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So geht Saltibarsciai: Kalte Rote Bete – die perfekte Suppe für heiße Tage

Sie ist kalt, sie ist leicht und super simpel. Saltibarsciai - die kalte Rote-Bete-Suppe aus Litauen ist die perfekte Abkühlung für heiße Tage.

Saltibarsciai

Eigentlich heißt die Suppe Šaltibarščiai (ausgesprochen: Schaltibarschtschäi) mit vielen Sonderzeichen. Der Einfachheit halber lassen wir diese hier weg. Schließlich geht es um das Rezept und den Geschmack, der an heißen Sommertagen unwiderstehlich ist. Ja genau, auch in Litauen, dem Ursprungsland der kalten Rote-Bete-Suppe, kann es ziemlich warm werden. Dann steht die kleine Schwester des heißen Borschtschs bei vielen litauischen Familien auf dem Tisch stehen.

Was man dafür braucht? Gekochte Rote-Bete-Knollen, Dickmilch oder Kefir, eine Salatgurke, gekochte Eier, Frühlingszwiebeln und, wie es in der osteuropäischen Küche üblich ist, jede Menge Dill. Eigentlich muss man nur alles miteinander verquirlen, die Rote Bete und die Salatgurke raspeln, abschmecken und fertig. Aber die Suppe entfaltet ihr ganzes Aroma erst, wenn sie ein paar Stunden durchziehen konnte - oder am nächsten Tag gegessen wird. Dazu gibt es in Litauen heiße Salzkartoffeln. Die kann man bei den heißen Temperaturen aber auch weglassen.

Rezept für Saltibarsciai, die kalte Rote-Bete-Suppe aus Litauen

Zutaten für 4 Personen:

  • 2-3 Rote Beete, gekocht und geraspelt
  • 1 frische Salatgurke, geraspelt
  • 3 hartgekochte Eier
  • 1 l Kefir oder Dickmilch
  • 8 Zweige Dill, fein gehackt
  • 2 Lauchzwiebeln, fein geschnitten

Wer mag:

  • 8 Kartoffeln
  • 1/2 EL Butter
  • etwas Salz

Zubereitung:

2 feingehackte Eier, Lauchzwiebeln, geraspelte Gurke, Buttermilch, geraspelte Rote Bete, die Hälfte des gehackten Dills und etwas Wasser in einer großen Schüssel mischen und kalt stellen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer etwas Säure braucht, gibt Kräuter- oder Weißweinessig hinzu.

Wer mag, kocht nun Kartoffeln, gießt sie ab und gibt anschließend Butter in den Topf.

Kartoffeln und Suppe mit dem restlichen Dill bestreuen, Ei-Viertel oder Ei-Hälfte darauf verteilen - und genießen.

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