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View Fotocommunity: Moment der Ruhe – wenn Mensch und Natur die Welt zum Stillstand bringen

Fotograf Arkadiy Kurta möchte Bilder mit Leben füllen. Ob Stadt, Land oder Meer – in der freien Natur zeigen sich seine Modelle in ihrer bloßen Form. Was dabei entsteht, ist ein Zusammenspiel aus Ehrlichkeit und Täuschung. Wir zeigen eine Auswahl seiner besten Bilder. 

Die Blöße der Nacktheit, die Realität des Straßenlebens und die Ehrlichkeit eines Porträts – wenn es gilt diese Aspekte zu vereinen kommt er wie gerufen. Arkadiy Kurta ist Spezialist für Aktfotografie, Naturbilder und das Porträtieren von Menschen. Auf ganz natürliche Weise halten seine Fotos das Alltägliche fest und schaffen so reale Bilder des Lebens.

"Fotografie ist unser täglicher Begleiter"

Aufgewachsen in der Ukraine realisierte Kurta schnell, dass Fotografie ein integraler Bestandteil unseres Lebens ist. Ob auf den Bildschirmen unserer Monitore, den gepflegten Seiten der Fotoalben oder dem Display des Telefons. Ein einziges Bild soll unser ganzes Leben widerspiegeln – doch nur Wenige reflektieren die tatsächliche Fülle von Momenten. So machte es sich der Fotograf im Jahr 2009 zur Aufgabe, jedem Bild ein Stück Leben zu geben und den Körper als Leinwand der Emotionen zu nutzen.

Psychologe und Freund zu gleich

Manchmal ist es wie eine kleine Reise in eine andere Welt, wenn man die Bilder von Kurta betrachtet. So vertraut Aktfotografie, Straßenleben und Portraits auch sind – in seiner Arbeit finden sie eine besondere Ruhe. Der Fotograf strebt stets nach etwas Bedeutsameren. Er will die Personen in einer neuen Perspektive zu sich selbst zeigen. Um das zu erreichen glaubt er an die Wiederauferstehung seines Protagonisten vor der Kamera. Ganz besonders wichtig ist ihm die Beziehung zwischen Fotograf und Model: Denn bei seiner Arbeit agiert er zu gleichen Teilen als Psychologe und Freund.

Aus Wahrheit wird Täuschung

Die Realität des Lebens findet draußen statt: Um seine Modelle zu fotografieren geht Kurta am liebsten in Berglandschafen oder Wälder. Hier ist der Mensch der Natur am nächsten. Doch für ihn muss ein gutes Foto nichts mit Wahrheit zu tun haben: Seine Werke manipulieren den Betrachter mit sachten Täuschungen.  

Für den Profi ist die Fotografie ein Prozess von Anfang bis Ende, ein endloses Lernen. Neben Magazin- und Online-Veröffentlichungen hat Arkadiy Kurta an diversen Foto-Wettbewerben erfolgreich teilgenommen. Er stellt regelmäßig in eigenen, sehr persönlichen Ausstellungen seine Werke zur Schau. Um dieses Wissen weiter zu geben hat er es sich unter anderem auch zur Aufgabe gemacht Workshops und professionelle Foto-Touren für angehende Fotografen zu geben. 

Weitere Bilder von Arkadiy Kurta finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity.

gho
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?