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    <title>STERN.DE RSS-Feed Politik - die neusten Meldungen zum Thema Politik</title>
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    <description>Der Newsfeed aus dem Politik-Ressort mit allen aktuellen Nachrichten und Berichten.</description>
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    <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 20:26:01 GMT</pubDate>
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      <title>STERN.DE RSS-Feed Politik - die neusten Meldungen zum Thema Politik</title>
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      <title>Das Wochenende des US-Präsidenten: Trump sagt wegen Hurrikan "Dorian" Polen-Reise ab - und geht golfen</title>
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      <description>Weil er sein Land auf Hurrikan "Dorian" vorbereiten wollte, hatte Donald Trump seinen für Sonntag und Montag geplanten Polen-Besuch abgesagt. Doch besonders intensiv beschäftigte er sich mit dem Sturm nicht.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 18:22:33 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T18:22:33Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Termin stand schon wochenlang fest: US-Präsident <a class="taxonomy-entity person" title="Donald Trump" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/donald-trump-4540962.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Donald Trump</a> wollte am Sonntag und Montag eigentlich Polen besuchen, sich mit Staatspräsident Andrzej Duda treffen und an Zeremonien zum Gedenken an den Beginn des Zweiten Weltkriegs teilnehmen. Doch Trump sagte die Reise kurzfristig ab und schickte seinen Vize Mike Pence nach Warschau. Als Begründung nannte der US-Präsident den auf die Ostküste der Vereinigten Staaten vorrückenden Hurrikan "Dorian".</p><p>Er wolle durch sein Verbleiben im Land sicherstellen, dass alle Ressourcen seiner Regierung "auf den ankommenden Sturm ausgerichtet" seien, erklärte Trump am Donnerstag. Er habe deshalb beschlossen, sich bei den Gedenkveranstaltungen in Polen durch Pence vertreten zu lassen. Dieser twitterte am Freitag: "Der Präsident wird in Erwartung des <a class="taxonomy-entity keyword" title="Hurrikan" href="https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/themen/hurrikan-4140664.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Hurrikans</a> Dorian in den USA bleiben und den Bedürftigen helfen." Doch was Trump am Wochenende wirklich getan?</p><h2>Donald Trump spielt Golf in seinem eigenen Club</h2><p>Statt im Weißen Haus das Kommando zu führen, flog Trump am Freitagabend nach Camp David, dem Landsitz der amerikanischen Präsidenten im Bundesstaat Maryland, wie mehrere US-Medien berichten. Dort werde er "hart arbeiten", verkündete er vorab. Und auch offizielle Mitteilungen des Weißen Hausen erweckten den Eindruck, Trump reise nach Camp David, um von dort aus die Lage in Hinblick auf "Dorian" zu überwachen und alles Notwendige für das Eintreffen des Hurrikans vorzubereiten.<iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8882420">02-Hurrikan Dorian fegt über die Bahamas hinweg-6082451163001</iframe></p><p>Am Samstagmorgen machte sich der Republikaner allerdings per Helikopter auf den Weg nach Potomac Falls, im Nachbarstaat Virginia - zu seinem eigenen Golfplatz. Trump habe dort mehrere Stunden zugebracht, <a class="external-link" href="https://www.apnews.com/62f9eff9916c4c45ac817e63e0ca303e" target="_blank" rel="noopener">berichtete unter anderem die Nachrichtenagentur Associated Press</a>. Die US-Nachrichtenseite "The Hill" veröffentlichte auf Twitter ein Video, das den Präsidenten bekleidet mit einer schwarzen Mütze, einem weißen Hemd und einer braunen Hose beim Golfspielen zeigen soll.<blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/thehill/status/1167870667108143104" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>Trump sei in Potomac Falls regelmäßig von einem Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde Fema über Hurrikan "Dorian" auf dem Laufenden gehalten worden, verteidigte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, den Kurztrip ihres Chefs. "Er hat jemanden, der mit ihm reist, um ihn stündlich speziell zu informieren." Laut <a class="external-link" href="https://trumpgolfcount.com/" target="_blank" rel="noopener">Trump Golf Count</a>, einer Website, die festhält, wie oft der US-Präsident seit seiner Amtseinführung im Januar 2017 Golfclubs besucht hat, war die Reise nach Potomac Falls die Nummer 213.</p><h2><a class="embedType_danceView" title="Hochgefährlicher Wirbelsturm: &quot;Kategorie fünf?&quot; Trump sorgt mit Aussagen zu Hurrikan &quot;Dorian&quot; für Verwunderung" href="https://www.stern.de/politik/ausland/donald-trump-sorgt-mit-aussagen-zu-hurrikan--dorian--fuer-verwunderung-8882602.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Donald Trump Hurrikan Dorian Stufe 5</a>"Dorian"-Besprechung mit der Fema</h2><p>Am Sonntagvormittag flog Trump dann von <a class="taxonomy-entity keyword" title="Camp David" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/camp-david-6411514.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Camp David</a> aus zurück nach Washington zu einer einstündigen Einsatzbesprechung mit der Fema, bei der auch mehrere seiner Minister und der Senator des besonders betroffenen Bundesstaates Florida, Rick Scott, anwesend waren. Der Hurrikan sei "einer der größten, den wir je gesehen haben", erklärte Trump anschließend und zeigte sich überrascht, dass ein Sturm überhaupt so stark sein könne. Er sicherte Florida zu, dass die Regierung in Washington während und nach dem Sturm Hilfe bereitstellen werde.</p><p>Am heutigen Montag, der in den USA ein Feiertag ist (Labour Day), hat Trump offenbar keine weitere "harte Arbeit" im Sinn, um sein Land auf "Dorian" vorzubereiten. Der einzige Eintrag <a class="external-link" href="https://factba.se/topic/calendar" target="_blank" rel="noopener">in seinem öffentlichen Terminkalender,</a> der allerdings nicht notwendigerweise alle seine Aktivitäten beeinhaltet, lautet: "Der Präsident hat keine öffentlichen Veranstaltungen geplant."<blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/ddale8/status/1168336437265256458" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>"Dorian" hat derweil etwas an Kraft verloren und ist zu einem Hurrikan der Kategorie vier von fünf herabgestuft worden. Der Sturm bringe aber weiter extrem zerstörerische Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometer pro Stunde, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami. Es drohten daher weiter "katastrophale Schäden". Das Zentrum des Hurrikans befindet sich weiter über den nördlichen <a class="taxonomy-entity place" title="Bahamas" href="https://www.stern.de/lifestyle/leute/themen/bahamas-4149330.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Bahamas</a> und bewegt sich kaum merklich nach Westen in Richtung Florida.</p><p><strong>Quellen:</strong> <a class="external-link" href="https://www.apnews.com/62f9eff9916c4c45ac817e63e0ca303e" target="_blank" rel="noopener">Associated Press</a>, <a class="external-link" href="https://thehill.com/" target="_blank" rel="noopener">"The Hill"</a>, <a class="external-link" href="https://trumpgolfcount.com/" target="_blank" rel="noopener">Trump Golf Count</a>, <a class="external-link" href="https://factba.se/topic/calendar" target="_blank" rel="noopener">Factbase</a>, <a class="external-link" href="https://www.businessinsider.de/trump-golfing-video-before-hurricane-dorian-arrives-in-us-2019-9?r=US&amp;IR=T" target="_blank" rel="noopener">"Business Insider"</a></p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Treffen im Bundeskanzleramt: Koalitionsspitzen beraten über Fortschritte beim Klimaschutz</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/deutschland/treffen-im-bundeskanzleramt-koalitionsspitzen-beraten-ueber-fortschritte-beim-klimaschutz-8883808.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Landtagswahlen überstanden - nächstes Thema: Noch in diesem Monat will die Koalition wichtige Beschlüsse für mehr Klimaschutz fassen. Doch in vielem sind sich Union und SPD noch uneins. Kann ein Treffen der Koalitionsspitzen helfen?</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 17:14:46 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T17:14:46Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Drei Wochen vor der entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts berät der schwarz-rote Koalitionsausschuss in <a class="taxonomy-entity place" title="Berlin" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Berlin</a> den Stand der Maßnahmen für mehr Klimaschutz.</p><p>Im Kanzleramt sprach Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Spitzen von CDU, CSU und <a class="taxonomy-entity organization" title="SPD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/spd-4541456.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">SPD</a> über die Arbeitsfortschritte für das angestrebte gemeinsame Konzept. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollte auch über das weitere Verfahren bis zur Tagung des Klimakabinetts am 20. September beraten werden.</p><p>Regierungssprecher <a class="taxonomy-entity person" title="Steffen Seibert" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/steffen-seibert-4140268.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Steffen Seibert</a> machte deutlich, dass davor auch nicht mit konkreten Ergebnissen zu rechnen sei. «Das ist ein Arbeitstreffen, bei dem sich die Koalitionspartner über das weitere Vorgehen abstimmen», sagte er über das Gespräch am Montag. Entscheidungen sollten erst bei der Sitzung Ende September fallen. «Es gibt viel Arbeit auf dem Weg dahin», sagte Seibert.</p><p>Am 20. September will die Bundesregierung dann Nägel mit Köpfen machen und Beschlüsse für mehr <a class="taxonomy-entity keyword" title="Klimaschutz" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/klimaschutz-4135468.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Klimaschutz</a> fassen. Eine Reihe von Vorschlägen liegt auf dem Tisch, damit Deutschland beim Einsparen von Treibhausgasen schneller vorankommt - beteiligt sind unter anderem die Minister für Umwelt, Wirtschaft, Finanzen, Verkehr, Bauen, Landwirtschaft und die Kanzlerin. Diskutiert wird unter anderem über einen Preis für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), aber auch über Anreize zum Bahnfahren oder den Ausbau alter Ölheizungen.</p><p>Für Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sind <a class="taxonomy-entity keyword" title="Fortschritt" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/fortschritt-4153228.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Fortschritte</a> in der Klimapolitik auch entscheidend für den Fortbestand der großen Koalition. «Wir brauchen einen großen Wurf in der Klimapolitik, wenn wir als Regierung weiter eine Berechtigung haben wollen, das Land zu führen», sagte er dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». «Am Ende müssen wir sagen können: Das reicht, damit wir die Klimaziele erreichen, die wir uns selbst gesetzt haben und auf die wir uns international verständigt haben.» Ein Klein-Klein in der Klimapolitik helfe nicht weiter. «Wir müssen wegkommen von einer Politik, in der wir uns Richtiges nicht trauen, weil wir zu ängstlich sind wegen der möglichen Reaktionen.»</p><p>Auch Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus sieht die große Koalition nach ihren massiven Verlusten bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen beim Klimaschutz in einer Bringschuld. Bei diesem Thema werde die Koalition zügig liefern müssen, sagte der CDU-Politiker. «Wir wollen das zusammen mit unserem Koalitionspartner machen.» Bei vielen Dingen sei man sich in der Klimadebatte sehr einig - damit zeige man auch, dass die große Koalition leistungsfähig sei.</p><p>Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, warf Union und SPD vor, sie hätten sich über Klimaschutz bisher nur gestritten. «Mit diesem Eiertanz muss jetzt Schluss sein.» Deutschland brauche keine CO2-Steuer und neue Verbote, sondern einen ausgeweiteten Emissionshandel mit CO2-Limit. «Dieses marktwirtschaftliche Instrumente wäre die beste Lösung und eine gute Grundlage für einen nationalen Klimakonsens.»</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Werte-Union feiert separat: Ex-Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen verbucht Teil des CDU-Erfolgs in Sachsen für sich</title>
