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    <title>STERN.DE RSS-Feed - die neuesten Nachrichten</title>
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    <description>Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.</description>
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    <pubDate>Wed, 02 Sep 2020 00:28:03 GMT</pubDate>
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      <title>Macron verteidigt Recht auf Blasphemie in Frankreich</title>
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      <description>Vor dem Beginn des Prozesses in Paris zum Anschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" im Januar 2015 hat der französische Präsident Emmanuel Macron das Recht auf Blasphemie in seinem Land</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 23:12:32 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem Beginn des Prozesses in Paris zum Anschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" im Januar 2015 hat der französische Präsident Emmanuel Macron das Recht auf Blasphemie in seinem Land </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Vor dem Beginn des Prozesses in Paris zum Anschlag auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" im Januar 2015 hat der französische Präsident Emmanuel Macron das Recht auf Blasphemie in seinem Land verteidigt. Das Recht auf blasphemische Äußerungen und Darstellungen sei in Frankreich durch die Gewissensfreiheit abgedeckt, sagte Macron am Dienstag während eines Besuchs in der libanesischen Hauptstadt Beirut. </p><p>Seine Rolle als Präsident sei es, "diese Freiheiten zu schützen", betonte Macron bei einer Pressekonferenz. Es sei nicht die Aufgabe des französischen Präsidenten, die redaktionellen Entscheidungen eines Journalisten oder einer Redaktion zu beurteilen.    </p><p>In dem Prozess zu dem Anschlag auf "Charlie Hebdo" müssen sich ab Mittwoch (10.00 Uhr) elf Verdächtige vor einem Schwurgericht wegen "Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe" verantworten. Drei weitere Männer sind in Abwesenheit angeklagt, sie werden mit internationalem Haftbefehl gesucht.</p><p>Die Verdächtigen sollen das islamistische Brüderpaar Chérif und Saïd Kouachi unterstützt haben, das die Redaktionsräume von "Charlie Hebdo" gestürmt und kaltblütig zwölf Menschen getötet hatte, darunter einige der bekanntesten Karikaturisten Frankreichs. </p><p>Zudem sollen die Angeklagten in dem Pariser Prozess einen weiteren Islamisten unterstützt haben, der danach eine Polizistin tötete sowie vier Kunden eines von Juden besuchten Supermarktes. Den Angeklagten drohen Haftstrafen bis zu Lebenslänglich. Die Kouachi-Brüder selbst waren nach einer zweitägigen Verfolgungsjagd durch Elitepolizisten aufgespürt und getötet worden</p><p>"Charlie Hebdo" will zum Prozessbeginn erneut die Mohammed-Karikaturen veröffentlichen, die heftige Kritik unter Muslimen ausgelöst hatten. "Wir werden niemals ruhen. Wir werden niemals aufgeben", schrieb Reaktionsleiter Laurent Sourisseau alias "Riss" am Dienstag in der Online-Ausgabe. </p><p>Die Mohammed-Karikaturen sollen auf dem Titelbild der Mittwochsausgabe erscheinen. Zu sehen werden darauf ein Dutzend Karikaturen sein, die 2005 erstmals von der dänischen Tageszeitung "Jyllands-Posten" veröffentlicht und 2006 von "Charlie Hebdo" nachgedruckt worden waren. Weltweit fühlten sich viele Muslime durch die Abdrucke provoziert.</p><p>Auf der Titelseite der neuen Ausgabe soll auch eine Zeichnung des Propheten gezeigt werden, die von dem "Charlie Hebdo"-Karikaturisten Jean Cabut - bekannt als "Cabu" - stammt. Cabu war unter den Todesopfern des Anschlags.</p><p>Die Regierung in Pakistan übte scharfe Kritik an dem erneuten Abdruck der Mohammed-Karikaturen durch "Charlie Hebdo". Pakistan verurteile dies "auf schärfste Weise", hieß es in einer im Internetdienst Twitter veröffentlichen Erklärung des Außenministeriums. Durch die erneute Veröffentlichung würden "die Gefühle von Milliarden von Muslimen" absichtlich verletzt. Dies lasse sich nicht mit der Presse- oder Meinungsfreiheit rechtfertigen. </p><p>In Pakistan gibt es strikte Gesetze gegen die Blasphemie. Beleidigungen des Propheten Mohammed können dort mit der Todesstrafe geahndet werden. </p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Uraufführung in München: «7 Deaths of Maria Callas» von Abramović gefeiert</title>
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      <description>Mit der Uraufführung von «7 Deaths of Maria Callas» der Performance-Künstlerin Marina Abramović ist die Bayerische Staatsoper in München in die neue Spielzeit gestartet.</description>
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      <category>Musik</category>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 21:40:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit der Uraufführung von «7 Deaths of Maria Callas» der Performance-Künstlerin Marina Abramović ist die Bayerische Staatsoper in München in die neue Spielzeit gestartet.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Es war eine faszinierende Mischung aus Film, Gesang und Musik: Das Stück «7 Deaths of Maria Callas» von Performance-Künstlerin Marina Abramović ist in München uraufgeführt worden.</p><p>«Es geht um das Sterben an einem gebrochenen Herzen, um den Tod aus Liebe», hatte Abramović zuvor erklärt. Sieben Arien waren unter musikalischer Leitung von Yoel Gamzou zu hören, begleitet von Kurzfilmen, in denen Abramović an der Seite des US-Schauspielers Willem Dafoe die Bühnentode nachstellt - sie siecht dahin, wird erstochen, erdrosselt, verfällt dem Wahnsinn oder geht ins Feuer. </p><p>Berühmte Opern hat die Künstlerin ausgewählt - allesamt Partien, die die von ihr besonders verehrte Callas einst gesungen hat, etwa die Violetta aus Giuseppe Verdis «La Traviata», die «Norma» von Vincenzo Bellini oder die Lucia aus Gaetano Donizettis «Lucia die Lammermoor». Zusammengehalten wird die Opernmusik von Kompositionen und Soundcollagen des Musikers Marko Nikodijević. Am Ende geht es um den realen Tod der berühmten Sopranistin, die Abramović im Bett liegend selbst darstellt. Dabei ist die Künstlerin überzeugt, dass ihr Idol an gebrochenem Herzen gestorben ist, aus Kummer über die gescheiterte Liebe zu dem Milliardär Aristoteles Onassis. </p><p>Eigentlich sollte das Opernprojekt bereits im April groß gefeiert werden. Wegen der Corona-Pandemie konnte die Uraufführung aber erst jetzt stattfinden. Vier weitere Vorstellungen sind geplant. Am Samstag (5. September) wird die Vorstellung um 18.30 Uhr kostenlos auf staatsoper.tv übertragen sowie auf BR-Klassik Concert und Arte Concert. Anschließend ist das Video noch gut einen Monat abrufbar.</p></div>]]></content:encoded>
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      <title>James Bond - Keine Zeit zu sterben: Neues Filmplakat mit großer Ankündigung</title>
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      <description>Dieser Anblick dürfte Fanherzen höherschlagen lassen: Daniel Craig alias James Bond meldet sich zurück. Das Filmplakat ist erst der Anfang.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 21:34:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Dieser Anblick dürfte Fanherzen höherschlagen lassen: Daniel Craig alias James Bond meldet sich zurück. Das Filmplakat ist erst der Anfang.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Das Warten auf "James Bond: Keine Zeit zu sterben" dauert noch an, ein neues Filmplakat dürfte die Zeit bis zur Premiere nun aber ein wenig erträglicher machen. Am Dienstagabend (1. September) wurde auf den offiziellen Social-Media-Seiten von "007" <a class="external-link" rel="nofollow" href="https://www.instagram.com/p/CEmf3VwoF6v/" target="_blank" rel="noopener">ein bislang ungesehener Shot von Hauptdarsteller Daniel Craig</a> (52) im Anzug veröffentlicht. Den Blick direkt in die Kamera gerichtet, die Waffe sicher in der Hand. "Ein Mann auf Mission", titelt der Bildkommentar treffend.</p><p></p><h2>Erst Plakat, dann Trailer</h2><p></p><p>Lange war es um den neuen und letzten "Bond"-Film Craigs still. Die Corona-Pandemie hatte der ursprünglich im April geplanten Kinopremiere einen Strich durch die Rechnung gemacht, die Veröffentlichung wurde um sieben Monate in den November verschoben. Daran scheint sich nichts geändert zu haben: Auf dem Filmplakat ist weiterhin von November die Rede, ein genaues Datum wird allerdings nicht genannt.</p><p>Umso erfreulicher: 007-Fans erwartet in Kürze das nächste Highlight. Auf das Filmplakat soll am Donnerstag (3. September) die Veröffentlichung eines neuen Trailers folgen.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>News von heute: Trump bezeichnet Ausschreitungen in Kenosha als "Inlandsterrorismus"</title>
      <link>https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/news-heute--trump-bezeichnet-ausschreitungen-in-kenosha-als--inlandsterrorismus--9398404.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Galeria Karstadt Kaufhof: Gläubigerversammlung stimmt Rettungsplan zu +++ Opposition einig wegen Wirecard-Untersuchungsausschuss +++ Zahl der Arbeitslosen steigt auf 2,95 Millionen – weniger Kurzarbeiter +++ Die News von heute im stern-Ticker.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:53:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Galeria Karstadt Kaufhof: Gläubigerversammlung stimmt Rettungsplan zu +++ Opposition einig wegen Wirecard-Untersuchungsausschuss +++ Zahl der Arbeitslosen steigt auf 2,95 Millionen – weniger Kurzarbeiter +++ Die News von heute im <em>stern</em>-Ticker.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><strong>Aktuelle Top-Meldung:</strong></p><h2>Trump bezeichnet Ausschreitungen in Kenosha als "Inlandsterrorismus"</h2><p>US-Präsident Donald Trump ist am Dienstag in die Stadt Kenosha gereist, die nach den Schüssen eines Polizisten in den Rücken eines Schwarzen von Protesten erschüttert wurde. In den Straßen wurde der Konvoi des Präsidenten von Demonstranten gegen Rassismus und Polizeigewalt, aber auch von Trump-Anhängern empfangen. Trump schaute sich ein während der zum Teil gewaltsamen Proteste abgebranntes Geschäft an und traf sich mit Vertretern von Sicherheitskräften und einigen örtlichen Unternehmern. Kenosha sei von Krawallen getroffen worden, die "gegen die Polizei gerichtet und anti-amerikanisch gewesen seien", sagte Trump. "Es war kein friedlicher Protest, sondern inländischer Terrorismus." Trump versprach zugleich eine Million Dollar Unterstützung für die örtliche Polizei und vier Millionen Dollar für den Wiederaufbau von Geschäften in Kenosha. </p><p>Vor dem Besuch hatten sich der Bürgermeister der Stadt und der Gouverneur des Bundesstaates Wisconsin, beides Demokraten, gegen einen Besuch des Präsidenten ausgesprochen. Sie warnten, dass Trumps Anwesenheit die Spannungen verstärken könnten. Die Proteste brachen aus, nachdem der 29-jährige Afroamerikaner Jacob Blake bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt worden war. Auf einem Video war zu sehen, wie ein Polizeibeamter Blake zunächst mit gezogener Waffe um ein Auto herum folgt. Als Blake die Fahrertür aufmacht und sich hinein beugt, fallen Schüsse. Das Video hatte landesweit Empörung ausgelöst. Mitglieder der Blake-Familie lehnten ein Treffen mit Trump ab. Der Präsident hatte zwar wiederholt Gewalt durch angeblicher linke Radikale verurteilt, aber das Video mit den Schüssen auf Blake lediglich als "schlechten Anblick" bezeichnet.</p><p class="align--center"><em>+++ <a title="News zum Coronavirus: Gegner der Corona-Politik kündigen tägliche Demos in Berlin an" href="https://www.stern.de/gesundheit/corona-news--gegner-der-corona-politik-wollen-taeglich-in-berlin-demonstrieren-9396510.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier</a> +++</em></p><p><strong>Die weiteren Nachrichten des Tages:</strong></p><h2>+++ 21.11 Uhr: Trump bezeichnet Ausschreitungen in Kenosha als "Inlandsterrorismus" +++</h2><p>US-Präsident Donald Trump ist am Dienstag in die Stadt Kenosha gereist, die nach den Schüssen eines Polizisten in den Rücken eines Schwarzen von Protesten erschüttert wurde. In den Straßen wurde der Konvoi des Präsidenten von Demonstranten gegen Rassismus und Polizeigewalt, aber auch von Trump-Anhängern empfangen. Trump schaute sich ein während der zum Teil gewaltsamen Proteste abgebranntes Geschäft an und traf sich mit Vertretern von Sicherheitskräften und einigen örtlichen Unternehmern. Kenosha sei von Krawallen getroffen worden, die "gegen die Polizei gerichtet und anti-amerikanisch gewesen seien", sagte Trump. "Es war kein friedlicher Protest, sondern inländischer Terrorismus." Trump versprach zugleich eine Million Dollar Unterstützung für die örtliche Polizei und vier Millionen Dollar für den Wiederaufbau von Geschäften in Kenosha. </p><p>Vor dem Besuch hatten sich der Bürgermeister der Stadt und der Gouverneur des Bundesstaates Wisconsin, beides Demokraten, gegen einen Besuch des Präsidenten ausgesprochen. Sie warnten, dass Trumps Anwesenheit die Spannungen verstärken könnten. Die Proteste brachen aus, nachdem der 29-jährige Afroamerikaner Jacob Blake bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt worden war. Auf einem Video war zu sehen, wie ein Polizeibeamter Blake zunächst mit gezogener Waffe um ein Auto herum folgt. Als Blake die Fahrertür aufmacht und sich hinein beugt, fallen Schüsse. Das Video hatte landesweit Empörung ausgelöst. Mitglieder der Blake-Familie lehnten ein Treffen mit Trump ab. Der Präsident hatte zwar wiederholt Gewalt durch angeblicher linke Radikale verurteilt, aber das Video mit den Schüssen auf Blake lediglich als "schlechten Anblick" bezeichnet.</p><h2>+++ 20:44 Uhr: Amazonas-Brände erreichen im August zweithöchsten Wert in zehn Jahren +++</h2><p>Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonas-Regenwald hat im August beinahe den Wert des Vorjahres und damit den zweithöchsten in zehn Jahren erreicht. Dies geht aus der am Dienstag veröffentlichten Auswertung von Satellitendaten der brasilianischen Weltraumagentur Inpe hervor. Da einer der Satelliten Inpe zufolge technische Probleme hatte, könnte die tatsächliche Zahl der Brände noch höher gelegen haben. Trotz Versprechen von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro, etwas gegen die Zerstörung des Regenwaldes zu unternehmen, lag die Zahl der Feuer im August den Angaben zufolge mit 29.307 Bränden im Amazonasgebiet nur 5,2 Prozent niedriger als im Rekord-Vorjahresmonat. Auslöser der Waldbrände sind häufig illegale Rodungen. Für den Juli dieses Jahres hatte Inpe einen drastischen Anstieg der Brände im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.</p><h2>+++ 20:13 Uhr: Zwölf Elefanten in Simbabwe an bakterieller Infektion gestorben +++</h2><p>Nach dem Fund von zwölf Elefanten-Kadavern in Simbabwe hat die Naturschutzbehörde die Todesursache geklärt: Die jungen Dickhäuter seien an einer bakteriellen Infektion gestorben, sagte Behördensprecher Tinashe Farawo. Die Experten gehen demnach davon aus, dass die Elefanten im Alter von zwei bis sechs Jahren giftige Pflanzen am Boden gefressen hatten, weil sie noch nicht an Blätter in den Bäumen herankamen. Die Kadaver waren Ende vergangener Woche in einem Waldgebiet gefunden worden, das zwischen dem Hwange-Nationalpark und der Stadt Victoria Falls im Norden Simbabwes liegt. Dass die Elefanten von Wilderern auf der Jagd nach Elfenbein getötet oder mit Zyanid vergiftet wurden, hatte die Behörden sofort ausgeschlossen, da ihre Stoßzähne intakt waren.</p><h2>+++ 19.32 Uhr: Merkel steht zu Fertigstellung von Nord Stream 2 +++</h2><p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Willen der Bundesregierung zur Fortsetzung und Vollendung des Baus der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 bekräftigt. Merkel äußerte sich am Dienstag in Stralsund zum Abschluss eines Besuches ihres Wahlkreises vor dem Hintergrund von Sanktionsdrohungen aus dem US-Kongress. "Wir halten auch diese exterritorialen Sanktionen, also die über das Gebiet der Vereinigten Staaten hinausgehen, für nicht rechtens", sagte die Kanzlerin. Drei US-Senatoren hatten Anfang August in einem Schreiben an den deutschen Ostseehafen Sassnitz-Mukran Strafmaßnahmen gegen Vorstandsmitglieder, leitende Angestellte und Aktionäre angedroht.</p><p>Nord Stream 2 spielt eine wichtige Rolle für die Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Vom Hafen Sassnitz werden Pipeline-Rohre verschifft, in Lubmin soll das russische Gas ankommen.</p><h2>+++ 19.23 Uhr: US-Pornostar wegen Vergewaltigung angeklagt +++</h2><p>Der US-amerikanische Porno-Darsteller Ron Jeremy, 67, muss sich wegen zahlreicher Vorwürfe von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen vor Gericht verantworten. Bereits im Juni hatte die Staatsanwaltschaft in Los Angeles Anklage erhoben, dabei ging es um die Vorwürfe von vier Frauen. Jetzt wurde das Verfahren erweitert: Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft sind nun insgesamt 17 Frauen unter den angeblichen Opfern, darunter auch ein 15-jähriges Mädchen.</p><p>Die Übergriffe, darunter Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, sollen sich unter anderem in einem Haus und in einer Bar in West Hollywood zwischen 2014 und Januar 2020 ereignet haben. Laut Staatsanwaltschaft drohen Jeremy im Fall eines Schuldspruchs mehr als 250 Jahre Haft. Jeremy, mit bürgerlichem Namen Ronald Jeremy Hyatt, zählt zu den ikonischen Figuren der Porno-Branche. Er hat in mehr als 1000 Sexfilmen mitgespielt.</p><h2>+++ 18.53 Uhr: Demonstranten im Libanon werfen Steine auf das Parlament +++</h2><p>Bei neuen Protesten gegen die libanesische Regierung ist die <a class="taxonomy-entity organization" title="Polizei" href="https://www.stern.de/panorama/stern-crime/themen/polizei-4541324.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Polizei</a> mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen, die Steine auf das Parlament in Beirut geworfen hatten. Während der französische Präsident Emmanuel Macron im Laufe seines Besuchs in einem anderen Teil der Hauptstadt am Dienstag Gespräche mit libanesischen Beamten führte, warfen Dutzende Demonstranten Steine auf das Parlamentsgebäude. Einige Demonstranten versuchten, Zementblöcke und Eisenstangen am Eingang des Parlaments zu erklimmen. Im Gegenzug feuerte die Bereitschaftspolizei Tränengas ab, um sie auseinanderzutreiben.