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Meeresfotografie-Wettbewerb 2018: 🎶 Ich wünscht', ich wär' unter dem Meer 🎶 – die 16 besten Unterwasser-Bilder der Welt

In 16 Kategorien können Fotografen jedes Jahr bei der Ocean Art Competition ihre Unterwasseraufnahmen einreichen. Nun liegen die Sieger für 2018 vor, wir zeigen die Gewinner und verraten: Dort unten herrscht Farbpracht und Eleganz!

Buckelwal und Kalb

Kategorie Weitwinkel – 1. Platz François Baelen

"Sanfte Riesen", Buckelwal und Kalb (Megaptera novaeangliae)

Fotografiert in Saint-Gilles, Réunion

Wer nicht selbst schon einmal getaucht oder wenigstens geschnorchelt hat, kann sich nur schwer vorstellen, was sich in den Ozeanen der Welt alles tummelt. Gestalten, Formen und Farben, die dort zu finden sind, existieren in einer solchen Pracht und Vielfalt, dass man sich als Landbewohner nur darüber freuen kann, dass es Fotografen gibt, die die Wesen aus der Tiefe für uns sichtbar machen. Bei der jährlichen Ocean Art Competition gibt es keine Beschränkungen für die Teilnehmer, jeder Unterwasserfotograf darf seine Bilder einreichen, solange sie in eine der Kategorien passen. Diese reichen von technischen Anforderungen über diverse Genres der Fotografie bis hin zu Lebensbedingungen der Tiere.

Wir sollten alle viel mehr tauchen ...

Überraschend ist nicht nur immer wieder die Farbpracht der Meeresbewohner, sondern auch die Eleganz ihrer Bewegungen. Scheinbar schwerelos gleiten sie durch ihr Element und liefern den Tauchern Bilder, die an Land undenkbar wären. So haben sich zum Beispiel drei Mantarochen zum Unterwasserballett zusammengefunden, für dessen Aufnahme der Brite Duncan Murrell in der Kategorie "Best of Show" den 1. Platz gewann. Und eine farbenfrohe Nacktschnecke platzierte sich so zart auf einem Netz aus ihren U-förmig um sie herumschwebenden Eiern, dass der Italiener Flavio Vailati mit ihr das schönste Nacktschnecken-Bild schoss. Besonders niedlich fiel auch das Bild "Kegelrobbengesicht" aus, für das sich eine Robbe rücklings vor die Linse des Franzosen Greg Lecoeur schob – er erhielt für seine Aufnahme den 1. Platz in der Kategorie "Kaltes Wasser".

Bräuchte das Meer eine Werbeagentur, sollte sie aus den Teilnehmern dieses Wettbewerbs bestehen. Die Bilder wecken sofort den Wunsch, mal wieder abzutauchen. Im Wortsinn.

Wer nicht nur die Bilder der Erstplatzierten sehen möchte, findet auf der Seite des Unterwasserfotografie-Guides noch viele weitere wunderschöne Bilder.

Quelle: uwphotographieguide

Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?