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      <description>Der frühere Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen hatte sich im Wahlkampf mächtig für die CDU Sachsen ins Zeug gelegt. Am Tag danach verbucht er einen Anteil am Machterhalt in Dresden für sich - und glaubt, dass er ohne Gegenwind noch mehr erreicht hätte.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 17:02:55 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T17:02:55Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Es hatte etwas von einer Gegenveranstaltung: Während die sächsische <a class="taxonomy-entity organization" title="CDU" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/cdu-4540352.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">CDU</a> am Wahlabend mit Ministerpräsident Michael Kretschmer im Dresdner Landtag auf den Machterhalt im Freistaat anstieß, feierte die konservative Werte-Union zur gleichen Zeit zwei Blocks vom Landtagsbau entfernt in einem Hotel an der Ostra-Allee. Als prominentester Gast auf der Einladung eigens mit Bild aufgeführt: Hans-Georg Maaßen, Ex-Verfassungsschutzpräsident und in den vergangenen Wochen eifriger Wahlkämpfer für die CDU - wenn auch in der besonders konservativen Lesart der Werte-Union.</p><p><blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/HGMaassen/status/1167500472720273408" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>Wegen dieses Engagements verbuchte Maaßen nun sogar einen Teil des CDU-Erfolgs, erneut als stärkste politische Kraft aus der Sachsenwahl hervorgegangen zu sein, für sich. "Mein Eindruck ist, dass, jedenfalls wenn man die Hochrechnungen vom Juli vergleicht, bevor ich tätig geworden bin mit der Werte-Union, und jedenfalls das Ergebnis sich anschaut, die Union in Sachsen deutlich besser geworden ist als vorher vorausgesagt wurde", erklärte Maaßen im Telefon-Interview mit "Steingarts Morning Briefing" noch am Sonntagabend. Dazu passte auch <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://twitter.com/HGMaassen/status/1168252814868529154" target="_blank" rel="noopener">ein ebenfalls am Wahlabend abgesetzter Tweet Maaßens</a>: "Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist aber immer ein Waisenkind, @MPKretschmer, #Senftleben!"<a class="embedType_danceView" title="Chemnitz – ein Jahr danach: &quot;Hetzjagd&quot;-Diskussion geht in neue Runde – das sagen Maaßen und Kretschmer jetzt" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/-hetzjagd--diskussion-neu-entfacht--das-sagen-maassen-und-kretschmer-8874490.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Hetzjagd reloaded 1330</a></p><h2>Hans-Georg Maaßen: Wunsch nach Kandidatur</h2><p>"Ich glaube, der Erfolg wäre noch größer gewesen, wenn man uns (die Werte-Union, Anm. d. Red.) so hätte machen lassen können, wie wir gewollt hätten", sagte Maaßen in dem Interview mit Ex-"Handelsblatt"-Chef Gabor Steingart. Viele Menschen hätten ihm, Maaßen, persönlich gesagt, dass sie ihn im Falle einer Kandidatur gewählt hätten. Doch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer ebenso wie <a class="taxonomy-entity person" title="Michael Kretschmer" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/michael-kretschmer-4136078.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Kretschmer</a> hätten den Eindruck vermittelt, dass man diese Menschen gar nicht als Wähler haben wolle, so Maaßen weiter.</p><p>Mit Blick auf Statistiken die besagen, dass eine Mehrheit der CDU-Wähler sich nicht wünscht, dass Maaßen weiter "eine Rolle spiele", eine Mehrheit der <a class="taxonomy-entity organization" title="AfD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/afd-4541396.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">AfD</a>-Wähler hingegen schon, erklärte er: "Statistiken glaube ich nicht, es sei denn, ich habe sie selbst fabriziert." Es gebe auch eine Statistik, die besage, dass sich "77 Prozent" der CDU-Unterstützer "mehr Werte-Union und mehr Maaßen in der CDU" wünschten: "Und diese Statistik, die nehme ich auch ernst."</p><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8784600">Hintergrund: Wer ist eigentlich Hans-Georg Maaßen? 19.30</iframe></p><h2>"Wird mich nicht in der AfD finden"</h2><p>Dass er eines Tages in der AfD eine politische Heimat finden könnte, schloss Maaßen aus. "Man wird mich nicht bei der AfD finden. Als ich aus dem Amt geschieden bin als Präsident des Bundesverfassungsschutzes, hatte man mir auch schonmal das unsittliche Angebot gemacht, zur AfD zu gehen." Er habe es sofort abgelehnt. "Die AfD ist für mich einfach ein gäriger Haufen, in der auch - ich sage mal: Radikale und vielleicht auch einige Spinner - das Wort führen."</p><p>Quellen: Nachrichtenagentur DPA, <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://www.gaborsteingart.com/podcast/https-dasmorningbriefing-podigee-io-279-neue-episode/?wp-nocache=true" target="_blank" rel="noopener">"gaborsteingart.com"</a>, <a rel="nofollow" class="external-link" target="_blank" href="https://twitter.com/HGMaassen" target="_blank" rel="noopener">Twitter/@HGMaassen</a></p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Acht Duos, ein Einzelkämpfer: 17 Kandidaten für den SPD-Parteivorsitz im Rennen</title>
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      <description>Die Kandidaten für den SPD-Vorsitz stehen fest und gehen auf große Tour durch Deutschland. Kurz davor gibt es eine Attacke und eine Ermahnung.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 15:59:13 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T15:59:13Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach den massiven Verlusten bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg startet die <a class="taxonomy-entity organization" title="SPD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/spd-4541456.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">SPD</a> in den aufwendigen Wettbewerb um den künftigen Parteivorsitz.</p><p>Acht Kandidatenduos und ein Einzelbewerber stellen sich von diesem Mittwoch in 23 Regionalkonferenzen bis Mitte Oktober der Parteibasis und der Öffentlichkeit vor. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte in <a class="taxonomy-entity place" title="Berlin" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Berlin</a>, die SPD-Mitglieder erwarteten Debatten über die großen Zukunftsfragen des Landes und nicht in erster Linie darüber, wie es mit der großen Koalition weitergehe.</p><p>Die kommissarische Vorsitzende Manuela Schwesig sagte: «Eins sollte dieses Verfahren prägen: Fairness miteinander.» Doch die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange, die mit dem OB von Bautzen, Alexander Ahrens, antritt, attackierte Parteivize <a class="taxonomy-entity person" title="Olaf Scholz" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/olaf-scholz-4540368.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Olaf Scholz</a>, der zu den Favoriten zählt. Angesichts der Verluste bei den Landtagswahlen legte sie Scholz den Rückzug von der Kandidatur nahe: «Manchmal ist es wichtiger, den Weg frei zu machen, anstatt dem Neustart im Weg zu stehen.»</p><p>Die SPD hatte in <a class="taxonomy-entity place" title="Sachsen" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/sachsen-4155484.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Sachsen</a> mit 7,7 Prozent ihr bundesweit schlechtestes Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren. In Brandenburg konnte sich die Partei von Regierungschef Dietmar Woidke trotz einem Minus von 5,7 Prozent als stärkste Kraft behaupten.</p><p><a class="taxonomy-entity person" title="Manuela Schwesig" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/manuela-schwesig-4540374.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Schwesig</a> betonte, die Kandidaten seien gut beraten, sich auf ihre Person, ihre Vorstellungen und ihre Ziele zu konzentrieren. Die SPD wage mit dem Verfahren zur Vorsitzendensuche etwas Neues, betonte Kingbeil. Kritische Kommentare, die SPD beschäftige sich absehbar auf Wochen mit sich selbst, wies der Generalsekretär zurück: «Ich bin sehr stolz, dass die SPD diesen Weg geht und mir ist überhaupt nicht bange, dass es uns langweilig wird.»</p><p>Folgende Bewerberduos treten gegeneinander an: Bundesfinanzminister Scholz und Klara Geywitz, bisher Brandenburger Landtagsabgeordnete; Ex-NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken sowie Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping. Vor allem diesen drei Duos wurden von Beobachtern zuletzt Chancen eingeräumt.</p><p>Doch noch gab es keinen Stimmungstest der Basis, die am Ende das Wort hat. Weiter treten an: die Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission, Gesine Schwan, und Parteivize Ralf Stegner; Europa-Staatsminister Michael Roth und Ex-NRW-Familienministerin Christina Kampmann sowie die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer. Neben Lange und Ahrens gehen zudem die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und der Verdi-Chefökonom Dierk Hirschel an den Start.</p><p>Auch der Bundestagsabgeordnete Karl-​Heinz Brunner aus Bayern hat die nötige Mindestunterstützung aus der Partei und ist somit als Kandidat dabei. Bei Scholz' Teampartnerin Geywitz hat sich durch die Landtagswahl eine Veränderung ergeben: Sie verlor ihr Mandat in Brandenburg.</p><p>Der TV-Satiriker Jan Böhmermann, der nach eigenen Angaben SPD-Mitglied werden wollte, um dann Vorsitzender zu werden, räumte in einem Video ein, dass dies nicht gelungen sei. Er werde aber seinen Antrag auf Mitgliedschaft nicht zurückziehen und erwäge auch juristische Schritte, um seine Ziele bei der SPD durchzusetzen.</p><p>Die Regionalkonferenzen sollen maximal jeweils zweieinhalb Stunden dauern und einem genauen Drehbuch folgen, so dass für alle Kandidaten die gleichen Bedingungen herrschen, wie Klingbeil mitteilte. Sie starten an diesem Mittwoch in Saarbrücken. Nach den 23 Veranstaltungen sollen die Mitglieder von Mitte Oktober an online oder per Brief entscheiden. Wenn es am 26. Oktober keine Sieger mit mehr als der Hälfte der Stimmen gibt, soll es eine Stichabstimmung geben. Das Ergebnis soll dann vom SPD-Parteitag im Dezember bestätigt werden.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>News im Video: Gemischte Gefühle am Morgen nach der Wahl in Sachsen</title>
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      <description>Die CDU erzielte nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 32,1 und die AfD 27,5 Prozent. Ministerpräsident Michael Kretschmer kann damit wohl im Amt bleiben.</description>
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      <category>Michael Kretschmer</category>
      <category>AfD</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 15:50:04 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T15:50:04Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Die CDU erzielte nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 32,1 und die AfD 27,5 Prozent. Ministerpräsident Michael Kretschmer kann damit wohl im Amt bleiben.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>News im Video: Linken-Spitze will sich strategisch neu aufstellen</title>
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      <description>Der Linkspartei stehen nach deutlichen Wahlniederlagen vermutlich grundsätzliche Debatten bevor. Zugleich soll geschlossen für den Thüringer Ministerpräsidenten Ramelow Wahlkampf geführt werden.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 15:19:09 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T15:19:09Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Der Linkspartei stehen nach deutlichen Wahlniederlagen vermutlich grundsätzliche Debatten bevor. Zugleich soll geschlossen für den Thüringer Ministerpräsidenten Ramelow Wahlkampf geführt werden.</p></div>]]></content:encoded>
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    <item>
      <title>Landtagswahl: Skurrile Wahlkarte: Berlin teilt Brandenburg (mehr oder minder klar) in zwei politische Lager</title>
