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Unterwasserfotografie: In den Tiefen der Meere

Schwerelosigkeit, Ruhe und Entspannung – das ist auch was Eugen Hovermann unter die Wasseroberfläche zieht. Fasziniert von der Unterwasserwelt beginnt er zu fotografieren. Was dabei entsteht, ist eine atemberaubende Dokumentation von den Tiefen der Meere.

Von Gesa Holz

"Wohl einer der beliebtesten Tauchplätze auf Bonaire. Meiner Meinung nach zurecht. Die Kreuz und Quer platzierten Pfeiler allein bilden schon eine schöne Kulisse, die an Taucher gewöhnten Fischschwärme machen es richtig rund."

"Wohl einer der beliebtesten Tauchplätze auf Bonaire. Meiner Meinung nach zurecht. Die Kreuz und Quer platzierten Pfeiler allein bilden schon eine schöne Kulisse, die an Taucher gewöhnten Fischschwärme machen es richtig rund."

Fragt man Eugen Hovermann nach einem der schönsten Orte, bekommt man eine Antwort: die Unterwasserwelt. Für den Fotografen ist kein Ort entspannender, keiner beindruckender. Weit, ruhig, eiskalt. Diese Faszination möchte er mit anderen teilen. So entsteht neben einer Leidenschaft für das Fotografieren auch die Dokumentation einer uns verborgenen Welt.

Tauchen in den Tiefen der Meere

Mit einer Luftflasche mehrere Meter unter der Wasseroberfläche. Das ist Eugens Leidenschaft. Seine Geschichte beginnt mit dem Interesse für das Tauchen. Meter um Meter in die Tiefe, hinein in eine faszinierende Unterwasserwelt. Oft weiß er seine Begeisterung kaum zu beschreiben: "Diese Weite, Ruhe und Schönheit möchte ich mit an Land nehmen. Sie teilen mit allen, die sich dafür interessieren.“ Das geht besser in Bildern, als mit Worten.

Aus der einen Leidenschaft entwickelt sich eine neue: das Fotografieren. Mit Unterwasser Weitwinkel Fotografie möchte Hovermann die Schönheit und Stille der Meere allen Nicht-Tauchern nahe bringen. Seine Bilder sehen gelassen aus. Entspannt. Wie Zufallsmomente. Doch auch hier sind die Ergebnisse wohl geplant. Nur möglich mit einer guten Zusammenarbeit zwischen Model und Fotograf.

Die Anforderungen an den Körper sind extrem

Hovermann befindet sich in einer glücklichen Lage: Seine Frau hat sich das professionelle Apnoe-Tauchen, das Tauchen ohne Luftflasche, zum Beruf gemacht. Damit ist sie das ideale Unterwasser Model. Der Anfang sieht es einfach aus: einatmen und dann lange ausatmen. Doch der Körper braucht Zeit. Zeit, um den immensen Anforderungen stand zu halten. Zeit um die Ruhe auf sich wirken zu lassen. Die größte Herausforderung beim Fotografieren: die Kommunikation unter Wasser. „Mehrere Jahre Ehe und hunderte gemeinsame Tauchgänge sind da enorm hilfreich“, sagt der Fotograf.

Stockfinster, klirrend kalt, erdrückend auf Lunge und Haut. Während der Fotograf unten mit einer Kamera und einer Luftflasche wartet, treibt seine Frau an der Oberfläche – eine große Distanz um sich zu verständigen. Zusätzlich ist die Zahl der Abstiege begrenzt und die Dauer verhältnismäßig kurz. Ein gefährlicher Sport. Ein schwieriges Setting für einen Fotografen. Selbst ein Profi wie Hovermanns gerät hier an ihre Grenzen. Umso schöner werden die Ergebnisse: Ein Zusammenspiel aus endloser Freiheit und dunkler Einsamkeit.

Weit, ruhig und schön

Für Eugen Hovermann, der inzwischen auch begeistert über Land fotografiert, wird die Unterwasserwelt für immer eine Fazination bleiben. Eine weite, ruhige und schöne Welt, die er mit seinen Bildern festzuhalten versucht. 


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Unterwasserfotografie: Exotische Welten in heimischen Seen
"Dieses Bild stammt aus einem meiner Haus-Seen, dem Echinger Weiher. Zu sehen ist ein 'Wald' aus Grünalgen, in dem ein junger Hecht auf Beute lauert", erzählt der Fotograf.

"Dieses Bild stammt aus einem meiner Haus-Seen, dem Echinger Weiher. Zu sehen ist ein 'Wald' aus Grünalgen, in dem ein junger Hecht auf Beute lauert", erzählt der Fotograf.

gho