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Parasiten Hat mein Hund Flöhe? So erkennen Sie einen Befall – und bekämpfen ihn

Einem Hund wird ein Anti-Flohmittel verabreicht
Ein Antiflohmittel kann vorbeugend eingesetzt werden, aber auch bei einem akuten Befall
© Tatomm / Getty Images
Sie haben das ganze Jahr über Hochsaison: Flöhe sind extrem lästige Parasiten, die Hunde befallen können und sich – ohne einzugreifen – rasend schnell vermehren. Welche Symptome für einen Befall sprechen und wie Sie die flügellosen Insekten wieder loswerden, wird in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Inhaltsverzeichnis

Flöhe sind äußerst lästige Gefährten für Mensch und Tier: Haben es sich die Parasiten erst einmal im Fell Ihres Haustieres gemütlich gemacht, wächst ihre Population unaufhörlich an. Ein Weibchen kann bereits bis zu 50 Eier am Tag legen – welche wiederum von Ihrem Hund in der gesamten Wohnung verteilt werden. Aus diesem Grund muss nicht nur Ihr Vierbeiner behandelt werden, sondern auch seine bevorzugten Schlaf- und Liegeplätze gleich mit. Nur wenn alle Flöhe, Eier, Larven und Puppen beseitigt werden, bekommen Sie den Befall in den Griff. Wie das am besten funktioniert, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

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Was sind Flöhe und wie kommen Sie auf den Hund?

Es gibt mehr als 1000 Floharten, die allesamt das gleiche Ziel verfolgen: Einen Wirt zu finden, von dessen Blut sie sich ernähren können. Die Insekten sind zwar nur wenige Millimeter groß, können aber trotzdem recht hoch und weit hüpfen. Wittern sie einen Leckerbissen, springen sie auf das Fell eines Vierbeiners – und nehmen ihre erste Mahlzeit ein. Schon kurze Zeit darauf beginnen die Weibchen mit der Eiablage. Die Oberfläche ihrer Eier ist so glatt, dass diese vom Hund abfallen. Und sich somit überall in der Wohnung (als auch draußen) verteilen. Herrschen optimale Bedingungen, sprich es ist warm und feucht genug, schlüpfen die Larven schon nach wenigen Tagen. Ansonsten können sie sogar bis zu sechs Monate ausharren, bevor sie sich verpuppen und nach zehn Tagen bereit sind, einen Wirt zu befallen.

Normalerweise befallen Flöhe am liebsten Tiere, Hunde wie Katzen, machen aber auch vor Menschen keinen Halt. Hat Sie ein Tier gebissen, erinnern die Symptome an die eines Mückenstichs – mit dem Unterschied, dass die Parasiten mehrfach zubeißen und Sie somit mehrere eng nebeneinanderliegende Einstichstellen auf der Haut feststellen werden. Übertragen werden die lästigen Gesellen meist von Artgenossen, aber auch durch das Herumtollen in der freien Natur wie etwa einer Hundewiese können versehentlich Flöhe mit nach Hause genommen werden. Haben sie sich erst einmal eingenistet, machen sich bereits nach kurzer Zeit erste Symptome bemerkbar. Welche das sind und wie Sie Ihren Hund (und die Umgebung) richtig behandeln, erfahren Sie im nächsten Absatz.

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Flöhe beim Hund erkennen und bekämpfen

Dass sich Hunde hin und wieder kratzen, ist nichts Ungewöhnliches und somit noch kein Indiz für einen Befall. Haben Sie jedoch den Eindruck, dass Ihr Haustier seit ein paar Tagen besonders intensive Fellpflege – inklusive Beißen und Knabbern an der Haut – betreibt, sollten Sie sich auf Spurensuche begeben. Nicht immer entdecken Sie mit dem bloßen Auge einen Floh in dem dichten (oft dunklen) Fell. Es sei denn, der Befall ist schon so weit fortgeschritten, dass Ihnen die kleinen Parasiten regelrecht entgegenspringen. Um herauszufinden, ob Ihr Hund wirklich Flöhe hat, können Sie die folgende Methode anwenden:

Besorgen Sie einen engmaschigen Flohkamm und etwas Küchenrolle (oder ein weißes Geschirrtuch), die Sie leicht befeuchten. Durchkämmen Sie das Fell Ihres Hundes – gegen die Wuchsrichtung – und klopfen den Kamm danach auf dem Papier oder Tuch aus. Finden sich kleine braune oder schwarze Krümel darauf, zerdrücken Sie diese: Färben sich die Partikel braun oder rot, handelt es sich um Flohkot bzw. unverdautes Blut, das den Larven als Nahrungsquelle dient.

