HOME
World Press Photo

Ausgezeichnete Fotografie: Das sind die besten Bilder des Jahres der Kategorie "Reportage"

Die World Press Photo Awards 2018 werden an die weltweit besten Fotografen verliehen. Hier zeigen wir die Preisträger der Kategorie "Reportage".

Fotograf: Patrick Brown     28. September 2017    1. Preis im Segment "Einzelfotos"  Ertrunkene Rohingya-Flüchtlinge werden niedergelegt. Das Boot, in dem sie aus Myanmar zu flüchten versuchten, kenterte ungefähr acht Kilometer vor Inani Beach, bei Cox's Bazar, Bangladesch. Es waren rund 100 Menschen an Bord, nur 17 überlebten.    Die Rohingya sind eine vorwiegend muslimische Minderheit von schätzungsweise einer Million Menschen im Bundesstaat Rakhine im Westen Myanmars. Durch in den 80er-Jahren erlassene Gesetze verloren sie den Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. Am 25. August kam es in Myanmar zu Gewaltausbrüchen, nachdem militante Rohingya bei Überfällen auf Polizeistationen 12 Sicherheitskräfte getötet hatten. Daraufhin griffen die Behörden von Myanmar, mancherorts mit Unterstützung buddhistischer Gruppen, Rohingya-Dörfer an und brannten Häuser nieder. Nach UNHCR-Angaben hatte die Anzahl der daraufhin nach Bangladesch geflüchteten Rohingya am 28. September 500.000 erreicht.

Fotograf: Patrick Brown

28. September 2017

1. Preis im Segment "Einzelfotos"
Ertrunkene Rohingya-Flüchtlinge werden niedergelegt. Das Boot, in dem sie aus Myanmar zu flüchten versuchten, kenterte ungefähr acht Kilometer vor Inani Beach, bei Cox's Bazar, Bangladesch. Es waren rund 100 Menschen an Bord, nur 17 überlebten.

Die Rohingya sind eine vorwiegend muslimische Minderheit von schätzungsweise einer Million Menschen im Bundesstaat Rakhine im Westen Myanmars. Durch in den 80er-Jahren erlassene Gesetze verloren sie den Anspruch auf die myanmarische Staatsbürgerschaft. Am 25. August kam es in Myanmar zu Gewaltausbrüchen, nachdem militante Rohingya bei Überfällen auf Polizeistationen 12 Sicherheitskräfte getötet hatten. Daraufhin griffen die Behörden von Myanmar, mancherorts mit Unterstützung buddhistischer Gruppen, Rohingya-Dörfer an und brannten Häuser nieder. Nach UNHCR-Angaben hatte die Anzahl der daraufhin nach Bangladesch geflüchteten Rohingya am 28. September 500.000 erreicht.

Themen in diesem Artikel