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Berliner Fernsehturm: So haben Sie das Wahrzeichen der Hauptstadt noch nie gesehen

Die meisten Fernsehtürme in Deutschland sind nicht besonders hübsch anzusehen und taugen höchstens für einen weiten Blick über die Stadt. Nicht so der Berliner Fernsehturm! Fotograf Jean Claude Castor setzt das beliebte Fotomotiv aufregend in Szene.

"Ein außergewöhnliches Motiv, welches sicherlich nicht oft fotografiert wurde. Dieser grandiose Ausblick über die Hauptstadt bietet sich nur an einem Ort – den Treptowers. An zwei Tagen im Jahr - so auch an diesem - verschwindet die Sonne für einen kurzen Augenblick direkt hinter der Kugel des Fernsehturms, sofern das Wetter mitspielt", erzählt Jean Claude Castor.

"Ein außergewöhnliches Motiv, welches sicherlich nicht oft fotografiert wurde. Dieser grandiose Ausblick über die Hauptstadt bietet sich nur an einem Ort – den Treptowers. An zwei Tagen im Jahr - so auch an diesem - verschwindet die Sonne für einen kurzen Augenblick direkt hinter der Kugel des Fernsehturms, sofern das Wetter mitspielt", erzählt Jean Claude Castor.

Fernsehtürme gibt es viele in Deutschland. Meist sind sie nicht besonders ansehnlich, taugen höchstens für einen weiten Blick über die Stadt. Doch nicht so der Fernsehturm in Berlin - er ist eine Ikone. Mit 368 Metern ist er nicht nur das höchste deutsche Bauwerk, sondern auch ein beliebtes Motiv bei Fotografen. Wie der Eiffelturm in Paris, darf er auf keinem Bild von Berlin fehlen. 

Jean Claude Castor ist ein Meister darin, den Berliner Fernsehturm mit aufregenden Lichtverhältnissen in Szene zu setzen. "Inspiration findet man heutzutage nur allzu oft im Internet, doch die wahre Herausforderung in Zeiten von Social Media wie Instagram, Facebook und Co. besteht mehr denn je darin, neue Motive ausfindig zu machen oder Altbewährtes kreativ mit persönlicher Handschrift zu versehen", sagt er. Im Jahr 2007 zog es den gebürtigen Saarländer für sein Medizinstudium in die Hauptstadt. 

Arzt und Fotograf: "Eine echte Herausforderung"

Heute arbeitet er nicht nur als Arzt, sondern auch als Fotograf: "Nunmehr versuche ich, sowohl als Fotograf, als auch Arzt tätig zu sein – eine echte Herausforderung", erzählt er. "Doch die Passion und letztendlich auch das Business Fotografie faszinieren mich zu sehr, als dass ich jemals davon ablassen könnte." Für seine einzigartigen Bilder nimmt Jean Claude Castor gerne auch lange Wartezeiten auf den perfekten Moment in Kauf, zum Beispiel die aufgehende Sonne direkt hinter dem Brandenburger Tor. Diese Gelegenheit bietet sich nur zweimal im Jahr. 

"Arbeite ich nicht in der Klinik, so verfolge ich Auftragsarbeiten in und um Berlin oder reise zu großartigen Orten weltweit, um das durch mein Auge Gesehene auf Sensor zu bannen", erzählt er. "Viele Destinationen werden neben persönlicher Interessen auch anhand potenzieller Fotomotive gewählt."

Weitere Bilder von Jean Claude Castor finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity.

Fotograf aus der VIEW Fotocommunity: "Fotojournalismus soll die Realität beeinflussen"
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.