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Feiertags-Flucht: Die Zahl der Weihnachts-Verweigerer steigt

Weihnachten - viel zu viel Stress: Das sagen inzwischen immer mehr Deutsche. Jeder vierte fährt über die Feiertage am liebsten weg. Schuld daran ist aber nicht die Schwiegermutter - zumindest nicht immer.

Nicht jeder freut sich auf die Feiertage

Nicht jeder freut sich auf die Feiertage

Während die einen seit Wochen von einem Weihnachtsmarkt zum anderen rauschen und sich selbst von der 1000. "Last Christmas"-Wiederholung nicht die Laune verderben lassen, versuchen die anderen, jeglichem Weihnachtstrubel aus dem Weg zu gehen. Und auch wenn die Mehrheit noch immer zur ersten Gruppe gehört, wächst die zweite von Jahr zu Jahr: Immer mehr Deutsche fahren über die Feiertage weg! Jeder vierte verabschiedet sich inzwischen von der Familie und dem dazugehörigen Chaos und verbringt Weihnachten lieber weit weg. Besonders beliebt: Orte, an denen es viel Sonne statt Geschenkestress gibt.

Laut der Online-Studie W3B von "Wimdu.de" ist dabei die größte Motivation der Weihnachtsstress. Dem hoffen knapp 40 Prozent der 4000 Befragten durch ihren Urlaub zu entgehen. Knapp dahinter liegt das Winterwetter. Denn auch wenn die Temperaturen in diesem Jahr sehr hoch sind - die Sonne lässt sich in vielen Teilen Deutschlands eher selten blicken.

Flucht vor der Familie?

Doch auch ganz praktische Gründe spielen eine Rolle: zum Beispiel die Schulferien der Kinder. Schließlich sind die Weihnachtsferien für Wintersportfans mit schulpflichtigen Kindern eine der wenigen Gelegenheiten für eine Reise in die Berge. Außerdem freuen sich Sparfüchse über einen langen Urlaub durch nur wenige Urlaubstage. 

Ein Lichtblick der Studie: "Vor der nervigen Familie fliehen" ist nur bei 20 Prozent der Reisewütigen der Grund für ihre Flucht. 

vim
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.