VG-Wort Pixel

Nach versehentlicher SMS Großmutter feierte zum sechsten Mal in Folge Thanksgiving mit einem Fremden

Die SMS ging an einen Fremden: Daraus entstand eine wunderschöne Freundschaft 
Die SMS ging an einen Fremden: Daraus entstand eine wunderschöne Freundschaft 
© Twitter / Wanda D
Die Einladung zu Thanksgiving war eigentlich für ihren Enkel gedacht, doch die SMS ging an einen Fremden. Dieser kam trotzdem zum Fest – und das jetzt schon zum sechsten Mal. 

Was hätte peinlich werden können, endete in einer wunderschönen Freundschaft: Vor sechs Jahren schickte Wanda Dench eine SMS an ihren Enkel, weil sie diesen zum Thanksgiving-Essen einladen wollte. Nur ging die Nachricht an einen völlig Unbekannten, den damals 17-Jährigen Jamal Hinton. Dieser sagte der 59-jährigen Großmutter, dass es sich dabei um eine Verwechslung handeln müsse – aber Dench lud ihn dennoch ein. 

Der Beginn einer ungleichen Freundschaft

Und obwohl die beiden sich wegen des Altersunterschieds vielleicht gar nicht angefreundet hätten, entwickelte sich daraus eine Tradition. Seitdem kommt Hinton jedes Jahr zu Thanksgiving zu den Denchs, um mit der gesamten Familie das nordamerikanische Erntedankfest zu feiern. Nachdem Dench die Geschichte auf Twitter geteilt hatte, ging sie viral und seither ist die ganze Welt gerührt von dieser ungleichen Freundschaft. Jamal Hinton ist inzwischen ein Teil der Familie geworden. 

"Hätte ich nicht zurückgeschrieben, dann hätte ich eine wunderbare Beziehung verpasst", sagt Dench gegenüber "Mashable". "Ich habe meinen Blick auf die jüngere Generation völlig verändert, und wenn ich jetzt auf all die Jahre zurückblicke, habe nicht ich ihr Leben verändert, sondern sie meines", so die heute 65-Jährige. Mittlerweile geben die beiden sogar Interviews im nationalen TV, um ihre ungewöhnliche Geschichte zu erzählen. 

Das zweite Jahr in Trauer 

Und auch wenn sich über die Jahre eine schöne Freundschaft entwickelt hat, so hat sich auch die Familienkonstellation verändert. Im Jahr 2020 verlor Wanda Dench ihren geliebten Mann Lonnie an den Folgen seiner Covid-19-Erkrankung – dafür bringt Hinton mittlerweile seine Freundin mit. 

"Ich bekomme so viele Beileidsbekundungen, und sie sind so aufrichtig und aufmunternd", sagt Dench zu. Im Interview beschreibt sie außerdem, wie ihr die sozialen Medien über ihren Verlust hinweghalfen.

Quellen: "Mashable", Twitter 1, Twitter 2

yak

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker