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Skurriler Fall in den USA: Sie dachte, sie sei Einzelkind. Dann machte sie einen DNA-Test. Jetzt hat sie 29 Geschwister

Eine Frau aus den USA ging die ersten 39 Jahre ihres Lebens davon aus, Einzelkind zu sein. Dann meldete sie sich bei einer DNA-Test-Webseite an und erfuhr: bei Weitem nicht.

29 Geschwister hat Shauna Harrison mittlerweile. Das an sich ist schon beachtlich, aber es könnten jeden Tag sogar noch welche hinzukommen, befürchtet die Frau aus San Francisco, wie unter anderem CNN und CTV News berichten. Demnach war sie eigentlich ein Einzelkind, zumindest die ersten 39 Jahre ihres Lebens. Als Erwachsene hätten ihre Eltern ihr dann jedoch mitgeteilt, dass sie durch künstliche Befruchtung mithilfe eines Samenspenders gezeugt wurde. Also habe sie sich bei einer DNA-Test-Webseite angemeldet und schließlich 2017 dort einen entsprechenden Test machen lassen. Daraufhin seien ihr immer mehr Treffer angezeigt worden. Mindestens 30 Kinder soll der Spender gezeugt haben.

Die Beliebtheit solcher DNA-Test-Webseiten hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen, vor allem in den USA. In die Schlagzeilen geraten sie in der Regel, wenn mit ihrer Hilfe alte Verbrechen, meistens Morde, aufgeklärt wurden. Auch dem mutmaßlichen Golden State Killer, einem der berüchtigsten Serienmörder der USA, wurde eine solche Seite Jahre nach seinen Taten zum Verhängnis.

Harrison berichtet CNN, wie sie vom ersten ihrer Halb-Brüder über die Webseite kontaktiert wurde, nachdem sie die Anonymitätsfunktion ausgestellt gehabt habe. "Aus einem wurden schnell acht", berichtet sie weiter. Und mittlerweile seien sie ein Klub aus 30 Geschwistern, alle vom selben Spendervater und zwischen 24 und 41 Jahren alt. Harrison ist also (mit) die Älteste.

Geschwister gründen nach DNA-Test Facebook-Gruppe

Laut CNN wohnten viele der Halbgeschwister dicht beieinander, gingen teilweise auf Schulen in der jeweiligen Nähe der anderen und manche kannten sich sogar persönlich, bevor sie wussten, dass sie verwandt sind. "Es war ein sehr seltsames - das ist das einzige Wort, das mir einfällt - Gefühl, als wir uns getroffen haben, weil man weiß, dass man sich mit demjenigen DNS teilt", wird Harrison zitiert.

Einige der Geschwister hätten demnach eine Facebook-Gruppe eingerichtet mit Informationen über den Spendervater und Geschichten darüber, wie viele von ihnen zueinander fanden. Das sei vor allem auch deswegen wichtig, weil viele von ihnen überzeugt seien, dass da draußen noch weitere Verwandte von ihnen unterwegs seien und jeden Tag zu ihnen stoßen könnten. Dafür würden sie eine Art "Willkommenspaket" bereithalten.

Quellen: CNN / CTV News 

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