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Photobombs auf Hochzeitsfotos: Das war so nicht geplant ...

Im Normalfall sind sie artig, adrett und aalglatt, mit anderen Worten etwas langweilig, außer für das Brautpaar. Doch wird ein Hochzeitsbild zum Beweisfoto, gewinnt es eine neue Qualität – selbst wenn man gar nicht weiß, wer da geheiratet hat.

"Guckt mal, was ich gerade im Kleiderschrank des Bräutigams gefunden habe", scheint die alte Dame zu sagen, die mit einer Gummipuppe in der Hand in die Hochzeitsgesellschaft platzt.

"Guckt mal, was ich gerade im Kleiderschrank des Bräutigams gefunden habe", scheint die alte Dame zu sagen, die mit einer Gummipuppe in der Hand in die Hochzeitsgesellschaft platzt.

Normalerweise ist es kein großes Problem, den schönsten Tag im Leben eines Paares festzuhalten, in den meisten Fällen wird extra ein professioneller Fotograf damit beauftragt. Die richtige Kulisse wird oft schon Wochen vorher ausgewählt, das Paar möchte in Brautkleid und feinem Anzug natürlich einen Hintergrund, der besonders romantisch ist oder besonders gut zu ihm passt.

Doch trotz sorgfältiger Planung kann immer mal wieder was schiefgehen. So ist es auch den Paaren geschehen, die in dieser Fotostrecke zu sehen sind. Mal platzt eine entsetzt dreinschauende ältere Dame mit einer frisch aufgespürten Gummipuppe in die Szene, mal küsst nicht nur die Braut ihren frisch Angetrauten, sondern auch ein Pferd bekundet seine Liebe. Oder der Bräutigam selbst lässt eine Bombe platzen, indem er seine Hosen fallen lässt und seine brandneue Unterhose zeigt.

Gerahmt werden sie wohl selten

Es ist eine Frage des Humors, was mit den Aufnahmen geschieht, die ungeplant entstanden sind. Dass es diejenigen sein werden, die später auf die Danke-schön-Karten geklebt und an die gesamte Hochzeitsgesellschaft verschickt werden, ist eher nicht anzunehmen. Ebenso wenig werden sie wohl das Bild werden, das im Silberrahmen auf dem Kaminsims oder den Büroschreibtischen der jung Verheirateten landen wird. Selbst ihr Auftauchen im Fotoalbum, dass den schönsten Tag im Leben des Paares dokumentieren soll ist ziemlich unwahrscheinlich – außer das Paar hat einen kernigen Humor.

Bleibt also nur eins: Man gibt die Bilder an Fotoagenturen, die für ihre Verbreitung in der ganzen Welt sorgen. Wenn schon peinliche Panne, dann bitte richtig. In einer bunten Sammlung ist man dann auch nicht mehr allein mit seinem Schicksal. Und auf die nächste Hochzeit geht man anschließend vielleicht mit der Vorfreude: Mal gucken, was denen so passiert!

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.