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Dose oder Tiefkühlkost: Diese Lebensmittel müssen Sie nicht frisch kaufen

Es muss nicht immer frisches Gemüse sein: Tiefkühlkost und Lebensmittel in Dosen sind besser als viele glauben - vorausgesetzt, Sie schauen beim Einkauf richtig hin.

Tomaten  Der große Vorteil an Produkten aus der Dose, ist ihre nahezu endlose Haltbarkeit. Oft bleiben aber bei der Konservierung Vitamine auf der Strecke. Deshalb ist Obst aus Dosen nicht empfehlenswert, aber dafür Tomaten. Natürlich geht kaum etwas über frische sonnengereifte Tomaten. Die haben aber hierzulande nur von Juli bis Oktober Saison. Den Rest des Jahres kriegt man geschmacklose Tomaten aus Hollands Gewächshäusern. Für Tomatensauce, Suppe und Salsas sind deshalb außerhalb der Saison Dosentomaten die bessere Wahl.

Tomaten

Der große Vorteil an Produkten aus der Dose, ist ihre nahezu endlose Haltbarkeit. Oft bleiben aber bei der Konservierung Vitamine auf der Strecke. Deshalb ist Obst aus Dosen nicht empfehlenswert, aber dafür Tomaten. Natürlich geht kaum etwas über frische sonnengereifte Tomaten. Die haben aber hierzulande nur von Juli bis Oktober Saison. Den Rest des Jahres kriegt man geschmacklose Tomaten aus Hollands Gewächshäusern. Für Tomatensauce, Suppe und Salsas sind deshalb außerhalb der Saison Dosentomaten die bessere Wahl.

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Die grobe Faustregel besagt: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto mehr Zusatz- und Aromastoffe sind in der Regel darin enthalten. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber es lohnt sich, diese Regel im Hinterkopf zu behalten. So entwickelt man eine gesunde Skepsis und guckt lieber zweimal auf die Inhaltsstoffe einer Tütensuppe, wenn von erntefrischem Gemüse die Rede ist.

Fertigprodukte sparen eine Menge Zeit. Was darunter jedoch leidet, sind oft Qualität und Geschmack. Deshalb gilt, dass nichts über frische Produkte kommt. Es kommt jedoch darauf an. Wenn beispielsweise keine Tomaten-Saison ist, wieso sollte man dann nicht zu Tomaten aus der Dose greifen, die sonnengereift geerntet und eingekocht worden sind? In diesem Fall kann man ganz klar zur Dosentomate greifen. Aber auch hier gibt es Unterschiede. Dann nämlich, wenn die Dosentomate zum Industrieprodukt wird, unreif gepflückt, schludrig von der Maschine geschält und lieblos verpackt wurde. Mit den verschiedenen Sorten auf dem Markt hat man aber bald den Dreh raus, welche wirklich gut schmecken, und welche einfach nur fad. 

Dosen und Tiefkühlkost, ja, aber ...

Der große Vorteil an Produkten aus der Dose, ist ihre nahezu endlose Haltbarkeit. Oft bleiben aber bei der Konservierung Vitamine auf der Strecke. Deshalb ist Obst aus Dosen nicht empfehlenswert, aber dafür Tomaten und auch Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Kichererbsen.

Auch bei tiefgekühltem Gemüse und Obst gibt es eine große Auswahl. Die sind in puncto Vitamingehalt sogar oft Frischware überlegen, denn sie werden direkt nach der Ernte schockgefroren. Wegen der Kälte bleiben Farbe und Geschmack oft gut erhalten, sodass keine Zusatzstoffe benötigt werden. Dennoch gilt auch hier: Werfen Sie einen Blick auf die Zutatenliste.

Welche Produkte Sie außerdem nicht unbedingt frisch kaufen müssen, erfahren Sie in folgender Bilderstrecke.

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Tierische Produkte wie Fleisch und Wurst  Wer gesünder leben und dabei die Umwelt schützen will, sollte weniger Rindfleisch essen. Das belegt eine neue Studie nun eindrücklich. Ein Umstieg etwa von Rindfleisch auf alternative Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte könnte die Zahl der ernährungsbedingten Todesfälle weltweit um bis zu 2,4 Prozent senken. Zugleich zeigt die Studie, dass die Rindfleischproduktion im Jahr 2010 für 25 Prozent aller Treibhausgasemissionen aus dem Nahrungsbereich verantwortlich war. Alternative Eiweißquellen könnten den Ausstoß demnach deutlich reduzieren. Lesen Sie mehr dazu hier.

Tierische Produkte wie Fleisch und Wurst

Wer gesünder leben und dabei die Umwelt schützen will, sollte weniger Rindfleisch essen. Das belegt eine neue Studie nun eindrücklich. Ein Umstieg etwa von Rindfleisch auf alternative Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte könnte die Zahl der ernährungsbedingten Todesfälle weltweit um bis zu 2,4 Prozent senken. Zugleich zeigt die Studie, dass die Rindfleischproduktion im Jahr 2010 für 25 Prozent aller Treibhausgasemissionen aus dem Nahrungsbereich verantwortlich war. Alternative Eiweißquellen könnten den Ausstoß demnach deutlich reduzieren. Lesen Sie mehr dazu hier.

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