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Neue Studie: Diese banalen Mittel helfen gegen die Knoblauchfahne – wirklich!

Wer in der Vergangenheit mit störendem Knoblauchgeruch zu kämpfen hatte, kann nun endlich durchatmen. Amerikanische Wissenschaftler haben ein simples Mittel gegen die Knoblauchfahne gefunden.

Diese banalen Mittel helfen gegen die Knoblauchfahne

Wer hätte gedacht, dass man nur den Kühlschrank öffnen muss, um ein Mittel gegen störenden Knoblauchgeruch zu finden?

Es gibt wohl kaum eine Knolle, die genauso geliebt wird, wie sie verhasst ist. Die Rede ist von Knoblauch. Schmeckt sie am Abend noch vorzüglich in einer kräftigen Knoblauchsauce (Aglio Olio) zur Pasta, kann die Knoblauchfahne am nächsten Tag zum Ärgernis werden. Vor allem für die Kollegen im Büro oder den Zahnarzt. Genau aus diesem Grund verzichten auch viele unter der Woche auf den eigentlich köstlichen Knoblauch. Nicht zu vergessen: Knoblauch ist auch aus medizinischer Sicht sinnvoll. Wer Knoblauch isst, tut etwas für seine Gesundheit: Er wirkt desinfizierend und hält Blut, Herz und Gefäße gesund.

Immer wieder gibt es Wunderpillen oder auch hippe Getränke, die dem Knoblauchgeruch den Kampf angesagt haben. Ihre Wirkung ist wissenschaftlich nicht bestätigt.

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Banale Haushaltsmittel helfen gegen die Knoblauchfahne

Dafür wollen amerikanische Wissenschaftler jetzt ein Mittel gefunden haben, das die unerwünschte Knoblauchfahne reduziert und sogar ganz verschwinden lässt. Wer denkt, dass für das Mittel horrende Millionenbeträge ausgegeben werden müssen, der irrt. Denn der Knoblauchgeruch-Killer findet sich in jedem gut sortierten Haushalt beziehungsweise in dessen Kühlschrank: Kopfsalat und Apfel.

Es klingt so banal, aber die Studie, die in der vergangenen Woche im "Journal of Food Science" veröffentlicht wurde, beweist es. Die Probanden mussten für 25 Sekunden auf drei Gramm Knoblauch kauen, danach erhielten sie unterschiedliche Flüssigkeiten und Lebensmittel: rohen Apfel, Apfelsaft, gekochten Apfel, rohen oder gekochten Kopfsalat, rohe Minzblätter, Minzblätter-Saft und grünen Tee. Im Anschluss maßen die Forscher die Spuren von Knoblauch im Atem.

Das Ergebnis? Roher Apfel und auch roher Kopfsalat reduzierten den Knoblauchgeruch um 50 Prozent. Die Minze wirkte sogar noch besser. Apfelsaft und Minzsaft verringerten zwar die Fahne, aber nicht so wirksam wie das Kauen von rohem Apfel oder frischen Minzblättern. Die erhitzten Komponenten waren ebenfalls ein Knoblauchhemmer. Der Grüne Tee hingegen zeigte keinerlei Wirkung.

Die Forscher erklären das Ergebnis so: Die Enzyme in rohen Lebensmittel helfen zuerst, den Geruch zu neutralisieren, dann wirken Phenole, die die flüchtigen Verbindungen im Knoblauch zerstören. Nach diesen Erkenntnissen muss sich keiner mehr den Knoblauchgenuss in der Woche verkneifen.

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dsw
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