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Reaktionen auf Edeka-Spot: Plötzlich wollen Weihnachten alle zu Opa

Über 300.000 Likes und mehr als eine halbe Million Shares bei Facebook: Der Edeka-Spot zum ersten Advent hat einen Nerv getroffen. Und veranlasst die Nutzer der sozialen Medien dazu, ihr Herz auszuschütten und in Erinnerungen zu schwelgen.

Der traurige Opa aus dem Edeka-Spot, gespielt von Arthur Tulloch Nightingale

Der traurige Opa aus dem Edeka-Spot, gespielt von Arthur Tulloch Nightingale

Das Netz ist gerührt. Beim Anschauen des aktuellen Werbeclips von Edeka, in dem ein niedlicher Opa seinen eigenen Tod vortäuscht, um seine Kinder und Enkel Weihnachten nach Hause zu locken, sind bei ihnen die Tränen geflossen, beteuern die Facebook-Fans der Supermarktkette. Während in den Medien diskutiert wird, ob die Idee der Werbeagentur Jung von Matt geil oder geschmacklos ist, ist man sich in den sozialen Medien einig: Rührend, herzergreifend, sehr toll gemacht, so lautet das überwiegende Urteil – kritische Kommentare werden niedergeschrieben, Trolle vom Platz geschickt.


Als gäbe es keinen anderen Ort und Gesprächspartner, nutzen die Fans die Kommentarfunktion, um sich gegenseitig zu versichern, wie wichtig es ist, beim Fest der Liebe die eigenen Eltern und Großeltern nicht zu vergessen. "Einfach tolle Werbung sollte alle Menschen zum Nachdenken bringen. Frohe Weihnachten allen Menschen auf der Welt. ❄", heißt es etwa. Und: "Ein wahnsinnig rührseliger Spot, sofort feuchte Augen bekommen! Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Zeit und der Gemeinsamkeit, schenkt mehr davon als stundenlang gestresst Geschenke zu kaufen❣" Ausgerechnet unter einem Werbespot wird öffentlich beteuert, dass all der Konsum zu Weihnachten falsch und Zeit mit der Familie das Allerwichtigste ist. Ein bisschen paradox.  

Mehr als 36.000 Kommentare

Die User erzählen aus Altenheimen, in denen manche Menschen nicht einmal zu Weihnachten Besuch bekommen, andere tun kund, dass sie in diesem Jahr zum ersten Mal ohne ihre Eltern feiern müssen, weil sie verstorben sind. Es wird sich gegenseitig Beileid bekundet, Kraft gewünscht und auf die alten kostbaren Werte geeinigt. 

Zuhause ist es am schönsten. Gerade zu Weihnachten: leckeres Essen, die Liebsten beieinander, festliche Stimmung - wü...

Posted by EDEKA on Saturday, November 28, 2015

Das Social-Media-Team von Edeka hat den Spot am 28. November bei Facebook gepostet und seither ist er öfter geteilt worden, als die Seite Fans hat. Auf Youtube liegt die Zahl der Abrufe bei fast 20 Millionen. Mit dem rührenden Stück hat die Werbeagentur Jung von Matt einen noch größeren Hit gelandet als Anfang 2014 mit dem "Supergeil"-Video mit Friedrich Liechtenstein. Dorthin allerdings kehren die Youtube-User derzeit zurück, wenn sie "den Opa" gesehen haben und ihre Tränen trocknen wollen. Doppelsieg, könnte man sagen. 

bal
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.