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      <description>Bei der Landtagswahl in Brandenburg gab es zwei große Lager, die SPD und die AfD. Was die jeweils stärkste Partei angeht, zeigt sich die Spaltung des Landes auch beim Blick auf die Landkarte. </description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 15:18:00 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T15:18:00Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Die SPD hat bei den Landtagswahlen in Brandenburg mit einem knappen Vorsprung den ersten Platz vor der AfD behauptet. Wie gespalten das Land dabei ist, zeigt ein Blick auf die Karte mit den jeweils gewonnen Wahlbezirken. Die Wahlkarte leuchtet zu ähnlich großen Teilen in Rot und Blau. Fast wie mit dem Lineal gezogen, teilt eine unsichtbare Linie Brandenburg in SPD- und AFD-Gebiet. Das eigenständige Berlin bildet die Grenze: Westlich der Hauptstadt triumphiert die SPD, süd-östlich siegt die AFD. </p><h2>Landtagswahlen 2019: AFD siegt in schrumpfenden Gebieten</h2><p>Auffällig ist dabei, dass die AFD vor allem die Regionen für sich entscheiden konnte, deren Einwohnerzahlen rückläufig sind. Auch die vom Landesamt für Bauen und Verkehr veröffentlichte <a class="external-link" href="https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-08-00_2015u00_BB.pdf" target="_blank" rel="noopener">"Bevölkerungsprognose für das Land Brandenburg"</a> sagt voraus, dass die Einwohnerzahlen des süd-östlichen Teils des Bundeslands künftig weiter schrumpfen werden. Und das deutlich schneller als der Westen Brandenburgs.</p><h2>Oberspreewald-Lausitz: Drei Wahlkreise, drei Parteien</h2><p>Dazu zählt auch das Braunkohlegebiet Lausitz, das durch seine Dreiteilung in den Wahlergebnissen heraussticht. Während der Wahlkreis 40 (Oberspreewald-Lausitz III / Spree-Neiße III) mit 28,0 Prozent der Erststimmen an die <a class="taxonomy-entity organization" title="AfD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/afd-4541396.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">AFD</a> ging, wählte der benachbarte Wahlkreis 39 (Oberspreewald-Lausitz II / Spree-Neiße IV) mehrheitlich die SPD. Das Ergebnis fiel denkbar knapp aus: Die SPD bekam mit 30,3 Prozent die Mehrheit der Stimmen, 29,1 Prozent entfielen auf die AFD.</p><p><a class="embedType_danceView" title="Interaktive Wahlgrafik: Landtagswahl Brandenburg 2019: Ergebnisse, Hochrechnungen und mehr" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/landtagswahl-brandenburg-2019--hochrechnungen--ergebnisse---alle-infos-in-der-wahlgrafik-8871044.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Wahlgrafik LW Brandenburg 2019</a></p><p>Besonders auffällig: Wahlkreis 38, Oberspreewald-Lausitz I. Als einer von nur zwei Kreisen im gesamten Bundesland siegte hier die CDU, Spitzenkandidat <a title="Wahlen in Sachsen und Brandenburg: Senftleben hofft auf Regierungsbeteiligung der CDU in Brandenburg" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/landtagswahlen-sachsen-und-brandenburg--senftleben-will-cdu-in-der-regierung-sehen-8882428.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Ingo Senftleben</a> fuhr 26,3 Prozent der Erststimmen ein. Ebenfalls verwunderlich: Die AFD bekam hier keine Stimmen. Grund dafür ist eine Formalität. Wie bereits vor einigen Wochen bekannt wurde, durfte AFD-Kandidat Silvio Wolf aufgrund eines Formfehlers nicht antreten. </p><h2>Die Grünen siegen in Potsdam</h2><p>Westlich von <a class="taxonomy-entity place" title="Berlin" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/berlin-4151912.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Berlin</a> sticht vor allem die Stadt Potsdam heraus. Wahlkreis 21 fällt aus dem "roten Rahmen" und geht als einziger Bezirk des Bundeslands an Bündnis 90/Die Grünen. Die Partei zählt zu den Gewinnern der Wahl: Die Grünen waren vor allem in den aufstrebenden und wachsenden Regionen stark. Dass Marie Schaeffer in Potsdam das erste bündnisgrüne Direktmandat Ostdeutschlands erhielt, wurde auch von der Parteispitze gefeiert. Vorsitzende Annalena Baerbock, 38, gratulierte per Twitter. </p><p><blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/ABaerbock/status/1168236316003315713" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>Auch die Freien Wähler haben Grund zu feiern: Sie konnten den Wahlkreis Barnim II, der ebenfalls direkt an Berlin grenzt, mit 23,9 Prozent der Erststimmen für sich entscheiden und Kandidat Péter Vida, 35, in den Landtag schicken. <iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8883020">„Rassisten sind keine Alternative“ – Das Netz feiert Aktivistin für 13.15</iframe></p><p>Somit gibt es im unmittelbaren Umfeld von Berlin nur einen Wahlkreis, der an die AFD ging: Barnim III. Der Rest des Speckgürtels um die Hauptstadt wird klar von der <a class="taxonomy-entity organization" title="SPD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/spd-4541456.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">SPD</a> dominiert. Die Alternative für Deutschland konnte zwar auch hier starke Ergebnisse erzielen, überholte die SPD aber nicht. </p><p>Die Stimmverluste der Linkspartei lassen sich übrigens nicht geographisch erklären: Sie verlor gleichermaßen in wachsenden, als auch in schrumpfenden Gebieten und musste einen Verlust von 7,9 Prozent verzeichnen. </p><p><strong>Quellen:</strong><em></em>Land Brandenburg, Tagesschau, Twitter, RBB, Landesamt für Bauen und Verkehr</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>"Probleme-mit-Maskulinität-Event": Alexandria Ocasio-Cortez macht sich über "Straight Pride"-Parade lustig</title>
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      <description>Am Samstag haben sich in den USA hunderte Menschen zur "Straight Pride"-Parade zusammengefunden. Darunter waren jedoch auffällig wenige Frauen, wie die US-amerikanische Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez amüsiert feststellte.</description>
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      <category>USA</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 14:45:00 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T14:45:00Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p><a class="taxonomy-entity person" title="Alexandria Ocasio-Cortez" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/alexandria-ocasio-cortez-8425486.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Alexandria Ocasio-Cortez</a>, US-amerikanische Politikerin der Demokraten, hat sich auf Twitter über die "Straight Pride"-Parade in Boston amüsiert. Zu der Parade stolzer heterosexueller Menschen hatte der rechte Journalist und Trump-Unterstützer Milo Yiannopoulos aufgerufen. Die Teilnehmenden marschierten unter anderem mit Trump-Bannern, die seine Mauer feierten und "Make America straight again"-Kappen durch Boston. Ein Großteil der Demonstranten gehört nach Recherchen von "Buzzfeed News" der Gruppierung "Super Happy Fun America" (SHFA) an, die in Beziehung zu der rechtsnationalistischen Gruppierung "Resist Marxism" stehen soll. Mehr als tausend Gegendemonstranten beteiligten sich an der Parade – mit Regenbogenflaggen und Schildern wie "Es gibt keinen Grund für hetereosexuellen Stolz". </p><p>Auffällig war nicht nur, dass die Anzahl der Gegendemonstranten die Teilnehmer der Parade übertraf, sondern auch, dass auffällig wenige <a class="taxonomy-entity keyword" title="frauen" href="https://www.stern.de/kultur/musik/themen/frauen-8715350.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Frauen</a> unter ihnen waren. "Für Männer, die angeblich so stolz darauf sind, heterosexuell zu sein, zeigen sie eine wirkliche Inkompetenz dabei, Frauen zu ihrem Event zu locken", twitterte Ocasio-Cortez. "Scheint eher ein ‘Ich habe Probleme mit meiner Maskulinität‘-Event zu sein." </p><p><blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/AOC/status/1167940775797067778?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1167940775797067778&amp;ref_url=https%3A%2F%2Fslate.com%2Fnews-and-politics%2F2019%2F09%2Focasio-cortez-straight-pride-parade-struggle-with-masculinity.html" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><h2>Ocasio-Cortez: "Die scheinen ein Problem mit ihrer Männlichkeit zu haben"</h2><p>Wenig später teilte Ocasio-Cortez außerdem Möglichkeiten auf ihrem Account, wie man die LGBTQ-Communitys unterstützen könne. </p><p><blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/AOC/status/1167951441631121408" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>Auf welcher Seite die Politikerin steht, ist klar. Jetzt fehlen nur noch genügend Unterstützer in den <a class="taxonomy-entity place" title="USA" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/usa-4540794.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">USA</a>. Während der Parade musste die Polizei 36 Menschen festnehmen und mit Gewalt gegen Ausschreitungen vorgehen. Unterstützer der LGBTQ-Community sehen die "Straight Pride" als Angriff auf ihren jahrzehntelangen Kampf gegen sexuelle Unterdrückung und Diskriminierung.</p><p><strong>Quellen:</strong><a class="external-link" href="https://twitter.com/AOC" target="_blank" rel="noopener">Twitter/Alexandria Ocasio-Cortez</a>, <a class="external-link" href="https://www.buzzfeednews.com/article/ryanhatesthis/straight-pride-parade-far-right-meme-boston" target="_blank" rel="noopener">"buzzfeed news"</a></p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>UN-Vermittler mahnt: Bis zu 130 Tote nach Luftangriff im Jemen</title>
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      <description>Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition fliegt im Bürgerkriegsland Jemen regelmäßig Angriffe. Dabei sterben immer wieder Zivilisten. Diesmal könnte es besonders viele Opfer gegeben haben.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 14:28:29 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T14:28:29Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Bei dem Luftangriff auf ein als Gefängnis genutztes Gebäude im kriegszerrütteten <a class="taxonomy-entity place" title="Jemen" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/jemen-4152470.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Jemen</a> sind möglicherweise bis zu 130 Gefangene getötet worden - und damit weit mehr als angenommen.</p><p>In dem Gebäude in Dhamar im Südwesten des Landes seien etwa 170 Menschen festgehalten worden, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) mit. 40 von ihnen seien bei dem Angriff am Wochenende verletzt worden, die übrigen 130 vermutlich tot. Eine offizielle Bestätigung für diese Zahl gab es zunächst nicht.</p><p><a class="taxonomy-entity organization" title="UN" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/un-4107304.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">UN</a>-Sondervermittler Martin Griffiths rief die Kriegsparteien nach dem Angriff auf, sich wieder dem politischen Prozess zu verpflichten. Der Krieg müsse beendet und die humanitäre Not gelindert werden, sagte Griffiths am Montag nach einem Treffen mit Schwedens Außenministerin Margot Wallström in der jordanischen Hauptstadt Amman.</p><p>Unter Vermittlung des UN-Gesandten war im vergangenen Jahr bei Verhandlungen in <a class="taxonomy-entity place" title="Schweden" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/schweden-4155434.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Schweden</a> eine Waffenruhe für die umkämpfte Hafenstadt Hudaida sowie ein Truppenabzug vereinbart worden. Allerdings wurde die Einigung bisher nicht vollständig umgesetzt.</p><p>In dem bitterarmen Land tobt seit rund fünf Jahren ein Bürgerkrieg. Die Huthi-Rebellen hatten 2014 große Teile des Jemens eingenommen, darunter die Hauptstadt Sanaa. Eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition unterstützt in dem Konflikt die international anerkannte Regierung. Das Bündnis fliegt seit März 2015 <a class="taxonomy-entity keyword" title="Luftangriff" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/luftangriff-4193616.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Luftangriffe</a>, bei denen immer wieder auch viele Zivilisten ums Leben kommen. Saudi-Arabien sieht hinter den Huthis seinen Erzrivalen Iran.</p><p>Durch den jahrelangen Bürgerkrieg ist die humanitäre Lage in dem Land dramatisch. Die UN sprechen von der größten humanitären Krise weltweit. Mehr als 24 Millionen Menschen brauchen Hilfe, um überleben zu können, rund sieben Millionen sind unterernährt.</p><p>Nach der Bombardierung in Dhmar hatten die Rebellen zunächst mindestens 60 Tote gemeldet. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition bestätigte einen Angriff auf den Ort. Er habe ein Lager für Drohnen und Raketen getroffen, hieß es in einer Mitteilung. Der Angriff sei in Einklang mit internationalem Recht erfolgt. Die Huthis greifen Saudi-Arabien immer wieder mit Drohnen und Raketen an.</p><p>Augenzeugen berichteten, Kampfflugzeuge hätten etwa acht Angriffe auf das Gebäude geflogen. Ein Sprecher des Gefangenenkomitees der Huthis sagte, der saudischen Koalition sei bekannt gewesen, dass in dem Gebäude Gefangene festgehalten wurden. Das ICRC erinnerte nach dem Angriff vom Sonntag eindringlich daran, dass nach Kriegsregeln nur militärische Personen und Einrichtungen Angriffsziele sein dürfen.</p><p>Die auf investigative Recherchen spezialisierte Seite Bellingcat kommt nach der Auswertung von insgesamt 20 Luftangriffen der Koalition zu dem Ergebnis, dass bei vielen keine militärischen Ziele identifiziert werden konnten und deswegen ihre Rechtmäßigkeit in Frage stehe. In einigen Fällen sei das ungeheuerliche Leid von Zivilisten offenbar völlig vorhersehbar gewesen. Bellingcat stützt sich bei seiner Recherche auf Fotos, Videos und anderes Material im Internet.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Spitzenleute nennen Eckpunkte: Grüne geben sich vor Koalitionsgesprächen selbstbewusst</title>