</p><p>Es ist der zweite Besuch Macrons nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut Anfang August, bei der mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen waren und mehr als 6000 verletzt wurden. Erst am Morgen erhöhte er den Reformdruck auf die politische Führung des Krisenlandes.</p><h2>+++ 17.44 Uhr: "Falsches" Rembrandt-Gemälde in Großbritannien könnte doch ein Original sein +++</h2><p>Original statt Abklatsch: Ein als Rembrandt-Kopie deklariertes und über Jahrzehnte im Lager eines britischen Museums aufbewahrtes Gemälde kommt nach Einschätzung eines Kunstexperten doch aus dem Atelier des berühmten niederländischen Malers. Der Bild "Kopf eines bärtigen Mannes" sei auf eine Holztafel gemalt, die von dem demselben Baum wie ein weiteres Rembrandt-Werk stammt, erklärte das Ashmolean Museum in Oxford.  </p><p>Das Gemälde wurde 1951 dem Museum vermacht und war ursprünglich als eines der frühen Werke Rembrandts aus dem 17. Jahrhundert ausgemacht worden. Experten erklärten 1982 jedoch, dass es eine Kopie sei. Das Bild wurde daraufhin ins Lager des Ashmolean verbannt - bis es nun von dem Wissenschaftler Peter Klein erneut in Augenschein genommen wurde. Ob es sich wirklich um ein Werk des großen Meisters selbst handelt oder um eines seiner Schüler soll in weiteren Untersuchungen festgestellt werden.</p><h2>+++ 17.31 Uhr: Polizist im US-Bundesstaat Kalifornien erschießt schwarzen Radfahrer +++</h2><p>Bei einer Polizeikontrolle in der kalifornischen Metropole Los Angeles hat ein Beamter einen schwarzen Radfahrer erschossen, der eine Pistole bei sich trug. Nachdem der Mann für eine Kontrolle angehalten worden sei, habe er einem der Beamten ins Gesicht geschlagen, erklärte das Büro des Sheriffs im Bezirk Los Angeles. Dann habe er ein Bündel Kleider fallen gelassen, in dem eine "schwarze halbautomatische Pistole" zu sehen gewesen sei, erklärte Sprecher Brandon Dean vor Journalisten. Ein Beamter habe daraufhin mehrere Schüsse abgefeuert. </p><p>Der Fahrradfahrer wurde noch am Ort des Vorfalls für tot erklärt. Zunächst blieb unklar, wieso genau die Polizei den Mann gestoppt hatte. Der Vorfall werde nun untersucht, erklärte die Polizei. Örtlichen Medienberichten zufolge kam es wegen des Vorfalls in der Nacht zum Dienstag vereinzelt zu Protesten gegen Polizeigewalt.</p><h2>+++ 17.21 Uhr: Ermittlungen zu umstrittenen Polizeieinsatz in Düsseldorf abgeschlossen +++</h2><p>Nach dem umstrittenen Polizeieinsatz gegen einen Jugendlichen in der Düsseldorfer Altstadt hat die Duisburger Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. "Die Akte ist hier eingegangen. Jetzt sind wir am Zug", sagte die Sprecherin der Düsseldorfer <a class="taxonomy-entity organization" title="Staatsanwaltschaft" href="https://www.stern.de/panorama/stern-crime/themen/staatsanwaltschaft-4125016.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Staatsanwaltschaft</a>, Laura Hollmann. Allerdings müssten noch fehlende Aktenbestandteile nachgereicht werden. Diese seien bereits angefordert. </p><p>Zu welchem Schluss die Duisburger Polizei kommt, wurde nicht bekannt. Der polizeibekannte 15-Jährige war von einem Beamten "am Kopf fixiert" worden, indem er auf ihm kniete. Die Situation war von einem Zeugen gefilmt und ins Netz gestellt worden. Das kurze Video hatte sich rasant verbreitet und erinnerte manche an den Tod des US-Amerikaners George Floyd. </p><h2>+++ 17.12 Uhr: Galeria Karstadt Kaufhof – Gläubigerversammlung stimmt Rettungsplan zu +++</h2><p>Deutschlands letzte große Warenhauskette Galeria Karstadt <a class="taxonomy-entity organization" title="GALERIA Kaufhof" href="https://www.stern.de/gutscheine/galeria-karstadt-kaufhof/?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Kaufhof</a> (GKK) bekommt noch eine Chance. Die Gläubigerversammlung des Warenhauskonzerns stimmte dem von der Unternehmensführung unter Aufsicht des Sachwalters Frank Kebekus erarbeiteten Insolvenzplan zur Rettung des Traditionsunternehmens zu. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen.</p><p>Das Insolvenzfahren soll nach den Plänen der Unternehmensführung noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Der Warenhausriese könne sich dann voraussichtlich schon im Oktober wieder ohne insolvenzrechtliche Einschränkungen und schuldenfrei dem Wettbewerb um die Kunden stellen, betonte GKK-Chef Miguel Müllenbach in einem Mitarbeiterbrief. "Wir werden dann stärker und besser aufgestellt sein als vor der Corona-Krise, die voraussichtlich schon im Herbst noch einige Unternehmen in Schieflage bringen wird, die sich, anders als wir, hoch verschuldet haben." Für die Gläubiger bedeutet der Schritt allerdings den Verzicht auf einen Großteil des Geldes, das ihnen der Warenhauskonzern noch schuldet. Insgesamt müssen die Lieferanten, Vermieter und sonstigen Gläubiger nach dpa-Informationen auf mehr als zwei Milliarden Euro verzichten.</p><h2>+++ 17.12 Uhr: Gläubiger von Galeria Karstadt Kaufhof stimmen Rettungsplan zu +++</h2><p>Deutschlands letzte große Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) bekommt noch eine Chance. Die Gläubigerversammlung des Warenhauskonzerns stimmte am Dienstag dem von der Unternehmensführung unter Aufsicht des Sachwalters Frank Kebekus erarbeiteten Insolvenzplan zur Rettung des Traditionsunternehmens zu. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen.</p><p>In einem nach dem Ja der Gläubiger verschickten Mitarbeiterbrief sagte GKK-Chef Miguel Müllenbach: "Der heutige Tag ist der Startschuss für einen Neuanfang, denn unser Unternehmen hat jetzt wieder eine gesunde Basis und die Aussicht auf eine sichere Zukunft."</p><p>Das Insolvenzfahren soll nach den Plänen der Unternehmensführung noch in diesem Monat abgeschlossen werden. Der Warenhausriese könne sich dann voraussichtlich schon im Oktober wieder ohne insolvenzrechtliche Einschränkungen und schuldenfrei dem Wettbewerb um die Kunden stellen, betonte Müllenbach.</p><p><br/></p><h2>+++ 16.11 Uhr: Seehofer beruft Expertenrat gegen Muslimfeindlichkeit +++</h2><p>Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat einen Expertenrat berufen, der Strategien zur Bekämpfung von Muslimfeindlichkeit ausarbeiten soll. "Muslimfeindliche Haltungen sind nicht nur eine Bedrohung für Muslime, sondern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt", erklärte Seehofer in Berlin. Der "Unabhängige Expertenkreis Muslimfeindlichkeit" solle einen Beitrag dazu leisten, dass Staat und Gesellschaft "besser und gezielter dagegen vorgehen können". Das zwölfköpfige Gremium solle "praxisorientierte Ansätze" ausarbeiten, "um Muslimfeindlichkeit zu identifizieren, zu bekämpfen und vorzubeugen", kündigte Seehofer an. Die zwölf Mitglieder wurden am Dienstag offiziell berufen. Sie sollen im Herbst ihre Arbeit aufnehmen. </p><h2>+++ 16.05 Uhr: Hackerangriff auf norwegisches Parlament +++</h2><p>Die E-Mail-Konten mehrerer Abgeordneter und Mitarbeiter des norwegischen Parlaments sind gehackt worden. Das teilte die Direktorin des Parlaments, Marianne Andreassen, mit. "Unsere Analysen zeigen, dass unterschiedliche Datenmengen heruntergeladen wurden." Man habe die Sache nun der Polizei gemeldet. Zu Hintergründen und Tätern wurde zunächst nichts bekannt gegeben. Es seien eine Reihe von Sofortmaßnahmen ergriffen worden, um den Angriff zu stoppen, so Andreassen weiter. Die Betroffenen seien über den Angriff informiert worden.</p><h2>16 Uhr: Missbrauchsfall Bergisch Gladbach: Bundesweite Durchsuchungen</h2><p>Im Zuge der Ermittlungen zum Missbrauchsfall Bergisch Gladbach hat die Polizei bundesweit Wohnungen von 50 Tatverdächtigen durchsucht. Es gehe um den Verdacht des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie, teilte die Kölner Staatsanwaltschaft mit. Auf Grundlage "umfangreicher Datenauswertungen" der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) "Berg" habe die bei der Staatsanwaltschaft Köln angesiedelte Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) Beschlüsse für die Durchsuchungen erwirkt. Nach Angaben der Polizei waren an mehreren Orten Spezialeinheiten im Einsatz.</p><p>"Vier Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt", so die Ermittler. Die Einsatzmaßnahmen seien noch nicht ganz abgeschlossen, hieß es in einer Mitteilung am Nachmittag. "Eine erste Sichtung und Bewertung sichergestellter Beweismittel" sei bereits im Gange.</p><p>An diesem Mittwoch (2. September) wollen die Ermittler Einzelheiten zu den Razzien nennen. Die Ermittlungen rund um den Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach hatten bis Ende August bereits zu Spuren in sämtliche Bundesländern geführt. Mit Stand 27. August wurde alleine in NRW gegen 84 Beschuldigte ermittelt, zehn Menschen waren bereits angeklagt, einer in Haft, acht in Untersuchungshaft. Ende Juni hatte NRW-Justizminister Peter Biesenbach (CDU) mitgeteilt, dass die Ermittler im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach auf Spuren gestoßen seien, die zu potenziell mehr als 30.000 Verdächtigen führen könnten. Es gehe dabei nicht nur um die Verbreitung und den Besitz von Kinderpornografie, sondern auch um schweren Kindesmissbrauch.</p><h2>+++ 15.29 Uhr: Aktivisten: Elf Tote bei israelischen Luftangriffen in Syrien +++</h2><p>Bei israelischen Luftangriffen in der Nähe von Damaskus sind nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte elf Menschen getötet worden. Unter den Toten seien ein Zivilist, drei Regierungssoldaten sowie sieben regierungstreue ausländische Kämpfer, teilte die der Opposition nahestehenden Beobachtungsstelle mit. Nach Angaben der Beobachtungsstelle trafen die Angriffe am Montag Militärstützpunkte im Süden der Hauptstadt. Israelische Luftangriffe gab es demnach auch in der Provinz Daraa im Süden des Landes. Dabei seien Stellungen von Milizen, die an der Seite der Armee kämpfen, getroffen worden, darunter der Hisbollah. Die Beobachtungsstelle mit Sitz in Großbritannien bezieht ihre Informationen aus einem Netz von Informanten vor Ort. Am Montagabend hatte die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana zunächst von zwei toten Soldaten und sieben Verletzten berichtet. </p><h2>+++ 15.15 Uhr: Menschenknochen aus Wald in Bayern lösen zehn Jahre alten Vermisstenfall +++</h2><p>Zwei Wochen nach dem Fund eines menschlichen Schädels und weiterer Knochen in einem Wald bei Bad Neualbenreuth in Bayern hat die Polizei den Fall aufgeklärt. Wie die Ermittler in Regensburg mitteilten, handelte es sich um die sterblichen Überreste eines vor zehn Jahren vermissten 80-jährigen Manns. Der demenzkranke und auf Medikamente angewiesene Senior hatte im Juli 2010 während eines Urlaubsaufenthalts ein Hotel in Bad Neualbenreuth verlassen und war nicht wieder aufgetaucht. Ein DNA-Test bestätigte die Identität. Hinweise auf ein mögliches Verbrechen fand die Polizei nach eigenen Angaben bislang nicht. <iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9399512"></iframe></p><h2>+++ 14.59 Uhr: Kommunalwahl in NRW: Tricks und Fälschungen bei Kandidatenliste? +++</h2><p>Knapp zwei Wochen vor der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen haben einige aufgelistete Kandidaten gegen ihre Aufstellung Beschwerde eingelegt oder Anzeige erstattet. In Duisburg ermittelt der Staatsschutz der Polizei wegen Fälschung von Wahlunterlagen, wie eine Sprecherin sagte. Ein Mann und eine Frau hätten Anzeige erstattet, nachdem ihre Namen für Duisburger Stadtbezirke auf der Kandidatenliste der rechtsextremistischen NPD aufgetaucht seien. </p><p>"Beide möchten nicht für die NPD kandidieren und haben nach eigener Aussage auch keine Unterschrift unter ein entsprechendes Formular gesetzt", schilderte die Polizeisprecherin. Die Unterschriften seien mutmaßlich gefälscht worden. Zuvor hatte die "WAZ" über den Fall berichtet. </p><p>In der westfälischen Stadt Steinhagen legte eine Frau Beschwerde ein, die auf der AfD-Wahlliste aufgeführt ist. Sie gebe an, ohne ihre ausdrückliche Zustimmung als Kandidatin gelistet worden zu sein, sagte Wahlleiterin Ellen Strothenke auf dpa-Anfrage. Zuvor habe bereits ein 47-Jähriger aus ähnlichem Grund Beschwerde eingelegt. Wahlleiterin Strothenke zufolge bleibt es dennoch unverändert bei der Liste. Man habe die Wahlvorschläge umfassend geprüft. Bei den Unterschriften unter den Zustimmungserklärungen handele es sich um Originalunterschriften. Formal sei alles korrekt. </p><h2>+++ 14.33 Uhr: Waffenruhe zwischen Israel und Hamas hält +++</h2><p>Nach wochenlangen Spannungen weckt eine Waffenruhe zwischen Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas Hoffnungen auf eine Deeskalation. Israel öffnete nach offiziellen Angaben am Dienstag den einzigen Grenzübergang für Waren und ermöglichte so wieder die Einfuhr von Treibstoff in das Küstengebiet. Auch die vor zwei Wochen gesperrte Fischereizone vor dem Gazastreifen sollte wieder auf 15 Seemeilen (28 Kilometer) ausgeweitet werden. Im Gegenzug verzichteten militante Palästinenser nach Angaben der israelischen Polizei bis Dienstagnachmittag darauf, Brand- und Sprengstoffballons nach Israel fliegen zu lassen.</p><p>Die Hamas hatte am Montagabend eine Waffenruhe verkündet. Vorausgegangen waren Vermittlungsbemühungen Katars und auch Ägyptens.</p><h2>+++ 14.12 Uhr: Braunkohle-Gegner treten gegen Gewahrsam in Hungerstreik +++</h2><p>Mehrere Braunkohlegegner, die am Sonntag im rheinischen Tagebau Garzweiler einen Kohlebagger besetzt haben, sind aus Protest gegen ihren anhaltenden Polizeigewahrsam in den Hungerstreik getreten. Eine entsprechende Mitteilung der Umweltschutzorganisation Extinction Rebellion bestätigte am Dienstag eine Polizeisprecherin in Aachen. Laut der Mitteilung sind es sieben Demonstranten, die seit Montag hungern. Sie seien auf verschiedene Polizeipräsidien verteilt worden, teils würden sie auch das Trinken verweigern, sagte die Polizeisprecherin.</p><p>Die Frauen und Männer hatten am Sonntag einen Kohlebagger besetzt, danach keine Angaben zu ihrer Identität gemacht und ihre Fingerkuppen verklebt, um die Abnahme von Fingerabdrücken zu verhindern. Eine Richterin hatte daraufhin zur Identitätsfeststellung Gewahrsam bis längstens diesen Freitag angeordnet. Sobald sie ihre Namen angäben, würden die Frauen und Männer freigelassen, sagte die Polizeisprecherin.</p><h2>+++ 13.57 Uhr: Deutsche Bergsteigerin in Italien verunglückt +++</h2><p>Eine verunglückte, deutsche Bergsteigerin ist bei einer nächtlichen Rettungsaktion aus der Gipfelregion des Mangart in den Alpen geborgen worden. Die Bergung der 27-Jährigen sei ein "schwieriger und gefährlicher Einsatz" gewesen, sagte eine Sprecherin der Bergretter CNSAS von Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens. Die Frau, die aus Bayern komme, sei in ein Krankenhaus in Tolmin in Slowenien gekommen, teilte die Sprecherin mit.</p><p>Die 27-Jährige sei bei schlechtem Wetter mit Schneefall auf einem Felsvorsprung knapp unterhalb des rund 2680 Meter hohen Gipfels blockiert worden, hieß es in einer Mitteilung der italienischen Bergretter auf Facebook. Der Berg liegt im Grenzgebiet zwischen Italien und Slowenien. Der Notruf der Wanderin sei am Montag kurz vor 17 Uhr eingegangen. Die Rettungskräfte aus Slowenien und Italien konnten sie auch mit Hilfe eines Fotos, das sie zuvor im Internet gepostet hatte, lokalisieren. Die Bergung dauerte bis zum frühen Dienstagmorgen.</p><h2>+++ 13.35 Uhr: Satiremagazin "Charlie Hebdo" legt Mohammed-Karikaturen wieder auf +++</h2><p>"Charlie Hebdo" veröffentlicht anlässlich des Pariser Strafprozesses um den tödlichen Terroranschlag gegen das Satiremagazin erneut Mohammed-Karikaturen. Das Sonderheft mit der Titelzeile "Tout ça pour ça" (etwa: "Viel Lärm um nichts") solle am Mittwoch erscheinen, teilte das Blatt am Dienstag auf Twitter mit. Am Mittwoch beginnt in Paris auch der Prozess gegen mutmaßliche Helfer der Anschlagsserie rund um "Charlie Hebdo" im Januar 2015. Insgesamt starben damals 17 Menschen, auch die drei islamistischen Täter wurden erschossen. "Wir werden niemals kuschen. Wir werden niemals aufgeben", erklärte "Charlie-Hebdo"-Herausgeber und Karikaturist Laurent Sourisseau alias Riss laut französischer Nachrichtenagentur AFP. Demnach bringt das Blatt erneut zwölf Zeichnungen, die ursprünglich im Jahr 2005 von der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" veröffentlicht und ein Jahr später von "Charlie-Hebdo" übernommen wurden. Daneben zeige das neue Heft auch eine Karikatur des islamischen Propheten, die vom Zeichner Cabu stamme, der bei dem Terroranschlag 2015 getötet wurde. Mohammed-Karikaturen galten damals als Hintergrund der Attacke auf die Redaktion.</p><h2>+++ 13.21 Uhr: CDU-Spitze fordert mehr Befugnisse für Polizei im Kampf gegen Extremisten +++</h2><p>Als Reaktion auf die Ausschreitungen vor dem Reichstagsgebäude in Berlin hat die CDU mehr Befugnisse für die Polizei gefordert. "Die Online-Vernetzung der Feinde unserer Demokratie nimmt weiter zu", heißt es in einem Beschluss des Parteipräsidiums. Die Polizei müsse hier "dringend" mehr Befugnisse zur Aufklärung erhalten: Nötig seien dabei die Vorratsdatenspeicherung, um im Verdachtsfall auf Telekommunikationsdaten zurückgreifen zu können, und die so genannte Quellen-TKÜ - also die Abschöpfung von digitaler Kommunikation schon vor der Verschlüsselung. Die geforderten Kompetenzerweiterungen sind allerdings ein Streitpunkt in der großen Koalition. Das CSU-geführte Bundesinnenministerium will sie seit längerem durchsetzen, der Koalitionspartner SPD hat aber Bedenken.</p><h2>+++ 12.53 Uhr: Opposition will Wirecard-Untersuchungsausschuss +++</h2><p>Zur politischen Aufarbeitung des Wirecard-Skandals will die Opposition im Bundestag einen Untersuchungsausschuss einsetzen. Nach AfD, FDP und Linke sind nun auch die Grünen dafür, wie der Grünen-Abgeordnete Danyal Bayaz am Dienstag nach einer Sondersitzung des Finanzausschusses in Berlin sagte. FDP, Linke und Grüne haben zusammen die nötige Stimmenzahl für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses und wollen gemeinsam abstimmen. Um einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, muss ein Viertel der 709 Abgeordneten im Bundestag zustimmen - FDP, Grüne und Linke haben zusammen 216 Sitze. Auf die Stimmen der AfD wollen sich die anderen drei Fraktionen nicht stützen.