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Akt, aber nicht nackt: "Normalerweise sehen Männer Frauen als Lustobjekte, ich drehe den Spieß um"

Durch ihre Bildsprache will Claudia Diaz Erotik mit Persönlichkeit vereinen und hat sich für ihre Motive starke Charaktere ausgesucht. Ihr "Kopfkino" gibt vor, wie sich die Männer in die jeweilige Szene einfügen müssen.

Erst wenn wir uns länger mit einem Bild beschäftigen und es unsere Neugier weckt, hat Claudia Diaz ihr Ziel erreicht: Sie möchte mit ihren Fotografien Geschichten erzählen. Wenn sie männliche Aktmodelle ablichtet, sucht sie das richtige Maß zwischen Nacktheit und Erotik. "Wenn der Mann auf dem Bild ein Kopfkino auslöste und die Betrachter wild über die Szene spekulierten und diskutierten, wäre das wunderbar", sagt die Fotografin.

Die Location ist stets ein wichtiger Bestandteil ihrer Geschichten: "Ich liebe insbesondere Spiegelungen und Fensterbilder, sie haben einen ganz besonderen Charme. Die Amateurfotografin schwimmt gegen den Strom und mag es, Erotik durch eine Linse zu dokumentieren. "Normalerweise sehen Männer Frauen als Lustobjekte, ich drehe den Spieß um. Das ist eine gewisse Art der Emanzipation."

Die Modelle, die Diaz für diese Fotoreihe ausgesucht hat, waren in ihren Augen starke Charaktere mit sportlichen Körpern und sinnlichen Gesichtsausdrücken. "Es ist herrlich, dass sie mir vertraut und meinen Bildideen Leben eingehaucht haben", freut sich die Fotografin.

Und sonst so?

Claudia Diaz, 43, arbeitet als Krankenschwester und wohnt mit ihrem Lebensgefährten in Dortmund. "Kreativität ist ein toller Motor, um sich frei zu fühlen", sagt sie. Ihr großer Traum ist ein Männer-Fotobildband und, natürlich, Ausstellungen. Als Diaz sich 2009 eine Canon 50D gekauft und sich das Fotografieren autodidaktisch beigebracht hat, mussten ihre zwei Schwestern als Modelle herhalten. Mit vorhandenem Licht und Baustrahlern hat sie ihre Erfahrungen mit Licht und Schatten gesammelt. "Meine Ideen sind Filme, ein Kopfkino, das nicht aufhört, bis ich meine Gedanken aufs Bild gebracht habe", erklärt sie ihre Inspiration.

Weitere Bilder von Claudia Diaz Marquez  finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity

bal
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?