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      <description>Die Grünen haben in Brandenburg und Sachsen zugelegt - aber nicht so deutlich wie erhofft. Für Enttäuschung ist keine Zeit, denn jetzt stehen schwierige Koalitionsgespräche an. Und die bergen Gefahren.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 14:05:38 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T14:05:38Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach den Landtagswahlen in <a class="taxonomy-entity place" title="Sachsen" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/sachsen-4155484.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Sachsen</a> und Brandenburg wollen die Grünen in beiden Ländern einen Politikwechsel schaffen - rechnen aber mit einer mühsamen Regierungsbildung.</p><p>«Das werden schwierige Verhandlungen», sagte Parteichefin Annalena Baerbock am Montag in Berlin. «Und in Sachsen werden sie noch mal schwieriger als in <a class="taxonomy-entity place" title="Brandenburg" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/brandenburg-4155232.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Brandenburg</a>.» Aber wenn die Partei etwas verändern wolle, müsse sie bereit sein, auch mit «schwierigen Partnern» zu reden. Die Partei gehe gestärkt aus diesen Wahlen hervor und sehe sich in ihrem Kurs und ihren Themen bestätigt.</p><p>In Sachsen könnten die Grünen in einer schwarz-grün-roten Koalition unter <a class="taxonomy-entity organization" title="CDU" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/cdu-4540352.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">CDU</a>-Führung regieren, in Brandenburg unter Führung der SPD in einem rot-grün-roten oder einem rot-schwarz-grünen Bündnis. «Was die Farbzusammensetzung angeht, ist das für uns kein Problem, weil wir ja es gewohnt sind in verschiedenen Koalitionen immer wieder eine grüne Handschrift durchzuhalten», sagte Parteichef Robert Habeck. Die Grünen seien mit der Aufgabe schon vertraut, inhaltliche Konsistenz und Pragmatismus auszubalancieren. Die CDU in Sachsen werde aber «einige Aussagen kassieren müssen».</p><p>Für Brandenburg bekräftigte Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher die Koalitionsbedingungen der Grünen: keine neuen Tagebaue, kein weiteres Abbaggern von Dörfern für die Braunkohle. Sie erwarte auch «klare grüne Signale» in den Bereichen Verkehr und Landwirtschaft. Ein «weiter so» dürfe es nicht geben, sagte sie, die Grünen seien «nicht die Mehrheitsbeschaffer für eine Laufzeitverlängerung» der bisherigen rot-roten Regierung.</p><p>Für Sachsen nannte Spitzenkandidatin Katja Meier den Ausbau der erneuerbaren Energien, Gemeinschaftsschulen und steigende Mieten vor allem in Dresden und Leipzig als große Themen - aber auch die Arbeit an einer «neuen politischen Kultur» im Landtag.</p><p>Mit 10,8 Prozent in Brandenburg und 8,6 Prozent in Sachsen blieben die Grünen unter den Erwartungen, die Umfragen zuvor geschürt hatten. Die CDU in Sachsen und die <a class="taxonomy-entity organization" title="SPD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/spd-4541456.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">SPD</a> in Brandenburg seien mit «Leihstimmen» erneut an die Spitze gewählt worden, sagte Habeck - aus Sorge vor einem AfD-Sieg hätten auch Grünen-Unterstützer ihnen die Stimme gegeben. Ihr Ergebnis sei keine Bestätigung der bisherigen Regierungslinie, betonte er, zeigte aber auch Verständnis für die Entscheidung der Wähler. Das sei «völlig legitim», sagte er im Deutschlandfunk. «Und wer weiß, wie ich abgestimmt hätte dann in der Situation.»</p><p>Auch <a class="taxonomy-entity person" title="Annalena Baerbock" href="https://www.stern.de/panorama/themen/annalena-baerbock-7017916.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Baerbock</a> zeigte Verständnis - mahnte aber auch: «Zugleich werden wir nur verändern, wenn es um Inhalte geht.» Demokratische Parteien seien nur attraktiv, «wenn sie untereinander um Inhalte ringen». Mit Blick auf die nächste Bundestagswahl habe sie aber keine Sorge, «zerrieben» zu werden: «Wir gehen aus dieser Wahl sehr gestärkt hervor», betonte sie. Der Kurs, sich nicht an anderen abzuarbeiten, sondern eigene Inhalte nach vorn zu stellen, habe sich als erfolgreich erwiesen. So wollten die Grünen nun auch in Thüringen Wahlkampf machen - dort wird Ende Oktober gewählt.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Magnitz will Mandate behalten: AfD-Fraktion im Bremer Landtag bricht auseinander</title>
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      <description>Bremen - Gut drei Monate nach der Bürgerschaftswahl ist die AfD-Landtagsfraktion in Bremen durch einen parteiinternen Streit zerbrochen.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 13:39:50 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T13:39:50Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Gut drei Monate nach der Bürgerschaftswahl ist die <a class="taxonomy-entity organization" title="AfD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/afd-4541396.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">AfD</a>-Landtagsfraktion in Bremen durch einen parteiinternen Streit zerbrochen.</p><p>Der Landesvorsitzende <a class="taxonomy-entity person" title="Frank Magnitz" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/frank-magnitz-7406730.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Frank Magnitz</a> sowie die Abgeordneten Uwe Felgenträger und Mark Runge erklärten am Sonntagabend ihren Austritt aus der bislang fünfköpfigen Fraktion. Auslöser sei ein Zerwürfnis mit Fraktionschef Thomas Jürgewitz, erklärte Magnitz. Dieser habe eine konstruktive Oppositionsarbeit in der Bürgerschaft blockiert und ihn beschuldigt, eine fünfstellige Geldsumme unterschlagen zu haben. Als Gruppe wollen die drei Abgeordneten aber in der Bürgerschaft bleiben.</p><p>Magnitz ist auch Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion. Der AfD-Bundesvorstand hatte ihn allerdings nach Angaben eines Sprechers aufgefordert, bis zum 1. September zu erklären, auf welches seiner beiden <a class="taxonomy-entity keyword" title="Mandat" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/mandat-4167778.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Mandate</a> er künftig verzichtet. Andernfalls müsse er mit Ordnungsmaßnahmen rechnen.</p><p>Diese könnten womöglich bereits in dieser Woche beschlossen werden. Magnitz zeigte sich unbeeindruckt. «Der Bundesvorstand ist nicht das Organ, so etwas zu fordern», sagte er. Auch der Landesvorstand habe das wortgleich gefordert, was zeige, dass Jürgewitz dahinterstecke. Ein Parteiausschlussverfahren fürchte er nicht: «Sollen sie es versuchen, ich sehe dem gelassen entgegen.»</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Wahlen in Sachsen und Brandenburg: Senftleben hofft auf Regierungsbeteiligung der CDU in Brandenburg</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/deutschland/landtagswahlen-sachsen-und-brandenburg--senftleben-will-cdu-in-der-regierung-sehen-8882428.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Gauland sieht AfD auf der "Erfolgsstraße"  +++ AKK: Ergebnis in Sachsen ist "schwierig" +++ Bartsch: Wahlergebnis für Linke ein "Desaster +++ AfD erhält 38 Sitze im sächsischen Landtag +++ Die News zu den Landtagswahlen im stern-Ticker.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 13:22:58 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T13:22:58Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p><strong>Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:</strong></p><ul class="rte--list"><li>Senftleben will CDU-Regierungsbeteiligung in Brandenburg (15.12 Uhr)</li><li>Lindner lehnt FDP-Kurswechsel ab (12.54 Uhr)</li><li>Gauland sieht AfD auf der "Erfolgsstraße" (9.02 Uhr)</li><li>AKK: Ergebnis in Sachsen ist "schwierig" (7.58 Uhr)</li><li>AfD erhält 38 Sitze im sächsischen Landtag (2.23 Uhr)</li></ul><p><strong>Alle aktuellen Entwicklungen nach den Landtagswahlen im <em><a class="taxonomy-entity organization" title="stern" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/stern-4130216.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">stern</a></em>-Ticker: </strong></p><h2>+++ 16.48 Uhr: Brandenburg: Woidke will zuerst mit der CDU sprechen +++</h2><p>Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will nach der Landtagswahl schnell eine neue Regierung bilden. Er kündigte rasche Sondierungen an, als erstes will er mit der CDU sprechen. Die CDU sei der stärkste Partner, betonte Woidke in Berlin. "Wir brauchen eine stabile Regierung in Brandenburg." Die Sondierungen sollten wahrscheinlich noch in dieser Woche beginnen.</p><h2>+++ 15.58 Uhr: GroKo-Parteien wollen Lehren aus Wahlen ziehen +++</h2><p>Als Reaktion auf die Stimmverluste bei den Landtagswahlen im Osten wollen die Koalitionsparteien in Berlin ihr Profil schärfen. CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von einem "Signal" an ihre Partei, die inhaltliche Erneuerung voranzutreiben. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig forderte eine stärkere Beachtung der Belange Ostdeutschlands. Die AfD sieht sich als "Volkspartei", während FDP und Linke nach den Ursachen für ihr enttäuschendes Abschneiden suchten. Die Grünen sahen sich in ihrem Kurs bestätigt.</p><h2>+++ 15.28 Uhr: Klingbeil will AfD-Wähler für die SPD zurückgewinnen +++</h2><p>SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will der AfD mit mehr Vor-Ort-Gesprächen und einem Fokus auf volksnahe Themen Wähler abjagen. "Große Teile" der Wählerschaft in Brandenburg und Sachsen hätten am Sonntag "eine rechtsextreme Partei" gewählt, sagte er in Berlin. In den Gremiensitzungen der SPD am Montag sei die Bereitschaft klar geworden "zu sagen: Wir nehmen den Kampf um die Wählerinnen und Wähler der AfD auf".</p><p>Klingbeil nannte vier Punkte, mit denen dies gelingen soll. Ein Thema sei "der politische Stil", sagte er. "Es kommt ganz viel auf das persönliche Gespräch, auf den Kontakt an." Den Menschen müsse auf Augenhöhe begegnet werden. So könnten sich die anderen Parteien absetzen "von den Populisten und denen, die einfach die Welt erklären". </p><h2>+++ 15.27 Uhr: Grüne wollen ihre Positionen "maximal durchsetzen" +++</h2><p>Die Grünen wollen in Sachsen und Brandenburg nicht reine Mehrheitsbeschaffer für die dortigen Ministerpräsidenten sein. In Brandenburg gehe es nicht um eine "Laufzeitverlängerung" für die bisherige rot-rote Regierung, sagte die Grünen-Spitzenkandidatin Ursula Nonnemacher in Berlin. Ihre Partei wolle "maximal grüne Positionen durchsetzen". Die Bundesvorsitzende Annalena Baerbock sagte, mit den Grünen werde es in Sachsen und Brandenburg "keine neuen Tagebaue geben".</p><p>Ein weiteres zentrales Thema sei es, Verbesserungen für die ländlichen Räume durchzusetzen, so Baerbock. Der "Stillstand" der vergangenen Jahre dürfe nicht weitergehen. Ihre Partei stelle sich auf schwierige Koalitionsverhandlungen ein, "in Sachsen nochmal schwieriger als in Brandenburg". Wenn die Grünen etwas verändern wollten, müssten sie bereit sein, "auch mit schwierigen Partnern zu reden", betonte die Parteichefin.</p><h2>+++ 15.12 Uhr: Senftleben strebt Regierungsbeteiligung in Brandenburg an +++</h2><p>Brandenburgs CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben strebt weiter eine Regierungsbeteiligung der CDU in dem Bundesland an. Er sei bereit, jetzt Gespräche über eine Koalition von SPD, CDU und Grünen zu führen. Rot-Grün-Rot habe jedenfalls nur eine Stimme Mehrheit, das sei knapp, sagte Senftleben am Montag in Berlin, nachdem die Parteigremien der CDU die Wahlen in Sachsen und Brandenburg erörtert hatten. </p><p>Sollte es mit der CDU zu einer Regierungsbildung in Brandenburg kommen, will Senftleben den Parteimitgliedern den Koalitionsvertrag zur Abstimmung vorlegen. Er habe bereits am Wahlabend mit Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) telefoniert, sagte er. Woidke will zuerst mit der CDU über eine mögliche Koalition sprechen.<iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8787108">Interview mit Ingo Senftleben zum Wahlkampf-Song, 18.55</iframe></p><h2>+++ 14.53 Uhr: SPD will bei Grundrente Druck auf Union machen +++</h2><p>Die SPD verlangt in der großen Koalition vor der nächsten Landtagswahl Ende Oktober in Thüringen eine schnelle Einigung auf eine Grundrente. "Wir werden jetzt Druck machen", kündigte Generalsekretär Lars Klingbeil an. "Nichts hilft den Menschen so sehr wie konkrete politische Entscheidungen." Die SPD habe eigentlich schon vor den Wahlen in Brandenburg und Sachsen am Sonntag eine Einigung angestrebt, das sei mit der Union jedoch nicht möglich gewesen. "Wir wollen, dass es schnell zu einer Lösung kommt", betonte Klingbeil. "Die Union muss sich jetzt bewegen." Das Konzept von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) liege schon seit Wochen auf dem Tisch und sei überzeugend. </p><h2>+++ 14.23 Uhr: Sächsische CDU: Kenia-Koalition nicht der "Optimalfall" +++</h2><p>Die sächsische CDU sieht nach der Landtagswahl einen klaren Regierungsauftrag. Nun gehe es darum, mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) eine stabile Regierung zu bilden, sagte CDU-Generalsekretär Alexander Dierks in Dresden. Eine sogenannte Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen - die derzeit als wahrscheinlichste Option gilt - sei nicht der "Optimalfall", räumte er ein. "Je mehr Partner eine Koalition hat, desto schwieriger ist es, zu Entscheidungen zu kommen." Dennoch sollten Demokraten bereit sein, um Kompromisse zu ringen. </p><h2>+++ 14.01 Uhr: AKK will Erneuerung der CDU vorantreiben +++</h2><p>CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach den Verlusten ihrer Partei in Sachsen und Brandenburg angekündigt, die Erneuerung der CDU konsequent vorantreiben. Dies müsse bis zum Parteitag Ende November etwa bei den Themen Klimaschutz, der auf Innovation und Wirtschaftsfreundlichkeit setze, sowie bei der digitalen und der wirtschaftlichen Entwicklung geschehen, sagte Kramp-Karrenbauer am Montag nach Sitzungen der CDU-Spitzengremien in Berlin. Es gehe darum, dass nach den Landtagswahlen nichts schön geredet werde. Stattdessen müsse man anpacken und die Frage beantworten, wem die Menschen ihre Zukunft anvertrauten. </p><h2>+++ 13.53 Uhr: Kipping warnt Linke vor "Modell Schlachteplatte" +++</h2><p>Linke-Chefin Katja Kipping hat nach dem Absturz ihrer Partei bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg vor internem Streit gewarnt. Was der Linken jetzt nicht helfe, wäre "wenn wir jetzt so ein Modell reflexhafte Schuldzuweisungen oder das Modell Schlachteplatte fahren", sagte Kipping am Montag in Berlin. In den nächsten acht Wochen müsse alles getan werden, was den Wahlkampf in Thüringen unterstütze.