hurt am 27. Oktober 2019 weiter. "Hier ist ein Update: Heute habe ich drei Jahre ohne Drogen gefeiert und mein Sohn bekommt seine Mutter zurück. Wie wär's, wenn DAS viral geht!" Damals brauchte es zwei Dosen Naloxan (im Englischen Narcan), um Hurt zurück ins Leben zu holen, das Gegenmittel hebt die Wirkung von Opiaten ganz oder zum Teil auf. Hurt war damals auf Bewährung und wurde nach dem Vorfall direkt für ein halbes Jahr in ein geschlossenes Rehabilitierungsprogramm gesteckt.

Am zweiten Tag in der Rehab sah Hurt das Foto von sich im Fernsehen, in einer lokalen Nachrichtensendung aus Hope im Bundesstaat Indiana. Die Polizei hatte das Bild an die Medien gegeben, um zu zeigen, "was passiert, wenn man eine Überdosis genommen hat", sagte der Polizeidirektor der Kleinstadt mit rund 2000 Einwohnern "Good Morning America". Dass Hurt damit zum Stadtgespräch wurde, ist mehr als wahrscheinlich. Wie sehr Hurt von der Veröffentlichung verletzt war, kann man sich leicht vorstellen. Wie viel ihr daran liegt, dass die Menschen nach ihrer Genesung ein anderes Bild von ihr im Kopf haben, zeigt sie auf Facebook.

It has been three years since the worst day of Erika's life (and I would say it was probably the worst day of her...

Gepostet von Ali Elizabeth Photography am Dienstag, 22. Oktober 2019

Eine große Demütigung

"Good Morning America" zitiert Hurt, die mit 15 Jahren begann, Schmerzmittel zu nehmen, damit, wie "demütigend" es für sie gewesen sei, zum Vorzeigekind für Sucht geworden zu sein. Nichtsdestotrotz hat ihr das Bild geholfen, durch ihren Entzug zu kommen und drei Jahre lang durchzuhalten. "Es hat sich mir eingeprägt", sagt sie. "Ich nutze es als Gedächtnisstütze, die mir zeigt, wo die Abhängigkeit mich hinbringen würde, sollte ich rückfällig werden."

Hurts zweite Stütze war ihr Sohn Parker. Sie erinnert sich, dass er zunächst bei seinen Besuchen in der Rehab nichts mit ihr zu tun haben wollte, obwohl er sie zweimal pro Woche sah. "Wir hatten keine Bindung", sagt sie, "und das war wirklich traurig." Hurt war nach der Schwangerschaft clean, wurde aber zwei Monate nach der Geburt rückfällig. "Physisch war ich für meinen Sohn da, aber nicht mental. Ich habe all seine ersten Male verpasst", bedauert die Krankenschwester das Versäumen der Entwicklungsschritte ihres Kindes.

Weil ihr Verhältnis inzwischen ganz eng ist, war es Hurt wichtig, dass Parker mit ihr auf den Fotos ihrer Drei-Jahres-Feier zu sehen ist.  Nun hat sie beides zurück, ihr Leben und ihren Sohn. Die Bilder der beiden erhielten auf der Facebook-Seite "The Addict's Diary" 25.000 Kommentare und Glückwünsche und wurden 112.000 mal geteilt. Mutter und Kind leben noch immer in Hope, Indiana.

Quellen: "The Addict's Diary" bei Facebook, "Good Morning America"

bal

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.