HOME

Jennifer Lawrence zu Nacktfotos: "Gut, dass ich kein Hermaphrodit bin"

Sie ist eines der berühmtesten Opfer des Nacktfoto-Skandals, doch durch einen gedankenlosen Spruch verspielt sich Jennifer Lawrence derzeit die Sympathien. Nicht nur bei intersexuellen Menschen.

Jennifer Lawrence gehört zu den bekanntesten Opfern von Hackern, die vor einigen Wochen die privaten Fotos einiger Prominenter ins Netz stellten. Nacktbilder, die sich in Windeseile verbreiteten, über Twitter, Google und unzählige andere Kanäle. Gehackt worden zu sein und keinen Einfluss darauf zu haben, was vom eigenen Telefon online geht, ruft ein Gefühl der Ohnmacht, Angst und Wut hervor.

"Tribute von Panem"-Star Jennifer Lawrence hat versucht, das Ohnmachtsgefühl mit Humor zu bekämpfen. In der Oktober-Ausgabe der "Vanity Fair" nimmt sie ausführlich Stellung zu ihrer gehackten Privatsphäre. Leider lässt sich die 24-Jährige zu folgendem Satz hinreißen: "Es hätte schlimmer sein können. Wenigstens bin ich kein Hermaphrodit. Dann wäre ich geoutet worden - Jennifer Lawrence, Hermaphrodit!"

Erst den Verstand einschalten!

Was Lawrence sagen will, ist klar: Gäbe es an ihrer Nacktheit etwas zu entdecken, mehr als nur nackte Brüste und einen nackten Po, hätten die Fotos ihre Privatsphäre auf noch ganz andere Weise zerstört. Sie hätten ein Geheimnis gelüftet.

Was Lawrence aber leider sagt, ist, dass sie zum Glück nicht intersexuell ist.

Und nicht die äußeren Geschlechtsteile eines Hermaphroditen besitzt. Und damit verurteilt sie Menschen mit nicht eindeutigem Geschlecht.

"Vanity Fair"-Autorin Sam Kashner reagiert auf Lawrences Äußerung mit Bewunderung. Sie schreibt "And there's your silver lining." Soll heißen: "Diese tolle junge Frau findet bei aller Frustration gleich wieder einen Silberstreif am Horizont."

bal

Wissenscommunity