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Hochzeitsgast auf Rekordjagd: "Ja, ich will - den Brautstrauß"

Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben eines Paares sein. Für eine Frau aus Utah ist jede Hochzeit nur ein weiterer Schritt auf ihrem Weg zum Rekord: Ihr Hobby ist das Fangen von Brautsträußen.

Jamie Jackson bei der Jagd - und mit ihrer Beute

Jamie Jackson bei der Jagd - und mit ihrer Beute

Es gibt Bräuche, die gehören zu jeder Hochzeit: das gemeinsame Anschneiden der Torte, der erste Tanz als Ehepaar und natürlich das Werfen des Brautstraußes. Dafür versammeln sich alle unverheirateten Damen hinter der Braut, die den Strauß über ihre Schulter in die Menge schmeißt. Wer den Strauß fängt, soll der Tradition nach die nächste glückliche Braut werden. Dass an dieser Vorhersage nicht viel dran ist, beweist die Amerikanerin Jamie Jackson aus Salt Lake City. Sie hat in den letzten 19 Jahren ganze 46 Mal den Brautstrauß gefangen - und ist immer noch unverheiratet.

Die 37-Jährige hat aus dem weltweiten Brauch eine Art Sport gemacht: "Man muss das planen und sich strategisch platzieren", erklärte Jackson dem Sender KSL. Am besten sei der Platz ganz vorne, man dürfe sich auch nicht zu schade sein, in die Luft zu springen - oder ein paar kleine Kinder aus dem Weg zu räumen. "Aus Versehen habe ich auch schon Kinder weggestoßen", gibt Jackson zu.

In einer eigenen Vitrine sammelt Jamie Jackson ihre Errungenschaften. Dass sie zu so vielen Hochzeiten eingeladen wird, erklärt Jackson durch ihre Mitgliedschaft in einer Theatergruppe und einem Kirchenchor.

In einer eigenen Vitrine sammelt Jamie Jackson ihre Errungenschaften. Dass sie zu so vielen Hochzeiten eingeladen wird, erklärt Jackson durch ihre Mitgliedschaft in einer Theatergruppe und einem Kirchenchor.

Was tut Frau nicht alles, wenn sie ins Guinnessbuch der Rekorde will. Die bisherige Weltrekordhalterin im Fangen von Brautsträußen kann gerade einmal elf Sträuße vorweisen. Jamie Jackson ist nun dabei, Belege für all ihre Fänge zu sammeln und diese beim Guinnessbuch einzureichen. Als sie dafür die 46 Brautpaare kontaktierte, machte sie eine schöne Entdeckung: "Ich bin stolz sagen zu können, dass von den 46 Brautsträußen, die ich gefangen habe, nur zwei Paare sich haben scheiden lassen." Wenn ihr selbst auch kein Liebesglück durch die Blumen zu Teil wurde - den Paaren scheint sie Glück zu bringen.

vim
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.