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Gastro-Erfahrung: Nie wieder zu wenig Trinkgeld: Diese acht Dinge verstehen Sie nur, wenn Sie schon mal gekellnert haben

Wer einmal in der Gastronomie gearbeitet hat, lernt fürs ganze Leben. Bestimmte Dinge erlebt man nur, wenn man hinter der Theke steht oder kellnert.

Wer einmal gekellnert hat, gibt nie wieder geringes Trinkgeld

Wer einmal gekellnert hat, gibt nie wieder geringes Trinkgeld

Getty Images

Eines ist sicher: Wer einmal in der gearbeitet, wird nie wieder scheuen, ordentliches Trinkgeld zu geben. Es gibt bestimmte Dinge, die lernt man nur hinter der Theke und kann man nur verstehen, wenn man sich mehrere Abende hintereinander die Füße platt getreten hat, um eine Horde von trinkwütigen Gästen zu bedienen. Eine Schule fürs Leben und eine Erfahrung, die es so nur in der Gastro gibt.

Alle anderen, die nicht im Food-Service arbeiten, sollten sich folgende Punkte trotzdem genau durchlesen, um ein Verständnis dafür aufzubringen, was für ein harter es ist, Ihnen Ihr Essen und Trinken zu servieren. Vielleicht fällt dann das Trinkgeld beim nächsten Restaurantbesuch großzügiger aus.

1. Die Kollegen sind die besten Freunde

Es liegt vermutlich daran, dass man in der Gastronomie im Team arbeiten muss. Aber nirgendwo sonst verbündet man sich so schnell mit seinen Kollegen wie hinterm Tresen. Sie werden zu Freunden, für manche sogar zur Familie.

2. Bequemlichkeit schlägt Mode

Stylische Schuhe, vielleicht sogar mit Absätzen? Vergessen Sie's. Der erste Tag im Service wird Ihnen eine Lehre sein, nie wieder unbequeme Schuhe zu tragen. Vorsicht vor herumliegenden Pommes frites! Die sind extrem rutschig.

3. Ein anderer Blickwinkel auf Kellner

Würde jeder einmal im Leben für 16 Stunden kellnern, würde das Trinkgeld nur so fließen. Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit, den Beruf der Servicekraft zu verstehen, als selbst einmal hinterm Tresen zu stehen und die Gäste bedienen.

 

4. Sie werden zum Kopfrechner

Natürlich gibt es in jedem Restaurant oder Lokal einen Taschenrechner. Kopfrechnen geht aber schneller; es hält Sie zudem geistig fit.

5. Man lernt Stammgäste besser kennen

Wer sich in einem Lokal wohlfühlt, wird es öfter besuchen. Der Kellner kann dies sogar beschleunigen, indem er sich merkt, was der Gast am liebsten trinkt oder isst.

6. Beschäftigt sein, ist die Devise

Manche Arbeitnehmer schätzen einen ruhigen Arbeitstag. Bei Kellnern und Servicekräften ist das genau umgedreht. Brummt der Laden, verfliegt die Zeit und der Feierabend naht.

7. Ihr Erinnerungsvermögen verbessert sich

Eine siebenköpfige Familie gibt eine Bestellung auf und Sie können sich alles merken inklusive Extrawünsche? Ab diesem Moment wissen Sie, zu was Ihr Gedächtnis wirklich fähig ist.

8. Schule fürs Leben

Kopfrechnen und Gedächtnistraining sind nur zwei Fähigkeiten, die sich rasant verbessern, wenn Sie kellnern. Aber noch so viel mehr: Teamwork, Management und das Lösen von Problemen wird Ihnen ins Blut übergehen. Zudem bauen Sie Ihre kommunikativen Fähigkeiten aus. Wer einmal in der Gastronomie gearbeitet hat, ist für jeden anderen Job vorbereitet.


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