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England Frau verliert ihren Ehering im Meer – und findet ihn dank eines Metalldetektors wieder

Paar mit Ehering
Rachael Edmonds und ihr Mann sind seit 19 Jahren verheiratet (Symbolbild)
© Kostyazar / Getty Images
Beim Schwimmen im Meer ließ eine Frau aus England ihren Ehering fallen. Ihr Glück: In der Gegend wechseln sich Ebbe und Flut ab – und ein Fremder mit Metalldetektor kam zur Hilfe.

Rachael Edmonds ist begeisterte Schwimmerin – und offenbar auch mächtig ehrgeizig. Selbst in den Wintermonaten lässt sie sich nicht davon abbringen, für ihr großes Ziel, einen Wettkampf für den guten Zweck, zu trainieren. Dazu geht die 42-jährige Engländerin regelmäßig in der Bucht von Morecambe schwimmen.

Vor kurzem ereilte sie dabei ein kleines Unglück: Edmonds bemerkte erst im Wasser, dass sie ihren Verlobungs- und ihren Ehering noch am Finger hatte. Normalerweise nimmt sie diese vorher ab. Sie versuchte, die Schmuckstücke in einer Trockentasche, die sie dabei hatte, zu verstauen. Dabei glitten ihr die Ringe jedoch aus der Hand, berichtete sie dem Portal "Ladbible". Den Verlobungsring konnte sie noch retten, der Ehering aber sank auf den Meeresboden. Edmonds versuchte, nach ihm zu tauchen, fand ihn aber nicht mehr.

Ehering im Meer versunken – die Ebbe brachte Glück

Für Rachael Edmonds und ihren Mann Jim hat der Ring eine große emotionale Bedeutung – seit 19 Jahren ist das Paar schon verheiratet. Doch auch materiell hat das Schmuckstück einen gewissen Wert: Es besteht aus Platin mit 22 Diamanten. Da war es doppelt frustrierend, dass der Ring nun auf dem Grund des Meeres lag!

Dennoch bestand eine zumindest theoretische Chance, den verlorenen Ring wieder zu finden. Erstens war Edmonds nicht weit hinausgeschwommen, zweitens – und das war ein großes Glück – handelt es sich bei Morecambe Bay um ein Wattgebiet. Zu Ebbezeiten war es also möglich, im Schlamm nach dem Ring zu suchen, auch wenn das der sprichwörtlichen Suche nach der Nadel im Heuhaufen ähnelte.

Innerhalb von fünf Minuten war der Ring gefunden

Doch auch eine Nadel lässt sich mit der richtigen Ausrüstung finden. Die besaß Matthew Hepworth, ein Krankenpfleger aus der Gegend. Hepworth ist gern mit seinem Metalldetektor unterwegs und sucht nach verlorenen Schätzen. Über Freunde hatte er von dem Fall gehört und bot seine Hilfe an. Edmonds zeigte ihm grob die Stelle, an der sie den Ring zum letzten Mal gesehen hatte.

Und tatsächlich: Nach nur fünf Minuten schlug das Gerät an, Hepworth hatte den Ring gefunden. "Es ist ein tolles Gefühl, ein Schmuckstück zu finden", schilderte er "Ladbible" den "emotionalen Moment". Rachael Edmonds und ihr Mann konnten es nicht glauben. "Ich war begeistert", erzählt sie. Die Mutter ihres Mannes hätte sogar angefangen zu weinen, als sie von dem glücklichen Ausgang der Geschichte hörte. Edmonds bedankte sich bei ihrem Helfer mit großen Mengen an Bier und Wein – und wird in Zukunft sicher besser auf ihren Ehering achten.

Quelle: "Ladbible" / Rachael Edmonds auf Facebook

epp

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