</p><p>Kipping kündigte gemeinsam mit Co-Parteichef Bernd Riexinger allerdings Konsequenzen an. Man habe in einem Ausmaß verloren, wo man nicht einfach darüber hinweggehen könne, sagte Riexinger. "Wir werden uns über eine Neuaufstellung verständigen, ohne Tabus, ganz klar", betonte Kipping. Das werde direkt nach der Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober beginnen. "Wir müssen uns nicht neu erfinden", sagte Riexinger, aber es seien neue Fragen auf den Plan gekommen. Dabei verwies er auf den Klimaschutz oder Umbrüche im industriellen Bereich. </p><h2>+++ 13.38 Uhr: Kritik an MDR-Moderatorin +++</h2><p><a class="embedType_danceView" title="Wahlen im TV: Moderatorin empört mit Live-Interviews zur AfD - und löst Zoff in der ARD aus" href="https://www.stern.de/kultur/tv/ard-moderatorin-empoert-mit-live-interviews-zur-afd---und-loest-ard-zoff-aus-8882190.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">TV-Skandal Wahlabend Wiebke Binder 23.05h</a>Nach der Landtagswahl in Sachsen steht die MDR-Moderatorin Wiebke Binder wegen ihrer Wortwahl in einer ARD-Sendung am Sonntagabend in der Kritik. Sie hatte in einer Frage nach möglichen Koalitionen ein Bündnis von CDU und AfD als "bürgerlich" bezeichnet. Schon unmittelbar darauf regte sich Ärger im Netz. Am Montag sagte dann SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil der "Bild"-Zeitung: "Das geht auf gar keinen Fall." So verharmlose man eine Koalition mit der AfD. Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), nannte es eine "ungeschickte, aber auch total unpassende Bemerkung".</p><p>Der MDR hatte schon am Sonntagabend auf den Wirbel im Netz reagiert und getwittert: "Unter dem enormen Stress einer Live-Sendung bei einer solchen Doppelwahl mit ständig neuen Ergebnissen und wechselnden Konstellationen kann es zu Missverständnissen kommen und können Unschärfen passieren." Der befragte sächsische Politiker Marco Wanderwitz (CDU) hatte Binder geantwortet: "Eine Koalition mit der AfD wäre keine bürgerliche Koalition. Wir haben von vornherein gesagt, dass wir mit den Rändern nicht koalieren, nicht zusammenarbeiten, und dabei wird es auch bleiben."</p><h2>+++ 13.33 Uhr: Türkische Gemeinde warnt vor AfD +++</h2><p>Mit Erschütterung hat die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) auf die starken Stimmengewinne der AfD bei den Landtagswahlen im Osten reagiert. "Die Wahlen in Brandenburg und Sachsen machen deutlich, dass Rassismus in den neuen Bundesländern wieder mehrheitsfähig geworden ist", sagte der TGD-Vorsitzende Gökay Sofuoglu. Das müsse die ganze Gesellschaft aufrütteln. Noch wichtiger sei, "dass die demokratischen Parteien endlich aufhören müssen, sich die Agenda von rechten Strömungen diktieren zu lassen".</p><h2>+++ 13.22 Uhr: AfD-Abgeordnete eröffnet wohl erste Potsdamer Landtagssitzung +++</h2><p>Die AfD-Abgeordnete Marianne Spring-Räumschüssel wird voraussichtlich die erste Sitzung des neu gewählten Landtags in Potsdam eröffnen. Die 1946 Geborene ist laut Landeswahlleiter die älteste am Sonntag gewählte Abgeordnete. Damit fällt ihr das Amt der Alterspräsidentin zu, das sie aber auch ablehnen kann. Die frühere Ingenieur-Ökonomin für Bekleidungstechnik und Unternehmerin ist laut AfD seit 2013 Parteimitglied. Der Landtag wird möglicherweise am 25. September zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten. Dies muss aber das alte Präsidium erst noch entscheiden.</p><h2>+++ 13.19 Uhr: Ramelow: "Der Osten bleibt regierbar" +++</h2><p>Nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg und trotz des Erstarkens der AfD sieht Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow die Stabilität der politische Verhältnisse gewahrt. "Der Osten bleibt regierbar", schrieb Ramelow im Kurzbotschaftendienst Twitter. Zugleich verwies er auf die vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung. "Demokratie lebt von Wahlbeteiligung - und die ist gestiegen", erklärte er.<blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/bodoramelow/status/1168414437302263808" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><h2>+++ 13.10 Uhr: Studie: Erfahrung wirtschaftlicher Unsicherheit im Osten stärker +++</h2><p>Erfahrungen wirtschaftlicher Unsicherheit spielen einer Studie zufolge eine größere Rolle im Osten als im Westen - und befördern die Wahlentscheidung zugunsten von Rechtspopulisten. Solche Erfahrungen reichten in Ostdeutschland deutlich weiter als in Westdeutschland und führten ebenso zu politischer Unzufriedenheit wie "eher abstrakte" Gefühle "mangelnder Anerkennung" oder das Thema Migration, heißt es in einer Analyse der Soziologin Bettina Kohlrausch, die am Montag <a class="external-link" href="https://www.boeckler.de/117819_121524.htm" target="_blank" rel="noopener">von der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht</a> wurde.</p><h2>+++ 12.54 Uhr: Christian Lindner lehnt Kurswechsel der FDP ab +++</h2><p>Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner lehnt einen politischen Kurswechsel seiner Partei nach den Niederlagen bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen ab. "Ich kann meiner Partei eine grundlegende Änderung ihres Kurses nicht empfehlen", sagte er in Berlin. "Wir hängen unser Fähnchen nicht nach dem Wind." Die FDP solle bei ihren inhaltlichen Grundpositionen bleiben. "Klar wir könnten jetzt versuchen zu werden wie AfD oder Grüne. Aber da macht man sich doch überflüssig."</p><h2>+++ 12.49 Uhr: AfD fühlt sich gestärkt +++</h2><p>Die AfD sieht nach dem Erfolg bei den Landtagswahlen ihre Position in der deutschen Parteienlandschaft gestärkt. "Wir etablieren uns damit als Volkspartei", sagte Parteichef Jörg Meuthen am Montag. Der Ko-Vorsitzende Alexander Gauland sagte, die AfD habe in Sachsen und Brandenburg ein Ergebnis erzielt, "das nicht zulässt, uns auf Dauer in irgendeiner Weise außen vor zu lassen". Mittelfristig werde es Koalitionen von AfD und CDU geben.</p><p>Gauland sagte: "Wir bestimmen die Themen im Lande." Die AfD kam dank massiver Stimmenzuwächse jeweils auf Platz zwei - in Sachsen hinter der CDU und in Brandenburg hinter der SPD. In Sachsen erreichte sie mit 27,5 Prozent ihr bislang bestes Ergebnis bei einer Wahl überhaupt. In Brandenburg erzielte sie 23,5 Prozent - neue Erkenntnisse zu rechtsextremen Verstrickungen von AfD-Spitzenkandidat Andreas Kalbitz beeindruckten die Wähler offenbar nicht.</p><h2>+++ 12.45 Uhr: Frankreichs Rechtspopulisten gratulieren der AfD +++</h2><p>Die französischen Rechtspopulisten haben die Wahlerfolge der AfD in Sachsen und Brandenburg begrüßt. "Glückwünsche an unsere Verbündeten von der AfD", schrieb die Vorsitzende der Nationalen Sammlungsbewegung (Rassemblement National, die frühere Front National), Marine Le Pen, am Sonntagabend auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. "Der gute Menschenverstand setzt sich unausweichlich in Europa durch."</p><p>Der Generalsekretär von Le Pens Partei, Nicolas Bay, schrieb auf Twitter von einer "erneuten Abstrafung Angela Merkels". Die französischen Rechtspopulisten hatten im Mai zusammen mit der AfD, der italienischen Lega und anderen Parteien des Rechtsaußen-Spektrums eine Allianz namens "Europa des gesunden Menschenverstandes"gegründet. Diese Parteien bilden seit der Europawahl die fünftstärkste Fraktion im EU-Parlament. Sie nennt sich Identität und Demokratie (ID) und hat 73 Abgeordnete.</p><h2>+++ 12.36 Uhr: BDI mahnt nach Wahlen Aktionismus an +++</h2><p>Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Parteien nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg aufgefordert, "schnellstmöglich vom Wahlkampf- in den Aktionsmodus umzuschalten". Zentral blieben Investitionen in die Infrastruktur, erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Dabei gehe es ganz besonders um digitale Infrastruktur, deren Ausbau sowohl Menschen wie Unternehmen voranbringe.</p><p>Lang forderte die CDU in Sachsen und die SPD in Brandenburg auf, zügig mit Gesprächen über die komplizierte Regierungsbildung zu beginnen. Die künftigen Landesregierungen müssten hart daran arbeiten, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.</p><h2>+++ 12.26 Uhr: Große Koalition im Bundesrat mit nur noch zwölf Stimmen +++</h2><p>Mit dem Ende der CDU/SPD-Koalition in Sachsen verliert das Regierungslager im Bundesrat weiter an Boden. CDU/CSU und SPD kommen künftig nur noch auf 12 von 69 Stimmen. Politische Auswirkungen hat das aber nicht. Denn das Lager von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verfügt in der Länderkammer - neben dem Bundestag die zweite Gesetzgebungsinstanz - schon seit Längerem über keine eigene Mehrheit. </p><p>Die Mehrheit in der Länderkammer beträgt 35 Stimmen. Für die im Gesetzgebungsverfahren bedeutsame Zwei-Drittel-Mehrheit sind mindestens 46 Stimmen nötig.</p><h2>+++ 11.36 Uhr: Maaßen: Erfolg der CDU auch persönlicher Erfolg +++</h2><p>Der frühere Chef des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, sieht in dem Abschneiden der CDU auch einen persönlichen Erfolg. "Mein Eindruck ist, dass, jedenfalls wenn man die Hochrechnungen vom Juli vergleicht, bevor ich tätig geworden bin mit der Werte-Union, und jedenfalls das Ergebnis sich anschaut, die Union in Sachsen deutlich besser geworden ist als vorher vorausgesagt wurde", erklärte Maaßen im Telefon-Interview mit "Steingarts Morning Briefing".</p><h2>+++ 11.23 Uhr: Woidke will in Brandenburg zuerst mit CDU sondieren +++</h2><p>Nach seinem Sieg bei der Landtagswahl in Brandenburg will Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zuerst mit der CDU über eine mögliche Koalition sprechen. Die CDU sei der stärkste Partner, sagte Woidke. "Wir brauchen eine stabile Regierung in Brandenburg." Die Sondierungen sollten wahrscheinlich noch in dieser Woche beginnen. Die CDU werde aber nicht die einzige Partei sein, mit der die SPD reden werde: "Wir werden mit allen sondieren, die für eine Regierungsbildung inrage kommen."</p><h2>+++ 11.02 Uhr: Meuthen erwartet nach Wahlen keine Machtverschiebung in der AfD +++</h2><p>Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen rechnet ungeachtet des guten Abschneidens seiner Partei nicht mit einem Machtzuwachs für die Ost-Verbände im AfD-Vorstand. Auch eine stärkere Repräsentanz des rechtsnationalen "Flügels" sei nach der für Ende November geplanten Neuwahl des Bundesvorstandes nicht zu erwarten, sagte Meuthen am Montag in Berlin. Er betonte, da sei "für den Westen nichts Bedrohliches". Aktuell gehören dem Parteivorstand mit dem AfD-Landesvorsitzenden in Brandenburg, Andreas Kalbitz, und Frank Pasemann zwei "Flügel"-Leute an. Als ein möglicher Kandidat für die Nachfolge von Alexander Gauland an der Parteispitze wird der sächsische Bundestagsabgeordnete Tino Chrupalla gehandelt.<a class="embedType_danceView" title="Wahl in Sachsen und Brandenburg: Vier wichtige Erkenntnisse aus den Wahlen – und ein Umstand, über den sich alle freuen dürfen" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/landtagswahlen--vier-wichtige-erkenntnisse--und-ein-erfreulicher-umstand--8882408.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">4+1 Lehren aus den Wahlen 9.30</a></p><h2>+++ 11.00 Uhr: Merz zu AfD-Erfolg im Osten: Massives Problem in ganz Deutschland +++</h2><p>Der ehemalige Unionsfraktionschefs Friedrich Merz warnt die CDU davor, nach den Wahlergebnissen in Sachsen und Brandenburg zur Tagesordnung überzugehen. Merz sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich finde das Ergebnis der AfD in höchstem Maße besorgniserregend." Daher könne man jetzt nicht sagen: "Das ist halt so, und die CDU in Sachsen und die SPD in Brandenburg sind mit einem blauen Auge davongekommen. Das greift zu kurz. Wir haben es mit einem massiven Problem in ganz Deutschland zu tun."