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Teddy-Feiertag: Diese Bilder zaubern Ihnen ein Lächeln ins Gesicht

Für viele Kinder ist der Teddy ein ständiger Begleiter und nicht selten findet man ihn auch noch im Erwachsenenbett. In den USA ist heute Nimm-Deinen-Teddybären-mit-zur-Arbeit-Tag. Anlass für eine Teddy-Hommage in Bildern.

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In den USA ist heute der Bär los: Immer am zweiten Mittwoch im Oktober feiern die Amerikaner den Nimm-Deinen-Teddybären-mit-zur-Arbeit-Tag. Und damit auch die kleinen Plüschbärfreunde mitfeiern können, wurde er zum Nimm-Deinen-Teddybären-mit-zur-Arbeit/Schule-Tag erweitert. An diesem Tag soll man seinen kuscheligen Freund hübsch zurechtmachen und in die Alltagswelt hinaustragen.

Und wer hat sich diesen kuriosen Feiertag ausgedacht? Laut der Internetseite "Holiday Insights" war es die US-Amerikanerin Susan Schwartz, Autorin des Buches "Teddy Bear Philosophy: Things My Teddy Bear Taught Me About Life, Love and the Pursuit of Happiness" ("Teddybär-Philosophie: Dinge, die mir mein Teddybär über das Leben, die Liebe und das Streben nach Glück beigebracht hat"). "In Zeiten, in denen wir total gestresst sind, versetzt uns Spielzeug sofort in die Zeit zurück, als wir uns geliebt und getröstet gefühlt haben", soll Schwartz ihre Teddy-Liebe erklärt haben. Und gerade für kleine Kinder gibt es wohl kaum einen wichtigeren Tröster als ihren Teddy.

US-Präsident gab dem Stoffbären seinen Namen

Aber woher kommt eigentlich der Teddybär? Sein Name geht allen kursierenden Geschichten zufolge auf den US-Präsidenten Theodore "Teddy" Roosevelt (1858-1919) zurück. Bei einer Jagdpartie in Mississippi fand dieser einst keinen Bären zum Erlegen. Als Begleiter ihm einen einfingen, verschonte Roosevelt diesen mit Verweis auf seine Jägerehre. Der mitgereiste Karikaturist Clifford K. Berryman veröffentlichte 1902 eine Zeichnung der Begebenheit in der "Washington Post" und machte sie so weithin bekannt.

Wer den ersten Teddybären fertigte, ist dagegen umstritten. Nach der Firmen-Geschichtsschreibung des baden-württembergischen Stofftier-Herstellers Steiff stammt der erste Plüschbär PB 55 von Richard Steiff, dem Neffen der Firmengründerin Margarete. Der Skepsis seiner Tante zum Trotz habe der junge Kunsthandwerker seinen Bären mit Ziegenplüsch-Bezug (Mohair) 1903 auf die Leipziger Spielwarenmesse mitgenommen, wo ein begeisterter US-Besucher gleich 3000 Exemplare bestellt habe, berichtet die Firma auf ihrer Webseite.

Um die gleiche Zeit stellten der russischstämmige Ladenbesitzer Morris Michtom und seine Frau Rose unter dem Eindruck von Roosevelts Jagdgeschichte einen selbstgenähten Stoffbären in ihr Schaufenster in Brooklyn und nannten ihn "Teddy's bear", schreibt die US-Kongressbibliothek. Aus der Bären-Idee der Michtoms entwickelte sich später das Puppen-Imperium der bis 1997 existierenden Ideal Toy Company.

Auch der Steiff-Bär verbreitete sich schnell in den USA. Bei der Weltausstellung 1904 in St. Louis soll die Firma 12.000 Bären verkauft haben. 1907 fertigten 2200 Arbeiter knapp eine Million Plüschbären. Auch in beiden Weltkriegen produzierte die deutsche Firma, wegen Materialmangels zum Teil aus Wollplüsch, Papier und Kunstseide und in reduzierter Stückzahl.

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Eltern mit einem Baby und einem Teddybären

Dieses Kuscheltier ist eher Mamas bester Freund als der des Babys: Teddy the Guardian hat einen in seine Hand eingelassenen Sensor, der Herzschlag, Blutsauerstoff und Körpertemperatur misst und alle Informationen ans elterliche Smartphone schickt. Ist einer der Werte nicht in Ordnung, ändert der Bär seine Farbe. Der britische Wächter ist noch nicht auf dem Markt, ein Preis steht noch nicht fest.

mad, mit AFP
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