</p><p>Untersuchungsausschüsse können Zeugen und Sachverständige laden und Akteneinsicht verlangen. Die Ermittlungen sind allerdings zeitaufwendig, und die Zeit für den Wirecard-Ausschuss, der wegen der Bundestagswahl im kommenden Herbst wohl allenfalls bis zur Sommerpause arbeiten könnte, ist kurz. Im Juni hatte der inzwischen insolvente Zahlungsdienstleister Luftbuchungen von 1,9 Milliarden Euro eingeräumt. Die Münchner Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass Wirecard seit 2015 Scheingewinne auswies, und ermittelt wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs. Der Schaden für die kreditgebenden Banken und Investoren könnte sich auf 3,2 Milliarden Euro summieren. Zentrale Fragen bei der politischen Aufarbeitung sind, wann genau die Bundesregierung von Unregelmäßigkeiten wusste und ob sie zu wenig dagegen unternommen hat. Im Fokus stehen insbesondere die Finanzaufsicht Bafin, die dem Finanzministerium untersteht, sowie Rechnungsprüfungsgesellschaften, die Wirecard jahrelang prüften und in den Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftsministeriums fallen.</p><h2>+++ 12.27 Uhr: Russen stören Nato-Übung im dänischen Luftraum +++</h2><p>Ein russisches Kampfflugzeug hat während einer Nato-Übung einen US-Bomber bis in den dänischen Luftraum hinein verfolgt und damit Protest des Militärbündnisses ausgelöst. Nach Nato-Angaben war es der erste Vorfall dieser Art seit Jahren, was auf ein neues Ausmaß provokativen Verhaltens Russlands hinweise. Die dänische Verteidigungsministerin Trine Bramsen sagte, das Eindringen in den dänischen Luftraum sei völlig unakzeptabel. "Das bedeutet auch, dass wir diesen Vorfall so bald wie möglich mit den russischen Behörden besprechen werden, um Wiederholungen zu vermeiden."</p><p>In einer Stellungnahme des Alliierten Luftkommandos der Nato vom Montag heißt es: "Dieser Vorfall zeigt, dass Russland die internationalen Normen und den souveränen Luftraum einer alliierten Nation missachtet. Wir bleiben wachsam, vorbereitet und bereit, den Nato-Luftraum Tag und Nacht zu sichern."</p><h2>+++ 12.11 Uhr: Maas besorgt über in Hongkong verhängtes Sicherheitsgesetz +++</h2><p>Außenminister Heiko Maas (SPD) hat sich beim Besuch seines chinesischen Kollegen Wang Yi in Berlin besorgt über das in Hongkong verhängte sogenannte Sicherheitsgesetz geäußert. "Sie wissen, dass unsere Sorgen über die Auswirkungen des Sicherheitsgesetzes nicht ausgeräumt sind", sagte Maas bei einem Treffen mit Wang in Berlin. "Wir wollen, dass das Prinzip 'Ein Land - zwei Systeme' im vollen Umfang angewandt werden kann." Der Außenminister hatte seinen chinesischen Kollegen Wang zuvor in der Villa Borsig zu einem Meinungsaustausch empfangen. </p><p>Das Ende Juni von China verabschiedete sogenannte Sicherheitsgesetz erlaubt den Behörden in Hongkong ein hartes Vorgehen gegen alle Aktivitäten, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit Chinas bedrohen. Verstöße können mit lebenslanger Haft geahndet werden. Das Gesetz bedeutet den bislang schwersten Eingriff in den Autonomiestatus Hongkongs. </p><h2>+++ 11.40 Uhr: Kölner Oberbürgermeisterin Reker unter Polizeischutz +++</h2><p>Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat für Veranstaltungen im Kommunalwahlkampf Polizeischutz erhalten. Zuvor sei sie unter anderem in sozialen Netzwerken bedroht worden, teilte ihr Wahlkampfbüro mit. "Die Einschätzung der Bedrohungslage wird nicht von uns vorgenommen, sondern die Polizei bewertet sie laufend", erläuterte eine Sprecherin. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Reker war 2015 im Oberbürgermeister-Wahlkampf von einem rechtsextremistischen Attentäter mit einem Messer in den Hals gestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Die heute 63-Jährige lag mehrere Tage im künstlichen Koma. Der Attentäter verletzte außerdem vier andere Menschen, die dabeistanden. Er wurde wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu 14 Jahren Haft verurteilt.</p><h2>+++ 11.24 Uhr: Altmaier: Zweiter Lockdown kann verhindert werden +++</h2><p>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geht davon aus, das ein zweiter Lockdown in der Coronakrise mit möglichen massiven Folgen für die Wirtschaft verhindert werden kann. Steigenden Infektionszahlen werde man durch gezielte und regional begrenzte Maßnahmen entgegenwirken, sagte Altmaier in Berlin. Damit könne sich die wirtschaftliche Belebung in den kommenden Monaten weiter nach und nach entfalten. Der Erholungsprozess dürfte angesichts des Pandemieverlaufs in wichtigen Handelspartnerländern aber langsam voranschreiten und eine Zeit lang andauern, geht aus einer neuen Prognose hervor. Wirtschaftsverbände und Experten hatten eindringlich vor den Folgen eines zweiten Lockdowns für die Wirtschaft gewarnt. <iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9398410"></iframe></p><h2>+++ 11.10 Uhr: Neue Prognose: Wirtschaft bricht etwas weniger stark ein als erwartet +++</h2><p>Die Bundesregierung rechnet in der Corona-Rezession mit einem etwas weniger starken Wirtschaftseinbruch als zunächst befürchtet. Nach einer neuen Prognose wird das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 5,8 Prozent sinken, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mitteilte. Dies wäre aber immer noch der bisher schwerste Einbruch der Nachkriegsgeschichte. In ihrer Ende April vorgelegten Frühjahrsprojektion hatte die Bundesregierung damit gerechnet, dass infolge der Coronakrise das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 6,3 Prozent sinkt.</p><p>Altmaier sagte, der Aufholprozess der Wirtschaft nach dem Lockdown im Frühjahr habe eingesetzt. Für das kommende Jahr ist der Minister aber etwas pessimistischer. 2021 wird ein Wachstum von 4,4 Prozent erwartet. Bisher hatte die Bundesregierung mit einem Plus 5,2 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung wegen massiver Beschränkungen des öffentlichen Lebens im Vergleich zum Vorquartal um nahezu 10 Prozent eingebrochen.</p><h2>+++ 10.54 Uhr: Früheres mutmaßliches Mitglied von syrischer Dschihadistenmiliz in Bonn gefasst +++</h2><p>In Bonn haben Ermittler ein mutmaßliches früheres Mitglied der als Terrororganisation eingestuften dschihadistischen syrischen Miliz Dschunud al-Scham festgenommen. Dem deutschen Staatsbürger wird nach Angaben der Karlsruher Bundesanwaltschaft vorgeworfen, sich im Jahr 2013 in Syrien für etwa vier Monate der Gruppierung angeschlossen und für diese unter anderem Wachdienste und Kurierfahrten übernommen zu haben. Außerdem wirkte der Verdächtige nach Erkenntnissen der Ermittler an der Erstellung von zwei deutschsprachigen Propagandavideos der radikalislamistischen Miliz mit. Er war demnach im Juni 2013 aus Deutschland in das Bürgerkriegsland gereist und kehrte im November desselben Jahres zurück. Er wurde am Montag festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. Auch seine Bonner Wohnung wurde durchsucht.</p><h2>+++ 10.30 Uhr: Türkei verlängert umstrittene Erdgas-Suche im Mittelmeer +++</h2><p>Die Türkei hat ihre umstrittene Erdgas-Suche im östlichen Mittelmeer erneut verlängert. Das Forschungsschiff "Oruc Reis" werde noch bis zum 12. September nach Gasvorkommen suchen, teilten die türkischen Behörden am Montagabend mit. Die "Oruc Reis" war in Begleitung von Schiffen der türkischen Marine am 10. August in ein von Griechenland beanspruchtes Seegebiet entsandt worden. Zwei Mal wurde die Mission bereits verlängert.</p><p>Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer gibt es heftigen Streit um deren Ausbeutung. Sowohl die EU-Mitglieder Griechenland und Zypern als auch die Türkei erheben Anspruch auf die betreffenden Seegebiete und untermauern diesen auch durch die Entsendung von Kriegsschiffen. </p><h2>+++ 10.22 Uhr: "Hohe Explosionsgefahr" – Güterzug mit Gefahrengut in Schweden entgleist</h2><p>Ein Güterzug mit Gefahrengut ist am Morgen nach einer Kollision in Sävenäs nahe der schwedischen Stadt Göteborg entgleist. Der Zug soll Ethylenoxid und Wasserstoffperoxid geladen haben, berichten der Fernsehsender <a class="external-link" href="https://www.svt.se/nyheter/lokalt/vast/godstag-har-sparat-ut-vid-savenas-i-goteborg">SVT</a> und die Zeitung <a class="external-link" href="https://www.aftonbladet.se/nyheter/a/kJ4OJ9/stor-insats-efter-olycka-pa-bangard--tagtrafik-stoppas">"Aftonbladet"</a>. Meldungen über Verletzte gibt es bislang nicht. Der gesamte Verkehr auf der Strecke wurde demnach eingestellt, Zufahrtsstraßen wurden gesperrt. Eine Schule und eine Vorschule in unmittelbarer Nähe seien evakuiert worden. <blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/svtnyheter/status/1300661255187894272" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>"Es besteht eine sehr hohe Explosionsgefahr. Die Situation ist sehr ernst und es ist eine sehr kritische Situation", sagte Brandinspektor Martin Berndtsson, Brandinspektor laut "Aftonbladet". Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde einer der Wagen beschädigt. Es gebe bislang jedoch keine Hinweise auf ein Leck. Man suche aber weiter nach Leckagen, die Explosionsgefahr bleibe bestehen, so Berndtsson.</p><h2>+++ 9.58 Uhr: Zahl der Arbeitslosen steigt auf 2,95 Millionen – weniger Kurzarbeiter +++</h2><p>Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August erneut gestiegen – allerdings wie im Vormonat in saisonüblicher Höhe. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2,95 Millionen Menschen ohne Job, 45.000 mehr als im Juli und 636.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg binnen Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 6,4 Prozent. Im August erhöht sich die Arbeitslosigkeit üblicherweise, weil Beschäftigungs- und Ausbildungsverhältnisse vor den Sommerferien enden. Zum Vergleich: Im August 2019 hatte sich die Zahl der Menschen ohne Job im Vergleich zum Vormonat um 44.000 erhöht.</p><p>Wie schon im Juli habe es keinen zusätzlichen coronabedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit gegeben, sagte der Vorstandschef der Bundesagentur, Detlef Scheele, in Nürnberg. "Dennoch sind die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt weiterhin sehr deutlich sichtbar." Im Juni waren nach vorläufigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit 5,36 Millionen Menschen in Deutschland in Kurzarbeit. Im Mai hatte die Zahl noch bei 5,82 Millionen gelegen. Im April war diese auf 5,98 Millionen hoch geschnellt. Nach Angaben der Arbeitsmarktexperten sind die Zahlen hochgerechnet und werden monatlich angepasst, so dass sich diese rückwirkend verändern können.</p><h2>+++ 9.51 Uhr: Schwimmer wollte Ärmelkanal durchqueren - große Rettungsaktion +++</h2><p>Mit seinem Versuch, den Ärmelkanal zu durchschwimmen, hat ein Mann eine fast achtstündige Rettungsaktion ausgelöst - und in der Zeit gerade einmal 500 Meter geschafft. Er hatte die etwa 43 Kilometer breite Meeresenge von Dover im Südosten Englands nach Calais in Frankreich ohne Begleitung überqueren wollen. Zufällig wurde er noch vor Sonnenuntergang von einem Schiff gesichtet. "Er war unterkühlt und erschöpft, aber ansonsten gesund", zitierten britische Medien am späten Montagabend einen Sprecher der Küstenwache. Ein Freund hatte Alarm geschlagen, als der Mann sein leichtsinniges Unterfangen angekündigt hatte.</p><h2>+++ 9.03 Uhr: Mehrere Erdbeben erschüttern Chile +++ </h2><p>Zwei starke Erdbeben haben in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) die Küstenregion im Nordwesten Chiles binnen einer halben Stunde erschüttert. Das erste Beben erreichte kurz nach Mitternacht eine Stärke von 6,8, wie die US-Erdbebenwarte USGS meldete. Das Zentrum lag den Angaben zufolge rund 80 Kilometer nordwestlich der Stadt Vallenar in der Atacama Region. Kurz darauf ereignete sich das zweite Beben mit einer Stärke von 6,3, hieß es weiter. Schwächere Erdstöße folgten. Chilenische Behörden machten leicht abweichende Angaben. Demnach habe das erste Beben gar eine Stärke von 7,0 gehabt. Eine Tsunami-Warnung wurde nicht ausgesprochen. Berichte über Verletzte und Schäden lagen laut örtlichen Medien zunächst nicht vor.</p><h2>+++ 7.54 Uhr: Ifo: Geschäftslage in der Autoindustrie etwas besser +++</h2><p>Die Stimmung unter den deutschen Autoherstellern und Zulieferern hat sich im August etwas aufgehellt. Bei der jüngsten Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts verbesserte sich die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage von minus 68 Punkte im Juli auf minus 34,8 Punkte im August. "Im dunklen Keller geht ein Licht an", sagte der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, in München. </p><h2>+++ 5.59 Uhr: Amazon testet bald Lieferungen per Drohne in den USA +++</h2><p>Amazon will in den USA mit der testweisen Zustellung von Käufen mit seinen automatisierten Lieferdrohnen beginnen. Möglich wird dies dadurch, dass die Luftverkehrsbehörde FAA den Fluggeräten die nötige Zertifizierung erteilte, wie der Online-Händler mitteilte. Amazon schränkte zugleich ein, dass es noch dauern werde, bis Lieferungen per Drohne regulär zum Alltag gehören.</p><p><a class="embedType_full" title="Rücksendungen: Bei Amazon und Co.: Das passiert mit unseren Retouren – Innenansichten eines irrwitzigen Systems" href="https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/amazon-und-co---das-passiert-wirklich-mit-meinen-retouren-8747524.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">PAID STERN 2019_24 Retouren _ 20.20</a></p><h2>+++ 5.08 Uhr: Studie: Hartz IV bewahrt nicht vor Leben in Armut +++</h2><p>Die derzeitigen Hartz-IV-Leistungen bewahren Betroffene laut einer Studie für den Paritätischen Wohlfahrtsverband nicht vor Armut. Insbesondere eine ausgewogene gesunde Ernährung sowie ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe ließen sich damit nicht bezahlen, teilte der Sozialverband in Berlin unter Verweis auf Untersuchungen seiner eigenen Forschungsstelle mit. Massive Defizite gebe es insbesondere bei den Leistungen für alleinstehende Erwachsene sowie Haushalte von Alleinerziehenden.    </p><p>Die Situation von alleinstehenden Erwachsenen habe sich seit 2010 beständig verschärft und mittlerweile ein Niveau der "strengen Armut" erreicht. So könne sich ein Viertel aller Singles mit Hartz IV mittlerweile nicht einmal mehr einen Internetanschluss leisten. Dabei sei auch die Gefahr der Vereinsamung bei dieser Gruppe am größten. </p><h2>+++ 5.04 Uhr: Zahl der Sozialwohnungen um weitere Zehntausend gesunken +++</h2><p>Die Zahl der Sozialwohnungen ist erneut gesunken. Ende 2019 gab es in Deutschland noch 1,14 Millionen Sozialwohnungen, knapp 39.000 weniger als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an die Linken-Abgeordnete Caren Lay hervor, die der Nachrichtenagentur DPA vorliegt.</p><p>Bei Sozialwohnungen sind die Mieten staatlich reguliert. Nur Menschen, bei denen die Behörden einen besonderen Bedarf sehen, dürfen dort wohnen. Allerdings fallen Wohnungen nach einer bestimmten Zeit aus der "Bindung" und können normal am Markt vermietet werden. Da nicht im gleichen Umfang neue Sozialwohnungen gebaut werden, sinkt die Gesamtzahl.</p><p>"Der Bestand der Sozialwohnungen befindet sich auf einem historischen Tiefstand, obwohl Sozialwohnungen gerade angesichts der Mietenexplosion in den Großstädten wichtiger denn je wären", beklagte Lay. "Die Kürzung der Bundesförderung für den sozialen Wohnungsbau auf nur eine Milliarde Euro für das gesamte Bundesgebiet im aktuellen Haushaltsjahr ist unverantwortlich und muss schnellstmöglich korrigiert werden!" Sie forderte eine Förderung von jährlich zehn Milliarden Euro. </p><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8346188"></iframe></p><h2>+++ 4.55 Uhr: Hamas und Israel vereinbaren Deeskalation +++</h2><p>Nach wochenlangem gegenseitigem Beschuss haben die im Gazastreifen herrschende Hamas und die israelische Regierung deeskalierende Maßnahmen vereinbart. Die Attacken mit Brandballons sowie andere Angriffe auf israelisches Territorium würden komplett eingestellt, verlautete am Abend aus Kreisen der Palästinenserorganisation. Die israelische Zivilverwaltung für die besetzten Gebiete teilte ihrerseits mit, der als Reaktion auf die Angriffe geschlossene Grenzposten Kerem Schalom werde wieder geöffnet und Treibstofflieferungen in den Gazastreifen wieder erlaubt.</p><h2>+++ 3.10 Uhr: Bericht: Immer mehr Verdächtige wegen überlanger Verfahren aus U-Haft entlassen +++</h2><p>Die deutsche Strafjustiz muss laut einem Zeitungsbericht immer häufiger Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen, weil die Strafverfahren zu lange dauern. Im vergangenen Jahr habe es mindestens 69 solcher Fälle gegeben, <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://www.morgenpost.de/politik/article230295408/Gerichte-ueberlastet-Rund-250-Tatverdaechtige-freigelassen.html" target="_blank" rel="noopener">berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf Angaben des Deutschen Richterbunds</a>. 2018 hatten die Justizverwaltungen der Bundesländer demnach 65 solcher Fälle verzeichnet, 2017 waren es 51.</p><h2>+++ 3.06 Uhr: Zwei Autos kollidieren in Berliner Innenstadt – wieder ein Rennen? +++</h2><p>Bei der Kollision zweier Autos am Berliner Kurfürstendamm sind gsestern Abend zwei Menschen schwer verletzt worden. Es handele sich um die Insassen eines Wagens, der sich überschlagen habe, teilte die Polizei mit. Medienberichten zufolge könnte ein illegales Rennen mehrere Autos stattgefunden haben. </p><p>Zwei Zeugen des Unfalls erlitten laut Polizei leichte Verletzungen. Die Menschen aus dem zweiten Fahrzeug blieben unverletzt. Wie viele Autos insgesamt beteiligt waren, war noch unklar; ebenso die Ursache für den Unfall am Kurfürstendamm Ecke Cicerostraße in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. </p><p><a class="embedType_full" title="Urteil in Berlin: Tödliches Autorennen am KaDeWe – Gericht muss entscheiden: War es Mord?" href="https://www.stern.de/auto/toedliches-autorennen-von-berlin---gericht-faellt-urteil-im-mordprozess-7345150.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">Prozess Rennen Berlin Mord 8.28</a></p><h2>+++ 1.03 Uhr: Polizeigewerkschafter: Rechte sind dabei, Corona-Proteste zu "kapern" +++</h2><p>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht eine Radikalisierung der Protestbewegung gegen staatliche Corona-Auflagen. "Seit den ersten Hygiene-Demonstrationen verfestigt sich der Einfluss rechtsextremer Gruppen auf die Corona-Protestbewegung", <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://www.morgenpost.de/politik/article230296514/Corona-Demonstration-Wird-die-rechte-Gefahr-unterschaetzt.html" target="_blank" rel="noopener">sagte der GdP-Vizevorsitzende Jörg Radek den Zeitungen der Funke Mediengruppe</a>. "Die Rechten sind dabei, die Bewegung komplett zu kapern", meinte Radek. