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Argentinien, Irland, Frankreich: Bauer regt sich über Speisekarte im Bundestag auf: "Kein einziges Stück Fleisch aus Deutschland"

Ein Bauer aus Schleswig-Holstein macht seiner Wut auf Facebook Luft. Im Bundestag speist man gern Fleisch, das stammt aber nicht aus Deutschland. Eine Bundestagsabgeordnete macht mit einem Tweet darauf aufmerksam.

Landwirt Thomas Andresen regt sich auf Facebook über die Speisekarte der Bundestags-Kantine auf

Die Initialzündung gab Carina Konrad. Sie ist Agraringenieurin, Landwirtin und Bundestagsabgeordnete der FDP. Letzte Woche war sie zum Mittagstisch im Bundestag. Sie aß in der Kantine des Jakob-Kaiser-Haus. Die Wochenkarte klang recht appetitlich: Es gab Salat mit Entenbrust, Tagliatelle mit Pfifferlingen, Lamm mit Bulgur, Lachs mit Gnocchi und Rindersteak mit Kartoffeln. Die Speisekarte postete Konrad auf Twitter. Wer den Tweet öffnete, erfuhr dann auch, woher die Produkte stammten: die Ente aus Frankreich, die Pfifferlinge aus Polen, das Lamm aus Irland, der Lachs aus Norwegen, die Rinderhüfte aus Argentinien. Deutsche Produkte? Fehlanzeige. 

Ein Grund für den Landwirt Thomas Andresen vom Hof Barslund in Schleswig Holstein seiner Wut freien Lauf zu lassen: "Kein einziges Stück Fleisch aus Deutschland", moniert er in einem Video, das er kurz nach dem Tweet auf seinem Facebook-Profil veröffentlichte. Andresen stellt berechtigte Fragen: Sei das Fleisch den Bundestagsabgeordneten nicht gut genug? Trauen sie ihren eigenen Gesetzen nicht, damit Bauern nachhaltiger wirtschaften? Andresen empfiehlt dem Kantinenbetreiber, Fleisch von der Schleswig-Holsteinischen Weidefärse oder dem Wasserbüffel mal auszuprobieren. Warum gibt es in der Kantine kein nordfriesisches Salzwiesenlamm oder Entenfleisch aus heimischen Jagden? 

Politiker sind scheinheilig

Was Andresen aber am meisten auf die Palme bringt, sei die "Scheinheiligkeit der Politiker", wie der Landwirt im Gespräch mit dem stern verrät. "Wir haben eine der nachhaltigsten Landwirtschaften der Welt und die Politiker essen unsere Lebensmittel nicht, sie karren lieber Fleisch aus Argentinien her. Dass die Haltungsbedingungen dort katastrophal sind, weiß eigentlich jeder." Die Politiker seien weit weg von den Menschen. "Die Politiker fordern regional einzukaufen und die deutsche Landwirtschaft zu unterstützen, und selber halten sie sich nicht daran."

Mit seiner Meinung ist der Landwirt nicht allein. Auch Carina Konrad findet, dass Regionalität und Nachhaltigkeit anders aussehen. "Wer Nachhaltigkeit nur mit Öko erfüllen will, kommt bei solchen Warenströmen in Erklärungsnot. Und mitten im Deutschen Bundestag, wo die Zukunft der dt. Landwirtschaft gestaltet werden soll, findet man dann so ein Angebot", twittert die Bundestagsabgeordnete. Ob die Speisekarte in der Kantine immer so sei, hat Konrad bereits nachgefragt.

Deutlich höhere Preise für 100 Prozent deutsche Produkte

Auch der stern hat beim Bedienrestaurant im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestags nachgehorcht, ob vor allem die Fleischprodukte häufig aus dem Ausland kommen: "Wäre der Bauer schon einmal bei uns zu Gast gewesen, hätte er gesehen, dass rund 20 Prozent der Produkte im Bedienrestaurant aus Deutschland kommen. Auf der Standardkarte im Bedienrestaurant führen wir sogar ausschließlich Kalb und Geflügel aus Deutschland", schreibt Michaela Mehls, Pressesprecherin des Dienstleisters Dussmann Service, der das Bedienrestaurant betreibt.

"Die zusätzlichen Wochenspeisekarten sorgen für noch mehr Vielfalt und enthalten viele Produkte aus heimischer Land- und Forstwirtschaft: Zum Beispiel Leberkäse von Gut Hesterberg, Produkte von Schloss Liebenberg in Brandenburg, Schweinefilet aus Thüringen (Duroc) oder Frischlingsrücken aus Fläminger Jagd." In seinem Statement räumt Dussmann Service dennoch ein, dass bei Fleisch die Wahl immer auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis fällt. "Alle Produkte aus Deutschland zu beziehen, würde zu deutlich höheren Preisen führen – und das wäre nicht im Sinne der Tischgäste. Denn dort essen nicht nur Abgeordnete, sondern auch Mitarbeiter und Gäste des Bundestages."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(