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Sawmill Fire in Arizona: Es ist ein Feuer! Vater feiert Party für sein ungeborenes Kind – und löst einen Flächenbrand aus

Ein Mann aus Arizona wollte auf einer Party das Geschlecht seines Kindes öffentlich machen. Daraus entstand ein riesiger Flächenbrand, der den Vater jetzt richtig teuer zu stehen kommt.

Brand in Arizona

Das Feuer verursachte einen Schaden von mehr als acht Millionen Dollar

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Als Dennis Dickey am 23. April 2017 zu seinem Gewehr griff, hielt er sich wohl noch für einen Glückspilz. Seine Frau erwartete ein Kind, und Dickey wollte nun herausfinden, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden würde. Das Ehepaar hatte Freunde und Verwandte zu einem sogenannten baby shower eingeladen. Dickey sollte auf ein Ziel schießen, das mit einer Substanz gefüllt war, die dann entweder blau (ein Junge) oder pink (ein Mädchen) explodieren würde.

Einige Minuten später dürfte Dennis Dickey geschwant haben, dass es doch nicht sein Glückstag war. Mit seinem Schuss löste der 37-Jährige aus Tucson im US-Bundesstaat Arizona einen Flächenbrand aus, der sich letztendlich über 190 Quadratkilometer erstreckte.

Vater muss acht Millionen Dollar zurückzahlen

Vor Gericht gestand Dickey nun, das Feuer ausgelöst zu haben. Der Mann, der als Grenzpolizist arbeitet, hatte zwar sofort die Feuerwehr gerufen. Der Brand ließ sich wegen starker Winde aber nicht so leicht eindämmen und ging als "Sawmill Fire" in die Annalen von Arizona ein. 800 Feuerwehrleute waren eine Woche lang im Einsatz, die Schäden beliefen sich laut Staatsanwaltschaft auf acht Millionen Dollar.

Dafür muss Dennis Dickey nun aufkommen. Laut "CNN" muss er eine einmalige Zahlung von 100.000 Dollar leisten und danach in monatlichen Raten den Betrag abstottern. Ob der Familienvater die Summe von acht Millionen Dollar jemals aufbringen können wird, ist unklar. Außerdem wurde er zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt. Seinen Job als Grenzpolizist darf er behalten.

Gender-Reveal-Partys sind in den USA sehr beliebt, um feierlich das Geschlecht des erwarteten Kindes zu verkünden. Ob es nun ein Junge oder ein Mädchen geworden ist, hat Dickey nicht öffentlich verraten. Für ihn ist, wie er selbst vor Gericht sagte, die Party zu einem Desaster geworden: "Ich fühle mich absolut schrecklich damit. Es war wahrscheinlich einer der schlimmsten Tage meines Lebens."

epp
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