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Für einen besseren Lifestyle: Diese Essensregeln sollten wir uns von den Franzosen abgucken

Von den Franzosen können wir einiges lernen: Vor allem, wenn es ums Essen geht. Welche Regeln wir uns dabei unbedingt von unseren Nachbarn abschauen sollten.

Kohlenhydrate sind nicht böse  Wer auf sein Gewicht achtet, für den gilt vor allem eins: Keine Kohlenhydrate konsumieren. Die Franzosen nehmen es mit dieser Regel nicht so streng. Denn sie wissen: Gänzlich auf die Sattmacher zu verzichten, fällt schwer und würde mit dem Genuss-Lifestyle nicht konform gehen. Daher gibt es eigentlich fast zu jeder französischen Mahlzeit eine kleine Menge Kohlenhydrate wie Brot oder Pasta. Besser ist es auf etwas anderes zu achten ...

Kohlenhydrate sind nicht böse

Wer auf sein Gewicht achtet, für den gilt vor allem eins: Keine Kohlenhydrate konsumieren. Die Franzosen nehmen es mit dieser Regel nicht so streng. Denn sie wissen: Gänzlich auf die Sattmacher zu verzichten, fällt schwer und würde mit dem Genuss-Lifestyle nicht konform gehen. Daher gibt es eigentlich fast zu jeder französischen Mahlzeit eine kleine Menge Kohlenhydrate wie Brot oder Pasta. Besser ist es auf etwas anderes zu achten ...

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Gutes Essen und das Savoir-Vivre, also 'verstehen zu leben', gehört zur französischen Lebensart. In Frankreich kommen ausschließlich gute Produkte auf den Esstisch. Und das nicht nur Zuhause, sondern auch im Restaurant. Die französische Küche zählt zur einflussreichsten Landesküche Europas. Im 19. Jahrhundert entstand bereits die Haute cuisine, die sich zur französischen Nationalküche entwickelte. Genauso wie in Deutschland gibt es in Frankreich verschiedene Regionalküchen, die auf unterschiedlichen Zutaten, Kombinationen und Zubereitungsarten basieren.

Frankreich – das Land des Käses und des Weins

Man sagt, dass die französische Küche mit der französischen Revolution geboren wurde. Gutes Essen war bis dahin nur dem französischen Adel und den Monarchen vorenthalten. Das gemeine Volk aber musste Hunger leiden. Mit der Enthauptung von Ludwig XVI. und dessen Frau Marie Antoinette änderte sich das abrupt. Die Köche des königlichen Hofes verloren ihre Arbeit und mussten sich neu orientieren. Am französischen Hof wurde das Essen zelebriert. Menüfolgen von fünf, sieben, neun oder noch mehr Gängen waren keine Seltenheit. Erst als sich die ehemaligen Köche des Adels in Restaurants niederließen, hatte das Volk endlich die Möglichkeit, in den Genuss der gehobenen französischen Küche zu kommen. Man konnte auch erstmalig à la carte, also ein Gericht von der Karte, bestellen.

Tartar, Moules frites, Crème brûlée: Was Sie beim Franzosen bestellen sollten
Huître  Die besten Austern Frankreichs gibt es natürlich an der Küste im Nordwesten. Gegessen werden sie roh, nur mit Zitrone und schwarzem Pfeffer verfeinert.

Huître

Die besten Austern Frankreichs gibt es natürlich an der Küste im Nordwesten. Gegessen werden sie roh, nur mit Zitrone und schwarzem Pfeffer verfeinert.

Frankreich gilt als Land des Weins und des Käses. Über 400 Käsesorten zählt man in Frankreich. Auch die Saucen sind berühmt: Béchamelsauce, Sauce Hollandaise, Mayonnaise und Remoulade sind ursprünglich in Frankreich entstanden und haben in der ganzen Welt ihren Platz gefunden. Das Baguette gilt im Ausland gewissermaßen als nationales Symbol der Franzosen. Dabei bleibt es aber in der französischen Küche nicht. Klassiker wie Tartare, Moules frites oder Créme brûlée muss jeder einmal probiert haben.


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