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://www.rbb-online.de/kontraste/pressemeldungen-texte/bfv-praesident-haldenwang--rechtsextremisten-ist-es-nicht-gelung.html" target="_blank" rel="noopener">hatte vergangene Woche noch im ARD-Magazin "Kontraste" erklärt</a>, Rechtsextremisten sei nicht gelungen, die "Hoheit über das Demonstrationsgeschehen zu bekommen".</p><p>Radek sagte, die Gefahr sei im Moment groß, dass sich die Corona-Protestbewegung genauso entwickele wie die islamfeindliche Pegida-Bewegung. Auch bei Pegida habe am Anfang die Wut über politische Entscheidungen gestanden – gepaart mit einer hohen Anfälligkeit gegenüber rechter Einflussnahme. Seit dem vergangenen Wochenende habe die Corona-Protestbewegung ihre Unschuld endgültig verloren, sagte Radek. </p><h2>+++ 0.09 Uhr: Zentralrat der Juden warnt nach Corona-Demos vor zunehmendem Antisemitismus +++</h2><p>Der Zentralrat der Juden warnt nach den Corona-Protesten in Berlin vor zunehmendem Antisemitismus. "Seit Monaten werden in der Corona-Debatte Verschwörungsmythen mit antisemitischer Grundtendenz bewusst geschürt", <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/praesident-des-zentralrats-der-juden-warnt-antisemitische-grundtendenz-bei-coron-72672720.bild.html" target="_blank" rel="noopener">sagte Zentralratspräsident Josef Schuster der "Bild"-Zeitung</a>. "Wenn zum Beispiel den Rothschilds die Verantwortung für die Pandemie zugeschoben wird, dann ist das ein Synonym für Juden."    </p><p>Schuster machte für die Entwicklung unter anderem "sehr rechte und rechtsextreme Gruppen" verantwortlich, die sich unter die Demonstranten gemischt hätten. Nicht alle, die am Wochenende in Berlin demonstriert hätten, seien Rassisten oder Antisemiten: "Aber sie machen sich mit diesen gemein."    </p><p>Der Präsident des Zentralrates appellierte an die Bundesbürger, dass sie "wissen müssen, mit wem sie mitlaufen oder wer mit ihnen mitläuft". Die Menschen müssten wissen, "dass sie die Argumente von Antisemiten indirekt unterstützen, wenn sie sich an solchen Demonstrationen beteiligen". </p><p><a class="embedType_full" title="Prof. Dr. Peter Fischer: Corona-Demonstrationen: Warum so viele Menschen an bizarre Verschwörungstheorien glauben" href="https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/corona-demonstrationen--warum-verfallen-so-viele-menschen-bizarren-verschwoerungstheorien--9253306.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">PAID: Interview Psychologe Verschwörungstheorien_13.15</a></p><h2>+++ 0.00 Uhr: Kretschmann in Autounfall verwickelt – wohl unverletzt +++</h2><p>Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann ist am Abend in einen Verkehrsunfall verwickelt worden. Nach Auskunft des baden-württembergischen Innenministeriums blieb der Grünen-Politiker "wohl unverletzt". Allerdings habe es bei dem Unfall nach ersten Erkenntnissen andere Verletzte gegeben, hieß es. Wie viele und wie schwer diese verletzt wurden, war zunächst unklar. </p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Anti-Rassismus-Proteste: Trump: Ausschreitungen in Kenosha sind inländischer Terrorismus</title>
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      <description>Wahlkampf in Kenosha: Donald Trump hat die von Anti-Rassismus-Protesten erschütterte Stadt besucht und die Ausschreitungen verurteilt. Zugleich versprach er Millionen Dollar Wiederaufbauhilfe für zerstörte Geschäfte.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:51:45 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Wahlkampf in Kenosha: Donald Trump hat die von Anti-Rassismus-Protesten erschütterte Stadt besucht und die Ausschreitungen verurteilt. Zugleich versprach er Millionen Dollar Wiederaufbauhilfe für zerstörte Geschäfte.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump hat Ausschreitungen in der Stadt <a class="taxonomy-entity place" title="Kenosha" href="https://www.stern.de/kultur/film/themen/kenosha-6716850.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Kenosha</a> als anti-amerikanische Krawalle und inländischen Terrorismus bezeichnet. Die zum Teil gewaltsamen Proteste waren ausgebrochen, nachdem ein Polizist einem Schwarzen bei einem Einsatz sieben Mal in den Rücken geschossen hatte. In den Straßen wurde der Konvoi des Präsidenten am Dienstag von Demonstranten gegen Rassismus und Polizeigewalt, aber auch von seinen Anhängern empfangen. Trump schaute sich unter massiven Sicherheitsvorkehrungen ein abgebranntes Geschäft an und traf sich mit Vertretern von Sicherheitskräften und einigen örtlichen Unternehmern.</p><p>Kenosha sei von Krawallen getroffen worden, die "gegen die Polizei gerichtet und anti-amerikanisch gewesen seien", sagte Trump. "Es war kein friedlicher Protest, sondern inländischer <a class="taxonomy-entity keyword" title="Terrorismus" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/terrorismus-4107950.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Terrorismus</a>." Er widersprach auch der Einschätzung, dass die Proteste größtenteils friedlich gewesen seien. Trump versprach zugleich eine Million Dollar Unterstützung für die örtliche Polizei und vier Millionen Dollar für den Wiederaufbau von Geschäften in Kenosha.</p><h2><a class="embedType_danceView" title="Unruhen in Portland und Kenosha: Wie Trump die Ausschreitungen für seinen Wahlkampf ausnutzt" href="https://www.stern.de/p/politik/ausland/wie-donald-die-ausschreitungen-in-portland-und-kenosha-ausnutzt-9398668.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">Trump Kenosha Portland 17.40</a>Unterstützer und Gegner empfangen Trump</h2><p>Vor dem Besuch hatten sich der Bürgermeister der Stadt und der Gouverneur des Bundesstaates <a class="taxonomy-entity place" title="Wisconsin" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/wisconsin-4134140.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Wisconsin</a>, beides Demokraten, gegen einen Besuch des Präsidenten ausgesprochen. Sie warnten, dass Trumps Anwesenheit die Spannungen verstärken könnten. Beide fehlten bei dem Auftritt Trumps in der Stadt.</p><p>Mitreisende Reporter berichteten, auf Trumps Route vom Flughafen in die Stadt hätten Menschen Schilder mit der Aufschrift "<a class="taxonomy-entity organization" title="Black Lives Matter" href="https://www.stern.de/politik/themen/black-lives-matter-6942476.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Black Lives Matter</a>" (etwa: Schwarze Leben zählen) in die Höhe gehalten. Trump-Unterstützer hätten dagegen "Trump 2020"-Schilder geschwenkt. "Black Lives Matter", eine Protestbewegung gegen Polizeigewalt gegen schwarze Amerikaner, hatte Trump am Montag als "marxistisch" bezeichnet.</p><p>Der Polizeieinsatz gegen den 29-jährigen Afroamerikaner <a class="taxonomy-entity person" title="Jacob Blake" href="https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/themen/jacob-blake-9387780.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Jacob Blake</a> am 23. August war auf Video festgehalten worden. Darauf war zu sehen, wie ein Polizeibeamter Blake zunächst mit gezogener Waffe um ein Auto herum folgt. Als Blake die Fahrertür aufmacht und sich hinein beugt, fallen die Schüsse. Das Video hatte landesweit Empörung ausgelöst. Mitglieder der Blake-Familie lehnten ein Treffen mit Trump ab. Der Präsident hatte zwar wiederholt Gewalt durch angeblicher linke Radikale verurteilt, aber das Video mit den Schüssen auf Blake lediglich als "schlechten Anblick" bezeichnet. Am Dienstag sagte er der Fall werde untersucht. "Es ist eine komplizierte Angelegenheit."</p><h2><a class="embedType_danceView" title="Innere Zirkel des US-Präsidenten: Der Caddy, der Bodyguard und der Trickser: Das ist Donald Trumps treuester Freundeskreis" href="https://www.stern.de/p/plus/politik-wirtschaft/der-caddy--der-bodyguard-und-der-trickser--das-ist-donald-trumps-engster-freundeskreis-9396676.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">PAID Die treuesten der treuen: Donald Trumps engster Freundeskreis 10.15</a>Donald Trump verspricht "Recht und Ordnung"</h2><p>Trump hatte Gewalt am Rande von Protesten zum Wahlkampfthema gemacht und bei seiner Wiederwahl am 3. November "Recht und Ordnung" versprochen. Damit einher geht die Botschaft, dass im Amerika seines demokratischen Herausforderers Joe Biden niemand sicher sein würde. Trump erklärte, dass sich die Lage in Kenosha beruhigt habe, nachdem er einen größeren den Einsatz der Nationalgarde und Sicherheitskräfte der Bundesregierung durchgesetzt habe. Auch in der Stadt Portland, in der es seit Monaten Proteste gibt könne er "binnen einer Stunde" aufräumen, sagte Trump. </p><p>Bei seinen Attacken gegen Biden behauptete Trump bereits am Montagabend im Sender Fox News: "Er ist eine schwache Person." Biden werde von Menschen im "dunklen Schatten" kontrolliert. Biden wiederum sagte am Montag bei einem Wahlkampfauftritt: "Es wüten Brände und wir haben einen Präsidenten, der die Flammen anfacht, anstatt sie zu bekämpfen." Trump verteidigte unterdessen seinen umstrittenen Besuch in Kenosha. </p><p>Trump hatte die Debatte über seinen Besuch noch angeheizt, indem er am Montag einen 17-jährigen weißen Schützen verteidigte, der am Rande der Proteste in Kenosha zwei Menschen erschossen haben soll. Trump suggerierte, der junge Mann habe in Notwehr gehandelt. Demonstranten hätten ihn "sehr gewalttätig" angegriffen und er "wäre wohl getötet worden". Ein Video von Augenzeugen zeigt, wie der mit einem Gewehr bewaffnete Schütze vor Demonstranten wegrennt, bevor er stürzt und das Feuer eröffnet. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Demonstranten ihn getötet hätten. Der 17-Jährige wurde wegen zweifachen Mordes angeklagt, sein Anwalt spricht von Selbstverteidigung.</p><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9390980"></iframe></p><h2>Trump streitet Rassismus ab</h2><p>Trump suggeriert im Wahlkampf immer wieder, dass die Gewalt in Städten, die von Demokraten regiert werden, außer Kontrolle sei. Er erweckt auch den Eindruck, dass die Proteste gegen Rassismus von Gewalt dominiert würden. Tatsächlich kam es bei den monatelangen Proteste zu Ausschreitungen, überwiegend waren sie aber friedlich. Trump sagte am Montag dagegen: "Das ist Anarchie." Er fügte hinzu: "Sie benutzen immer wieder den Ausdruck - er ist so schön - friedlicher Protest. Und hinter dem Reporter brennen die Städte." Das ist nach Ansicht von Kritikern eine übertrieben negative Darstellung.</p><p>Trump stellt sich außerdem mit irreführenden Aussagen als Retter von Städten dar, in denen es zu Ausschreitungen und Zusammenstößen kommt. So schrieb er etwa am vergangenen Mittwoch auf Twitter, er werde noch am selben Tag Sicherheitskräfte des Bundes und die Nationalgarde nach Kenosha schicken. Allerdings hatte Gouverneur Evers den Einsatz der Nationalgarde - die in Friedenszeiten den Gouverneuren untersteht - zur Unterstützung der Polizei bereits am Montag zuvor autorisiert. Trump verkaufte den Einsatz dennoch als Erfolg seiner Regierung. </p><p>Trump wird vorgeworfen, den Rassismus in den USA kleinzureden. Bei seiner Pressekonferenz im Weißen Haus am Montag etwa sagte er, das Problem sei vor allem die "linksgerichtete Indoktrination" in Schulen und Universitäten. "Vielen jungen Amerikanern sind Lügen beigebracht worden, wonach Amerika ein böses und von Rassismus geplagtes Land sein soll." In dem Fox-News-Interview bezeichnete er die "Black Lives Matter"-Bewegung als "marxistische Organisation" und kritisierte Unternehmen, die diese unterstützten.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Gewaltsame Auseinandersetzungen bei Protesten am Rande von Macron-Besuch in Beirut</title>
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      <description>Bei Protesten am Rande des Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Beirut ist es am Dienstagabend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der libanesischen Polizei</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:31:28 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei Protesten am Rande des Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Beirut ist es am Dienstagabend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der libanesischen Polizei </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei Protesten am Rande des Besuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Beirut ist es am Dienstagabend zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der libanesischen Polizei gekommen. Die Demonstranten kritisierten die Treffen Macrons mit der "alten Führung"  des Landes und forderten in Sprechchören einen "neuen Libanon". Wütende Demonstranten und Polizisten gerieten aneinander, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein.</p><p>"Er sollte zu uns kommen und uns zuhören", forderte der Demonstrant Rima. "Er sollte uns helfen, unsere Träume zu verwirklichen und sich nicht mit diesen Korrupten und Kriminellen  zusammensetzen, die ihre eigenen Landsleute getötet haben", fügte der 46-Jährige hinzu. Viele Menschen im Libanon machen die politische Führung des Landes für die Explosionskatastrophe in Beirut verantwortlich, bei der Anfang August mehr als 150 Menschen getötet worden waren.</p><p>Macron war am Montagabend zu seinem zweiten Besuch seit der Katastrophe in Beirut eingetroffen. Er forderte die politische Führung des Landes zu grundlegenden Reformen und einer schnelle Regierungsbildung auf. Auf einer Pressekonferenz am Dienstagabend sagte er, alle politischen Kräfte hätten sich verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine neue Regierung zu bilden. Diese solle aus "kompetenten Persönlichkeiten" bestehen. Die bisherige Regierung war nach der Explosionskatastrophe zurückgetreten.</p><p>Frankreich hatte bis 1943 ein Völkerbundsmandat für die heutigen Staaten Libanon und Syrien inne und fühlt sich deshalb dem Libanon besonders verbunden.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Trump tritt Gerüchten über "Mini-Schlaganfälle" entgegen</title>
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      <description>US-Präsident Donald Trump ist Gerüchten entgegengetreten, er habe im vergangenen Jahr eine Reihe von "Mini-Schlaganfällen" erlitten.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:27:01 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump ist Gerüchten entgegengetreten, er habe im vergangenen Jahr eine Reihe von "Mini-Schlaganfällen" erlitten.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump ist Gerüchten entgegengetreten, er habe im vergangenen Jahr eine Reihe von "Mini-Schlaganfällen" erlitten. Trump bezeichnete die Gerüchte am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter als "Fake News". "Es hört nie auf. Jetzt versuchen sie zu sagen, dass euer Lieblingspräsident, ich, wegen einer Reihe von Mini-Schlaganfällen in das Walter Reed Medical Center gegangen ist." Das sei aber falsch.</p><p>Eine nicht angekündigte Untersuchung Trumps im Militärkrankenhaus Walter Reed hatte im vergangenen November für Schlagzeilen gesorgt. Das Weiße Haus wies damals Spekulationen über mögliche Gesundheitsprobleme des Präsidenten zurück. Präsidentenarzt Sean Conley bezeichnete den Krankenhausaufenthalt als "geplant" und "routinemäßig". Trump habe lediglich einen Teil seines jährlichen Gesundheitschecks absolviert.</p><p>Nun berichtete der Nachrichtensender CNN, ein Journalist der renommierten Zeitung "New York Times" schreibe in einem neuen Buch, damals sei Vizepräsident Mike Pence alarmiert worden. Er solle sich bereit halten, vorübergehend die Aufgaben des Präsidenten zu übernehmen, sollte Trump bei seinem Krankenhausbesuch einer Betäubung bedürfen. Daraus erwuchsen am Dienstag in den sozialen Netzwerken Gerüchte über angebliche Mini-Schlaganfälle.</p><p>Präsidentenarzt Conley trat am Dienstag ebenfalls den Gerüchten entgegen. Trump habe keinen Schlaganfall, keinen Mini-Schlaganfall - in der medizinischen Fachsprache eine transitorische ischämische Attacke - oder sonstigen "akuten kardiovaskulären Notfall" erlitten, betonte er. Der 74-jährige Amtsinhaber sei guter Gesundheit.</p><p>Trump nutzte die Gerüchte am Dienstag aber für eine Attacke gegen seinen demokratischen Herausforderer bei der Präsidentschaftswahl am 3. November, den Demokraten Joe Biden. "Vielleicht beziehen sie sich auf einen anderen Kandidaten einer anderen Partei", schrieb Trump auf Twitter über die Gerüchte. Der Republikaner versucht immer wieder, Zweifel an der geistigen Fitness seines drei Jahre älteren Rivalen zu wecken.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>News zum Coronavirus: Gegner der Corona-Politik kündigen tägliche Demos in Berlin an</title>