</p><p>Mit Blick auf Sachsen sagte Merz weiter: "Das ist ein reines Wahlergebnis von Michael Kretschmer." Der Ministerpräsident habe in den letzten Wochen einen Umschwung in dem Bundesland geschafft, und zwar aufgrund seines "unermüdlichen Einsatzes" und seines "unglaublichen Engagement". Er fügte hinzu, er habe selten in den letzten Jahrzehnten einen so engagierten Wahlkampf erlebt, wie den Kretschmers und seines Teams. </p><h2>+++ 10.43 Uhr: Günther fordert nach Landtagswahlen Umsteuern der CDU-Spitze +++</h2><p>Nach den schweren Verlusten der CDU bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg verlangt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ein Umsteuern der Parteispitze in Berlin. "Rückenwind aus Berlin gab es mit Sicherheit nicht, insofern sind die Ergebnisse des Sonntags auch ein Alarmsignal", sagte Günther der "Welt".  "Es wird jetzt darauf ankommen, dass wir auch inhaltlich klare Punkte setzen." Wenn das gelinge, werde sich auch die Kritik an den Verantwortlichen legen. Konkret verlangte Günther von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer und ihrem Generalsekretär Paul Ziemiak, die Ansprache der Wähler neu auszurichten. "Es gelingt uns nicht, einen Teil der Menschen gerade in den neuen Bundesländern an uns zu binden." Die Ansprache sei "offenkundig nicht perfekt".</p><h2>+++ 9.56 Uhr: Söder: GroKo darf nach AfD-Wahlerfolgen nicht so weitermachen +++</h2><p>Nach den Erfolgen der AfD bei den Wahlen in Brandenburg und Sachsen fordert CSU-Chef Markus Söder eine bessere Zusammenarbeit der großen Koalition im Bund. "Natürlich kann man jetzt nicht zur Tagesordnung übergehen. Das Ergebnis der AfD ist viel zu hoch", sagte der bayerische Ministerpräsident vor seinem Auftritt auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg der Deutschen Presse-Agentur. Es sei entscheidend, die Regierungsarbeit in Berlin zu verbessern und Ergebnisse zu liefern. "Daher ergeht der Appell an die SPD, trotz der innerparteilichen Klärungsprozesse konstruktiv in der Klima- und Konjunkturpolitik an Ergebnissen zu arbeiten."</p><h2>+++ 9.23 Uhr: Grünen-Chefin Baerbock fordert in Brandenburg und Sachsen Veränderungen +++</h2><p>Nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen pocht Grünen-Chefin Annalena Baerbock angesichts der möglichen Regierungsbeteiligung ihrer Partei auf deutliche Politikveränderungen. "Klar ist für uns, dass sich etwas ändern muss", sagte Baerbock im ARD-"Morgenmagazin". Die Grünen wollten die beiden Länder etwa beim Klimaschutz oder bei der Stärkung der ländlichen Regionen erneuern. "Das werden wir in Gesprächen sehr deutlich machen."   </p><h2>+++ 9.02 Uhr: Gauland sieht AfD auf der "Erfolgsstraße" +++</h2><p>Die Wahlerfolge der AfD haben nach Ansicht von AfD-Chef Alexander Gauland den Kurs der Partei bestätigt. "Ich wüsste nicht, was wir anders machen sollten - wir sind auf der Erfolgsstraße", sagte Gauland im ARD-"Morgenmagazin". Er machte zugleich deutlich, dass die AfD auf Dauer Verantwortung übernehmen müsse.     "Mit Protest beginnt es, dann müssen Inhalte produziert werden", sagte Gauland. Die AfD sei jetzt gewählt worden, "weil die Anderen in wichtigen Fragen völlig versagt haben".    </p><p>Mit Blick auf die Regierungsbildung in Sachsen zeigte er sich grundsätzlich offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU. Viele Menschen wollten eine "bürgerliche Mehrheit", dafür stehe die AfD zur Verfügung. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) schließt aber eine Regierungsbeteiligung mit der AfD aus. Als denkbar gilt in Sachsen stattdessen nun ein Bündnis aus CDU, SPD und Grünen. </p><h2>+++ 8.19 Uhr: Schwesig fordert mehr Aufmerksamkeit für den Osten im Bund +++</h2><p>Die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig verlangt von SPD und CDU mehr Aufmerksamkeit für den Osten. "Die Wahlen gestern haben gezeigt, dass die guten Ministerpräsidenten der Volksparteien ihr Land gegen die AfD verteidigt haben", sagte Schwesig, die auch Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern ist, im ARD-"Morgenmagazin". "Was wir brauchen in Ostdeutschland, alle Ministerpräsidenten, egal von welcher Partei: Dass der Bund stärker auf uns hört. Denn wir wissen, wo vor Ort der Schuh drückt." <iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8882102">Landtagswahlen - Twitter-Reaktionen 1920</iframe></p><h2>+++ 7.58 Uhr: Kramp-Karrenbauer: Ergebnis in Sachsen ist "schwierig" +++</h2><p>CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat von einem "schwierigen Ergebnis" gesprochen. Der Wahlsieg sei aber dem Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zu verdanken. "Es ist deutlich gewesen, das war das auch wirklich Tolle an diesem Wahlkampf von Michael Kretschmer, dass es eine klare Abgrenzung gab, aber keine Abgrenzung der Angst", sagte sie am Montag im ARD-"Morgenmagazin" auf eine Frage nach dem starken Abschneiden der AfD.</p><h2>+++ 7.38 Uhr: Bartsch: Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen "Desaster" für Linke +++</h2><p>Der Kofraktionschef der Linken im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat das schwache Abschneiden seiner Partei  als "Desaster" bezeichnet. "Gestern war ein schlimmer Tag für uns", sagte Bartsch am Montag im Deutschlandfunk. Die Linke müsse sich "nach so einem Desaster Grundfragen unserer strategischen Ausrichtung stellen". Ein "Weiterso" könne es nicht geben. Bei den Wahlen in Brandenburg und Sachsen hatte die Linke 10,7 beziehungsweise 10,4 Prozent der Stimmen bekommen und damit im Vergleich zu den Urnengängen des Jahres 2014 jeweils rund acht Prozentpunkte verloren. Die Linke werde "nicht mehr als die Interessenvertretung im Osten", sondern "zu viel als Bestandteil angesehen", sagte Bartsch.</p><h2>+++ 5.33 Uhr: Parteienforscher: AfD hat Linke als Regionalpartei Ost abgelöst +++</h2><p>Die AfD ist nach Ansicht des Parteienforschers Jürgen W. Falter nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen die neue Regionalpartei Ost. "Die AfD hat die Linke als eigentliche Regionalpartei Ost abgelöst", sagte der Wissenschaftler von der Universität Mainz der "Passauer Neuen Presse". Die AfD ziehe die Proteststimmen auf sich und habe die unzufriedenen Wähler für sich gewonnen. "Das sind nicht nur überzeugte AfD-Wähler, sondern auch solche, die den anderen einen Denkzettel geben wollen." <a class="embedType_danceView" title="Wahlen in Brandenburg und Sachsen: &quot;Für die Demokratie im Land ist das ein ermutigendes Zeichen&quot;" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/presse-zu-landtagswahlen---fuer-die-demokratie-ein-ermutigendes-zeichen--8882364.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Pressestimmen zu den Landtagswahlen_7.15</a></p><h2>+++ 4.16 Uhr: Ostbeauftragter fordert nach Wahlen "weiter Vorfahrt" für Osten +++</h2><p>Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), hat sich nach den Wahlen in Sachsen und Brandenburg für verstärkte Anstrengungen im Osten ausgesprochen. "Im positiven Sinne rüttelt das Ergebnis wach: Wir müssen den in dieser Bundesregierung gestarteten Weg der echten Strukturpolitik weiter verstärken", sagte der Wirtschafts-Staatssekretär der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Der Osten braucht dabei weiter Vorfahrt."</p><h2>+++ 3.34 Uhr: CDU-Vize Strobl pocht auf klare Kante gegen AfD und Linksextreme +++</h2><p>CDU-Vize Thomas Strobl hat den klaren Abgrenzungskurs des sächsischen Regierungschefs Michael Kretschmer (CDU) zu AfD und Linkspartei als Vorbild für die Gesamtpartei gelobt. Gegenüber rechts- und linksextremen Erscheinungen müsse in der Demokratie eine klare Kante gezeigt werden, wie dies Kretschmer für die Sachsen-Union getan habe, sagte Strobl der Deutschen Welle in Berlin. Die CDU müsse "eindeutig und klar sagen: Mit den Leuten von der AfD gibt es nichts - also keine Koalition, keine Kooperation, keinerlei Zusammenwirken. Diese Klarheit ist notwendig."</p><h2>+++ 2.23 Uhr: AfD erhält 38 Sitze im neuen sächsischen Landtag +++</h2><p>Die sächsische AfD erhält im neuen Landtag 38 Sitze und damit einen weniger als ihr rechnerisch nach dem Wahlergebnis zustehen würde. Das sagte ein Mitarbeiter der Landeswahlleiterin. Hintergrund ist eine Entscheidung des sächsischen Verfassungsgerichtshofs, in deren Folge die AfD nur mit einer verkürzten Landesliste von 30 Kandidaten antreten durfte. Die 38 Sitze der AfD setzen sich demnach aus 23 Listenstimmen und 15 Direktmandaten zusammen. Da sieben der Direktbewerber auch auf der Landesliste stehen, finden diese Stimmen dort keine Berücksichtigung. Insgesamt hat der neue Landtag dem vorläufigen amtlichen Ergebnis zufolge 119 Abgeordnete.</p><h2>+++ 2.05 Uhr: Ex-AfD-Chefin Petry mit nur zwei Prozent der Erststimmen +++</h2><p>Die frühere AfD-Chefin Frauke Petry hat als Direktkandidatin ihrer Blauen Partei kaum Zuspruch bei den Wählern gefunden. Petry kam in ihrem Wahlkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge 3 gerade einmal auf 805 Erststimmen. Das entsprach einem Anteil von 2 Prozent. Der Wahlkreis ging an den Generalsekretär der AfD, Jan Zwerg, der 35 Prozent der Erststimmen gewann.<a class="embedType_danceView" title="Brandenburg und Sachsen: Diese Wahlen waren ein Tornado – aber kein Volkssturm" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/landtagswahlen-sachsen-und-brandenburg--ein-tornado--kein-volkssturm-8882110.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Kommentar Wahl Axel 1940</a></p><h2>+++ 1.53 Uhr: Sachsen: Integrationsministerin Köpping in Wahlkreis nur Dritte +++</h2><p>Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping, die sich mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius um den SPD-Vorsitz bewirbt, hat bei der Landtagswahl in ihrem Wahlkreis nur Platz drei belegt. Köpping erzielte bei der Wahl 16,5 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis "Leipzig Land 2". Wahlkreis-Gewinner wurde Oliver Fritzsche. Der CDU-Politiker holte das Direktmandat mit 33 Prozent der Stimmen.</p><h2>+++ 1.26 Uhr: Vorläufiges Ergebnis: CDU in Sachsen vorn - AfD zweitstärkste Partei +++</h2><p>Die CDU hat die Landtagswahl in Sachsen trotz deutlicher Verluste gewonnen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Landeswahlleiterin von Montagmorgen kommt sie auf 32,1 Prozent der Zweitstimmen - vor der AfD mit 27,5 Prozent. Die Linken erreichen 10,4 Prozent, die Grünen gewinnen mit 8,6 Prozent hinzu. Die SPD stürzt auf ein historisches Tief von 7,7 Prozent, die FDP verpasst den Einzug in den Landtag mit 4,5 Prozent. Damit bekommt die Union im neuen Landtag 45 Mandate, die AfD 38, die Linken 14 Sitze, die Grünen 12 und die SPD 10 Sitze. Insgesamt besteht der Landtag voraussichtlich aus 119 Abgeordneten.</p><h2>+++ 1.14 Uhr: Grüne gewinnen erstmals Direktmandate in Ostdeutschland +++</h2><p>Bei den Wahlen in Brandenburg und Sachsen haben sich entgegen den Landestrends in mehreren Wahlkreisen die Vertreter kleinerer Parteien durchgesetzt. Die Grünen gewannen bei dem Urnengang am Sonntag ihre ersten vier Direktmandate in Ostdeutschland. In Leipzig konnten sich die Linken ein Direktmandat sichern. In Brandenburg setzte sich der Spitzenkandidat der Freien Wähler in seinem Wahlkreis mit den meisten Erststimmen durch.</p><h2>+++ 0.47 Uhr: Klara Geywitz ist traurig über ihr Ergebnis in Brandenburg +++</h2><p>Die Brandenburger Landtagsabgeordnete und Kandidatin für den SPD-Vorsitz Klara Geywitz ist enttäuscht über ihr Abschneiden bei der Landtagswahl. Sie hat ihr Direktmandat in Potsdam knapp an Marie Schäffer verloren, die damit das erste Direktmandat für die Grünen in Brandenburg holte. Sie freue sich aber, dass die SPD in Brandenburg stärkste Kraft geworden sei, sagte Geywitz "t-online.de". "Das Ergebnis zeigt, dass wir als Sozialdemokratie gut beraten sind, das Thema Klimawandel ernst und wichtig zu nehmen und mit sozialdemokratischen Antworten zu verbinden." </p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Berlin³ nach den Landtagswahlen: Michael Kretschmer – kein Triumphator, aber ein ehrlicher Kämpfer</title>
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      <description>Manchmal ist es schon ein Erfolg, das Schlimmste verhindert zu haben. Für Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer könnte es der Beginn einer großen Karriere sein.</description>
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      <category>Bundesrepublik Deutschland</category>
      <category>Görlitz</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 13:00:00 GMT</pubDate>
