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Futterspende Eichhörnchen füttern: So helfen Sie den Nagetieren bei der Nahrungssuche

Mithilfe einer Futterstation können Sie Eichhörnchen füttern
Wer ein Eichhörnchen füttern möchte, braucht ein spezielles Futterhaus
© Alphotographic / Getty Images
Sie sind klein und flink, wirken immer ein wenig gestresst, während sie ihr Ziel (das Aufspüren von Futter) niemals aus den Augen verlieren: Eichhörnchen legen im Herbst einen Vorrat für den Winter an. Aber was fressen sie – und wie kann man sie bei der Nahrungssuche unterstützen?

Im Gegensatz zu anderen Wildtieren halten Eichhörnchen keinen Winterschlaf, sondern Winterruhe. Sprich, sie fahren ihre Aktivitäten runter, um Energie zu sparen – und fressen dementsprechend auch weniger. Trotzdem kommen sie um die Futtersuche nicht herum, wenn sie die kalte Jahreszeit sorglos überstehen wollen. Auf ihrem Speiseplan stehen Nüsse und Samen, die sie in Bäumen verstecken oder im Boden vergraben. Doch nicht immer ist eine genügende Nahrungsvielfalt für die Tiere gegeben: Das liegt mitunter daran, dass es aufgrund veränderter Umwelt- und Klimabedingungen weniger Mischwälder gibt, sodass Eichhörnchen regelrecht in unsere Städte getrieben werden – wo es wiederum viel weniger Bäume gibt. Hinzukommt, dass die Erde bei eisigen Temperaturen gefriert und somit vergrabene Nüsse nicht mehr als Futterquelle dienen. Dann ist Ihre Hilfe gefragt. Was Sie tun können, erfahren Sie hier.

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Was eignet sich zum Eichhörnchen füttern? 

Auch wenn viele meinen, dass Eicheln aufgrund der Namensähnlichkeit zur Leibspeise von Eichhörnchen zählen, ist das ein Irrglaube. Die Tiere nagen sicherlich hin und wieder mal eine an oder vergraben diese – gefressen werden sie in der Regel nicht. In der freien Natur ernähren sich die Nager vielmehr von Haselnüssen und Bucheckern, doch gerade diese Bäume und Sträucher sind innerorts häufig Mangelware. Da insbesondere die Weibchen im Winter einen höheren Energiebedarf haben, da sie bereits im Januar trächtig werden, ist das Zufüttern in der Stadt durchaus empfehlenswert. Achten Sie auf eine ausgewogene Mischung (gibt es auch fertig zu kaufen) aus Nüssen und Samen:

  • Haselnüsse
  • Walnüsse
  • Erdnüsse
  • Zirbelnüsse 
  • Pinienkerne
  • Bucheckern
  • Esskastanien
  • Hainbuchensamen
  • Sonnenblumenkerne

Wichtig:
Die Nagezähne von Eichhörnchen wachsen ständig nach, daher sind die Tiere auf harte Schalen angewiesen, an denen sie ihre Zähne abschmirgeln können. Aus diesem Grund sollten Sie nicht nur schalenlose Nüsse und Samen zufüttern, sondern auch welche mit Schale. Walnüssen werden hingegen besser halbiert, damit Sie diese zum einen auf einen möglichen Schimmelbefall untersuchen können – zum anderen ist die Schale für Eichhörnchen nur sehr schwer zu knacken. Des Weiteren können Sie den Tieren etwas Gutes tun, in dem Sie ihnen eine kleine Schale mit Wasser anbieten. Denn auch Trinkquellen sind im Winter schwer zu finden, wenn das Wasser gefriert.

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Wo sollte das Futter platziert werden?

Eichhörnchen haben ein angeborenes Fluchtverhalten, deshalb sollten Sie das Futter nicht einfach irgendwo hinstellen, sondern immer in die Nähe eines Baumes – damit sich die Tiere in Sicherheit bringen können, wenn Gefahr droht. Im Idealfall bringen Sie ein spezielles Futterhaus etwas höher am Stamm an, das Sie anschließend über die Klappe mit Nüssen und Samen befüllen. Das Besondere an der Holz-Konstruktion ist das regenfeste Dach, die Sitzplattform für Eichhörnchen als auch die kantenfreie Plexiglasscheibe samt schmalem Schlitz – durch den sich die flinken Tiere gekonnt ihr Futter herausfischen können. Mithilfe der vorgebohrten Aufhängung können Sie das Haus ganz einfach am Baum befestigen, sodass die Nager nicht einmal ihr Territorium verlassen müssen, um Nahrung zu sammeln. Alternativ können Sie auch ein klassisches Vogelhaus verwenden, damit sich Eichhörnchen und Vögel das Futter einfach teilen.  

Hinweis:
Stellen Sie das Futter wie auch die Wasserschale niemals auf den Boden. Hier lauern vor allem Katzen, die es auf die Jungtiere abgesehen haben, die ihre Feinde noch nicht so gut einschätzen können. Zudem ist es wichtig, dass Sie die Futterstelle regelmäßig reinigen, um einen möglichen Schimmelbefall zu vermeiden – und damit einhergehend auch Krankheiten.

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ast

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