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      <description>Deutschland: 1218 neue Corona-Infektionen +++ Ungarns Grenzen wieder geschlossen +++ Hongkong beginnt Massentests +++ Bayern führt zeitlich befristete Maskenpflicht im Schulunterricht ein +++ News zur Coronavirus-Pandemie.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:06:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Deutschland: 1218 neue Corona-Infektionen +++ Ungarns Grenzen wieder geschlossen +++ Hongkong beginnt Massentests +++ Bayern führt zeitlich befristete Maskenpflicht im Schulunterricht ein +++ News zur Coronavirus-Pandemie.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9262114"></iframe></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><h2>Gegner der Corona-Politik wollen täglich in Berlin demonstrieren</h2><p>Gegner der staatlichen Corona-Politik wollen in der nächsten Zeit täglich an der Berliner Siegessäule demonstrieren. Das kündigten sie im Messengerdienst Telegram an. Es gehe um "Demokratie und Meinungsfreiheit und gegen die Corona-Maßnahmen", hieß es dort. Für diesen Dienstagnachmittag war bereits eine Demonstration mit 500 Teilnehmern bei der Polizei angemeldet. Gegen 18 Uhr seien gut 180 Teilnehmer am Großen Stern in Berlin-Tiergarten gewesen, sagte später ein Polizeisprecher. Zu Zwischenfällen sei es nicht gekommen.</p><p>Ein direkter Bezug zu der Initiative "Querdenken", die am Wochenende die große Demonstration veranstaltet hatte, sei nicht zu erkennen, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings wurde der Aufruf auch auf Kanälen von "Querdenken" geteilt. Der Große Stern mit der Siegessäule eine zentrale Verkehrsachse in Berlin - sollte am Nachmittag wegen der Demonstration gesperrt werden. Die Verkehrsinformationszentrale Berlin wies allerdings später darauf hin, dass der Verkehr nicht beeinträchtigt worden sei.</p><h2>New York verschiebt Schulstart</h2><p>Die Millionenmetropole New York hat wegen der Corona-Krise den Beginn des neuen Schuljahres um mehrere Tage nach hinten verschoben, um den Lehrern mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben. Der eigentlich für den 10. September geplante Start des Unterrichts an den öffentlichen Schulen solle nun am 21. September stattfinden, teilte Bürgermeister Bill de Blasio mit. Das sei mit der Gewerkschaft der Lehrer verabredet worden.</p><p>Vor dem 21. September solle es schon drei Tage Online-Unterricht für alle Schüler geben. Ab dem 21. September könnten dann alle Schüler, deren Eltern sie für eine Mischung aus Online- und Vor-Ort-Unterricht angemeldet hätten, wieder tageweise zur Schule gehen.</p><h2>Apple und Google bauen Corona-Warntechnik in Smartphones</h2><p>Apple und Google geben Regierungen die Möglichkeit, eine Corona-Warn-Infrastruktur auf Smartphones auch ohne eine gesonderte App aufzusetzen. Google integriert dafür die nötige Funktionalität direkt in das Betriebssystem Android, Apple in die Version 13.7 des iOS-Systems seiner iPhones. Die Nutzer werden gefragt, ob sie an der Nachverfolgung teilnehmen wollen. Bestehende Corona-Warn-Apps werden weiterhin funktionieren, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten.</p><p>Die Technologie soll helfen, die Coronavirus-Ausbreitung zu stoppen, indem Nutzer gewarnt werden, wenn sie sich neben einer infizierten Person aufhielten. Smartphones, auf denen die Funktion aktiviert wurde, tauschen untereinander Bluetooth-Schlüssel aus. Nach aktuellen Vorgaben der Gesundheitsbehörden gibt es eine Warnung, wenn sich herausstellt, dass man sich 15 Minuten lang in der Nähe eines Infizierten aufhielt. Die Dauer und die Entfernung können von den Behörden angepasst werden. Ein Erfolg der Apps hängt auch davon ab, dass Nutzer ihre positiven Ergebnisse eines Corona-Apps in der App teilen. Der Abgleich der Schlüssel wird dabei nur auf den Smartphones durchgeführt, um den Datenschutz zu gewährleisten.</p><h2>Erster Corona-Impfstoff: Russland beginnt mit Impfungen </h2><p>Nach der frühen Freigabe eines Impfstoffes gegen das Coronavirus soll in Russland bereits in dieser Woche mit ersten Impfungen begonnen werden. Das sagte der Direktor des Gamaleja-Forschungszentrums für Epidemiologie und Mikrobiologie in Moskau, Alexander Ginzburg, am Dienstag der Agentur Interfax. Sein Institut hatte das Vakzin entwickelt. "Alles läuft nach Plan." Demnach sollen sich am nächsten Samstag in der Hauptstadt Moskau die ersten Freiwilligen impfen lassen. Die Teilnehmer der dritten Testphase sollten bis dahin noch einmal überprüft werden, sagte er. Wie viele es sein werden, sagte Ginzburg zunächst nicht.</p><p>Der russische Impfstoff mit dem Namen "Sputnik V" wurde vor drei Wochen für eine breite Anwendung in der Bevölkerung registriert. Diese Genehmigung erfolgte, bevor die wichtige Testphase III überhaupt begonnen hatte. Erst in dieser Phase wird gewöhnlich an sehr vielen Teilnehmern überprüft, ob und wie gut ein Wirkstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt und welche Nebenwirkungen auftreten. Das Vorgehen Moskaus löste international viel Kritik aus. </p><h2>Sachsen-Anhalt erlaubt 2500 Fans bei Testspiel Magdeburg-Wolfsburg</h2><p>Der Fußball-Drittligist FC Magdeburg darf am Wochenende ein Freundschaftsspiel gegen den VfL Wolfsburg vor 2500 Zuschauern austragen. Die Landesregierung erteilte eine entsprechende Sondergenehmigung, wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.</p><p>Damit ermöglicht das Land, dass der FC Magdeburg vor deutlich größerer Fankulisse auflaufen darf, als es die aktuellen Corona-Regeln eigentlich erlauben. Laut Verordnung sind maximal 1000 Teilnehmer an der frischen Luft erlaubt, jedoch explizit Ausnahmen für Sportveranstaltungen möglich. Offen ist weiterhin, vor wie vielen Heimfans der FCM in die erste Runde des DFB-Pokals starten darf. Der Verein beantragte 7500 Zuschauer für das Spiel am 13. September gegen den Zweitligisten SV Darmstadt. </p><h2>Österreich kündigt mögliche erste Corona-Impfungen ab Januar an</h2><p>Die österreichische Regierung hält erste Impfungen gegen das Coronavirus ab Januar für möglich. Die Regierung hofft darauf, bis zum Jahreswechsel 600.000 Impfdosen für 300.000 Menschen zu erhalten, wie Gesundheitsminister Rudolf Anschober sagte. "Es sieht derzeit ganz gut aus", fügte der Minister hinzu. Bei den ersten Impfungen sollen seinen Angaben zufolge Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege bevorzugt werden. Vergangene Woche hatte Österreich seine Teilnahme an einer EU-weiten Vereinbarung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca bekanntgegeben. Die Europäische Union und die EU-Kommission verhandeln auch noch mit anderen Herstellern über Vorverträge, um verschiedene Impfstoffe zur Verfügung zu haben. </p><h2>Virologe Drosten: Covid-19-Patienten nach überstandener Erkrankung immun</h2><p>Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, sind nach Ansicht von Christian Drosten vor einer erneuten Erkrankung geschützt. Zumindest für den Zeitraum der gegenwärtigen Pandemie dürfte die Immunität anhalten, sagte der Virologe von der Berliner Charité im NDR-Podcast. "Da bin ich sehr zuversichtlich." Im Ausnahmefall könne es möglicherweise bei erneutem Kontakt mit dem Virus zu einer neuerlichen, oberflächlichen Infektion kommen, eine schwere Lungenentzündung dürfte daraus aber nicht werden. Aufgrund der geringeren Viruskonzentration in solchen Fällen sollten daraus auch keine Infektionsketten mehr entstehen.</p><p>Die in den vergangenen Tagen berichteten Fälle von neuerlichen Infektionen bezeichnete Drosten als "Raritäten". Sie würden wahrscheinlich epidemiologisch, für die Verbreitung und für die Gefährlichkeit, nicht ins Gewicht fallen. Wissenschaftler würden von solchen Fällen in Mitteilungen berichten, Medien das aufgreifen und zahlreiche Fragen daraus ableiten, etwa hinsichtlich der Immunität oder der Wirksamkeit von Impfstoffen. "Das beschreibt nicht die medizinische Realität und den Normalfall."</p><h2>Bund kündigt Fördergelder für Kulturbetriebe in der Corona-Krise an</h2><p>Die Bundesregierung unterstützt ab sofort Kulturbetriebe in der Coronakrise mit 25 Millionen Euro. Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Treffpunkte sollen ihren Betrieb unter Pandemiebedingungen wieder aufnehmen können, hieß es in einer Erklärung des Bundes am Dienstag. Die Förderung gilt unter anderem Schutzmaßnahmen im Kassen- und Sanitärbereich oder dem Einbau von Lüftungen. Kulturelle Basisarbeit dürfe nicht durch Pandemie verloren gehen, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Jeder Einrichtung könne demnach mit bis zu 100.000 Euro geholfen werden. Die Förderung ist Teil des Konjunkturprogramms "Neustart Kultur". Abgewickelt werde das Förderprogramm durch den Bundesverband Soziokultur e.V.</p><h2>Virologe Drosten: Masken schützen vor Ansteckung - und vor Mundgeruch</h2><p>Trotz einiger Schwächen tragen Alltagsmasken zum Schutz vor einer Coronavirus-Infektion maßgeblich bei. Das betonte der Berliner Virologe Christian Drosten am Dienstag in seinem ersten NDR-Podcast nach der Sommerpause. Tröpfchen würden von den Masken wirkungsvoll zurückgehalten. Komplizierter sei es mit den Aerosolen. "Diese Tröpfchen, in dieser ausgeatmeten Aerosol-Luft, die sind so fein, dass die sich nicht in dem Stoff einer schlecht sitzenden Maske fangen." Sie würden an einer Maske vorbei ein- und ausgeatmet. Bei einem kurzen Kontakt mit einem Infizierten würden sie die Infektionsgefahr dennoch reduzieren. Man möge sich vorstellen, man unterhalte sich mit jemandem, der Mundgeruch hat, nannte Drosten ein Beispiel: "Dieser Mundgeruch - das sind Aerosole." Wenn der Gesprächspartner eine Maske tragen würde, würde man diesen Mundgeruch nicht mehr bemerken. Im übertragenen Sinne bedeute das: Da werde ich mich nicht mehr so schnell infizieren. <iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9399512"></iframe></p><h2>Brandenburg beschließt Obergrenze für private Feiern</h2><p>Für private Feiern in der Wohnung oder im Garten gilt in Brandenburg zum Schutz vor dem Coronavirus künftig eine Obergrenze von 75 Teilnehmern. Das beschloss das Landeskabinett am Dienstag in Potsdam. Bei Verstößen droht Veranstaltern ein Bußgeld bis 1000 Euro. Bisher dürfen private Veranstaltungen mit bis zu 1000 Menschen stattfinden bei Abstands- und Hygieneregeln. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sagte: "Wir kommen jetzt zum Ende des Sommers in schwierigere Monate."</p><p>Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich bei einer Videokonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der vergangenen Woche nicht auf eine gemeinsame Begrenzung für private Feiern einigen können. Merkel hatte eine Obergrenze von 25 Menschen für Veranstaltungen zuhause und bei privaten Veranstaltungen und Feiern außerhalb des Privatbereichs von 50 Teilnehmern vorgeschlagen.</p><h2>Spahn sieht bessere Voraussetzungen für gezielte Corona-Maßnahmen</h2><p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht inzwischen bessere Voraussetzungen für gezielte Gegenmaßnahmen bei steigenden Corona-Infektionszahlen als noch im Frühjahr. Es gehe jeden Tag um die richtige Balance zwischen Gesundheitsschutz sowie Alltag und Freiheit, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Klinikbesuchs am Dienstag in Bochum. "Wir können heute diese Abwägungsentscheidung zwischen Schutz und Alltag besser treffen, weil wir mehr wissen, weil wir mehr Erfahrung haben."</p><p>Spahn verteidigte es zugleich, dass im März mit dem damaligen Wissen und der damaligen Infektionsdynamik weitgehende Eindämmungsmaßnahmen im öffentlichen Leben verhängt worden waren. Nun, Anfang September, wisse man aber, "wie wir gut etwa im Einzelhandel im Regelbetrieb damit umgehen können, vor allem wenn wir Masken tragen und Abstand halten, ohne dass es zu Einschränkungen kommt". Spahn betonte, generell bleibe es richtig, dass Abstand, Hygiene und Alltagsmasken die "besten Waffen" und vergleichsweise milde Maßnahmen im Kampf gegen das Virus seien.</p><h2>EU geht gegen Einreiseverbot nach Ungarn vor</h2><p>Die wegen der Coronakrise von Ungarn verfügten Einreiseverbote für Deutsche und andere EU-Bürger sind aus Sicht der EU-Kommission nicht mit europäischem Recht vereinbar. Dass es Ausnahmen für Bürger aus Polen, der Slowakei und Tschechien gebe, sei ein klarer Hinweis auf Diskriminierung, erklärte ein Sprecher der Behörde in Brüssel. Er verwies zudem auf einen Brief der zuständigen EU-Kommissare Didier Reynders und Ylva Johansson an die ungarische Regierung. In diesem fordern die beiden nach eigenen Angaben einen sofortigen Rückzug aller gegen die Grundprinzipien des EU-Rechts verstoßenden Maßnahmen.</p><h2>Israel meldet Tagesrekord an Neuinfektionen</h2><p>Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden am Vortag 2180 neue Fälle registriert. Das ist der höchste Ein-Tages-Wert, der in Israel seit dem Ausbruch der Pandemie verzeichnet wurde. Der bisherige Höchstwert von 2129 stammte vom 28. Juli.</p><h2>Auch Grundschülern droht in Bayern eine Maskenpflicht</h2><p>Bei stark steigenden Corona-Fallzahlen in Bayern könnte auch den Grundschülern eine Maskenpflicht im Unterricht drohen. Sofern in einer Region der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten werde, "gäbe es im Präsenzunterricht eine Maskenpflicht für alle, auch für Grundschüler", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) nach einer Sitzung der bayerischen Staatsregierung in München.</p><p>Um das Ansteckungsrisiko in dem Fall zu minimieren, würden die Klassen ab dem Wert auch in einen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und dem Lernen zu Hause übergehen. Bereits ab 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner soll an allen weiterführenden Schulen wieder eine Maskenpflicht im Unterricht eingeführt werden - außer die betroffenen Schulen könnten aufgrund der Räumlichkeiten den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Schülern sicherstellen. Der Ministerrat in Bayern hatte zuvor beschlossen, dass nach den Schulferien an den ersten neun Schultagen alle Lehrer und Schüler an den weiterführenden Schulen eine Maske im Unterricht tragen müssen.</p><h2>Österreich hofft auf erste Corona-Impfungen im Januar</h2><p>Bei gutem Verlauf hält Österreich erste Impfungen mit einem Corona-Impfstoff im Januar für möglich. Impfdosen aus dem vergangene Woche von der EU abgeschlossenen Vertrag mit dem Hersteller AstraZeneca könnten bei rechtzeitiger behördlicher Zulassung bereits um den Jahreswechsel an die Staaten geliefert werden. Das sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober in Wien. Auch auf die Impfstoffe weiterer Hersteller hoffe man zum Jahresanfang. Grundvoraussetzung sei, dass die Zusagen der Firmen eingehalten würden, zudem müssten die Marktzulassungen rechtzeitig erfolgen.</p><h2>Verfassungsschutz: Rechtsextremisten haben Corona-Proteste genutzt  </h2><p>Der Verfassungsschutz sieht bei den Protesten gegen die Corona-Politik am Wochenende in Berlin "eine starke rechtsextremistische Komponente, die aggressiv und gewalttätig durch Störaktionen auftrat". Die Befürchtungen der Behörde hätten sich bestätigt, sagte Verfassungsschutz-Präsident Thomas Haldenwang der Deutschen Presse-Agentur. "Rechtsextremisten und Reichsbürgern ist es gelungen, einen Resonanzraum zu besetzen, wirkmächtige Bilder zu erzeugen und so das heterogene Protestgeschehen zu instrumentalisieren."</p><p><a class="embedType_danceView" title="Pia Lamberty: &quot;Umsturzfantasien sind in der Szene nichts Neues&quot;: Sozialpsychologin über Berliner Corona-Demo" href="https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/gefahr-der-radikalisierung---sozialpsychologin-ordnet-ereignisse-auf-berliner-corona-demo-ein-9397258.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">Sozialpsychologin zu Corona-Demo, 20.10</a>Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe immer wieder davor gewarnt, dass Rechtsextremisten die Corona-Pandemie für ihre Zwecke missbrauchen und versuchen könnten, sich an die Spitze des "sehr vielfältigen Demonstrationsgeschehens" zu setzen, sagte Haldenwang. Vor den Demonstrationen habe seine Behörde "eine verstärkte Mobilisierung durch Rechtsextremisten" festgestellt.<iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9396040"></iframe></p><h2>Berlin erlässt Maskenpflicht für Demos</h2><p>Bei Demonstrationen in Berlin mit mehr als 100 Teilnehmern gilt künftig eine <a class="taxonomy-entity keyword" title="Maskenpflicht" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/maskenpflicht-9203766.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Maskenpflicht</a>. Darauf hat sich der Senat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bei seiner Sitzung verständigt. Es soll aber Ausnahmen etwa für Autokorsos und Fahrrademos geben. Nach der bisherigen Infektionsschutzverordnung in Berlin war Teilnehmern von Demonstrationen nicht vorgeschrieben, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Details sollen bei der Pressekonferenz nach der Senatssitzung am Nachmittag bekannt gegeben werden.</p><p>Eine solche Maskenpflicht gilt etwa in Bussen und Bahnen oder im Einzelhandel und seit Beginn des neuen Schuljahres auch in Schulgebäuden, aber nicht während des Unterrichts. Der Senat hat das Thema am Dienstag beraten, nachdem es am Wochenende mehrere Demonstrationen in Berlin gegen die <a class="taxonomy-entity keyword" title="Coronavirus" href="https://www.stern.de/gesundheit/corona?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Corona</a>-Politik gegeben hatte.</p><h2>Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Russland</h2><p>In <a class="taxonomy-entity place" title="Russland" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/russland-4155004.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Russland</a> sind seit Beginn der Pandemie mehr als eine Million Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Pro Tag kommen nach offiziellen Angaben derzeit rund 5000 neue Fälle hinzu. Am Dienstag wurden knapp 4730 weitere Infektionen in der Statistik der russischen Behörden aufgenommen. Weltweit liegt Russland damit an vierter Stelle bei den offiziell erfassten Fällen. Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen in Russland liegt schon seit geraumer Zeit in der jetzigen Größenordnung. In Moskau, dem Corona-Hotspot in dem Riesenreich, hat sich die Zahl täglich erfasster Fälle zwischen 600 und 700 eingependelt. Im ganzen Land sind bislang offiziell knapp 17.300 Menschen gestorben. Das ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ wenig. Immer wieder gibt es Berichte über angeblich geschönte Corona-Statistiken in Russland.</p><h2>Brüssel will Chaos bei Reisebeschränkungen beenden</h2><p>Angesichts der wieder zunehmenden Zahl von nationalen Alleingängen bei Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen will die <a class="taxonomy-entity organization" title="EU" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/eu-4540782.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">EU</a>-Kommission in den nächsten Tagen einen konkreten Vorschlag für eine bessere Koordinierung präsentieren. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus EU-Kreisen erfuhr, haben etliche EU-Staaten Interesse an einer Abstimmung der in die nationale Zuständigkeit fallenden Maßnahmen bekundet. Sie soll auch dafür sorgen, dass die Freizügigkeit innerhalb der EU nur dann eingeschränkt wird, wenn es wegen der Pandemie unbedingt notwendig ist.</p><p>Ein Teil der Abstimmung könnte es sein, für die Beurteilung der Corona-Risikolage gemeinsame Kriterien zu entwickeln. Zudem ist unter anderem angedacht, das Farbensystem für Risikogebiete und die Regeln für Reisen in Risikogebiete zu vereinheitlichen.</p><p>Neben der EU-Kommission setzt sich auch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft intensiv für das Projekt ein.</p><h2>NRW verordnet Maskenpflicht in Wahllokalen</h2><p>Bei der kommenden Kommunalwahl in NRW gilt in allen Wahllokalen Maskenpflicht. In der neuen Coronaschutz-Verordnung, die seit Dienstag in Kraft ist, wurde ein entsprechender Passus ergänzt. Laut NRW-Gesundheitsministerium sei dies als Klarstellung zu verstehen. Bislang hatten mehrere Kommunen Masken in Wahllokalen für den Urnengang am 13. September lediglich empfohlen.</p><p>Das Gesundheitsministerium argumentiert, dass Wahlen eine Veranstaltung seien - und die Maskenpflicht sich damit bereits aus den alten Verordnungen ergeben hätte. "Gerade als Signal an die ehrenamtlichen Wahlvorstände wurden die Vorgaben jetzt aber nochmal ausdrücklich ausformuliert", so ein Ministeriumssprecher am Dienstag.