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Bildband "Naked Reflections": Mehr als nur nackt

Der weibliche Körper diente schon unzähligen Künstlern als Inspiration. Auch der erfolgreiche Kameramann und Fotograf Peter Suschitzky beschäftigte sich sieben Jahren lang mit ihm - und liefert nun seine Betrachtung der Nacktheit.

Naked Reflections

Peter Suschitzkys Wurzeln liegen beim Film. So ist es kein Wunder, dass viele seiner Fotografien wie Szenen aus alten Filmen wirken. 

Als Peter Suschitzky mit der Arbeit für seinen Bildband "Naked Reflections" begann, wusste er genau, dass er sich eines der meist beleuchteten Themen der Kunst ausgesucht hatte - die Nacktheit. Doch der preisgekrönte Kameramann und Fotograf wollte seine eigene Betrachtung der Nacktheit ergründen und arbeitete sieben Jahre lang, immer wenn seine Arbeit für die Filmindustrie es erlaubte, an seinem Projekt. Der Vorteil daran, nackte Frauen zu fotografieren:  Er konnte es tun, wann und wo er wollte.

Der gebürtige Brite nahm die Herausforderung an und liefert mit seinen Bildern eine realistische und greifbare Darstellung von Nacktheit. Die Frauen auf seinen Bildern wirken nicht seelenlos, wie so viele, die uns von Plakaten oder aus Werbespots anblicken. Es sind echte Frauen, mit all ihrer Schönheit, ihrer Einzigartigkeit und ihrer Lebenserfahrung.

Der 73-jährige Suschitzky legte den Grundstein seiner Karriere als Kameramann mit Arbeiten fürs deutsche Fernsehen, bevor er sich auch in seiner Heimat einen Namen als Dokumentarfilmer und Filmfotograf machte. Er fotografierte unter anderem "The Rocky Horror Picture Show" und "Das Imperium schlägt zurück"

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