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Video gegen sexuellen Missbrauch: Jedes Opfer ist eines zu viel

Für eine Kampagne des Weißen Hauses haben sich Barack Obama, Daniel Craig und weitere berühmte Männer zusammen geschlossen, um ein Zeichen gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt an Frauen zu setzen.

Von Viktoria Meinholz

"Wir haben ein großes Problem und brauchen deine Hilfe", sagt Schauspieler Benicio del Toro. Sein Kollege Dulé Hill ergänzt: "Es passiert auf dem Campus einer Universität, in einer Bar, bei Partys, sogar an High Schools." "Es passiert unseren Schwestern und unseren Töchtern", sagt Steve Carell. "Unseren Frauen und unseren Freunden", beendet Daniel Craig den Satz. "Es geht um sexuelle Nötigung. Und die muss aufhören", erklärt Talkmaster Seth Meyers.

Die fünf berühmten Männer sind Teil der Kampagne "1 is 2 Many" des Weißen Hauses gegen sexuelle Belästigung. Gemeinsam mit Präsident Barack Obama und Vizepräsident Joe Biden machen sie sich in einem Video für die Rechte der Frauen stark.

"Wenn sie nicht zustimmt oder nicht zustimmen kann, ist es Vergewaltigung. Es ist ein Verbrechen, und es ist falsch", heißt es. Und: "Ich würde nicht ihr die Schuld geben, ich würde ihr helfen." Auch wenn das Video an manchen Stellen etwas überzogen wirkt: Die Botschaft ist wahr und richtig. Es ist schön, sie einmal von Männern statt von Frauen zu hören.

Bei Twitter stellt sich übrigens die Frage nach Projekten der Bundesregierung gegen sexuelle Gewalt. Auch wenn ein solches Video mit Sigmar Gabriel, Hermann Gröhe und Christian Lindner nur schwer vorstellbar ist.

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