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Am 21. Geburtstag Verstorbener Vater hinterlässt zehn Dollar – davon kauft sich der Sohn sein erstes Bier

Ein Glas Bier wird gezapft
Mit 21 Jahren darf man in den USA legal Bier trinken
© DusanBartolovic / Getty Images
Große Überraschung am 21. Geburtstag: Matt Goodmans Vater hatte für seinen Sohn zehn Dollar hinterlassen – und zwar zu einem besonderen Zweck. Goodman sollte damit sein erstes Bier bezahlen.

Vor sechs Jahren starb der Vater von Matt Goodman an Krebs. Der Sohn war zum Zeitpunkt seines Todes 15 Jahre alt. Was er damals nicht wusste: Sein Vater hatte ihm ein ganz besonderes Erbe hinterlassen. Vor seinem Tod hatte er seiner Tochter, der Schwester von Matt Goodman, zehn Dollar zugesteckt.

Diese sollte sie aufbewahren und Matt erst an seinem 21. Geburtstag überreichen. Und zwar für einen ganz besonderen Zweck: Vom Geld des Vaters sollte sich der Sohn sein erstes (legales) Bier kaufen. In den USA ist das erst mit 21 Jahren erlaubt. Bis dahin durfte Matt nichts von dem Geschenk erfahren. Tatsächlich gelang es Schwester und Mutter, das Geheimnis zu bewahren – bis sie es vor einigen Tagen zu Matts 21. Geburtstag lüften konnten.

"Er und ich waren wie die besten Freunde"

Auf Twitter berichtete Matt von der besonderen Aufmerksamkeit seines Vaters. "Ich trinke einen auf dich", schrieb er zu dem Foto, das beweist, dass er das Geld auch seinem Verwendungszweck entsprechend ausgegeben hat. Die Geste brachte viele Erinnerungen hoch: "Er und ich waren wie die besten Freunde", sagte Matt Goodman dem US-Fernsehsender CBS News.

An seinen Geburtstagen und anderen wichtigen Ereignissen fehle ihm sein Vater besonders, erklärte er weiter. Umso emotionaler war der Moment, indem ihm seine Schwester und seine Mutter das Geld überreichten und die Geschichte dahinter erzählten. "Ich habe angefangen zu weinen", berichtet der Sohn.

Braukonzern sorgt für Nachschub

Auch der Rest der Familie wurde von Gefühlen und Erinnerungen überwältigt. Schwester Casey, die damals den Geldschein von ihrem Vater zur Aufbewahrung bekam, freute sich besonders für ihren Bruder: "Er und Papa waren sich so nah, und es war so schwer für ihn, dass sein Vater an einem so wichtigen Tag nicht dabei sein kann."

Das erste Bier soll aber mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein – um den Nachschub muss sich Matt Goodman zumindest keine Sorgen machen. Der Tweet mit seiner rührenden Geschichte wurde auf Twitter so oft geteilt, dass sogar der Braukonzern Budweiser darauf aufmerksam wurde. Das Unternehmen hat der Familie Goodman mittlerweile einige Sixpacks zugeschickt.

Quellen: CBS News / Matt Goodman auf Twitter

epp

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