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Größtes Hindi-Fest der Welt: Ekstase, nackte Haut und ein bisschen Unsterblichkeit

Die Kumbh Mela, das Fest des Kruges, ist das größte Fest des Hinduismus weltweit. VIEW-Fotocommunity-Mitglied Alice Wunderland war beim Spektakel in Indien mittendrin und nimmt uns durch ihre Fotos mit in eine Welt aus Hoffnung, bunten Farben und jeder Menge nackter Haut.

Während der gesamten Kumbh Mela schlagen die Sadhus nahe der Tempel ihre Zelte auf, oft sind diese nicht für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Das rituelle Rauchen von Haschisch ist für die Sadhus zur Bewusstseinserweiterung gestattet. Einen Platz auf dem Teppich erhält man nach persönlicher Einladung des Ältesten, um eine Zeit mit ihnen zu verweilen und ein Foto zu schießen.

Während der gesamten Kumbh Mela schlagen die Sadhus nahe der Tempel ihre Zelte auf, oft sind diese nicht für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Das rituelle Rauchen von Haschisch ist für die Sadhus zur Bewusstseinserweiterung gestattet. Einen Platz auf dem Teppich erhält man nach persönlicher Einladung des Ältesten, um eine Zeit mit ihnen zu verweilen und ein Foto zu schießen.

Alice Wunderland ist Mitglied in unserer VIEW Fotocommunity und nennt sich selbst eine "semiprofessionelle Fotografin" - die Fotos können sich aber in jedem Falle sehen lassen. Ihre Spezialität in Sachen Fotografie ist die Dokumentation ihrer Reisen um die ganze Welt, "gerne nach Asien und besonders zu außergewöhnlichen Festivals". Dabei hat sie Halt gemacht in Indien beim größten Fest des Hinduismus, der Kumbh Mela.

"Eine Kumbh Mela an sich zu erleben ist wohl als das außergewöhnlichste Erlebnis zu betrachten. Ein Festival und zufällige Erlebnisse, welche so einfach nicht wiederholbar sind", erzählt die Fotografin. "Mit der Kamera in Menschenmengen einzutauchen befreit mich vielfach von den Alltagszwängen und lässt mich unsere Welt aus einer anderen Perspektive neu erleben, nicht nur in fotografischer Hinsicht."

Das Bad in der Unsterblichkeit

Das Fest des Kruges verdankt seinen Namen einer Legende über einen Milchozean, der von Göttern und Dämonen mit Hilfe einer Schlange und dem Götterberg Meru gequirlt worden sein soll. Dadurch sei in dem Ozean der "Nektar der Unsterblichkeit" entstanden sein. Dieser soll dann von Dhanvantari, dem "Arzt der Götter", in einem Krug aus dem Wasser getragen worden sein. 

Die vier indischen Orte Allahabad, Haridwar, Nashik und Ujjain, an denen das Fest ausgetragen wird, bekamen ihre besondere Bedeutung, da auf ihnen beim Streit um den kostbaren Nektar zwischen den Göttern und Dämonen angeblich jeweils ein Tropfen aus dem Krug auf die Erde gefallen sein soll. Wenn Jupiter, Sonne und Mond in besonderer Konstellation zueinander stehen, so heißt es, verleihe ein Bad in den Flüssen an diesen Stellen Unsterblichkeit und es gilt als besonders sündenbefreiend.

Millionen von Pilgern

Für die Ausrichtung der fünf verschiedenen Arten der Kumbh Mela gibt es unter den vier "geweihten" Städten ein Rotationssystem, wo durch die Feste alle drei, sechs, zwölf oder 144 Jahre stattfinden. Alice Wunderland war zum Fest in Ujjain am Ufer des Shipra, wo es alle 12 Jahre stattfindet.

Zum Fest des Kruges pilgern Millionen von Menschen in die Städte, um im heiligen Wasser zu baden und sich von seinen Sünden zu befreien. Im Jahr 2013 waren es ca. 34 Millionen. Auch die vielen heiligen indischen Mönche, die sogenannten Sadhus, die zum Festival aus allen Ecken des Landes kommen, sind eine beliebte Attraktion bei den Pilgern. 

Sein statt Haben

"So manches Event lässt meinen Blickwinkel auf das Wesentliche im Leben blicken. Wo es in unserer westlichen Welt oft um das Haben geht, konzentrieren sich die Aktivitäten eines Festivals mehr auf das Sein", erzählt die Fotografin. 

Mehr Fotos von Alice Wunderland finden Sie in unserer VIEW Fotocommunity.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.