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      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Bouffier. Hans. Haseloff. Günther. Kretschmer. Laschet. Das ist, in alphabetischer Reihenfolge, nicht etwa die Sechser-Kette, mit der sich Union Berlin in der Bundesliga den Klassenerhalt ermauern will. Das sind die aktuellen CDU-Ministerpräsidenten in der Bundesrepublik Deutschland. 6 aus 16. Es waren schon mal mehr, aber immerhin. Alte Schlachtrösser sind dabei (Bouffier, Laschet),  Menschen, die außerhalb ihres Bundeslandes kaum einer kennt (Hans, Haseloff), ein alerter Hoffnungsträger von durchaus liberaler Couleur (Günther) – und: <a class="taxonomy-entity person" title="Michael Kretschmer" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/michael-kretschmer-4136078.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Michael Kretschmer</a>, bislang noch ohne Etikett.</p><p>Das wird sich ändern. Denn der 44-jährige gebürtige Görlitzer hat am vergangenen Sonntag ein politisches Kunststück vollbracht. Mit dem schlechtesten CDU-Ergebnis in der Geschichte <a class="taxonomy-entity place" title="Sachsen" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/sachsen-4155484.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Sachsens</a> hat Kretschmer nun die Aura des Siegers gepachtet. Kein Triumphator, das nicht. Aber ein ehrlicher Kämpfer. Einer, der am rechten Rand die Linie rauf und runter gerannt ist und dabei kurz vor dem Tor beständig in die Mitte zog, unermüdlich. Michael Kretschmer ist nun jener Mann, der im deutschen Südosten die Rechtspopulisten der AfD zumindest soweit in Zaum gehalten hat, dass diese nicht vollends triumphieren konnten. </p><h2><a class="embedType_danceView" title="Brandenburg und Sachsen: Interview mit Wahlforscher: &quot;Koalitionen mit der AfD wären für die Union politischer Selbstmord&quot;" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/wahlforscher---koalitionen-mit-der-afd-waeren-fuer-die-union-politischer-selbstmord--8882784.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Interview mit Wahlforscher: Der alte Kitt ist weg 12.15</a>Michael Kretschmer liefert Blaupause für Umgang mit AfD</h2><p>Kretschmer ist damit ein Mann für besondere Aufgaben. Denn die Konstellation, dass die <a class="taxonomy-entity organization" title="AfD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/afd-4541396.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">AfD</a> im unzufriedenen Wählerklientel der Union wildert, wird es vermutlich noch eine Zeit lang geben. Sachsens Regierungschef, der das Ministerpräsidentenamt vor 20 Monaten von seinem spektakulär farblosen Vorgänger Stanislaw Tillich übernahm, hat für einen halbwegs erfolgreichen Abwehrkampf eine erste, ausbaufähige Blaupause geliefert.</p><p>Kretschmer war sich in den vergangenen anderthalb Jahren nicht zu schade, den Kontakt mit seinen unzufriedenen Bürgern zu suchen, heftige Wortgefechte und deftige Beschimpfungen inklusive. Er hat sich sogar Pegida-Anhängern gestellt. Er hat dabei klare Linien gezogen, sicherlich auch persönlich motiviert, weil sich die AfD erdreistete, ihn einen "Volksverräter" zu nennen.   </p><p><figure><img src="https://image.stern.de/8883018/16x9-960-540/36bee50c7fe3cb433eb79b3bceabc4c6/fE/04-kolumne-berlinhoch3.jpg" alt="Michael Kretschmer am Montagmorgen nach der Wahl auf dem Weg ins Konrad-Adenauer-Haus in Berlin" width="960" height="540"/><figcaption>Michael Kretschmer am Montagmorgen nach der Wahl auf dem Weg ins Konrad-Adenauer-Haus in Berlin<br/>© Michael Kappeler</figcaption></figure></p><p>Die <a class="taxonomy-entity organization" title="CDU" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/cdu-4540352.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">CDU</a> hat nun also wieder einen eher konservativen Kantonisten im Programm, der gezeigt hat, dass man rechts der Mitte Wahlen gewinnen kann (wenn auch mit erheblichen Schrammen). In der Riege der CDU-Ministerpräsidenten hat er damit fast schon ein Alleinstellungsmerkmal.</p><h2>Bündnis mit Grünen und SPD wird zur Prüfung</h2><p>Wird er weiter an Statur gewinnen? Das hängt davon ab, wie geschickt Kretschmer in Dresden ein mutmaßliches Kenia-Bündnis aus CDU, Grünen und SPD schmieden kann, ohne dass dieses vom ersten Tag an in ideologische Grabenkämpfe verfällt. Denn gefühlt passen Grüne und Christdemokraten im deutschen Südosten nicht zusammen - und die Zukunft der von der Braunkohle geprägten Regionen ist eine Aufgabe, die nur im kollegialen Miteinander bewältigt werden kann. Kretschmer wird also auch Integrationsfähigkeit nach links unter Beweis stellen müssen. <a class="embedType_danceView" title="Wahlen in Sachsen und Brandenburg: Die Jugend wählt AfD: Fremdenfeindlichkeit war lange nicht mehr so selbstverständlich" href="https://www.stern.de/neon/wilde-welt/politik/landtagswahlen--fremdenfeindlichkeit-war-selten-so-selbstverstaendlich-8882604.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Von wegen ermutigend: Fremdenfeindlichkeit war lange nicht mehr so selbstverständlich 11.45</a></p><p>Gelingt ihm das, dann hätte der Mann aus <a class="taxonomy-entity place" title="Görlitz" href="https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/themen/goerlitz-4142720.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Görlitz</a> womöglich sogar ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Er hätte ein modernes Bündnis durch eine eher strukturkonservative Wählerschaft manövriert. Es gibt einfachere Jobs in diesem Land, aber wenige, die reizvoller sind.</p><p>Auf Michael Kretschmer warten interessante Zeiten.</p></div>]]></content:encoded>
      <dc:creator>Axel Vornbäumen</dc:creator>
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      <title>News im Video: Landtagswahl: Viele Baustellen bei der SPD</title>
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      <description>Neben den Regierungsbildungen in Brandenburg und Sachsen steht auch die Wahl einer neuer Parteispitze an.</description>
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      <category>News</category>
      <category>Baustelle</category>
      <category>SPD</category>
      <category>Brandenburg</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 12:53:26 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T12:53:26Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Neben den Regierungsbildungen in Brandenburg und Sachsen steht auch die Wahl einer neuer Parteispitze an.</p></div>]]></content:encoded>
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      <title>Italien beschlagnahmt Schiff: Rettungsschiffe «Eleonore» und «Mare Jonio» dürfen anlegen</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/ausland/italien-beschlagnahmt-schiff-rettungsschiffe--eleonore--und--mare-jonio--duerfen-anlegen-8883190.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Rom - Das deutsche Rettungsschiffs «Eleonore» mit mehr als 100 Migranten an Bord kann in Italien anlegen. Das Schiff werde nun beschlagnahmt, teilte das Innenministerium in Rom am Montag mit. Auf Videos war zu sehen, wie die «Eleonore» im Hafen von Pozzallo auf Sizilien anlegte.</description>
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      <category>Rom</category>
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      <category>Mission</category>
      <category>Axel Steier</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 12:03:02 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T12:03:02Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Das deutsche <a class="taxonomy-entity keyword" title="Rettungsschiff" href="https://www.stern.de/panorama/themen/rettungsschiff-6753294.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Rettungsschiffs</a> «Eleonore» mit mehr als 100 Migranten an Bord kann in Italien anlegen. Das Schiff werde nun beschlagnahmt, teilte das Innenministerium in Rom am Montag mit. Auf Videos war zu sehen, wie die «Eleonore» im Hafen von Pozzallo auf Sizilien anlegte.</p><p>Der Sprecher der Hilfsorganisation Mission Lifeline, Axel Steier, sagte, die Finanzpolizei habe mitgeteilt, dass das <a class="taxonomy-entity keyword" title="Schiff" href="https://www.stern.de/panorama/themen/schiff-4164518.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Schiff</a> einlaufen könne. Die Migranten dürften aussteigen.</p><p>Der deutsche Kapitän Claus-Peter Reisch war zuvor trotz eines Verbots der italienischen Regierung in nationale Gewässer gefahren und hatte nach einem Gewittersturm in der Nacht den Notstand ausgerufen. Die Menschen waren seit einer Woche auf dem relativ kleinen Schiff blockiert.</p><p>Auch die Migranten an Bord des tagelang blockierten Rettungsschiffs «Mare Jonio» können nach Angaben einer italienischen Hilfsorganisation in <a class="taxonomy-entity place" title="Italien" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/italien-4152050.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Italien</a> an Land. Die Küstenwache werde aus Hygienegründen die letzten 31 verbliebenen Menschen von Bord übernehmen, erklärte Mediterranea Saving Humans am Montag. «Ihre Odyssee ist vorbei, und am Horizont scheint ein bisschen Menschlichkeit durch.»</p><p>Das Schiff hatte Ende August mehr als 100 <a class="taxonomy-entity keyword" title="Migranten" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/migranten-6268054.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Migranten</a> gerettet. Ein Großteil - darunter viele Kinder und Schwangere - war bereits an Land gebracht worden.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>MDR spricht von «Unschärfen»: Kritik an Moderatorin Binder wegen Wortwahl in Wahlsendung</title>
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      <description>Ist die AfD eine «bürgerliche Partei»? MDR-Moderatorin Binder nannte die rechtspopulistische Partei in einer Wahlsendung so - der Gegenwind ließ nicht lange auf sich warten.</description>
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      <category>Leipzig</category>
      <category>Gegenwind</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 11:57:52 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T11:57:52Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach der Landtagswahl in Sachsen steht die <a class="taxonomy-entity organization" title="MDR" href="https://www.stern.de/kultur/tv/themen/mdr-4131552.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">MDR</a>-Moderatorin Wiebke Binder wegen ihrer Wortwahl in einer ARD-Sendung am Sonntagabend in der Kritik. Sie hatte in einer Frage nach möglichen Koalitionen ein Bündnis von CDU und AfD als «bürgerlich» bezeichnet.</p><p>Schon unmittelbar darauf regte sich Ärger im Netz. Am Montag sagte dann SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil der «Bild»-Zeitung: «Das geht auf gar keinen Fall.» So verharmlose man eine Koalition mit der <a class="taxonomy-entity organization" title="AfD" href="https://www.stern.de/politik/deutschland/themen/afd-4541396.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">AfD</a>. Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), nannte es eine «ungeschickte, aber auch total unpassende Bemerkung».</p><p>Der MDR hatte schon am Sonntagabend auf den Wirbel im Netz reagiert und getwittert: «Unter dem enormen Stress einer Live-Sendung bei einer solchen Doppelwahl mit ständig neuen Ergebnissen und wechselnden Konstellationen kann es zu Missverständnissen kommen und können Unschärfen passieren.»</p><p>Der befragte sächsische Politiker Marco Wanderwitz (CDU) hatte <a class="taxonomy-entity person" title="Wiebke Binder" href="https://www.stern.de/kultur/tv/themen/wiebke-binder-8882224.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Binder</a> geantwortet: «Eine Koalition mit der AfD wäre keine bürgerliche Koalition. Wir haben von vornherein gesagt, dass wir mit den Rändern nicht koalieren, nicht zusammenarbeiten, und dabei wird es auch bleiben.»</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>News im Video : Kretschmer will Wähler zurückgewinnen</title>
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      <description>Er wolle der Ministerpräsident aller Sachsen sein, sagte Michael Kretschmer am Montag in Berlin. Aus den Landtagswahlen war die CDU als stärkste Partei hervorgegangen.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 11:32:52 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T11:32:52Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Er wolle der Ministerpräsident aller Sachsen sein, sagte Michael Kretschmer am Montag in Berlin. Aus den Landtagswahlen war die CDU als stärkste Partei hervorgegangen.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Aktivistin in Potsdam : Was steht denn da hinter Gauland? Zuschauer feiern Plakat während des ZDF-Live-Interviews</title>
      <link>https://www.stern.de/politik/zdf-interview-zu-landtagswahl---rassisten-sind-keine-alternative----netz-feiert-aktivistin-fuer-plakat-aktion-gegen-afd-8883020.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard</link>
      <description>Mit einem Plakat zieht eine Aktivistin in Potsdam alle Aufmerksamkeit auf sich – und wird dafür im Netz gefeiert. Aber auch Betroffenheit macht sich im Netz breit: Darüber, dass es die AfD in Sachsen und Brandenburg zur zweitstärksten Kraft schafft.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 11:13:00 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T11:13:00Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Mit einem Plakat zieht eine Aktivistin in Potsdam alle Aufmerksamkeit auf sich – und wird dafür im Netz gefeiert. Aber auch Betroffenheit macht sich im Netz breit: Darüber, dass es die AfD in Sachsen und Brandenburg zur zweitstärksten Kraft schafft.</p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Hochgefährlicher Wirbelsturm: "Kategorie fünf?" Trump sorgt mit Aussagen zu Hurrikan "Dorian" für Verwunderung</title>
