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Lustige Hundeportäts: Vom Straßenhund zum Fotomodel

Fotografin Elke Vogelsang ist im Netz für ihre lustigen Hundeporträts bekannt, die bereits einen eigenen Bildband zieren. Sie ist außerdem Mitglied in unserer VIEW Fotocommunity und erzählt uns von ihrer Arbeit mit den Vierbeinern.

"Mir haben es die skurrilen Situationen und Portraits angetan. Dies ist mein persönliches Lieblingsbild."

"Mir haben es die skurrilen Situationen und Portraits angetan. Dies ist mein persönliches Lieblingsbild."

Zur Fotografie kam Elke Vogelsang durch einen tragischen Schicksalsschlag. "Mein Mann erlitt an Weihnachten 2009 eine schwere Hirnblutung und verbrachte zwei Wochen im künstlichen Koma und weitere Monate ohne jegliches Kurzzeitgedächtnis. Als eine Art Tagebuch für ihn und auch zur Stressbewältigung und Ablenkung für mich fotografierte ich damals jeden Tag und brachte die Fotos mit ins Krankenhaus."

Fotografie als Selbsttherapie

Aus der "Therapie" wurde mit der Zeit mehr als nur ein Hobby. 2011 beschloss die 44-Jährige ihr Leben umzukrempeln und ihren Job als Übersetzerin an den Nagel zu hängen um ihre neue Leidenschaft zum Beruf zu machen. Heute arbeitet sie erfolgreich als selbständige Fotografin in den Bereichen Werbung, Print und TV.

Elke Vogelsang fotografiert nicht nur Tiere, sondern auch Porträts von Menschen - "allerdings habe ich noch kein Tier getroffen, das seine Nase zu groß, seine Hüften zu breit oder sein Kinn als doppelt empfunden hat", scherzt sie. Ihre Lieblingsmotive sind und bleiben aber Noodles, Scout und Ioli. Die drei Vierbeiner stammen aus Spanien und waren Straßenhunde, bevor sie bei der Fotografin ein liebevolles Zuhause fanden. 

Noodles, das niedliche Hundemodel

Die Mischlingshündin Noodles ist ein besonders begabtes Modell und der perfekte "Fotografiebegleithund", wie ihr Frauchen findet. "Gibt es eine Aufgabe, ist Noodles stets als Erste dabei". Die Spezialität der Vierbeinerin sind ihre großen Augen und die niedlichen Grimassen vor der Kamera, die wunderbare Fotos zustande bringen. Und das ist gar nicht so einfach, sagt die Fotografin: "Der Hund muss ertragen, dass ich mit einem Ofenrohrähnlichem Ungetüm auf ihn starre. Daher brauchen so manche ein wenig Eingewöhnung." Die Hildesheimerin hat ein besonderes Einfühlungsvermögen, auch bei sehr sensiblen Vierbeinern. "Ich bilde mir nicht ein, eine Hundeflüsterin zu sein, aber man sollte die Körpersprache und Mimik der Tiere deuten können."

Für Noodles sind Fotoshootings kein Problem mehr - vielmehr ist sie mittlerweile ein richtiger Profi. "Manchmal passiert es, dass sich Noodles selbst überlegt, wo man das nächste Foto machen könnte. Sie springt dann zum Beispiel auf einen Baum und schaut mich erwartungsvoll an. Da sie erst später überlegt, wie sie wieder herunterkommt, habe ich sie schon einige Male aus solchen Situationen befreien müssen", erzählt ihr Frauchen.

"Nice Nosing You"

Elke Vogelsang hat im letzten Jahr ein Buch mit ihren Hundefotografien veröffentlicht. Den Bildband "Nice Nosing You - For the love of life, dogs and photography" kann man auf ihrer Webseite bestellen. "Ich freue mich jeden Tag darüber, dass ich in der Lage bin, damit mein Geld zu verdienen, was ich liebe: Hunde und Fotografie. So hat dann vielleicht tatsächlich jedes Unglück auch sein Gutes."

Für die Zukunft hat die Fotografin bereits einige Projekte im Ausland geplant: eine Ausstellung in Lissabon, Workshops in England und Griechenland, sowie ein Tierschutzprojekt. Bei Letzterem will sie mit ihren Fotos auf die elende Situation von Straßentieren aufmerksam machen. Auch ein zweites Buch ist in Arbeit.

Weitere Fotos von Elke Vogelsang finden Sie in unserer VIEW Fotocommunity.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.