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Alltagshelfer Kochen ist Stress? 10 Tricks, mit denen man in der Küche richtig Zeit spart

Geschirrstapel
Nach dem Essen ist vor dem Geschirrberg? Das muss nicht sein.
© keladawy / Getty Images
Kochen kann lästig sein. Es dauert ewig und am Ende sieht's aus wie in WG-Küchen zu schlimmsten Zeiten?! Mit diesen zehn simplen Tricks sparen Sie Zeit und Energie.

Im einen Moment noch mit dem Kopf bei der Arbeit, im nächsten schon wieder auf dem Sprung zur Kita – und Sport wollte man eigentlich auch noch machen. Das Leben kann hektisch sein und mitunter ziemlich an die Substanz gehen. Umso wichtiger ist es, sich ordentlich zu ernähren. Das bringt Energie und hilft, die täglichen Herausforderungen zu meistern. Aber es kocht sich eben nicht von allein und die Uhr tickt und tickt und tickt. Dabei muss Kochen nicht stressen und zum weiteren Energiefresser werden. Diese zehn Tricks machen die Arbeit in der Küche leichter.

10 Tricks für entspannteres Kochen

1. Mise en place

Kühlschrank auf, Kühlschrank zu, wühlen in den Schubladen, pendeln zum Vorratsraum und zurück - beim Kochen kann schnell Hektik aufkommen, nämlich dann, wenn alle Zutaten und jedes benötigte Zubehör einzeln herausgekramt werden muss. Es geht aber auch anders. Also bevor es losgeht: Überblick verschaffen und alles Benötigte bereitstellen. Was aufgetaut werden muss, ist aufgetaut, was geputzt und geschält werden muss, ist geputzt und geschält, bevor es ans wirkliche Kochen geht. Das bringt Struktur in die Abläufe.

2. Multitasking

Die Nudeln sind schon lange nicht mehr al dente, aber das Gemüse noch Rohkost? Ohne Multitasking geht's in der Küche nicht. Aber auch hier gilt: Abläufe vor dem Start einmal durchdenken, überlegen, was muss zuerst, was zum Schluss gemacht werden und welche Tätigkeiten können parallel angegangen werden. Während das Wasser kocht, wird Gemüse geschnippelt und wenn alles vor sich hin köchelt, kann bereits aufgeräumt werden.

3. Ordnung muss sein

Wer schon einmal einen Blick in eine Profiküche geworfen hat, weiß, dort hat jedes Utensil seinen angestammten Platz. Das hat seinen guten Grund, die Köche wissen dadurch blind, wo sie was finden. Dadurch können sie routiniert und schnell arbeiten und müssen keine Extra-Energie mit Suchen verschwenden. Es hilft außerdem, alle Hilfsmittel, die nicht mehr benötigt werden, sofort wieder wegzupacken. Das sorgt für Übersichtlichkeit.

4. Die richtigen Utensilien

Es liegt auf der Hand, dass die richtige Ausstattung das Arbeiten in der Küche sehr erleichtern kann. Der Mixer schafft in Sekunden, was per Hand mühsam gehackt werden muss. Und ist das Messer stumpf, ist das Schneiden mitunter mehr als mühsam. 

5. Energie sparen

Man kennt das Problem. Alles ist fertig, aber der Backofen noch nicht auf gewünschter Temperatur. Also wartet man, bis das Lämpchen ausgeht. Dabei ist das oftmals gar nicht nötig. Gemüse beispielsweise kann schon vorher rein. Das bringt nicht nur Zeitersparnis, es wird auch weniger Energie verbraucht. 

6. Wasser vorkochen

Es kann dauern, bis Wasser endlich kocht. Wer wenig Zeit hat oder schlicht ungeduldig ist, der kann sich mit einem simplen Trick helfen. Denn das Wasser kann ganz schnörkellos in einem Wasserkocher vorgekocht werden. Damit wird der Vorgang immens beschleunigt.

7. Umdenken

Manchmal ist es zum Haareraufen Das Rezept liegt bereit, die Zutaten auch - aber huch, es fehlt ein Ei. Statt direkt in Panik zu verfallen und zum nächsten Supermarkt zu stürmen, um die fehlende Zutat zu kaufen, können viele Dinge ganz einfach ersetzt werden. Das schont die Nerven. Viele Zutaten wie auch Mehl, Eier und Milch lassen sich durch andere Lebensmittel austauschen. Ohnehin sind Rezepte nur Vorschläge, das sollte man im Hinterkopf behalten und sich trauen, diese bei Bedarf abzuändern.

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8. Weniger Geschirr ist mehr

Klar, man kann jede Zutat in einem gesonderten Topf zubereiten. Gerne wird das gemacht, wenn Gemüse unterschiedliche Garzeiten hat. Nötig ist das aber nicht. Auch hier ist die richtige Reihenfolge das A und O. Zuerst das Gemüse, das lange gekocht werden will, zuletzt die Sorten, die nur für eine kurze Stippvisite in den Topf müssen. 

9. Das Chaos danach

Das Schlimmste am Kochen ist für viele die Sauerei danach. Die Küche steht voller benutzter Töpfe und Schneidebretter, schlimmstenfalls liegen überall Küchenabfälle. Aufräumarbeit, um die man sich nach dem Essen mit vollem Magen eigentlich nicht kümmern möchte. Das muss man auch gar nicht, wenn man Aufräum- und Putztätigkeiten direkt in die Abläufe einbindet. Küchenabfälle können beispielsweise in einer Schüssel gesammelt werden, so spart man sich mehrfache Gänge zum Mülleimer. Viele Utensilien können direkt nach dem Arbeitsschritt gereinigt und wieder verräumt werden, das schafft zudem Platz. Kurz: Nutzen Sie Leerlaufzeiten, zum Beispiel während sie warten, bis das Essen gar ist.

10. Vor dem Essen

Das Geschirrspülen nach dem Essen kann eine leidige Angelegenheit sein. Denn sind die Essensreste einmal angetrocknet, ist Geduld gefragt. Daher, auch wenn es altbacken klingt, direkt vor dem Essen die Töpfe und Pfannen mit Wasser füllen und einweichen lassen. Noch besser: direkt einmal grob mit dem Lappen vorreinigen. Das geht ruckzuck.

tpo

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