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Internationaler Frauentag: Gleiche Chancen im Job? Von wegen!

Auch wenn viele es nicht mehr hören können: Von einer Gleichstellung der Geschlechter in der Arbeitswelt ist Deutschland noch immer weit entfernt. Darum steht der diesjährige Frauentag zu Recht unter dem Motto "Pledge For Parity" - Versprechen zur Gleichheit.

Internationaler Frauentag - Eine Frau rollt die Ärmel hoch

Frauen sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor - in die Chefetagen schaffen sie es meist trotzdem nicht

Es gibt Bewegung, aber noch lange nicht genug: Frauen haben in der Arbeitswelt auch heute mit teils erheblichen Nachteilen zu kämpfen - ob es nun darum geht, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten oder fürs Alter vorzusorgen. Zum Internationalen Frauentag an diesem Dienstag bleibt die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern deshalb zentrales Thema. Wo liegen die größten Defizite? Und wo gibt es Fortschritte?

Berufliche Qualifikation 
Frauen in Deutschland sind heute so gut ausgebildet wie nie zuvor. So konnte im Jahr 2011 nach neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes gut ein Viertel der erwerbstätigen Frauen einen Hochschul- oder vergleichbaren Abschluss vorweisen, und bei den jüngeren Frauen im Job zwischen 30 und 34 Jahren lag dieser Anteil mit 35 Prozent sogar noch über dem der gleichaltrigen Männer (31 Prozent). Zugleich sank der Frauenanteil an den gering qualifizierten Arbeitskräften. Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass Frauen auch Jobs machen, die ihrer Ausbildung entsprechen: 2014 etwa sahen sich 14 Prozent der berufstätigen Frauen für ihre Arbeit überqualifiziert und damit ein spürbar größerer Anteil als bei den Männern (10 Prozent).

Erwerbsbeteiligung und Arbeitsbedingungen
Die Zahl der Erwerbstätigen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen - und das liegt nicht zuletzt daran, dass mehr Frauen berufstätig sind.
Trotzdem arbeiten sie im Vergleich zu Männern noch immer seltener.
Vor allem ab Familiengründung zieht sich ein Teil der Frauen zumindest zeitweise vom Arbeitsmarkt zurück - um später häufig in Teilzeit oder über Minijobs wieder einzusteigen. Beide Modelle werden von Frauen nach wie vor deutlich häufiger genutzt als von Männern.

Bezahlung
Hier liegt für viele Experten der Dreh- und Angelpunkt in Sachen Chancengleichheit im Job. Auch wenn das Problembewusstsein gewachsen ist, verdienen Frauen in Deutschland nämlich im Schnitt brutto noch immer rund 22 Prozent weniger als Männer. Damit ist die Lohnkluft in Deutschland so groß wie in kaum einem anderen Land Europas - und sie ist erstaunlich stabil. Gründe werden darin gesehen, dass Frauen andere, geringer bezahlte Tätigkeiten machen, häufiger in Branchen mit tendenziell geringerem Verdienst beschäftigt sind, wie etwa im Gesundheitswesen oder im Einzelhandel, und häufiger in Teilzeit arbeiten. Der Arbeitgeberverband BDA sieht die Lohnlücke deshalb auch als "Resultat persönlicher Entscheidungen, die sich auf den Erwerbsverlauf und die berufliche Entwicklung auswirken".

Abhilfe könne nur schaffen, wer an den Ursachen ansetze, so der BDA - durch den Ausbau der Kinderbetreuung, eine erweiterte Berufswahl der Frauen, flexiblere Arbeitszeiten und eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung in der Familie. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) macht sich für ein Recht auf befristete Teilzeit stark - "damit Beschäftigte ihre Arbeitszeit nach Bedarf auch wieder aufstocken können, und auch Männer sich trauen, in bestimmten Lebensphasen ihre Arbeitszeit zu reduzieren". Und Henrike von Platen vom Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) fordert: Frauen und Männer, aber auch Unternehmen und Politik sollten gemeinsam daran arbeiten, die Lohnlücke zu schließen.

Karrierechancen
Bisher haben es nur wenige Frauen in die höchsten Etagen der Unternehmen in Deutschland geschafft - und auch auf die seit Jahresbeginn geltende Frauenquote für Führungspositionen reagierten viele betroffene Firmen schleppend. Nach einer Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum könnte sich hier etwas tun: Mittlerweile hätten sich die meisten betroffenen Unternehmen entsprechende Zielgrößen gegeben, heißt es in der Studie, die mit lediglich 88 teilnehmenden Unternehmen allerdings nicht repräsentativ ist. Auch BPW-Präsidentin Platen ist aber zuversichtlich, dass die Quote positive Wirkung entfalten wird: "Dieser Stein rollt jetzt gerade, und ich hoffe, dass es ausreicht, mehr Sichtbarkeit von Frauen zu bekommen."

Laut Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung war 2014 ein Viertel der Führungskräfte in der obersten Leitungsebene privater Firmen weiblich, und auf der zweiten Führungsebene lag der Frauenanteil bei 39 Prozent. Chefinnen gibt es dabei häufiger in kleinen Unternehmen, und in Branchen, in denen traditionell viele Frauen unterwegs sind wie Gesundheit, Erziehung und Unterricht. Ein weniger starres Arbeitszeit-Korsett würde aus Sicht der IAB-Forscherinnen Susanne Kohaut und Iris Möller helfen, Karrierehürden beiseite zu räumen. "Wenn Führungsaufgaben in Teilzeit ausgeübt werden, lassen sich familiäre Pflichten besser mit beruflichem Aufstieg verbinden", schreiben die Expertinnen in ihrer Studie.

Christine Schultze / DPA

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.