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Verbrauchertäuschung: Die große Lüge von der Regionalität – ZDF entlarvt: Die Industrie macht, was sie will

Regionale Lebensmittel sind per se eine gute Sache. Doch steckt hinter dem Label "regional" meist nur eine Worthülse. Das ZDF ist der Mär von der Regionalität auf den Grund gegangen.

Regionale Lebensmittel

Regionale Lebensmittel? Oft nur eine Worthülse

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Bio-Lebensmittel und Produkte aus der Region, die man mit gutem Gewissen kaufen und konsumieren kann, sind eine feine Sache. Aber wie viel Regionalität steckt eigentlich in unseren Lebensmitteln, die mit dem Label "regional" gekennzeichnet sind?

Die Verbrauchersendung ZDFzoom ist dem auf den Grund gegangen. Und schließt nach einem vierwöchigen Selbstversuch, dass es gar nicht so einfach ist, sich ausschließlich mit regionalen Lebensmitteln zu versorgen. Denn die Lebensmittelindustrie trickst. Beispielsweise bei verarbeiteten Lebensmitteln.

Hier ist es kaum möglich herauszufinden, woher die Zutaten stammen. Das Perfide: "regional" darf ein Produkt auch heißen, wenn nur ein Teil der Zutaten aus der Region beziehungsweise aus Deutschland stammen. Beispielsweise kann ein bayerischer Frischkäse (aus der Region) Zwiebeln aus den USA oder Knoblauch aus China enthalten, und trotzdem noch unter der Bezeichnung Frischkäse aus der Region verkauft werden.

In Deutschland gibt es keine Kennzeichnungspflicht, woher die Zutaten tatsächlich stammen. Für Hersteller ist es also ein Leichtes, den Verbraucher hinters Licht zu führen. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat bereits 2016 ermittelt, dass den Deutschen regionale Lebensmittel wichtig sind. Sie verstehen darunter, dass die Produkte aus ihrer direkten Nähe stammen.

Regionale Lebensmittel? Oft nur eine Mogelpackung

Dass der Verbraucher bei regionalen Lebensmitteln nicht mehr getäuscht wird, kann nur einer ändern: der Gesetzgeber. Aber laut EU-Recht muss bei verarbeiteten Produkten nur der Ort des letzten Produktionsschrittes angegeben werden. Die deutsche Lebensmittelindustrie macht sich das natürlich zu Nutze. In anderen Ländern sind die Regeln strenger. Frankreich beispielsweise hat die Herkunftskennzeichnung von Milchprodukten gesetzlich genau geregelt. Auch die Österreicher bieten lokale Produkte aus einem Umkreis von nur 30 Kilometern in Supermärkten an. In deutschen Supermärkten sind echte lokale Lebensmittel eher Mangelware.

Die ganze Sendung zum Thema Regional einkaufen können Sie in der ZDF-Mediathek sehen!

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.