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Satire gegen Vorurteile: Warum Mädchen nicht programmieren können? Weil es Mädchen sind!

Der Irrglaube ist so alt wie Computer, dass Frauen und Technologie nicht zusammen gehen. Trotz aller Aufklärung hält er sich hartnäckig. Bleibt nur noch eine Waffe gegen die Stereotype: Zynismus.

Mädchen wirft den Kopf zurück und lächelt mit geschlossenen Augen

Einfach zu schön, um Programmiersprachen zu beherrschen. Nicht!

"Ich habe versucht, zu programmieren, aber mein Dekolleté lenkt mich zu sehr ab!" Mit dieser satirischen Aussage eröffnet ein Mädchen ein Video, dass mit absurden Vorurteilen aufräumen soll. Es soll helfen, das "gender gap", die Geschlechterkluft zu schließen, denn noch immer sind Frauen in der Computertechnologie unterrepräsentiert. Girls Who Code, eine nicht profitorientierte amerikanische Bewegung, setzt sich seit 2012 für die gezielte Ausbildung von Mädchen in der Computerbranche ein. Ihr aktuelles Video sahen bereits knapp 100.000 Menschen. 

Reshma Saujani, Gründerin und CEO des Unternehmens, vermittelt zwischen öffentlicher und Privatwirtschaft. 2010 war die New Yorkerin die erste Südasiatin, die für den Kongress kandidierte. Während 194 noch 37 Prozent aller Absolventen in Computerwissenschaften Frauen waren, sind es heute nur noch 18. Das will sie ändern.


"Wenn ich nicht menstruiere, bin ich vorm Eisprung – da bleibt ja gar keine Zeit zum Programmieren!" Hoffentlich hilft dieser humorvolle Ansatz.

bal
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