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Bolo, Pesto und Tomate: Die richtige Pasta für jede Sauce finden

Wieso gibt es eigentlich so viele verschiedene Pasta-Sorten? Die Italiener schwören darauf, dass jede Nudel sich nur mit einer bestimmten Sauce zu einer perfekten Symbiose vereinen kann. Ein Überblick. 

Eine feine italienische Tomatensauce braucht feine Nudeln ...

Eine feine italienische Tomatensauce braucht feine Nudeln ...

Seit eh und je wird darüber gestritten, wo die Nudel ihren Ursprung hat. Stammt sie aus Asien? Hat Marco Polo sie von China nach Europa gebracht? Was auch stimmen mag, vermutet wird, dass Nudeln bzw. Nudelgerichte sich unabhängig voneinander entwickelt haben. Die frühesten Hinweise der Nudelherstellung stammen dennoch aus Ostasien. In einem prähistorischen Dorf im Nordwesten Chinas, wurden bei Ausgrabungen 4000 Jahre alte Nudeln aus Rispenhirse und Kolbenhirse in einer versiegelten Steingutschale gefunden.

Wie dem auch sei, die Pasta ist in Italien so eng verwoben, wie die Rostbratwurst mit Nürnberg. Und jede italienische Region, man behauptet sogar jede italienische mamma, hat ihr eigenes Pasta-Rezept. Die Nudeln werden meist aus Hartweizengrieß zubereitet und langsam getrocknet. Dabei sehen die selbstgemachten nicht so akribisch und glatt wie die Industrienudeln aus. Dafür nehmen sie aber die Sauce viel besser auf und überzeugen im Geschmack.

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Die Klassiker unter den Nudelgerichten

Einer der Klassiker unter den Nudelgerichten ist die Pasta alla carbonara. Seit eh und je wird darüber gestritten, wer den Pasta-Klassiker erfunden haben soll. Waren es die Köhler oder ist das Gericht nach 1944 aus einer Verbindung der Eier- und Bacon-Rationen amerikanischer Soldaten mit italienischer Kochkultur entstanden? Erste Belege für Namen und Rezept der Pasta alla carbonara gibt es nämlich erst seit der Nachkriegszeit.

Auch die Lasagne ist ein beliebtes Nudelgericht. Außerdem eines der ältesten. Bereits in der römischen Antike wurden "Lagana", also dünne Nudelblätter, verspeist. In Deutschland kriegen wir diese als "Lasagne al forno" in den Restaurants. Lasagne besteht aus Schichten von Nudelplatten, ist traditionell mit Fleisch gefüllt, mit einer sämigen Bechamél-Sauce umgeben und mit Parmesan überbacken.

Eine Nudel, eine Sauce

In Italien gibt es außerdem ein ungeschriebenes Gesetz: die Bestimmung der Pasta für eine ganz bestimmte Sauce. Carbonara beispielsweise würde man niemals mit Penne oder Rigatoni essen, Amatriciana (Tomatensauce und Speck) isst man ausschließlich mit Bucatini (röhrenförmige Nudeln mit Loch), für Lasagne werden immer Nudelplatten verwendet. Für manche Saucen kommen aber zwei bis drei Nudelsorten in Frage. Welche das sind, erfahren Sie in folgenden Bildern!

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.