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Schottland Frau muss an ihrem Geburtstag mit ansehen, wie ein Ballon mit 100-Pfund-Note davonfliegt

Eine Frau hatte wenig Freude an den Ballons für ihre Geburstagsparty (Symbolbild)
Eine Frau hatte wenig Freude an den Ballons für ihre Geburstagsparty (Symbolbild)
© Getty Images
Eine 37-jährige Schottin bekam zum Geburtstag einen Helium-Ballon geschenkt, an dem sich mehrere Geldscheine befanden. Doch dann passierte ein Unglück.

Nikki Walker aus Glasgow, Schottland, feierte ihren 37. Geburtstag. Das ist in Zeiten der Pandemie ja ohnehin keine rundum fröhliche Angelegenheit – auch Walker konnte ihren Ehrentag nur im engsten Kreis mit ihrer Familie zelebrieren. Trotzdem wollten alle Beteiligten den Nachmittag natürlich so schön wie möglich gestalten. Ihre Schwester hatte Nikki deshalb ein besonderes Geschenk mitgebracht.

Sie überreichte dem Geburtstagskind eine große Pappschachtel und forderte Nikki auf, sie zu öffnen. Völlig ahnungslos folgte die 37-Jährige der Bitte, öffnete den Karton – und bemerkte überrascht, dass sich darin ein mit Helium gefüllter Luftballon befand. Er war groß und durchsichtig, drauf geschrieben stand "Happy Birthday", und darin befand sich rosa Konfetti. Allerdings ging es weniger um das, was sich in dem Ballon befand, als um das, was sich an dem Ballon befand: Nikkis Schwester hatte nämlich mühevoll zahlreiche Geldscheine an der Schnur befestigt. Insgesamt 100 britische Pfund.

Die Frau öffnete das Überraschungspaket im Freien

Was niemand bedacht hatte: Die Familie feierte im Garten. Und Nikki Walker war so überrascht vom Inhalt des großen Kartons, dass sie nicht schnell genug reagieren konnte – sodass der schöne Ballon mit dem vielen Geld ungehindert davonschweben konnte. Panisches Rennen und Rufen hinderte ihn nicht daran – das Geschenk war einfach weggeflogen. "Es waren 100 Pfund in 10-Pfund-Scheinen am Ballon festgebunden – das ist typisch mein Glück", klagte Nikki später der Zeitung "Metro" ihr Leid. "Meine Schwester war zum Grillen mit meiner Familie gekommen und hatte ihn mir gegeben."

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"Inzwischen kann ich nicht mehr aufhören zu lachen, aber dann muss ich an meine arme kleine Schwester denken. Sie sieht es aber auch von der lustigen Seite und sagt, sowas könne nur mir passieren." Eigentlich wollte die Schottin von dem Geburtstagsgeld einen kleinen Wochenendtrip machen – den muss sie nun wohl aus eigener Tasche bezahlen. Immerhin hat sie Vergnügen an den Reaktionen, die ihre Geschichte hervorgerufen hat: "Ich bin aufgewacht und hatte 180 Freundschaftsanfragen bei Facebook. Die Leute nennen mich nur noch 'das Mädel, das den Ballon verloren hat'." Jetzt würde sie natürlich interessieren, wie weit es der Ballon mit dem Geld schafft und sie hofft, dass der Finder von der Geschichte hört und sich meldet. Zurückhaben möchte sie das Geld aber nicht.

Quelle: "Metro"

wt

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