</p><h2>Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Ungarn ab</h2><p>Von diesem Dienstag an gelten in Ungarn wegen steigender Corona-Zahlen die angekündigten strengen Einreisebestimmungen und Quarantänemaßnahmen. Das Land hat seine Grenzen geschlossen; eine Einreise ist auch für Deutsche grundsätzlich nicht möglich. Das Auswärtige Amt rät daher von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Ungarn ab. Bis zum 1. Oktober führt das Land zudem wieder Kontrollen an den EU-Binnengrenzen ein; bei einem Grenzübertritt finden Temperaturmessungen statt. Ungarische Staatsbürger und Ausländer mit Wohnsitz in Ungarn müssen sich nach der Rückkehr aus dem Ausland in eine 14-tägige Heimquarantäne begeben. Andere Ausländer können nur noch in Ausnahmefällen nach Ungarn reisen. Eine Durchreise durch Ungarn ist nur auf dafür bestimmten Korridorrouten möglich, die von der ungarischen Polizei bekannt gegeben werden. Eine Ausreise aus Ungarn ist für Ausländer ohne Beschränkungen möglich.<a class="embedType_danceView" title="Coronavirus: Ist die zweite Welle schon da und wie gefährlich wird sie? Das sagen Wissenschaftler" href="https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/coronavirus--ist-die-zweite-welle-da--das-sagen-wissenschaftler-9392928.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">PAID Corona-Umfrage - Teil 3 - Zweite Welle 20.45</a></p><h2>Hongkong beginnt Massentests auf Corona</h2><p>In Hongkong haben die Behörden mit Massentests in der Bevölkerung auf das Coronavirus begonnen. Ziel des Programms ist es, Millionen von Einwohnern der chinesischen Sonderverwaltungszone auf den neuartigen Erreger zu testen. Die Teilnahme an den Tests ist freiwillig. Das Programm soll ein bis zwei Wochen laufen, abhängig vom Interesse in der Bevölkerung. Seit Beginn der Registrierung für die Tests am Samstag meldeten sich rund 500.000 Menschen an - etwa sieben Prozent der 7,5 Millionen Einwohner der Metropole. Nach Angaben von Gesundheitsberatern der örtlichen Regierung müssten sich womöglich fünf Millionen Menschen testen lassen, um die derzeitige Ausbreitungswelle des <a class="taxonomy-entity keyword" title="Virus" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/virus-4172324.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Virus</a> zu beenden.</p><p>An dem Programm sind Ärzte und Firmen aus Festlandchina beteiligt. Dies schürte Sorgen in der Bevölkerung, dass die Zentralregierung über die Tests Daten und DNA-Informationen von Hongkongern abschöpfen könnte. </p><h2>1218 neu gemeldete Corona-Infektionen in Deutschland</h2><p>Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 1218 neue Corona-Infektionen gemeldet. Dies gab das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen auf seiner Homepage bekannt. Am Samstag waren es noch 1479 neue registrierte Fälle, am Sonntag 785 und am Montag 610. Die Fallzahlen an Sonn- und Montagen sind oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Seit Beginn der Coronakrise haben sich mindestens 243.599 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, so das RKI weiter (Stand: 1.9.; 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9302. Seit dem Vortag wurden vier Todesfälle mehr gemeldet.</p><p><em> Corona-Nachrichten von Montag, 31. August</em></p><h2>WHO zu Anti-Corona-Demonstrationen: Regierungen sollen zuhören</h2><p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Regierungen aufgerufen, auf Demonstrationen gegen staatliche Corona-Maßnahmen mit Besonnenheit zu reagieren. Die Regierungen sollten nicht überreagieren, sagte der WHO-Experte Mike Ryan am Montag in Genf. "Die wirklich wichtige Sache ist, in einen Dialog einzutreten." Gerade jetzt komme es darauf an, nicht noch mehr Spaltung in der Gesellschaft zu befördern. </p><p>Überzeugungsarbeit zur Notwendigkeit von Maßnahmen könne manchmal scheitern. "Aber es ist wirklich wichtig, dass man nicht seinen Willen aufzwingt", sagte Ryan. Es gebe ein Recht darauf, nicht zuzustimmen. Ausnahmesituation wie die Coronakrise erzeugten immer starke Gefühle und Reaktionen. Natürlich sei es auch ein Gebot, dass die Proteste in einer sicheren Art und Weise abliefen, die das Risiko einer Übertragung nicht erhöhe, sagte Ryan weiter. Auch das könne durch Zuhören und Dialog erreicht werden.</p><h2>Weniger als 1000 Corona-Neuinfektionen in Italien</h2><p>In Italien ist die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen wieder unter die Marke von 1000 gesunken. Am Montag verzeichneten die Behörden in dem Mittelmeerland 996 neue bestätigte Fälle innerhalb von 24 Stunden. Am Tag davor waren es noch 1365 gewesen. In der vergangenen Woche hatten die Werte sogar noch höher gelegen. Am 22. August war die Marke von 1000 neuen Fällen pro Tag in Italien nach Monaten mit deutlich niedrigeren Werten überschritten worden. Anschließend sank der Wert kurz unter 1000, um dann auf mehr als 1400 zu klettern. Der Anstieg verstärkte in dem Land, das ab Februar besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffen worden war, die Angst vor einer zweiten Infektionswelle.</p><h2>USA überschreiten Marke von sechs Millionen bestätigten Corona-Infektionen</h2><p>In den USA hat die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen die Marke von sechs Millionen Fällen überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden bis Montagmittag (Ortszeit) mehr als sechs Millionen Infektionen gemeldet. Das sind fast ein Viertel der weltweit rund 25 Millionen nachgewiesenen Fälle. Mehr als 183.000 Infizierte in den USA starben bereits. Die USA sind gemessen an den absoluten Zahlen das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt.</p><p>US-Präsident Donald Trump ist für seinen Umgang mit der Pandemie scharf kritisiert worden. Der Republikaner, der schon seit Monaten auf eine rasche Rückkehr zur Normalität dringt, weist alle Vorwürfe zurück. Die Pandemie ist auch ein wichtiges Wahlkampfthema vor der Präsidentschaftswahl am 3. November. Die oppositionellen Demokraten von Präsidentschaftskandidat Joe Biden machen Trump für die verheerenden Corona-Zahlen mitverantwortlich.</p><h2>EU will 400 Millionen Euro für Corona-Impfstoff für ärmere Länder bereitstellen</h2><p>Die EU-Kommission will 400 Millionen Euro für die Beschaffung eines künftigen Corona-Impfstoffs für ärmere Länder bereitstellen. Das Geld sei in Form von Garantien für die internationale Initiative Covax bestimmt, teilte die Behörde mit. Covax wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO und den Impfbündnissen Gavi und Cepi geleitet. Bis Ende 2021 will die Initiative zwei Milliarden Impfdosen erwerben.</p><p>Ziel ist es dabei auch, die Hersteller durch Abnahmezusagen zum Ausbau ihrer Produktionskapazitäten zu bewegen. Die WHO hatte ihre Mitgliedstaaten vor zwei Wochen aufgefordert, bis zum 31. August zu erklären, ob sie Covax beitreten.</p><h2>Ramelow will Karneval und Weihnachtsmärkte erlauben</h2><p>Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) will trotz der Corona-Pandemie Karneval erlauben. "Wir klären das Wie und nicht das Ob", sagte Ramelow am Montag in Erfurt nach einem Treffen mit dem Thüringer Vorsitzenden des Landesverbandes der Karnevalsvereine. Der Verband habe bereits drei Konzepte erarbeitet und vorgelegt, über die man nun sprechen wolle, sagte Ramelow. "Ich kann mir Karneval vorstellen und ich kann mir Weihnachtsmärkte vorstellen, weil ich mir das Leben vorstellen möchte", machte Ramelow klar. Das Virus sei gefährlich, daher müsse man vermeiden, was ein leichtfertiges Weitergeben verursachen könne. Debatten über Weihnachtsmärkte und Karnevalsfeiern in Corona-Zeiten gibt es in mehreren Bundesländern. Es gab auch schon Absagen und geänderte Konzepte.</p><h2>Russland will Corona-Impfstoff im September ausliefern</h2><p>Nach der frühen Freigabe eines Corona-Impfstoffes in Russland sollen größere Mengen des Vakzins in den nächsten Wochen ausgeliefert werden. Die ersten größeren Lieferungen beginnen im September, wie der russische Gesundheitsminister Michail Muraschko am Montag der Staatsagentur Tass zufolge sagte. Im November und Dezember solle dann die maximale Menge bereitstehen. Nach früheren Angaben soll das Vakzin zunächst für den russischen Markt bestimmt sein. Der russische Impfstoff mit dem Namen "Sputnik V" wurde vor drei Wochen für eine breite Anwendung in der Bevölkerung registriert. Diese Genehmigung erfolgte, bevor die wichtige Testphase III überhaupt begonnen hatte. Erst in dieser Phase wird gewöhnlich an sehr vielen Teilnehmern überprüft, ob und wie gut ein Wirkstoff tatsächlich vor einer Infektion schützt und welche Nebenwirkungen auftreten. Das Vorgehen Moskaus löste international viel Kritik aus.</p><p>Kremlchef Wladimir Putin hatte erst in der vergangenen Woche die frühe Freigabe verteidigt und auf die angebliche Wirksamkeit des Impfstoffes hingewiesen. Bislang konnten internationale Wissenschaftler noch keine Daten zu dem Wirkstoff bewerten. Mehrere Länder haben dennoch Interesse an dem Mittel angemeldet. Demnach will etwa Venezuela an der dritten Testphase teilnehmen. <a class="embedType_danceView" title="Studienteilnehmer im Gespräch: Ich bin Proband für einen Corona-Impfstoff. So sieht mein Alltag aus" href="https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/coronavirus--wie-mein-alltag-als-impfstoff-proband-aussieht-9383070.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">PAID Interview mit Corona-Impfstoff-Proband 12.40</a></p><h2>Bayern führt zeitlich befristete Maskenpflicht im Schulunterricht ein</h2><p>Nach dem Ende der Sommerferien gilt in Bayerns Schulen zunächst für neun Schultage eine Maskenpflicht für alle Schüler und Lehrer im Unterricht. Dies teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach Beratungen mit Eltern-, Lehrer- und Schülervertretern in München mit. Von der Maskenpflicht als "Sicherheitspuffer" im Unterricht seien einzig Grundschüler ausgenommen. Der Unterricht beginnt in Bayern am Dienstag nächster Woche wieder.</p><p>Die Maskenpflicht zum Auftakt des Schuljahres ist Teil des Hygienekonzeptes, mit dem der Regelbetrieb an den Schulen auch in der Pandemie aufrecht erhalten werden soll. Dazu gehört, dass zur Minimierung der Ansteckungsrisiken zudem in den Gebäuden und überall dort, wo kein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, eine Pflicht zum Tragen des Mund-Nase-Schutzes gibt.</p><p>Sollte in einer Region auch nach den neun Tagen hohe Fallzahlen geben, kann die Maskenpflicht im Unterricht auch regional begrenzt verlängert werden oder neu verhängt werden. Ziel sei es, den Regelunterricht auch in der Krise bestmöglich aufrecht zu erhalten. "Wir wollen wieder Schule haben in Bayern", sagte Söder. Formell wird Bayern sein Schulkonzept in der Kabinettssitzung am Dienstag beschließen. </p><p><em>Anmerkung der Redaktion: Zuvor hieß es, dass Lehrer von der Maskenpflicht ausgenommen seien. Dies wurde im Text korrigiert. </em></p><h2>Steinmeier würdigt "vorbildliches Verhalten" der Polizisten vom Samstag</h2><p> Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Treffen mit Polizisten deren Einsatz und "vorbildliches Verhalten" bei den Corona-Protesten und der rechtsextremen Eskalation am Reichstagsgebäude gewürdigt. "Wir werden solche Ausschreitungen nicht hinnehmen", sagte Steinmeier am Montag nach dem Gespräch mit Einsatzkräften. "Wir dulden keine antidemokratische Hetze und keine Herabwürdigung der Bundesrepublik Deutschland am Bundestag." Die Gewaltausschreitungen hätten "wieder einmal deutlich gezeigt: Der Rechtsextremismus hat tiefreichende Wurzeln in unserer Gesellschaft". Die Verteidigung der freiheitlichen Demokratie obliege nicht allein der Polizei, sagte er.   </p><p>"Reichsflaggen, sogar Reichskriegsflaggen darunter, auf den Stufen des frei gewählten deutschen Parlaments, das Herz unserer Demokratie - das ist nicht nur verabscheuungswürdig, sondern angesichts der Geschichte dieses Ortes geradezu unerträglich", betonte Steinmeier. Wer sich über die Corona-Maßnahmen ärgere oder ihre Notwendigkeit anzweifele, "kann und darf dagegen demonstrieren", so der Bundespräsident. "Mein Verständnis endet aber dort, wo Demonstranten sich vor den Karren von Demokratiefeinden und politischen Hetzern spannen lassen". </p><p>Dass die Gewalt nicht hingenommen wurde, sei der Polizei Berlins, der Länder und des Bundes zu verdanken, "den vielen tausend Polizeibeamtinnen und -beamten, die am Samstag unter hohem persönlichem Risiko mit großer Professionalität Recht und Gesetz verteidigt haben". Sie hätten dafür gesorgt, dass zehntausende Menschen ihr Grundrecht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausüben konnten. "Als aber die Auflagen willentlich und wissentlich missachtet wurden und die Demonstranten zur Gewalt aufriefen, haben Sie unter äußerst schwierigen Bedingungen die Demonstration aufgelöst und das Recht durchgesetzt". Für den Einsatz und das "vorbildliche Verhalten" gebühre den Polizisten "großer Dank, Respekt und Anerkennung". </p><h2>Regierungssprecher Seibert zu Corona-Demo vom Wochenende: "Schändliche Bilder am Reichstag" </h2><p>Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung, äußerte sich am Montag in der Bundespressekonferenz zu den Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen in Berlin und dem anschließenden Vorfall, bei dem mehrere Demonstranten die Treppe zum Reichstagsgebäude stürmte. "Wir haben am Wochenende ein Beispiel dafür erlebt, wie aus einer Demonstration heraus von einigen das Demonstrationsrecht, die Demonstrationsfreiheit missbraucht worden ist", so Seibert. Das Recht auf friedliche Demonstrationen sei auch in Corona-Zeiten ein "hohes Gut". Seibert sprach von "schändlichen Bildern am Reichstag", die nicht hinzunehmen seien. Steve Alter, Sprecher des Bundesinnenministeriums, erklärte im Laufe der Pressekonferenz: "Niemand, der sich auf dieser Treppe befunden hat, egal aus welcher Absicht heraus, hat ein Recht dazu gehabt. Alle Personen, die das getan haben, haben die Regelungen verstoßen, die der Staat macht." </p><p>"Natürlich muss immer über Maßnahmen debattiert werden und gestritten werden. Erst recht in einer so beispiellosen Herausforderung, wie es die Pandemie ist", fügte der Regierungssprecher hinzu. Dafür gebe es die demokratische Auseinandersetzung, freie Presse, eine kritische Öffentlichkeit und Demonstrationen, bei denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Regeln halten würden, so Seibert. </p><p>Seibert dankte den drei Polizisten, die den Eingang vor dem Bundestag verteidigt haben. Dies sei "geistesgegenwärtig und tapfer" gewesen. Dank ging auch an alle anderen Polizisten. Seibert: "Sie verdienen alle unsere Anerkennung und sie sollen alle wissen und spüren, dass wir hinter ihnen stehen." Die überwiegende Mehrheit der Deutschen würde anders denken und handeln als die Demonstranten in Berlin. Abstand halten und Maske tragen sei sinnvoll, ergänzte Seibert später. <iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9396520"></iframe></p><h2>Berlins Innensenator Geisel will Maskenpflicht bei Demonstrationen</h2><p>Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) will nach den Massenversammlungen vom Wochenende eine generelle Maskenpflicht bei Demonstrationen in der Hauptstadt. Eine entsprechende Änderung der Infektionsschutzverordnung werde er dem Senat am Dienstag gemeinsam mit Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) vorschlagen, sagte Geisel am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Die Rechtsänderung sei "ein wichtiges Signal" an die Veranstalter der umstrittenen Demos vom Wochenende.</p><p>Am Samstag waren in Berlin nach Geisels Angaben bis zu 38.000 Menschen aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf den Straßen – besonders bei der aufgelösten Demonstration am Samstagmittag wurde der Mindestabstand nicht eingehalten. Dort scheiterte der Versuch, als Auflage eine Maskenpflicht zu verfügen. </p><h2>Gesundheitsminister Spahn bei Auftritt bespuckt und beschimpft</h2><p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist am Wochenende nach einem Termin in Bergisch Gladbach bespuckt und beschimpft worden. Auf einem Video ist zu sehen, wie der CDU-Politiker mit Menschen sprechen will, diese ihn aber auspfeifen und anpöbeln. Spahn sagte der "Rheinischen Post" (Montag): "Wir müssen das Gespräch und den Dialog mit denen suchen, die unzufrieden sind mit unserer Corona-Politik. Denn wir bleiben als Gesellschaft nur zusammen, wenn wir miteinander reden." Politik habe die Wahrheit nicht gepachtet, Diskussionen gehörten zur Demokratie. "Sie funktionieren aber nur, wenn beide Seiten bereit sind, zuzuhören. Aber wenn geschrien, gespuckt und gepöbelt wird, geht's halt leider nicht."</p><p>Die zuständige Kreispolizei in Bergisch Gladbach machte am Montagmorgen zunächst keine Angaben zu dem Fall, kündigte aber eine Mitteilung an.</p><h2>Lauterbach rechnet nicht mit zweitem Lockdown</h2><p>Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hält in der Corona-Pandemie einen zweiten Lockdown für unwahrscheinlich. "Ein zweiter Lockdown wird nicht notwendig werden", <a class="external-link" href="https://www.businessinsider.de/politik/deutschland/man-muss-die-schulen-und-kitas-durchgehend-offenhalten-corona-experte-karl-lauterbach-erklaert-wie-man-einen-neuen-lockdown-verhindert/">sagte er dem Magazin "Business Insider"</a>. Wichtig sei, dass man klug teste und Infektionsketten effektiv nachverfolge.</p><p>Und weiter: "Man muss die Schulen und Kitas durchgehend offenhalten, diese zu schließen halte ich für völlig falsch." Deutschland könne es sich auf keinen Fall leisten, die Schulen und Kitas noch einmal komplett zu schließen. Dies sei den Kindern nicht zuzumuten. Außerdem seien sie nicht so stark durch das Virus gefährdet. Lauterbach plädierte daneben für eine Änderung bei der häuslichen Quarantäne. Hier genügten sieben Tage statt wie bisher zwei Wochen. Eine kürzere Isolation könne auch dazu führen, dass die Regeln besser eingehalten würden.</p><h2>Lage nach Corona-Demos in Berlin entspannt</h2><p>Nach den Demonstrationen gegen die Corona-Politik am Wochenende hat sich die Lage in Berlin in der Nacht zum Montag entspannt. Laut einem Polizeisprecher gab es in der Nacht keinerlei Vorkommnisse. Die Polizei hatte am Sonntagabend den Einsatz offiziell beendet. Am Wochenende hatten nach Schätzungen der Polizei knapp 40.000 Menschen aus ganz Deutschland weitgehend friedlich auf der Straße des 17. Juni gegen die Corona-Politik demonstriert.