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Fotoaustellung "Eritrea": Auf den Spuren alter Dampfloks in Afrika

Eine über 100 Jahre, still gelegte Eisenbahnstrecke - mitten in Afrika. Die Dampfloks fahren schon lange nicht mehr, doch locken sie wieder ausländische Besucher nach Eritrea.

Wo einst Gleise lagen: Eritrea wurde 1993 ein eigener Staat. Von dem Unabhängigkeitskrieg mit Äthiopien erholt oder gar weiter entwickelt hat es sich jedoch kaum. Nur wenige Touristen verirren sich in das verarmte Land, das von einer diktatorischen Regierung gelenkt wird.

Wo einst Gleise lagen: Eritrea wurde 1993 ein eigener Staat. Von dem Unabhängigkeitskrieg mit Äthiopien erholt oder gar weiter entwickelt hat es sich jedoch kaum. Nur wenige Touristen verirren sich in das verarmte Land, das von einer diktatorischen Regierung gelenkt wird.

30 Tunnel, 35 Brücken und 14 Viadukte - die Eisenbahnstrecke in Eritrea galt als Krönung vergangener Ingenieurskunst. 1887 haben die italienischen Kolonialherren in der Hafenstadt Massawa mit dem Bau begonnen. 1911 erreichten die Gleise die Stadt Asmara in den Bergen. Noch lange Zeit danach wurde sie genutzt. Heute ist sie stillgelegt, zum Teil demontiert. Die letzten zehn Dampflokomotiven rosten im Bahnhof von Asmara vor sich hin. Als Devisenbringer taugen sie trotzdem, denn immer mehr Eisenbahnfans reisen in das unbekannte Land.  

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