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"Gute Aussichten": Hilfe, die Dorfjugend brennt!

Seit 15 Jahren zeigen die Hamburger Deichtorhallen unter dem Motto "Gute Aussichten" junge deutsche Fotografie. Die diesjährigen Preisträger könnten kaum unterschiedlicher sein: Das Spektrum reicht von Korn trinkender Landjugend über Missbrauch bis hin zur Unsterblichkeit.

Jugendliche rennen vor einem großen Feuer davon

Die Fotografin Anna Tiessen wuchs in einem Dorf bei Dithmarschen in Schleswig-Holstein auf und kennt ihre Pappenheimer. Ebendort entstand ihre Fotoserie "Kommando Korn", die von Jungbauern auf dem Land erzählt. Eine Clique, die sich amüsiert, zusammen abhängt – und gegen die Ödnis antrinkt.

"In Teilen sind die Bilder seit Mai bereits in Mexiko zu sehen", erzählt Josefine Raab, Gründerin der "Guten Aussichten", als sie die aktuellen Arbeiten und die Fotografen dahinter vorstellt. "Sie finden ein ungeheuer großes Medienecho dort." Das klingt im ersten Moment überraschend, woher kommt das Interesse der Mexikaner an junger deutscher Fotografie? Vermutlich lässt es sich unter anderem dadurch erklären, dass die Generationen Y und Z weltweit scheinbar viel mehr verbindet als alle anderen Generationen zuvor. Sie nutzen die gleiche Technologie, dieselben sozialen Medien und informieren sind deutlich globaler, als das früher möglich war. Doch schaut man sich die Inhalte und Themen etwa bei Instagram an, bemerkt man, dass es sehr wohl große Unterschiede gibt. "Die Aufnahmen in Anna Tiessens 'Kommando Korn' zeigen für Mexikaner zum Beispiel totalen Luxus", so Raab. Als deutscher Betrachter kommt man bei Tiessens Fotos auf alle möglichen Ideen, aber garantiert nicht auf eine, die irgendwas mit Luxus zu tun hat.

In diesem Jahr lohnt es sich besonders, die Ausstellung bereits zur Vernissage am 12. Juli um 19 Uhr zu besuchen, denn die neun Preisträger 2018/2019 stellen ihre Arbeiten in Zehn-Minuten-Slots selbst vor – jedoch nicht jeder seine eigenen ... Alte Techniken, Arbeit in der Dunkelkammer, journalistisches Storytelling und poetische Ansätze lassen sich intensiver betrachten, wenn die Ideen und Geschichten von den Künstlern erklärt werden. Den Auftakt zur Vernissage gestaltet der Preisträger Steve Luxembourg musikalisch, er ist nicht nur ein junger Fotograf, sondern auch Singer-Songwriter. Ab 22 Uhr beginnt die "Better together"-Party und um 24 Uhr steht eine Mitternachts-Führung durch die Ausstellung auf dem Programm.

Detaillierte Informationen zur Vor- und Nachbereitung finden sich auf der Website https://www.guteaussichten.org. Die Namen der Preisträger sind Lorraine Hellwig, Laila Kaletta, Patrick Knuchel, Benjamin Kummer, Steve Luxembourg, Sina Niemeyer, Malte Sänger, Robert ter Horst und Anna Tiessen. Die Ausstellung läuft bis zum 3. Oktober 2019 im Haus der Photographie.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(