HOME

Mutter hetzt auf Facebook: Lübecker Schüler sollen Betten für Flüchtlinge beziehen – im "Schulfach Knechtschaft???"

Wie krass das Engagement für Flüchtlinge und das Unverständnis dafür aufeinanderprallen, zeigt sich gerade in der Hansestadt Lübeck. Eine Mutter machte ihrer Wut öffentlich Luft und fand erschreckend viele Gleichgesinnte.

Über den Plan der Lübecker Schule GGS St. Jürgen, die Schüler der achten Klassen diese Woche, in der sogenannten "Vorhabenwoche", einen Vormittag lang aktiv etwas für Flüchtlinge tun zu lassen, war eine Mutter so entsetzt, dass sie ihrer Wut am 5. Oktober in einem öffentlichen Posting auf Facebook Luft machte, wie das österreichische Mimikama berichtet. Sie schrieb:

"Jetzt schlägt es 13 !!!
Schüler sollen in Flüchtlingsheim Betten beziehen,Sauber machen und etc.
Diesen Plan bekam meine Freundin’s Sohn (14) !!!!!!
Ich bin bestimmt kein Hetzer und auch ober Tolerant,
aber das geht jetzt wohl zu weit.
Gibt es jetzt in Lübecker Schulen ein neues Schulfach namens:
KNECHTSCHAFT ?????"

Facebook-Posting einer Mutter

Facebook-Posting einer Mutter

Ein Mitglied der Facebook-Gruppe "Aufwachen Deutschland" wurde darauf aufmerksam, möglicherweise ist die Frau da selbst aktiv und teilte den Beitrag auch dort. Die Gruppe trägt den Untertitel "Patriotische Plattform für moderne und zeitgenössische Informationen rund um das Thema Politik" und dürfte damit den eher rechten Kreisen zuzuordnen sein. Die Gruppe hat rund 75.000 Mitglieder. Und so kam es, dass die Hetze sich in Windeseile verbreitete.

Soziales Engagement zeigen

Wie in vielen Städten sind auch die Lübecker extrem aktiv, was das private Engagement für Flüchtlinge angeht. Freiwillige Helfer organisieren sich zum Beispiel in der "Walli", die offiziell "Alternative" heißt und ein Jugend- und Kulturzentrum ist. Inzwischen ist das Gelände am Wallgraben aber auch ein Flüchtlingslager. In Schichtplänen organisieren sich Helfer und Helferinnen und halten fest, welcher Bedarf besteht. Wegen des hohen Durchlaufs an An- und Abreisenden müssen zum Beispiel auch die Betten regelmäßig bezogen werden. Eben dort sollten die Achtklässer einen Vormittag helfen. Die neu eintreffenden Flüchtlingen haben meist lange Reisen hinter sich und sind bei ihrer Ankunft komplett erschöpft. 

Wenn eine Schule seine Schüler dazu animiert, sich sozial zu engagieren, kann man nur sagen: alles richtig gemacht. Fürs Leben lernen kann man eben nicht nur am Schreibtisch. Doch die Reaktionen auf das Posting der "ober Toleranten" Mutter fallen ganz anders aus. Dunkeldeutschland tritt ans Licht und verbreitet seine dummen Parolen.

Erst legt die Mutter um 15.09 Uhr selbst nach:


Und dann wird es komplett absurd.


Man wünscht sich, die Schule hätte die Möglichkeit, auch den Eltern ihrer Schüler etwas beizubringen. Der Schulleiter war bislang für eine Stellungnahme nicht erreichbar, wir bleiben dran.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.