Zu den weiteren Symptomen, die – neben starkem Juckreiz – für einen Flohbefall Ihres Hundes sprechen, zählen die folgenden:

  • Ihr Hund ist unruhig oder nervös.
  • Die Haut Ihres Hundes ist entzündet.
  • Ihr Hund verliert mehr Haare als sonst.
  • Sie entdecken kleine Pusteln im Bauchbereich.
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Hat sich Ihr Verdacht bestätigt, gilt es schnell zu handeln. Besonders gut bewährt gegen Flöhe haben sich Insektizide, die alle Entwicklungsstadien bekämpfen – sprich nicht nur ausgewachsene Tiere, sondern auch die Eier, Larven und Puppen der Insekten. Je nachdem, wie schwer Ihr Haustier ist, können Sie zur direkten Behandlung von ausgewachsenen Flöhen zum Beispiel das folgende Präparat einsetzen: Frontline Spot on für Hunde zwischen zwei und zehn Kilozwischen zehn und 20 Kilo oder zwischen 20 und 30 Kilo. Die darin enthaltenen Flohtropfen werden im Nackenbereich Ihres Hundes auf die Haut geträufelt und sollen bewirken, dass die Parasiten sterben, wenn sie das Blut aussaugen. Laut Hersteller hält die Wirkung mehrere Wochen lang an.

Alternativ gibt es aber auch noch andere Präparate zur Flohbekämpfung, wie etwa:

  • Ein Anti-Floh-Shampoo für Hunde, das ins nasse Fell Ihres Vierbeiners einmassiert und nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ausgespült wird.
  • Ein Anti-Floh-Halsband, das Flöhe nicht nur abtöten, sondern auch einen erneuten Befall verhindern soll. Achten Sie jedoch auf die passende Größe, damit das Halsband nicht zu eng anliegt.
  • Ein Anti-Floh-Spray, das direkt auf das Fell gesprüht wird. Hier sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Hund das Mittel nicht in die Augen, seine Schnauze oder Ohren bekommt.

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Unabhängig davon, für welches Präparat Sie sich entscheiden, ist es wichtig, dass Sie sich genau an die Bedienungsanleitung halten. Das gilt für die Mengenangaben genauso wie für die Einwirkzeit und den Behandlungszeitraum.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Auch Hundewelpen bleiben von Flöhen nicht verschont, allerdings ist hier die Anwendung eines Insektizids mit Vorsicht zu genießen. Sprechen Sie am besten mit einem Tierarzt, um sicherzugehen, welche Behandlungsmethode die richtige ist – und Ihrem Schützling keinen gesundheitlichen Schaden zufügt.

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Darum müssen Sie die Wohnung reinigen

Wussten Sie, dass die meisten Flöhe gar nicht auf Ihrem Hund leben, sondern in Ihrer Wohnung – verteilt auf alle Räume, in denen sich Ihr Haustier regelmäßig aufhält? Forscher gehen sogar davon aus, dass Eier, Larven und Puppen 95 Prozent des Befalls ausmachen. Dadurch wird schnell deutlich, wie wichtig es ist, nicht nur den Hund von (ausgewachsenen) Flöhen zu befreien, sondern auch Ihren Wohnraum. Angefangen von den Lieblingsschlafplätzen Ihres Haustieres, wie den Hundekorb, bis hin zu Polstermöbeln, Kissen und Decken oder auch Teppichen und das Bett. Im Klartext bedeutet das: Waschen Sie nach Möglichkeit alle Textilien, die in die Waschmaschine passen, auf 60 Grad. Reinigen Sie alle Böden so gründlich wie möglich, das Gleiche gilt für Ihr Auto. Zu guter Letzt haben sich auch sogenannte insektizide Raumsprays gegen Flöhe und ihre Larven bewährt. Allerdings sollten Sie dieses nur in Abwesenheit Ihres Hundes einsetzen.  

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