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      <description>Hurrikan "Dorian" bedroht die Ostküste der USA. Präsident Donald Trump traf sich deshalb mit Beamten der Katastrophenschutzbehörde Fema – und irritierte dabei mit seinen Aussagen.</description>
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      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 11:06:51 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T11:06:51Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Während Hurrikan "Dorian" mit Windgeschwindigkeiten von knapp 300 Kilometern pro Stunde auf die Ostküste der USA zukommt, hat sich Präsident Donald Trump von dessen Hochstufung in die Kategorie 5 betroffen gezeigt. "Ich bin mir nicht sicher, ob ich jemals überhaupt von einer Kategorie fünf gehört habe", erklärte Trump bei einem Treffen mit Vertretern der Katastrophenschutzbehörde Fema in Washington - obwohl "Dorian" längst nicht der erste <a class="taxonomy-entity keyword" title="Hurrikan" href="https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/themen/hurrikan-4140664.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Wirbelsturm</a> dieser Stärke in seiner Amtszeit ist.</p><p>"Ich wusste, dass sie existiert", sagte der <a class="taxonomy-entity person" title="US-Präsident" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/us-praesident-7301816.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">US-Präsident</a> über die höchste Hurrikan-Stufe. "Und ich habe einige der Kategorie vier gesehen - die sieht man nicht so oft - aber eine Kategorie fünf ist etwas, das - ich weiß nicht, ob ich den Begriff überhaupt jemals gehört habe, außer dass ich weiß, dass es ihn gibt. Das ist das Ultimative, und das ist das, was wir hier unglücklicherweise haben."<figure><img src="https://image.stern.de/8882948/16x9-960-540/8c461a7f46846edf1b4c81a1ec62ea96/fr/donald-trump-dorian-fema.jpg" alt="Donald Trump lässt sich in Washington von der Katastrophenschutzbehörde Fema über Hurrikan &quot;Dorian&quot; informieren" width="960" height="540"/><figcaption>US-Präsident Donald Trump lässt sich in Washington von der Katastrophenschutzbehörde Fema über Hurrikan "Dorian" informieren<br/>© Nicholas Kamm</figcaption></figure></p><h2>Nicht das erste Mal, dass Donald Trump so etwas sagt</h2><p>Tatsächlich ist "Dorian" nur der jüngste von vier Wirbelstürmen der Kategorie fünf, die Teile der <a class="taxonomy-entity place" title="USA" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/usa-4540794.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">USA</a> heimgesucht haben, seit Trump Präsident ist. Im September 2017, fast acht Monate nach dem Einzug des Republikaners ins Weiße Haus, traf Hurrikan "Irma" neun US-Bundesstaaten. Im selben Monat verwüstete "Maria" das US-Territorium Puerto Rico so stark, dass die Insel bis heute unter den Folgen leidet. Im vergangenen Oktober fegte "Michael" über Florida hinweg. Der Sturm war vom Nationalen Hurrikan-Zentrum nachträglich der Kategorie fünf zugeordnet worden.</p><p><a class="embedType_danceView" title="Rund ein Jahr vor der Wahl: Hurrikan &quot;Dorian&quot; könnte zur Chance für Trump werden – oder zum Fiasko " href="https://www.stern.de/politik/ausland/hurrikan--dorian--koennte-zur-chance-fuer-trump-werden---oder-zum-fiasko--8881726.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Trump und Dorian 15.45</a>Ein Hurrikan der Stärke fünf führt an Land typischerweise zu großer Zerstörung. Erfahrungsgemäß werden bei einem Großteil der Häuser die Dächer abgedeckt oder die Gebäude stürzen zusammen. Bäume und Strommasten knicken ein. Die Versorgung mit Strom und Trinkwasser kann ebenso wie das Kommunikationsnetz für Tage oder Wochen zusammenbrechen.</p><p>Trump hat schon mehrfach behauptet, Wirbelstürme der Kategorie fünf seien beispiellose Wetterereignisse, von denen entweder er oder andere noch nie etwas gehört oder gesehen hätten, <a class="external-link" href="https://edition.cnn.com/2019/09/01/politics/donald-trump-category-5-hurricane-dorian/index.html" target="_blank" rel="noopener">wie der US-Nachrichtensender CNN berichtet</a>. Im September 2017 sagte der US-Präsident demnach, er habe noch nicht einmal gewusst, dass Kategorie-fünf-Hurrikans existierten. Einige Tage später erklärte er, die Menschen in Puerto Rico hätten noch nie so etwas wie Hurrikan "Maria" gesehen. Im Oktober 2017 behauptete Trump fälschlicherweise: "Niemand hat je davon gehört, dass ein Hurrikan der Kategorie fünf auf Land getroffen ist." Und Anfang dieses Jahres sagte er erneut: "Hab noch nie von Kategorie-fünf-Hurrikans gehört" und nannte sie eine "große Sache".<blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/ddale8/status/1168229088642981889" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><p>Aktuell bereiten sich die USA mit Zwangsevakuierungen von hunderttausenden Küstenbewohner auf die Ankunft von "Dorian" vor. Nach einer Anordnung von South Carolinas Gouverneur Henry McMaster müssen rund 800.000 Einwohner ab Montagmittag (Ortszeit) ihre küstennahen Häuser und Wohnungen verlassen. Entsprechende Maßnahmen gelten auch für mehrere Küstenbezirke in Georgia und <a class="taxonomy-entity place" title="Florida" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/florida-4193198.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Florida</a>.</p><p>Der Hurrikan fegt seit Sonntag über die Bahamas. Video-Aufnahmen zeigen meterhohe Sturmfluten, die teilweise bis zu den Dächern von Holzhäusern reichen. Über Todesopfer ist noch nichts bekannt, doch befürchten die Behörden angesichts der geringen Geschwindigkeit, mit der "Dorian" weiterzieht, verheerende Schäden.</p><p>  <em>(Im obigen Live-Tracker können Sie in Echtzeit verfolgen, wie sich "Dorian" entwickelt und welchen Kurs er nimmt. Bereitgestellt wird der Service vom Online-Portal Windy.com. Die Macher nutzen für ihre Darstellungen und Vorhersagen das Modell vom "Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage".)</em></p></div>]]></content:encoded>
    </item>
    <item>
      <title>Nahostkonflikt: Raketenbeschuss zwischen Israel und Libanon – Netanjahu: "Vorbereitungen auf jegliches Szenario"</title>
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      <description>Die Spannungen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah haben sich nach gegenseitigen Raketenangriffen verschärft. Israels Ministerpräsident Netanjahu ordnete Vorbereitungen auf "jegliches Szenario" an.</description>
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      <category>Beirut</category>
      <pubDate>Mon, 02 Sep 2019 10:45:00 GMT</pubDate>
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      <atom:updated>2019-09-02T10:45:00Z</atom:updated>
      <content:encoded><![CDATA[<div class="rtf-content-wrapper"><p>Nach wechselseitigen Raketenangriffen zwischen der <a class="taxonomy-entity organization" title="Hisbollah" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/hisbollah-4156164.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Hisbollah</a>-Miliz und der israelischen Armee hat sich die Lage an der israelisch-libanesischen Grenze gefährlich verschärft. Die israelische Armee teilte am Sonntag mit, sie habe Ziele im Südlibanon bombardiert. Von dort aus seien zuvor mehrere Panzerabwehrraketen auf einen israelischen Militärstützpunkt und auf israelische Militärfahrzeuge abgefeuert worden.</p><p>Die Hisbollah erklärte über ihren Sender Al-Manar, sie habe ein Militärfahrzeug der israelischen Armee in der Nähe der nordisraelischen Ortschaft Avivim "zerstört". Die Insassen seien "getötet und verletzt" worden. Der Angriff sei eine Vergeltung für den Tod zweier Hisbollah-Kämpfer durch einen israelischen Angriff in Syrien. Als Reaktion beschoss <a class="taxonomy-entity place" title="Israel" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/israel-4154934.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Israels</a> Armee nach eigenen Angaben den Hisbollah-Stützpunkt, aus dem die Panzerabwehrraketen abgeschossen worden waren.</p><p><blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/IDF/status/1168187912275529731" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><h2><a class="embedType_danceView" title="Israel beantwortet Raketenbeschuss aus dem Libanon mit Gegenangriff" href="https://www.stern.de/news/israel-beantwortet-raketenbeschuss-aus-dem-libanon-mit-gegenangriff-8881938.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">01: Israel beantwortet Raketenbeschuss aus dem Libanon mit Gegenangriff - ad201a7e6ffada2a</a>Netanjahu: "Vorbereitungen auf jegliches Szenario"</h2><p>Die israelische Armee habe das Feuer mit dem Einsatz von Artillerie und Kampfhubschraubern erwidert. Etwa 100 Artilleriegranaten seien Richtung <a class="taxonomy-entity place" title="Libanon" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/libanon-4149192.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Libanon</a> abgefeuert worden. Die libanesische Armee sprach von mehr als 40 Raketen und Granaten, die nahe der Ortschaften Marun al-Ras und Jarun eingeschlagen seien. Den Vorwurf der libanesischen Regierung, wonach es bei dem israelischen Gegenangriff Todesopfer und Verletzte gegeben habe, wies Israel als falsch zurück.</p><p>Israels Ministerpräsident <a class="taxonomy-entity person" title="Benjamin Netanjahu" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/benjamin-netanjahu-4541094.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Benjamin Netanjahu</a> erklärte, er habe "Vorbereitungen auf jegliches Szenario" angeordnet. Seine Regierung werde über die "nächsten Schritte" beraten, erklärte er. Israelische Ortschaften entlang der Grenze wurden angewiesen, die zivilen Schutzbunker zu öffnen. In Israel finden am 17. September vorgezogene Neuwahlen statt. Beobachter gehen davon aus, dass Netanjahu im Vorfeld der Wahl einen Krieg verhindern will.</p><p><blockquote class="twitter-tweet"><a href="https://twitter.com/IsraeliPM/status/1168206288339251202" class="external-link"></a></blockquote><script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p><h2>USA äußern Besorgnis und warnen Hisbollah    </h2><p>Libanons Regierungschef Saad Hariri bat nach Angaben seines Büros die Regierungen Frankreichs und der USA sowie die internationale Gemeinschaft um ein Eingreifen. Der Leiter der UN-Blauhelmmission Unifil im <a class="taxonomy-entity place" title="Südlibanon" href="https://www.stern.de/politik/ausland/themen/suedlibanon-4149642.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard" target="_blank" rel="noopener">Südlibanon</a>, Stefano Del Col, forderte beide Konfliktparteien zu "maximaler Zurückhaltung" und zur "Beendigung aller Aktivitäten" auf. Paris erklärte, es habe "mehrere Kontakte" hergestellt, um eine weitere Eskalation verhindern.</p><p>Das US-Außenministerium äußerte seine "Besorgnis" über die "eskalierenden Spannungen" an der libanesisch-israelischen Grenze und warnte die Hisbollah vor "feindseligen Handlungen". Washington unterstütze das Recht Israels auf Selbstverteidigung vollkommen, betonte ein Ministeriumssprecher. Die jüngste Eskalation sei ein "weiteres Beispiel für die destabilisierende Rolle", die Verbündete des Iran im Nahen Osten spielten.</p><h2><a class="embedType_danceView" title="Israels Regierungschef: Benjamin Netanjahu - vom Sieger zum Verlierer in 50 Tagen" href="https://www.stern.de/politik/ausland/benjamin-netanjahu--vom-sieger-zum-verlierer-in-50-tagen-8734146.html?utm_campaign=politik&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_source=standard">Netanjahu scheitert mit Koalition_16.15 Uhr</a>Spannungen seit Tagen     </h2><p>Schon seit einigen Tagen haben sich die Spannungen zwischen den beiden Nachbarländern verschärft. Nach Angaben der libanesischen Armee waren am 25. August zwei Drohnen in den libanesischen Luftraum über Beirut eingedrungen. Die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Bewegung teilte mit, eine Drohne sei explodiert und habe ihr Medienzentrum im Süden von Beirut beschädigt. Die andere Drohne stürzte ab.</p><p>Nur wenige Stunden zuvor hatte Israel auch Ziele im Nachbarland Syrien bombardiert. Nach Angaben der Hisbollah wurden dabei zwei Kämpfer der Miliz getötet. Der israelischen Armee zufolge sollte mit den Luftangriffen in Syrien ein iranischer Drohnenangriff auf Ziele in Israel vereitelt werden.</p><p><iframe width="480" height="270" frameBorder="0" src="https://www.stern.de/action/7097106/videoembed?video=8854790">18-Tote nach israelischem Beschuss an Gaza-Grenze-6074110077001</iframe></p><p>Für den Drohnenangriff in Beirut übernahm Israel nicht die Verantwortung. Die libanesische Regierung wiederum machte Israel für den Drohnenangriff in Beirut verantwortlich. Libanons Präsident Michel Aoun bezeichnete den Angriff als "Kriegserklärung".</p><p>Die Hisbollah und Israel haben schon mehrfach Krieg gegeneinander geführt. Bei einem 33-tägigen Krieg im Jahr 2006 wurden im Libanon 1200 und in Israel 160 Menschen getötet.</p></div>]]></content:encoded>
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