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Jahrestag: 80 Jahre McDonald's: Acht kuriose Fakten zur Burger-Kette, die kaum jemand kennt

McDonald's gehört zu den größten Fast-Food-Ketten weltweit. Seit acht Jahrzehnten leuchtet das goldene "M" Burger-Liebhabern den Weg zum nächsten Schnellrestaurant. Wir haben acht skurrile Fakten aus der Geschichte des Schnellrestaurants ausgegraben.


Schnellrestaurant McDonald's

In den Schnellrestaurants von McDonald's werden seit acht Jahrzehnten Burger gebraten.

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Heute vor acht Jahrzehnten veränderte sich in Sachen Essen der Weltenlauf. Denn am 15. Mai 1940 gründeten die Brüder Richard und Maurice McDonald im kalifornischen San Bernardino ihre erste Burgerbraterei. Das Schnellrestaurant, noch "Dick&Mac McDonald - McDonald's Bar-B-Q" genannt, entwickelte sich mit dem Selbstbedienungskonzept schnell zum Hit. Heute gehört die Fast-Food-Kette mit etwa 39.000 Filialen zu den größten der Welt. Hier kommen acht Fakten zu dem Schnellrestaurant, die kaum einer kennt.

1. Fischburger für Katholiken

Der Filet-o-Fish gehört zu den Klassikern des Schnellrestaurants. Kaum zu glauben, aber tatsächlich waren einst gläubige Katholiken Quell der Inspiration für den Fischburger. Weil diese in der Fastenzeit einen Bogen um die traditionellen Burger machten, entwickelte der Betreiber einer Filiale in Monford Heights in den 60er-Jahren kurzerhand die Alternative aus Fisch. Mit Erfolg: Noch heute soll etwa ein Fünftel aller verkauften Filet-o-Fish in der Fastenzeit über die Theke gehen.

2. Woher kommt der Clown?

Was Ronald McDonald mit Burgern zu tun hat? Gute Frage. Den Clown erdacht haben die Werber Barry Klein und Williard Scott, seines Zeichens Berufsclown. Scott war auch der erste, der in TV-Spots in die Rolle des "Ronald" schlüpfte. 

3. Filiale in Guantanamo

Eine McDonald’s-Filiale hat es tatsächliches auf den realsozialistischen Boden Kubas geschafft. Und das auch noch in äußerst prominenter Lage, nur ein paar Hundert Meter vom berühmt-berüchtigten Gefangenenlager Guantanamo entfernt. Seit 1986 werden nahe des Marinestützpunkts Burger gebraten, allerdings nur für US-Militärs und unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Das Burger-Restaurant ist - atmosphärisch dem Standort entsprechend - von Stacheldraht umzäunt.

4. Der Big Mac Index

Kein Essen wird bei McDonald's öfter verkauft als Pommes. Aber der Big Mac hat sich auch als Nummer zwei in der Wirtschaft einen Namen gemacht. Denn seit 1986 gibt es den sogenannten Big Mac Index. Eine einst von Pam Woodall im "The Economist" eingeführte spielerische Methode, die Kaufkraft verschiedener Währungen zu verbildlichen, indem die Preise des Burgers in unterschiedlichen Ländern erhoben und mit dem aktuellen Kurs des US-Dollars verglichen werden. 

5. Das McPlane hebt ab

1996 ging McDonald’s im wahrsten Sinne des Wortes auf Höhenflug. Das Unternehmen kooperierte mit dem Schweizer Reisekonzern "Hotelplan" und schickte das McPlane auf Reisen. Das Flugzeug flog nicht nur mit dem riesigen Marken-Schriftzug an den Seiten, auch auf den Sitzen prangte das goldene "M". Serviert wurde den Gästen auf den Flügen, wie sollte es auch anders sein: Hamburger, McNuggets und Big Macs. 

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt ein köstlicher Chicken Burger

6. Die Queen ist Fan

Queen Elisabeth II von England ist, so wird behauptet, ein Fan des Fast Foods und soll auch schon im Drive Through von McDonald's gesichtet worden sein. Ihre Liebe zum Burger geht über Heißhungerattacken hinaus. Denn das britische Staatsoberhaupt besitzt neben Burgen und Palästen auch eine Filiale der Burger-Kette in Banbury, etwa 80 Kilometer außerhalb Londons. 

7. Weltgrößter Big Mac

Rund 3,60 Meter im Durchmesser, knapp 4,30 Meter hoch ist der größte Big Mac der Welt. Zu bewundern gibt’s ihn im Big Mac Museum in North Huntington, Pennsylvania. Der Mega-Burger wird natürlich nicht täglich neu gebraten, sondern ist eine Statue und dient nur der Betrachtung.

8. Der Burger, der nicht gammelt

2019 sorgte ein Burger, der nicht gammelt, für Furore. Zehn Jahre zuvor hatte der Isländer Hjörtur Smárason eines der letzten Menüs auf der Insel erstanden, bevor die Filialen dicht gemacht wurden. Anstelle Burger und Pommes zu essen, hat Smárason das Menü über die Jahre unangetastet aufbewahrt. Heute ist das gute Stück in einer Glasvitrine im isländischen Hotel "Snotra House" ausgestellt und ein absoluter Selfie-Hit - denn das Menü schimmelt bis heute nicht.