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26. Todestag : Audrey Hepburn: die Schauspielerin ganz privat

Der Fotograf Bob Willoughby lernte Audrey Hepburn zu Beginn ihrer Karriere kennen und begleitete sie zehn Jahre. Im Laufe der Zeit entstanden äußerst persönliche Bilder. Anlässlich ihres 26. Todestages erinnern wir noch einmal an die Schauspielerin.

Audrey Hepburn bei den Dreharbeiten zur Musical-Verfilmung "My Fair Lady".  www.taschen.com

Audrey Hepburn bei den Dreharbeiten zur Musical-Verfilmung "My Fair Lady".

www.taschen.com

Es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft: 1953 bekam der renommierte Fotograf Bob Willoughby den Auftrag, die damals noch junge Schauspielerin Audrey Hepburn zu fotografieren. Die hatte gerade in Italien ihren ersten Film "Ein Herz und eine Krone" gedreht und war frisch in Hollywood angekommen. Die beiden mochten sich auf Anhieb, und der Fotograf begleitete die weitere Karriere Hepburns, die durch den Gewinn des Oscars 1954 rasant an Fahrt aufnahm. In den folgenden zehn Jahren gelangen Willoughby immer wieder intime Bilder der Schauspielerin, sowohl am Set als auch daheim. Egal in welcher Lebenslage, die Fotos bringen stets die große Eleganz der Schauspielerin zum Ausdruck.

Der Taschen Verlag veröffentlicht einen Bildband, der die gemeinsamen Jahre dokumentiert.

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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?