</p><h2>RKI meldet 610 neue Corona-Fälle</h2><p>Erwartungsgemäß hat das Robert Koch-Institut (RKI) am Montag vergleichsweise wenig neue Corona-Infektionen gemeldet. Nach Angaben vom frühen Montagmorgen hatten die Gesundheitsämter binnen 24 Stunden 610 Fälle an das RKI übermittelt. Die Fallzahlen an Sonntagen und Montagen sind oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln. Am Samstag hat die Zahl der Neuinfektionen noch bei 1479 Fällen gelegen.</p><p><a class="embedType_danceView" title="Kampf gegen das Virus: Verfolgt Deutschland die richtige Strategie gegen Corona? Das sagen Wissenschaftler" href="https://www.stern.de/p/plus/gesundheit-wissenschaft/coronavirus--verfolgt-deutschland-die-richtige-strategie--das-sagen-wissenschaftler-9394384.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">PAID Corona-Umfrage - Teil 4 - Strategie 1700</a>Seit Beginn der Corona-Krise haben sich mindestens 242.381 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Montagmorgen im Internet meldete (Datenstand 31.8., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9298. Seit dem Vortag wurden drei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Montagmorgen hatten etwa 216.200 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.</p><h2>US-Behörde nennt Zulassung von Corona-Serum vor Abschluss der Tests möglich</h2><p>Die US-Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA hat die Zulassung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus in den Vereinigten Staaten noch vor Abschluss der dritten und finalen Testphase als denkbar bezeichnet. Der Antrag auf Zulassung noch vor Ende der Tests müsse vom Hersteller kommen, sagte FDA-Chef Stephen Hahn der Zeitung "Financial Times" in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Seine Behörde würde dann aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnisse und Daten darüber entscheiden, ob der Antrag "angemessen" sei oder nicht, führte der Behördenleiter aus.</p><p>Er betonte, dass es sich dabei nicht um eine "politische Entscheidung" handeln würde. Hahn wehrte sich damit gegen Spekulationen, seine Behörde stehe unter massivem Druck von Präsident Donald Trump, einen Corona-Impfstoff möglichst rasch zuzulassen. Trump hat gesagt, ein Serum werde möglicherweise schon vor der Präsidentschaftswahl am 3. November zur Verfügung stehen.</p><h2>Mehr als 25 Millionen Corona-Infektionen weltweit</h2><p>Die Zahl der weltweit registrierten Infektionen mit dem Coronavirus hat die Marke von 25 Millionen überschritten. Das geht aus Daten der Johns Hopkins Universität in Baltimore vom Sonntagabend (Ortszeit) hervor. Mit knapp 6 Millionen verzeichneten die USA dabei die höchste Zahl an Infektionen, gefolgt von Brasilien mit rund 3,9 Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Indien, wo bisher 3,5 Millionen Infektionen registriert wurden.</p><p>Auch bei der Zahl der <a class="taxonomy-entity keyword" title="Todesfall" href="https://www.stern.de/gesundheit/themen/todesfall-4131332.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Todesfälle</a> in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung stehen die USA demnach an erster Stelle mit gut 183.000 - in einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle folgt auch hier Brasilien mit mehr als 120 000 Toten. Mexiko verzeichnet mit knapp 64.000 Todesfällen die dritthöchste Zahl. Insgesamt starben den Angaben zufolge seit Beginn der Pandemie bisher rund 845.000 Menschen weltweit nach einer Infektion mit dem Virus.</p><h2>Weniger Klinikbehandlungen zu Beginn der Corona-Pandemie</h2><p>Zu Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland haben sich weniger Menschen mit bestimmten schweren Krankheiten als Notfall ins Krankenhaus einweisen lassen. Bei der Krankenkasse DAK-Gesundheit kamen im Lockdown-Monat März 25 Prozent weniger Menschen mit einem Herzinfarkt in eine Klinik als im Jahr zuvor, wie eine Auswertung der Kasse mit 5,6 Millionen Versicherten zeigt, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Einen solchen Rückgang bei Klinikeinweisungen gab es auch bei Schlaganfällen und psychischen Erkrankungen. Seit Juni pendelten sich die Zahlen wieder auf Normalmaß ein. Im Juni lagen die Einweisungen zum Teil sogar leicht über Vorjahresniveau.<iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9289636"></iframe></p><h2>Briten bitten Party-Organisatoren zur Kasse</h2><p>Wegen unerlaubter Partys während der Corona-Pandemie hat die Polizei in Großbritannien am Wochenende mehrere Strafen im fünfstelligen Bereich gegen die Organisatoren verhängt. Betroffen waren Feiern in Wales sowie in der ostenglischen Grafschaft Norfolk, wie die zuständigen Polizeibehörden am Sonntag berichteten. Im südwalisischen Ort Banwen baten die Beamten demnach zwei Organisatoren einer Party mit rund 3000 Teilnehmern zur Kasse. Am Sonntagabend hatte die Polizei zunächst noch nicht alle Feiernden zerstreuen können. "Die Versammelten wissen, dass ihr Handeln unverantwortlich ist", sagte die Polizei auf Facebook.</p><p>Seit vergangenem Freitag darf die Polizei in Großbritannien gegen die Organisatoren illegaler Parties mit mehr als 30 Teilnehmern Strafen in Höhe von bis zu 10.000 Pfund (rund 11 200 Euro) verhängen.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Erick Morillo: Star-DJ stirbt mit 49 Jahren</title>
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      <description>Erick Morillo ist tot. Der "I Like To Move It"-DJ, der sich zuletzt Vergewaltigungsvorwürfen gegenübersah, wurde nur 49 Jahre alt.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 20:06:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Erick Morillo ist tot. Der "I Like To Move It"-DJ, der sich zuletzt Vergewaltigungsvorwürfen gegenübersah, wurde nur 49 Jahre alt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Star-DJ Erick Morillo (1971-2020) soll aus bisher noch ungeklärten Umständen verstorben sein. <a class="external-link" rel="nofollow" href="https://www.local10.com/news/local/2020/09/01/dj-erick-morillo-found-dead-in-miami-beach/" target="_blank" rel="noopener">Das berichtet der ABC-zugehörige Fernsehsender WPLG</a> und beruft sich auf Angaben der örtlichen Polizei. Demnach sei am Dienstagvormittag (Ortszeit) ein Notruf eingegangen, woraufhin Beamte den Star-DJ leblos in seinem Zuhause in Miami Beach im US-Bundesstaat Florida gefunden hätten. Er wurde 49 Jahre alt.</p><p>Morillo erlangte Mitte der Neunzigerjahre als Mitglied des Duos Reel 2 Real und dem Hit "I Like To Move It" weltweite Berühmtheit. Zuletzt sah er sich den Vorwürfen gegenüber, er habe im Dezember 2019 eine Frau in seinem Anwesen in Miami missbraucht. Der DJ stritt die Anschuldigungen zunächst ab, stellte sich jedoch der Polizei, nachdem herauskam, dass bei der Spurensicherung, die nach dem vermeintlichen Übergriff gemacht wurde, seine DNA nachgewiesen werden konnte. Am Freitag (4. September) hätte dem WPLG-Bericht zufolge eine Gerichtsanhörung stattfinden sollen.</p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Dutzende Festnahmen bei Klimaschutz-Demonstration in London</title>
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      <description>Bei Protesten der Bewegung Extinction Rebellion (XR) sind am Dienstag in London dutzende Demonstranten verhaftet worden.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:57:58 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei Protesten der Bewegung Extinction Rebellion (XR) sind am Dienstag in London dutzende Demonstranten verhaftet worden.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei Protesten der Bewegung Extinction Rebellion (XR) sind am Dienstag in London dutzende Demonstranten verhaftet worden. "Wir wollen leben" und "Rettet meine Zukunft" war auf Transparenten der Umweltaktivisten vor dem britischen Parlament zu lesen. Die Aktion sollte der Auftakt zu einer zehntägigen Protest-Kampagne sein.</p><p>"Die Regierung versäumt es, das Nötige zu tun, um die Menschen zu schützen", hieß es in einer XR-Erklärung. Sie dürfe "nicht so weitermachen", zum Schutz des Klimas müsse "jetzt gehandelt werden". </p><p>Die Polizei nahm nach eigenen Angaben bis zum Abend 65 Demonstranten fest. Sie hatte im Vorfeld strikte Regeln erlassen, etwa wo und wann demonstriert werden durfte.</p><p>Bis zum 10. September sind in ganz Großbritannien weitere Aktionen von Extinction Rebellion geplant, darunter ein "Walk of Shame" nahe der Bank von England sowie ein "Karneval der Korruption" in der Nähe von Regierungsgebäuden. </p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Trump bezeichnet Ausschreitungen in Kenosha als "Inlandsterrorismus"</title>
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      <description>US-Präsident Donald Trump hat die Ausschreitungen in der Stadt Kenosha nach den Polizeischüssen auf einen Afroamerikaner als "Inlandsterrorismus" bezeichnet.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:43:38 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump hat die Ausschreitungen in der Stadt Kenosha nach den Polizeischüssen auf einen Afroamerikaner als "Inlandsterrorismus" bezeichnet.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump hat die Ausschreitungen in der Stadt Kenosha nach den Polizeischüssen auf einen Afroamerikaner als "Inlandsterrorismus" bezeichnet. Kenosha sei von "Anti-Polizei- und anti-amerikanischen Krawallen" erschüttert worden, sagte Trump am Dienstag bei einem Besuch in der Stadt im Bundesstaat Wisconsin. "Gewalttätige Mobs haben mindestens 25 Geschäfte zerstört oder beschädigt, öffentliche Gebäude niedergebrannt und Ziegelsteine auf Polizisten geworfen."</p><p>Dies sei kein "friedlicher Protest", sondern "Inlandsterrorismus", sagte der Rechtspopulist, der sich selbst als "Präsident von Recht und Ordnung" bezeichnet. In seiner Rede ging Trump weder auf die Polizeischüsse auf den Afroamerikaner Jacob Blake in Kenosha ein, die zu den Protesten geführt hatten, noch auf den Tod von zwei Menschen am Rande der Proteste.</p><p>Ein weißer Polizist hatte den 29-jährigen Blake am 23. August vor den Augen seiner drei kleinen Kinder durch sieben Schüsse in den Rücken schwer verletzt. Der erneute Fall von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner löste Demonstrationen aus, die teils in Gewalt ausarteten.</p><p>Am Rande von Protesten wurden am Dienstag vergangener Woche zwei Menschen erschossen, als Tatverdächtiger wurde ein 17-jähriger Weißer festgenommen. Der mit einem Sturmgewehr bewaffnete Teenager hatte sich offenbar einer selbsternannten Bürgerwehr angeschlossen, die nach eigenen Angaben Geschäfte vor Randalierern schützen wollte.</p><p>Trump hatte es am Montag abgelehnt, das Verhalten des Jugendlichen zu verurteilen. Der Präsident sagte vielmehr, der 17-Jährige sei selbst angegriffen worden. Kritiker werfen Trump vor, die Spannungen im Land gezielt anzuheizen, um sich im Wahlkampf als Garant für Recht und Ordnung in Szene setzen zu können. </p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>J. Peirano: Der geheime Code der Liebe: Ich habe meinem Freund viel gegeben. Doch als ich ihn brauchte, trennte er sich sofort</title>
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      <description>In ihrer gemeinsamen Beziehung brauchte Nadines Freund viel Freiheit und Rücksicht, die sie ihm gerne gab. Doch als sie ihn brauchte, machte er sich aus dem Staub. Soll sie um ihn kämpfen?</description>
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      <category>Beziehung</category>
      <category>Frau</category>
      <category>Männer</category>
      <category>Coronavirus</category>
      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:29:00 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2020-09-01T19:29:00Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>In ihrer gemeinsamen Beziehung brauchte Nadines Freund viel Freiheit und Rücksicht, die sie ihm gerne gab. Doch als sie ihn brauchte, machte er sich aus dem Staub. Soll sie um ihn kämpfen?</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><strong>Sehr geehrte <a class="taxonomy-entity keyword" title="Frau" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/frau-8715334.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Frau</a> Dr. Peirano,</strong></p><p>vor zwei Wochen hat sich mein Freund urplötzlich von mir getrennt - ich habe nicht eine Sekunde damit gerechnet. Wir waren über zwei Jahre zusammen und der Anfang war schwierig.</p><p>Er hatte Probleme, sich auf eine Beziehung einzulassen, aus Angst, seine Freiheit zu verlieren und Erwartungen nicht erfüllen zu können. Doch ich habe ihm den nötigen Freiraum gegeben, wir sind es langsam angegangen, haben unglaublich viel darüber geredet und waren zusammen unglaublich glücklich. Als er mich nach etwa einem halben Jahr seinen Eltern vorgestellt hat, war ich mir sicher, dass er sich auch sicher ist. <a class="embedType_danceView" title="J. Peirano: Der geheime Code der Liebe: Mein Partner trifft sich heimlich mit schwulen Männern" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/julia-peirano/j--peirano--mein-partner-trifft-sich-heimlich-mit-schwulen-maennern-9388714.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">Peirano heimlich schwule Männer</a></p><p>Wir haben viele schöne Momente miteinander verbracht und ich habe alles gegeben, um ihn glücklich zu machen.</p><p>Wir brauchen beide regelmäßig Zeit für uns und das hat auch gut funktioniert. Wir haben Sachen getrennt unternommen und uns so auch immer auf die gemeinsame Zeit gefreut. Regelmäßig habe ich ihm dennoch immer wieder Redeangebote gegeben, um herauszufinden, wie es ihm geht.</p><p>Dann kam <a class="taxonomy-entity keyword" title="Coronavirus" href="https://www.stern.de/gesundheit/corona?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Corona</a> und ich hatte aufgrund von vorherigen Operationen eine schlimme Schmerzphase. Deshalb habe ich eine Therapie angefangen, um die Ängste und Schmerzen zu bewältigen.</p><p>Meine Angst war immer, dass mein Freund nicht belastbar genug ist, um damit klarzukommen. Deshalb habe ich die Schmerzen so gut es geht von ihm ferngehalten. Doch ich war verzweifelt und habe ihm geschrieben, dass ich nicht möchte, dass er aus Pflichtgefühl mit mir zusammen bleibt.</p><p>Am nächsten Tag saß er heulend in meiner Wohnung und hat mit mir Schluss gemacht. Er hat das Gefühl, dass die Liebe nicht mehr so da ist wie am Anfang, hat es aber vorher nicht gemerkt - das glaube ich ihm sogar. Es ist eine seiner Baustellen, die er mit in die <a class="taxonomy-entity keyword" title="Beziehung" href="https://www.stern.de/neon/herz/liebe-sex/themen/beziehung-8468614.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Beziehung</a> gebracht hat: Er reflektiert seine Gefühle nicht, bekommt Panik, wenn man Erwartungen an ihn stellt, ist nicht stressresistent und geht Sachen nicht an, die ihn stören.</p><p>Durch seine Handlungsunfähigkeit hat er uns auf eine Katastrophe zulaufen lassen und uns jegliche Chance genommen, innerhalb unserer Beziehung an diesen Problemen gemeinsam zu arbeiten.</p><p>Doch obwohl er mich unglaublich verletzt hat und wir verschieden sind, weiß ich, wie sehr ich ihn liebe, was ich an ihm habe und bin bereit zu kämpfen. Doch er sagt, er weiß gerade nicht, ob er mich nicht mehr liebt oder ob er "nur" den Zugang zu seinen Gefühlen und Emotionen verloren hat. Er fühlt sich jetzt nicht bereit, eine Beziehung zu führen.</p><p>Er spielt mit dem Gedanken, eine Therapie zu beginnen, sagt aber richtigerweise auch, dass er das selbst umsetzen muss.</p><p>Außerdem ist Abstand für ihn die einzige Möglichkeit, um Klarheit in seine Gedanken zu bekommen - sodass wir vielleicht doch irgendwann einen Neuanfang machen können.</p><p>Ich bin verzweifelt. Ich respektiere seinen Wunsch nach keinem Kontakt - wenn wir uns sehen würden, wäre es der einzige Hoffnungsschimmer.  Doch was kann ich noch tun, um die Chance zu erhöhen, dass wir vielleicht irgendwann doch noch einmal zusammen finden?</p><p><strong>Viele Grüße</strong></p><p><strong>Nadine S.</strong></p><p>Liebe Nadine S.,</p><p>es hört sich so an, als wenn Sie in dieser Beziehung ganz schön viel investiert und für die Harmonie gekämpft haben.</p><p>Schon den Anfang beschreiben Sie als schwierig, aber aufgrund Ihrer Kompromissbereitschaft und Ihres Fingerspitzengefühls haben Sie es geschafft, die Beziehung zu festigen und Vertrauen bei Ihrem Freund zu schaffen. Sie ließen ihm Freiräume - was ja grundsätzlich auch sehr gesund ist - und Sie waren zum Reden da, wenn er Sie brauchte.<a class="embedType_danceView" href="https://www.stern.de/familie/beziehung/julia-peirano/--6669556.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">Bio Julia Peirano</a></p><p>So lief es denn auch eine Zeit sehr gut, bis sich der Spieß umdrehte und Sie etwas von Ihrem Freund brauchten, weil Sie durch Ihre Schmerzen eingeschränkt und bedürftig wurden. Ich finde es bezeichnend, dass Sie in dieser Zeit schon Angst bekommen haben, dass Ihr Freund sich zu belastet fühlen könnte, und so wie es sich liest, haben Sie sich eine Therapeutin oder einen Therapeuten gesucht, um möglichst Ihrem Freund nicht zur Last zu fallen.</p><p>Wie ging es Ihnen denn in der Zeit? Wenn ich mich in Ihre Lage versetze, würde ich mich etwas einsam und im Stich gelassen fühlen, wenn mein Freund kalte Füße bekommt, weil ich Schmerzen habe. Ich wäre wahrscheinlich auch traurig, weil ich mir wünschen würde, dass er sich freiwillig um mich kümmert und mir hilft - schließlich könnte ich ja nichts für meine Schmerzen. Und ich wäre ja auch etwas ärgerlich, weil ich  immer für ihn da gewesen wäre und mich um seine Bedürfnisse gekümmert hätte, während er das umgekehrt nicht tut. Finden Sie sich in diesen Gefühlen wieder oder haben Sie das Gefühl, so dürften Sie nicht denken und fühlen?</p><p>Sie haben in der Beziehung anscheinend nach einem Glaubenssatz gehandelt, der heißen könnte: "Ich darf niemandem zur Last fallen. Ich muss mehr geben als nehmen. Ich bin es nicht wert, dass man für mich kämpft".</p><p>Haben Sie den Eindruck, dass diese Glaubenssätze Ihr Verhalten leiten? Wenn ja, in welchen Bereichen Ihres Lebens spielen sie noch eine Rolle?</p><p>Wenn Sie diese Glaubenssätze bei sich wieder erkennen, wäre es an der Zeit, daran zu arbeiten, diese Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern, denn sie sind die Wurzel für ein schlechtes Selbstwertgefühl.</p><p>Und ein schlechtes Selbstwertgefühl sorgt dafür, dass Sie in Ihrer Beziehung ein Minusgeschäft gemacht haben, und Ihr Freund hat wahrscheinlich bemerkt, dass Sie sich nicht für sich selbst einsetzen und sich wenig schätzen. Und letztlich hat er Sie dann auch entsprechend behandelt und sich getrennt, als Sie in Not waren. Leider wird man meistens nicht gut behandelt, wenn man sich selbst nicht gut behandelt.</p><p>Hier wäre ein wichtiger Ansatz für Ihre Therapie: An Ihrem Selbstwertgefühl zu arbeiten und dafür zu sorgen, dass Sie sich mehr schätzen und Ihre Bedürfnisse ernster nehmen. Wer sich selbst von ganzem Herzen liebt, wird von anderen auch mehr geachtet.</p><p>Ich kann Ihnen zwei Bücher zu dem Thema ans Herz legen:</p><p>"Das Kind in dir muss Heimat finden. Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme" von Stefanie Stahl</p><p>Sowie</p><p>"Von der Freude, den Selbstwert zu stärken" von Potreck-Rose.</p><p>Hier setzt auch mein Rat für die schmerzhaften Wochen nach der Trennung und den Umgang mit Ihrem Freund an: Lehnen Sie sich zurück. Machen Sie sich klar, dass Ihr Freund eine Menge verliert, wenn er Sie nicht mehr in seinem Leben hat. Wenn Sie ihn in Ruhe lassen und sich nicht von alleine bei ihm melden, wird er vielleicht von alleine zu der Erkenntnis kommen. Wenn nicht, hat er Sie wirklich nicht verdient.</p><p>Tun Sie alles, was Ihnen gut tut, um Ihren Selbstwert zu stärken. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie schätzen. Hören Sie sich selbst zu (z.B. Tagebuch schreiben, Selbstgespräche führen). Tun Sie Dinge, die Ihnen Freude machen. Lassen Sie Ihrer Wut, Ihrer Trauer und Ihrer Enttäuschung freien Lauf. Dazu ist ja auch die Therapie da.</p><p>Und unternehmen Sie Dinge, die Ihnen gut tun, achten Sie dabei insbesondere auf Bewegung an der frischen Luft, Schlaf und gutes Essen.</p><p>Das alles wird wahrscheinlich schmerzen und anstrengend sein, aber es macht Sie bestimmt stärker und selbstbewusster.</p><p>Sagen Sie sich immer wieder, dass Sie und das, was Sie zu geben haben, sehr wertvoll sind und dass Sie einen Partner verdient haben, der das auch erkennt.</p><p>Herzliche Grüße,</p><p>Julia Peirano</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Video: Erneut Ausschreitungen in Beirut</title>
