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Verlassen und vergessen: Auf der Jagd nach den "Lost Places" des Balkans

Entlegene Bunker, ein pyramidenförmige Gebäude wie aus einer Zukunftsvision und ein verlassenes Stahlwerk: Bei seiner Reise durch Montenegro und Albanien stieß der Fotograf Alexander Indra auf zahlreiche "Lost Places".

Was für ein Ausblick! Camping an der Festung Gorazda in der Nähe von Kotor, einer Stadt in Montenegro. Am Tag zuvor erkundeten die Freunde die verlassene Anlage. "Nachdem wir mit Taschenlampen und begleitet von Spinnen und Krabbeltieren, die unzähligen Gänge und unterirdischen Räume erforscht haben, beschlossen wir, unser Nachtlager direkt vor dem Fort aufzuschlagen", erzählt Alexander Indra. "Mit ein paar Flaschen Bier und Gegrilltem genossen wir den Sonnenuntergang und später den Nachthimmel."

Was für ein Ausblick! Camping an der Festung Gorazda in der Nähe von Kotor, einer Stadt in Montenegro. Am Tag zuvor erkundeten die Freunde die verlassene Anlage. "Nachdem wir mit Taschenlampen und begleitet von Spinnen und Krabbeltieren, die unzähligen Gänge und unterirdischen Räume erforscht haben, beschlossen wir, unser Nachtlager direkt vor dem Fort aufzuschlagen", erzählt Alexander Indra. "Mit ein paar Flaschen Bier und Gegrilltem genossen wir den Sonnenuntergang und später den Nachthimmel."

Es ist gefährlich und auch nicht immer ganz legal. Die Reise zu sogenannten "Lost Places", also verlassenen Orten, wird immer beliebter - besonders bei Fotografen, die auf spektakuläre Bilder hoffen. Auch Alexander Indra gehört dazu.

Zusammen mit einem Freund fuhr der gebürtige Südtiroler quer durch den Balkan. Unter anderem nach Montenegro und Albanien - ein Paradies für Reisende, die auf der Suche nach aufregenden Motiven sind. "Abseits der Touristenattraktionen stießen wir immer wieder auf Bunkeranlagen, verlassene Häuser und Tunnel", erzählt er.

Alles geben für das Foto

Seine Fotoserie "Hidden Balkan" aus dem Jahr 2016 beweist, dass Südosteuropa auch für Abenteuerlustige einiges zu bieten hat. Besonders in Albanien wurden sie fündig. Bunker ragen dort "wie Pilze aus dem Boden".

Der Fotograf auf dem Turmfort Gorazda in Montenegro, dort wo sie ihr Nachtlager aufgeschlagen hatten.

Der Fotograf auf dem Turmfort Gorazda in Montenegro, dort wo sie ihr Nachtlager aufgeschlagen hatten.

Angst sollte man bei der Jagd nach den "Lost Places" nicht haben, wie die Erfahrungen der beiden Freunde zeigen. Auf einer Halbinsel stießen sie inmitten von türkis-blauem Wasser auf einen versiegelten U-Boot- . "Das riesige, verrostete Tor aus Stahlbeton versprach kein Durchkommen", erinnert er sich. Doch so einfach wollten sie sich nicht geschlagen geben. "Schließlich nahmen wir unseren Mut zusammen und zwängten uns durch eine kleine Öffnung nicht weit von vom Haupteingang, um den Bunker von innen zu fotografieren." 

Diese Vorgehensweise ist nicht zum Nachmachen empfohlen, aber bei der Erkundung von verlassenen Gebäuden üblich. "Wir fanden diese stillen Zeitzeugen einer längst vergangenen Zeit extrem spannend zu erforschen", sagt der Fotograf. 

Wie Indiana Jones

Vom Osten fuhren die beiden Männer in ihrem Bulli in den Norden des Landes, wo sie ein ehemaliges Stahlwerk unweit der Hauptstadt Tirana fanden. Die perfekte Location für aufregende Fotos. Und "wie gemacht für Abenteuertouristen". 

"In bester Indiana-Jones-Manier wanderten wir in und um die Ruinen. Der wolkenbedeckte Himmel verstärkte das Postapokalyptische Szenario", erzählt der Südtiroler. Überall fehlten Ziegel und Türstöcke, die im Laufe der Zeit mitgenommen wurden. Die Gebäude schienen teilweise so baufällig, dass sich die Männer wunderten, dass sie überhaupt noch standen. 

Mehr Fotos von Alexander Indra finden Sie auch in unserer VIEW Fotocommunity.

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Themen in diesem Artikel
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Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?