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Erasmus-Programm bringt Babys hervor Ein wirklich fruchtbarer Austausch

So ein Auslandsaufenthalt macht sich gut im Lebenslauf - und kann das Privatleben grundlegend verändern
So ein Auslandsaufenthalt macht sich gut im Lebenslauf - und kann das Privatleben grundlegend verändern
© Colourbox.de
Seit 25 Jahren schickt das Austauschprogramm Erasmus Studenten quer durch Europa - eigentlich zum Lernen. Schöner Nebeneffekt: Über alle Ländergrenzen hinweg wurden bereits eine Million Babys gezeugt.

Das EU-Programm Erasmus bringt Studenten nicht nur ins Ausland - viele finden dort auch die Liebe. "Viele dieser jungen Menschen haben den Partner, den sie im Ausland gefunden haben, geheiratet. Es gibt rund eine Million Erasmus-Babys", sagte die EU-Bildungskommissarin Androulla Vassiliou am Montag in Brüssel bei der Präsentation einer neuen Studie. Ein Auslandsaufenthalt während des Studiums lässt demnach deutlich die Wahrscheinlichkeit steigen, mit jemandem aus einem anderen Land zusammenzukommen. In der Studie hatte die EU-Kommission die Auswirkungen von Erasmus auf Job, Fähigkeiten und Leben der Teilnehmer untersucht.

Bei der Befragung gab ein Drittel der ehemaligen Erasmus-Studenten an, ihr Lebenspartner komme aus dem Ausland - und 27 Prozent lernten ihn im Rahmen des Programms kennen. Bei den Befragten ohne Auslandsaufenthalt führten nur 13 Prozent internationale Beziehungen. Auf Basis der Zahlen schätzte die Kommission die Zahl der Kinder, die seit dem Programm-Start 1987 aus Erasmus-Beziehungen hervorging.

Die Studie basiert unter anderem auf einer Online-Umfrage in 34 europäischen Ländern. Antworten von mehr als 75 000 Studenten und Absolventen flossen ein. Erasmus fördert Studienaufenthalte oder Praktika im Ausland. Das Nachfolgeprogramm "Erasmus+" unterstützt seit Januar auch berufliche Aus- und Weiterbildungen. Das Budget liegt in den nächsten sieben Jahren bei rund 15 Milliarden Euro.

vim/DPA DPA

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