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      <description>Dabei griffen Demonstranten auch das Parlamentsgebäude an.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:25:14 GMT</pubDate>
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      <updated xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom">2020-09-01T19:25:14Z</updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Dabei griffen Demonstranten auch das Parlamentsgebäude an.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9399982"></iframe></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Dabei griffen Demonstranten auch das Parlamentsgebäude an.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Ryan Murphy: Star-Regisseur freut sich über drittes Kind</title>
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      <description>"Glee"-Regisseur Ryan Murphy freut sich über Familienzuwachs. Gemeinsam mit seinem Ehemann begrüßt er Sohn Griffin Sullivan auf der Welt.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:22:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>"Glee"-Regisseur Ryan Murphy freut sich über Familienzuwachs. Gemeinsam mit seinem Ehemann begrüßt er Sohn Griffin Sullivan auf der Welt.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Erneute Vaterfreuden im Hause Miller und Murphy. Star-Regisseur Ryan Murphy (54), der unter anderem für die Serien "American Horror Story" und "Glee" verantwortlich zeichnet, hat mit einem Instagram-Bild die Geburt des jüngsten Familienmitglieds bekannt gegeben. Am Dienstag (1. September) <a class="external-link" rel="nofollow" href="https://www.instagram.com/p/CEmVinEJN73/" target="_blank" rel="noopener">veröffentlichte der US-Amerikaner einen Schnappschuss</a>, der seine Söhne Ford Theodore (5) und Logan Phineas (7) zeigt - im Arm ihr kleines Geschwisterchen.</p><p>Griffin Sullivan Miller Murphy heißt der Junge, der laut Angaben des Regisseurs bereits am 18. August das Licht der Welt erblickt hat. 3090 Gramm habe der Kleine gewogen. Weitere Details machten Murphy und sein Ehemann, Fotograf David Miller, mit dem er seit 2012 verheiratet ist, nicht öffentlich.</p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Skoda Enyaq iV: Elektrischer Vorreiter</title>
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      <description>Während Volkswagen um den ID.4 noch ein Geheimnis macht, zieht Skoda bereits das Tuch von seinem Elektro-SUV. Der Skoda Enyaq iV teilt sich die Plattform mit dem VW E-SUV sowie dem Audi Q4 E-Tron und gibt schon einen sehr konkreten Ausblick, wohin die Reichweiten-Reise hingeht. Der tschechische Stromer bietet beim Platz und den Assistenzsystemen einiges.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:05:23 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Während Volkswagen um den ID.4 noch ein Geheimnis macht, zieht Skoda bereits das Tuch von seinem Elektro-SUV. Der Skoda Enyaq iV teilt sich die Plattform mit dem VW E-SUV sowie dem Audi Q4 E-Tron und gibt schon einen sehr konkreten Ausblick, wohin die Reichweiten-Reise hingeht. Der tschechische Stromer bietet beim Platz und den Assistenzsystemen einiges.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Auch wenn die sich die VW-Manager um verbale Deeskalation bemühen, in Wolfsburg beäugt man nach wie vor kritisch den Skoda-Erfolg. Schließlich ist die tschechische Konzerntochter mit Modellen wie den Octavia und dem Superb den Platzhirschen VW Golf und Passat mächtig auf die Pelle gerückt. Zumal die Skodas auch mit moderner Technik aufwarten konnten. Das wird bei den Elektromodellen nicht anders sein. Ganz im Gegenteil: Denn nur so rechnet sich der immense Entwicklungsaufwand bei Volkswagen. Bis 2022 wollen die vier Konzernmarken Volkswagen, Audi, Seat und Skoda insgesamt 27 MEB-Modelle auf den Markt bringen. Im Jahr 2028 sollen es dann fast 70 neue E-Modelle sein - statt 50, wie bisher geplant.</p><p><a class="embedType_full" title="Elektrischer Vorreiter" href="https://www.stern.de/auto/news/elektrischer-vorreiter-9399972.html?utm_campaign=alle-nachrichten&amp;utm_medium=rss-feed&amp;utm_source=standard">[Gallery]</a></p><p>Der Skoda Enyaq iV ist das erste Elektro-SUV dieser Stromer-Offensive des Automobil-Konzerns und soll auch in China für Umsätze sorgen. Da wundert es wenig, dass der Enyaq nicht versucht, mit einer möglichst minimalistischen Silhouette Reichweite zu schinden. Mit einer Länge von 4,65 Metern und einer Höhe von 1,62 Metern positioniert sich der Enyaq knapp unter dem Kodiaq, dem SUV-Flaggschiff der VW-Tochter. Damit liegt er bei den Dimensionen in etwa auf einer Stufe mit dem Audi Q5, dem Alfa Romeo Stelvio, dem Hyundai Nexo, dem Jaguar I-Pace oder dem Jeep Cherokee. Der Radstand von 2,76 Metern sorgt vor allem im Innenraum für ein ordentliches Platzangebot. Aber das gehört zur Skoda DNA, zumal damit der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) bei Weitem noch nicht ausgereizt ist, denn die VW-Stromer können bis zu fünf Meter und mehr messen. Der Kofferraum des Enyaq iV fasst mindestens 585 Liter - das ist mehr als bei den meisten Konkurrenten mit Verbrennungsmotor.</p><p>Geplant sind fünf verschiedene Leistungsvarianten und drei Batteriegrößen. In der Einstiegsversion Enyaq 50 iV treibt ein Heckmotor die beiden Hinterräder an. Der E-Motor wird aus einem Lithium-Ionen-Akku mit 55 Kilowattstunden gespeist, von denen sich 52 kWh nutzen lassen. Das Aggregat leistet 109 kW / 148 PS und die maximale Reichweite beziffert Skoda mit bis zu 340 Kilometer. Bei der 132 kW /179 PS starken E-Maschine des Enyaq 60 iV reicht der Strom aus einem 62-kWh-Akku (58 kWh netto) für bis zu 390 Kilometer. Am weitesten kommt man bei der heckgetriebenen Version mit 150 kW / 204 PS und einem Akku, der 82 kWh fasst (77 kWh netto) - das soll für bis zu 510 Kilometer reichen. Fehlen noch die beiden Versionen mit zwei Motoren und daher Allradantrieb, die 195 kW / 265 PS beziehungsweise 225 kW / 306 PS leisten. Das Topmodell Enyaq vRS iV kommt auf 460 Kilometer Reichweite, schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h und braucht für den Spurt von 0 auf 100 km/h 6,2 Sekunden, während sich der Rest mit 160 km/h zufriedengeben muss. Da bieten andere, wie etwa der Jaguar I-Pace mehr. Die Ladegeschwindigkeit von maximal 125 kW ist in Ordnung.</p><p>Dass Skoda die serienmäßigen LED-Scheinwerfer abfeiert, sollte man mit einem Schmunzeln quittieren. Schließlich brauchen die LEDs deutlich weniger Strom als konventionelle Scheinwerfer. Allerdings bietet der Enyaq als erster Skoda ein Head-Up-Display mit Augmented Reality Funktion, bei dem die Hinweise scheinbar auf den Asphalt projiziert werden. Fast noch wichtiger sind neue Helfer wie der Ausweichassistent, der mit einem verstärkten Lenkradimpuls eine Kollision. Der Stauassistent und adaptive Tempomat arbeiten jetzt auch in der Baustelle zusammen, was bei einem ziemlichen Trumm von Auto durchaus von Vorteil ist. Durch die Anbindung an eine Cloud und die dadurch generierte Schwarmintelligenz kann das System auch in der Stadt das Kommando übernehmen und durch die Verkehrsdaten auf Hindernisse, die sich während der Fahrt auf der Strecke befinden, reagieren. Beim Parken kann der Fahrer den Skoda Enyaq so trainieren, dass das Fahrzeug eine bestimmte Parklücke selbsttätig nutzt. In Zukunft wird der Park-Assistent auch beim Rangieren automatisch abbremsen, sobald ein Hindernis erkannt wird.</p><p>Der Innenraum des Skoda Enyaq präsentiert sich ganz im Stil der Elektro-Modelle eher puristisch. Im Zentrum steht ein 13-Zoll-Touch-Bildschirm, über den auch die Konnektivität läuft. Die Informationen für den Fahrer kommen von einem 5,3 Zoll großen virtuellen Cockpit. Bei der Inneneinrichtung haben die Designer auf nachhaltige Materialien geachtet und nutzen zum Beispiel Sitzbezüge, die zu 40 Prozent aus Schurwolle und zu 60 Prozent aus dem Polyester recycelter PET-Flaschen bestehen. Anfang des nächsten Jahres soll der Skoda Enyaq beim Händler stehen und die Preise bei 33.800 Euro beginnen.</p><p></p><p></p><p></p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Elektrischer Vorreiter</title>
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      <description>Während Volkswagen um den ID.4 noch ein Geheimnis macht, zieht Skoda bereits das Tuch von seinem Elektro-SUV. Der Skoda Enyaq iV teilt sich die Plattform mit dem VW E-SUV sowie dem Audi Q4 E-Tron und gibt schon einen sehr konkreten Ausblick, wohin die Reichweiten-Reise hingeht. Der tschechische Stromer bietet beim Platz und den Assistenzsystemen einiges.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 19:05:23 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Während Volkswagen um den ID.4 noch ein Geheimnis macht, zieht Skoda bereits das Tuch von seinem Elektro-SUV. Der Skoda Enyaq iV teilt sich die Plattform mit dem VW E-SUV sowie dem Audi Q4 E-Tron und gibt schon einen sehr konkreten Ausblick, wohin die Reichweiten-Reise hingeht. Der tschechische Stromer bietet beim Platz und den Assistenzsystemen einiges.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Während Volkswagen um den ID.4 noch ein Geheimnis macht, zieht Skoda bereits das Tuch von seinem Elektro-SUV. Der Skoda Enyaq iV teilt sich die Plattform mit dem VW E-SUV sowie dem Audi Q4 E-Tron und gibt schon einen sehr konkreten Ausblick, wohin die Reichweiten-Reise hingeht. Der tschechische Stromer bietet beim Platz und den Assistenzsystemen einiges.</p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Lena Headey: Die Schauspielerin ist nicht wiederzuerkennen</title>
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      <description>Mit Maske und wilder Mähne: So bekommen Fans Schauspielerin Lena Headey nur selten zu Gesicht.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 18:49:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit Maske und wilder Mähne: So bekommen Fans Schauspielerin Lena Headey nur selten zu Gesicht.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Normalerweise trägt Schauspielerin Lena Headey (46) ihre dunklen Haare eher zusammengesteckt, in "Game of Thrones" griff sie als Cersei Lennister auf eine blonde Perücke zurück. <a class="external-link" rel="nofollow" href="https://www.instagram.com/p/CEmJeJWBmaY/" target="_blank" rel="noopener">Ganz anders auf ihrem neuesten Instagram-Foto</a>, auf dem die Britin kaum wiederzuerkennen ist: Ein Mundschutz bedeckt ihr Gesicht, die brünetten Haare stehen ihr zu Berge.</p><p>"Wie oft kämme ich meine Haare?", fragte Headey im selben Zuge ihre rund 3,6 Millionen Follower. Sie gab die Antwortmöglichkeiten: "A: Nie. B: Nie. C: Nur wenn ich beim Friseur bin und er mich darum bittet." In den Kommentaren tippten die meisten ihrer Fans auf Antwort C, wohl auch, weil sich Headey auf dem Foto offensichtlich in einem Friseursalon befindet. Ob für die wilde Mähne und die grauen Ansätze, die auf dem Schnappschuss deutlich zu erkennen sind, wohl nun das letzte Stündlein geschlagen hat?</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
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      <title>Amazonas-Brände erreichen im August zweithöchsten Wert in zehn Jahren</title>
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      <description>Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonas-Regenwald hat im August beinahe den Wert des Vorjahres und damit den zweithöchsten in zehn Jahren erreicht.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 18:40:25 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonas-Regenwald hat im August beinahe den Wert des Vorjahres und damit den zweithöchsten in zehn Jahren erreicht.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Zahl der Waldbrände im brasilianischen Amazonas-Regenwald hat im August beinahe den Wert des Vorjahres und damit den zweithöchsten in zehn Jahren erreicht. Dies geht aus der am Dienstag veröffentlichten Auswertung von Satellitendaten der brasilianischen Weltraumagentur Inpe hervor. Da einer der Satelliten Inpe zufolge technische Probleme hatte, könnte die tatsächliche Zahl der Brände noch höher gelegen haben.</p><p>Trotz Versprechen von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro, etwas gegen die Zerstörung des Regenwaldes zu unternehmen, lag die Zahl der Feuer im August den Angaben zufolge mit 29.307 Bränden im Amazonasgebiet nur 5,2 Prozent niedriger als im Rekord-Vorjahresmonat. Auslöser der Waldbrände sind häufig illegale Rodungen. Für den Juli dieses Jahres hatte Inpe einen drastischen Anstieg der Brände im Vergleich zum Vorjahr gemeldet. </p><p>Bolsonaro hatte unter internationalem Druck die Armee in den Amazonas geschickt, um illegale Brandrodung zu verhindern. Umweltschützer bleiben jedoch skeptisch. Der Präsident würde trotz der Brände das Budget des Umwelt-Ministeriums kürzen und damit Brasiliens Umweltschutz-Institutionen "demontieren", sagte Greenpeace-Sprecher Romulo Batista. </p><p>Umweltschützer warnen schon länger, dass 2020 das zerstörerischste Jahr für den größten Regenwald der Erde werden könnte. Sie machen dafür direkt die Politik des rechtsextremen Staatschefs Jair Bolsonaro verantwortlich, dem sie die Begünstigung illegaler Rodungen vorwerfen.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Video: Öffentlicher Dienst: Schwierige Tarifverhandlungen in Potsdam</title>
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      <description>Die Gewerkschaften fordern 4,8 Prozent mehr Lohn für die nächsten zwölf Monate und mindestens 150 Euro zusätzlich im Monat für die Beschäftigten.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 18:26:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Gewerkschaften fordern 4,8 Prozent mehr Lohn für die nächsten zwölf Monate und mindestens 150 Euro zusätzlich im Monat für die Beschäftigten. </p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=9399918"></iframe></p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>Die Gewerkschaften fordern 4,8 Prozent mehr Lohn für die nächsten zwölf Monate und mindestens 150 Euro zusätzlich im Monat für die Beschäftigten. </p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>US-Präsident Trump zu umstrittenem Besuch in Stadt Kenosha</title>
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      <description>US-Präsident Donald Trump ist zu einem umstrittenen Besuch in der Stadt Kenosha eingetroffen, wo es nach Polizeischüssen auf einen Schwarzen zu teils gewaltsamen Protesten gekommen war.</description>
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 18:16:07 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump ist zu einem umstrittenen Besuch in der Stadt Kenosha eingetroffen, wo es nach Polizeischüssen auf einen Schwarzen zu teils gewaltsamen Protesten gekommen war.</p></div><div class="rtf-content-wrapper"><p>US-Präsident Donald Trump ist zu einem umstrittenen Besuch in der Stadt Kenosha eingetroffen, wo es nach Polizeischüssen auf einen Schwarzen zu teils gewaltsamen Protesten gekommen war. Der Republikaner machte sich am Dienstag in der Stadt im Bundesstaat Wisconsin ein Bild von den Schäden infolge von Ausschreitungen. In der Stadt gingen sowohl Anti-Rassismus-Demonstranten als auch Trump-Anhänger auf die Straße.</p><p>Der Gouverneur von Wisconsin und der Bürgermeister von Kenosha hatten Trump von der Visite abgeraten, weil sie eine Zunahme der Spannungen befürchteten. Ein Treffen Trumps mit der Familie des in Kenosha durch Polizeischüsse schwer verletzten Afroamerikaners Jacob Blake war nicht geplant.</p><p>Ein weißer Polizist hatte den 29-jährigen Blake am 23. August vor den Augen seiner drei kleinen Kinder durch sieben Schüsse in den Rücken schwer verletzt. Der erneute Fall von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner löste Empörung und Proteste aus. Am Rande der Proteste wurden in der vergangenen Woche zwei Menschen erschossen, als Tatverdächtiger wurde ein 17-jähriger Weißer festgenommen.</p><p>Kenosha steht beispielhaft für die Spannungen im Land, die Trumps Regierungszeit prägen. Kritiker werfen Trump vor, die Spannungen gezielt anzuheizen, um sich im Wahlkampf als Garant für Recht und Ordnung in Szene setzen zu können.</p></div>]]></content:encoded>
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