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Sexuelle Belästigung: So fühlt es sich an, als Frau durch New York zu gehen

Ein Experiment mit einer GoPro-Kamera liefert einen eindrucksvollen Beweis: Als Frau ist man in New York ständigen Anmachsprüchen ausgesetzt. Manche Männer kommen einem dabei auch gefährlich nah.

New York ist eine anstrengende Stadt, das weiß jeder, der schon einmal dort war. Wie nervenaufreibend die Megacity insbesondere für Frauen ist, dokumentiert nun eindrucksvoll ein Video. Darin läuft Shoshana B. Roberts durch die Straßen und vor ihr, unbemerkt von anderen Passanten, geht der Produzent Rob Bliss mit einer GoPro-Kamera in seinem Rucksack. Er filmt die Schauspielerin durchgehend. Ziel des Videos ist zu zeigen, wie oft man als Frau unterwegs belästigt wird und mit dem Experiment Aufmerksamkeit zu schaffen für eine Kampagne gegen die Bedrohung auf der Straße.

Roberts verhält sich ganz normal: In schwarzer Jeans und schwarzem T-Shirt geht sie den Bürgersteig entlang, in dem für New York typischen etwas beschleunigten Gang. Sie schweigt und reagiert nicht auf das, was um sie herum passiert. Das Model ist mit einem Mikrofon in jeder Hand ausgerüstet und nimmt die Anmachsprüche der Männer auf, die sie anquatschen.

Das auf knapp zwei Minuten zusammengeschnittene Resultat ist erschreckend und zeigt die große Bandbreite dessen, wie Männer auf eine vorbeilaufende Frau reagieren: von kommentierenden Typen am Straßenrand bis hin zu einem "Verfolger", der über fünf Minuten lang neben ihr herläuft. Zum Fürchten nah.

Mehr als 100 Mal wird Roberts in zehn Stunden angequatscht. Man mag sich kaum vorstellen, was passiert wäre, hätte sie ein Hemd mit Ausschnitt oder einen kurzen Rock getragen.

bal
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.